Wirtschaft

Erste Zahlenvorlage im Dax Wirecard bekräftigt die Prognose

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"Der Vorstand erwartet (...) eine starke Geschäftsentwicklung": Wirecard hält an den Jahreszielen fest.

(Foto: dpa)

Wenige Wochen nach dem Aufstieg in die erste Börsenliga muss der Aschheimer Fintech-Star Wirecard zum ersten Mal als Dax-Mitglied die Bücher öffnen. Der Zwischenbericht zum dritten Quartal kommt bei Anlegern gut an. Der Aktienkurs steigt weiter.

Der Zahlungsabwickler Wirecard sieht sich nach starken Zuwächsen in den ersten neun Monaten auf Kurs zu seinem Jahresziel. Der Betriebsgewinn (Ebitda) werde im Gesamtjahr auf 530 Millionen bis 560 Millionen Euro zulegen, bekräftigte das jüngst in den Dax aufgestiegene Unternehmen bei der Vorlage vorläufiger Neunmonatszahlen.

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An der Börse kamen die Zahlen des Dax-Neulings gut an: In der ersten Stunde des Handels zog der Kurs der Wirecard-Aktien um rund 2,5 Prozent an. Angesichts globaler makroökonomischer Unsicherheiten sei die Bekräftigung der Prognose ein starkes Signal, erklärten Analysten von Hauck & Aufhäuser.

Der Gewinn von Wirecard erreichte in den drei abgelaufenen Quartalen des Jahres trotz starken Wachstums weniger als drei Viertel der im Gesamtjahr angepeilten Bandbreite. Das Ergebnis kletterte um 38 Prozent auf knapp 396 Millionen Euro. Die Konzernleitung unter dem Chef Markus Braun rechnet jedoch fest mit einem Schlussspurt.

Unternehmen ist mehr wert als Deutsche Bank

"Der Vorstand erwartet für das vierte Quartal 2018 eine starke Geschäftsentwicklung", erklärte Wirecard. Dank des weltweit boomenden Online-Handels legte der Umsatz des Zahlungsabwicklers von Januar bis September um 42 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro zu. Wie nur wenige andere Firmen der Finanzbranche profitiert Wirecard von der Verlagerung der Geldströme ins Internet.

Der Dienstleister wickelt mit Online-Technologie für andere Firmen den Zahlungsverkehr ab und kassiert dafür Provisionen. Endgültige Quartalszahlen und Details zur Geschäftsentwicklung will Wirecard am 14. November vorlegen.

Wirecard war Ende September in den Leitindex aufgestiegen und hatte dort den Platz der Commerzbank eingenommen. Zu diesem Zeitpunkt war das junge Unternehmen aus Aschheim bei München - gemessen an der Marktkapitalisierung - bereits mehr wert als selbst die Deutsche Bank.

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Quelle: n-tv.de, mmo/rts

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