Wirtschaft

Beschränkung hält nur einen Tag Walmart räumt Waffen zurück in die Regale

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Der Verkauf von Waffen und Munition durch Walmart steht immer wieder in der Kritik.

(Foto: picture alliance / dpa)

Als Reaktion auf Plünderungen kündigt Walmart an, sein umstrittenes Waffensortiment nur noch auf Anfrage anzubieten. Beobachter gehen auch von einem Zusammenhang mit der US-Präsidentschaftswahl aus. Doch nach kurzer Zeit ändert der Konzern nun seinen Kurs wieder.

Der US-Handelsriese Walmart hat seine Einschränkungen beim Verkauf von Waffen nach nur einem Tag wieder zurückgenommen. Seit Freitag würden Waffen und Munition wieder wie gehabt in den Verkaufsregalen angeboten, erklärte das Unternehmen.

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Walmart hatte am Donnerstag mit Blick auf Unruhen in Philadelphia angekündigt, sein Waffensortiment in den USA aus den Verkaufsräumen zu entfernen und die Artikel vorübergehend nur noch auf Anfrage an die Kunden zu verkaufen. Beobachter vermuteten, Walmart habe sich auch wegen der bevorstehenden Präsidentschaftswahl zu dem Schritt entschlossen.

Nach nur einem Tag erklärte der Konzern aber, das Waffensortiment wieder in die Regale einzuräumen. "Weil die aktuellen Vorfälle geografisch isoliert geblieben sind, haben wir die Entscheidung getroffen, heute mit der Rückführung dieser Produkte auf die Verkaufsfläche zu beginnen", hieß es.

In der US-Großstadt Philadelphia war es zwei Nächte in Folge zu schweren Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. Ausgelöst wurden die Unruhen durch tödliche Polizeischüsse auf den Afroamerikaner Walter Wallace. Walmart verkauft nach eigenen Angaben Waffen und Munition in rund der Hälfte seiner Filialen - und steht deshalb regelmäßig in der Kritik.

Quelle: ntv.de, mdi/AFP/DJ

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