Wirtschaft

Neue Reformpläne So will Athen 3,7 Milliarden beschaffen

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Yanis Varoufakis und sein Ministerium haben weitere Ideen vorgelegt, wie die Regierung an Geld kommen könnte.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Mit verschiedenen Maßnahmen will die griechische Regierung rund 3,7 Milliarden Euro in die Kassen spülen. Darunter sind etwa bessere Kontrollen von Schwarzgeldern, Privatisierungen und eine Mehrwertsteuer-Lotterie.

Die Maßnahmen der Reformliste, die die griechische Regierung den Geldgebern präsentiert hat, sollen 3,7 Milliarden Euro in die Kassen in Athen bringen. Das verlautete aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen.

Alleine Kontrollen der Überweisungen von Schwarzgeldern der Griechen ins Ausland in den vergangenen Jahren sollen rund 725 Millionen Euro einbringen. Weitere 350 Millionen soll die bessere Erfassung der Einnahmen aus der Mehrwertsteuern in die Kassen spülen. Die Staatseinnahmen für die Vergabe von Lizenzen an private Fernsehsender sollen weitere 350 Millionen Euro bringen.

Zudem sollen die Bürger ermutigt werden, Quittungen für ihre Einkäufe zu verlangen. Bei einer Lotterie sollen einige Quittungen Preise gewinnen. Mit dieser verlockenden Maßnahme hofft der Staat rund 270 Millionen an Mehrwertsteuern zu kassieren.

1,5 Milliarden aus Privatisierungen

Andere Beträge sollen durch die Vergabe von Lizenzen an elektronische Kasinos sowie die Einnahmen durch die Zahlungen säumiger Schuldner an den Staat (rund 255 Millionen Euro) gezahlt werden. Die Bekämpfung des Schmuggels im Bereich Treibstoffe und Tabak soll weitere 250 Millionen Euro einbringen.

Schließlich sollen 1,5 Milliarden Euro aus der Privatisierung von Häfen und Flughäfen des Landes in die Staatskassen fließen, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa