Wirtschaft

Vorteil bei der Steuer Scholz will E-Dienstwagen länger fördern

80412527.jpg

Auch bei der Parkplatzsuche kann es ein Vorteil sein, ein E-Auto zu fahren.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wer einen elektrischen Dienstwagen fährt, bekommt steuerliche Vergünstigungen. So soll es auch in den nächsten Jahren bleiben und das länger als bisher geplant: Der Finanzminister will die Förderung für E-Autos verlängern. Für Plug-in-Hybride gibt es allerdings eine Bedingung.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die steuerliche Förderung von E-Dienstwagen möglicherweise bis 2030 verlängern. Die Hälfte aller Autos würden in Deutschland als Dienstwagen verkauft, sagte der SPD-Minister der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Ich habe mich deshalb entschlossen, dass wir die steuerliche Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden als Dienstwagen nicht 2021 enden lassen, sondern vielleicht über das ganze nächste Jahrzehnt ausdehnen." Zudem erwäge er eine steuerliche Förderung für Lieferwagen mit Elektroantrieb.

"Damit verbessern wir die Luftqualität und erreichen unsere Klimaziele schneller", sagte Scholz. Plug-in-Hybridfahrzeuge sollten künftig allerdings nur noch gefördert werden, wenn sie "elektrisch eine längere Strecke fahren können als heute, zum Beispiel 80 Kilometer".

Seit Jahresbeginn müssen Beschäftigte für elektrisch betriebene Dienstwagen, die auch privat genutzt werden können, nur 0,5 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Bei Autos mit Verbrennungsmotor sind es 1,0 Prozent. Neben der steuerlichen Förderung will die Regierung mit Prämien den Absatz von E-Autos verstärken.

Quelle: n-tv.de, hul/rts

Mehr zum Thema