Wirtschaft

Nach Corona-Pause Easyjet fliegt wieder Berlin-Köln

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Easyjet wirbt wieder mit günstigen Tickets ab Berlin.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

In der Corona-Krise zieht sich Easyjet vom innerdeutschen Markt zurück. Doch während die Ampel-Parteien über mehr Klimaschutz verhandeln, reaktiviert die Billig-Airline die Strecke zwischen Köln und Berlin. Die gesamte Branche weitet ihr Flugangebot wieder deutlich aus.

Die Anzeigetafeln an den deutschen Flughäfen werden langsam wieder voller. Mit dem Winterflugplan ab Sonntag gibt es nach Angaben der Luftverkehrswirtschaft wieder mehr als zwei Drittel des Flugangebots von vor der Corona-Krise. Das Angebot liegt im Vergleich dem Vorkrisenniveau bei 68 Prozent, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mitteilte. Unter anderem auf der Strecke Berlin-Köln werden bald wieder mehr Flüge angeboten: Easyjet reaktiviert die Route am 1. Dezember.

Beim innerdeutschen Flugverkehr gibt es nach Angaben des BDL eine "unterproportionale Entwicklung". Hier liegt die Wiederaufnahmerate im Winterflugplan bei 50 Prozent. Die Gründe seien vielseitig, erklärte der Verband. Dazu gehörten eine veränderte Verkehrsmittelwahl bei den Menschen, die verstärkt Pkw und Bahn nutzten, Fortschritte bei der Verknüpfung von Bahn- und Luftverkehr sowie der Wegfall von Reiseanlässen, etwa durch ausfallende Messen und Veranstaltungen.

Einer der Gründe entfällt jedoch bald. Easyjet hatte sich vom innerdeutschen Markt zurückgezogen, kehrt nun aber zurück. Die Billig-Airline fliegt ab Dezember zwölfmal pro Woche die Strecke Berlin-Köln, wie Airliners.de berichtet. Die Briten werben mit Tickets ab gut 32 Euro. Damit bekommt Eurowings auf der Route wieder mehr Konkurrenz.

Neben dem innerdeutschen Flugverkehr klaffen auch in die Region Asien-Pazifik noch größere Lücken in den Reiseplänen. Dort bestehen weiterhin hohe Einreisehürden. "Hier braucht es dringend praktikable Regelungen bei den Einreisebestimmungen, die sich am tatsächlichen Pandemiegeschehen orientieren", forderte BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow.

Quelle: ntv.de, chl/AFP

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