Wirtschaft

Daimler-Kernmarke wieder im Plus Mercedes-Benz feiert Rekord

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Der Stern glänzt im Lichte des Herbsts.

(Foto: dpa)

Der schwächelnde Autobauer Daimler kann nach einem schweren ersten Halbjahr zufrieden sein mit der Stammmarke Mercedes-Benz: Neue Modelle werden gut vom Markt angenommen und sorgen für einen starken Absatz im dritten Quartal. Doch Smart bereitet den Stuttgartern Kopfzerbrechen.

Der Autobauer Daimler hat nach dem schwachen ersten Halbjahr beim Mercedes-Absatz mit einem starken September das Blatt gewendet: Die Marke Mercedes-Benz steigerte ihren Absatz auch im September zweistellig und erzielte das beste dritte Quartal der Unternehmensgeschichte. Im vergangenen Monat stiegen die Verkäufe der Stammmarke um 10,4 Prozent auf 223.838 Einheiten, wie Daimler mitteilte. Im Quartal lag das Plus bei 12,2 Prozent auf 590.514 Fahrzeuge.

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Dank des starken Wachstums der vergangenen Monate hat Mercedes-Benz auch den Absatz seit Jahresbeginn leicht gesteigert. Nach neun Monaten liegt Mercedes nun knapp mit 0,6 Prozent im Plus bei 1,73 Millionen verkauften Fahrzeugen.

Wichtiger Treiber war erneut unter anderem das Segment der Kompaktwagen, neben der neuen A-Klasse Limousine vor allem in Europa die neue B-Klasse und das neue CLA Coupé. Im ersten Halbjahr hatten die Modellumstellung in den Kompaktklassen A und B sowie die Probleme beim Produktionsanlauf neuer SUV-Modelle in den USA das Geschäft belastet. Mittlerweile sorgen die Kompaktwagen aber deutlich für Auftrieb.

Absatz in allen Regionen im Plus

Auch von den teureren Limousinen der C-, E- und S-Klasse wurde Daimler im September mehr Wagen los. Das Verkaufsplus zog sich durch alle Regionen. Im Heimatmarkt gingen 28.397 Autos mit dem Stern an die Kunden, ein Plus von 24,7 Prozent. Im wichtigen chinesischen Markt verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 61.664 Mercedes-Benz. Das waren 12,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis September ergab sich ein Zuwachs von 5,0 Prozent.

Mercedes Benz Cars allein verkaufte sich im September mit 231.124 Fahrzeugen um 8,2 Prozent besser als im Vorjahresmonat. Seit Januar wurden 1,813 Millionen Wagen ausgeliefert.

Problemkind bleibt die Kleinwagenserie Smart, die von Daimler auf kompletten Elektroantrieb umgestellt wird. Inklusive der Kleinwagen liegt die Pkw-Sparte des Konzerns nach neun Monaten nur 0,1 Prozent über den Verkäufen des Vorjahres. Der Monatsabsatz des Smart ging um 33 Prozent auf 7.286 Fahrzeuge zurück, seit Jahresbeginn waren es 8,9 Prozent weniger.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa/DJ

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