Donnerstag, 01. März 2018Der Börsen-Tag

Heute mit Diana Dittmer
18:06 Uhr

Zinssorgen: Dax schließt sehr schwach

Die Furcht vor steigenden Zinsen in den USA löst am vorletzten Handelstag der Woche einen Kurssturz aus. Der Leitindex Dax sackt um 1,97 Prozent auf 12.190 Punkte ab und bewegt sich damit wieder auf dem Niveau von Mitte Februar. Seit Jahresbeginn hat der Dax nun bereits 5,6 Prozent verloren.

Dax
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Für den MDax geht es 1,84 Prozent auf 25.791 Punkte nach unten. Der konjunktursensible Technologiewerte-Index TecDax büßt 2,57 Prozent auf 2562,23 Punkte ein.

Die Inflationsdaten aus der weltgrößten Volkswirtschaft USA fallen zwar exakt wie erwartet aus, doch ihnen stehen verhaltene aktuelle Konsum- und Einkommensdaten gegenüber. Laut Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba besteht daher vorerst kein Handlungsdruck für die US-Notenbank (Fed), den Leitzins über das bereits eingepreiste Maß hinaus zu erhöhen. Die Teuerungsrate ist eine wichtige Kennziffer für die Fed, wenn es um die künftige Geldpolitik in den Vereinigten Staaten geht.

Beiersdorf
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Weiterer Belastungsfaktor ist der feste Euro, auch wenn er in den vergangenen Tagen deutlicher nachgab und aktuell bei 1,22 Dollar notiert. Vor einem Jahr handelte die Gemeinschaftswährung noch 15 Cent leichter. Der feste Euro ist einer der Gründe, dass die deutschen Unternehmen für ihr Gewinne in den kommenden Monaten vorsichtiger geworden sind. Jüngstes Beispiel ist Beiersdorf, die Aktie stellte mit einem Minus von 4,5 Prozent das Schlusslicht im Dax.

Das war der Börsen-Tag für heute. Gute Erholung im wohlverdienten Feierabend, wenn er denn kommt. Die Kollegen von der Spätschicht halten Sie nicht nur beim Hackerangriff gegen das Bundesnetz auf dem Laufenden. Bei uns erfahren Sie auch, welche "Bombe" Russlands Präsident Putin bei seiner Rede zur Nation am Nachmittag platzen ließ - nach anderthalb Stunden Langeweile. Sehr spannend! Hier mehr dazu

17:14 Uhr

Dank neuer SUV-Modelle: VW steigert US-Absatz

Volkswagen hat beim US-Absatz dank neuer SUV-Modelle auch im Februar zugelegt. Die Kernmarke des Konzerns verkaufte in den USA mit 26.660 Autos insgesamt 6 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat.

VW Vorzüge
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Abseits des neuen Atlas-SUV mit fast 4800 verkauften Autos und dem neuen Tiguan mit knapp 7500 Autos schnitt ansonsten fast jedes Modell deutlich schlechter ab als vor einem Jahr. Damals waren Tiguan und Atlas noch nicht verfügbar.

Insgesamt bleibt VW damit in der Spur. Nach zwei Monaten schlägt im bisherigen Jahr ein Plus von 5,7 Prozent zu Buche. Die großen US-Autoriesen General Motors, Ford und Fiat Chrysler mussten im Februar Federn lassen.

16:53 Uhr

Stimmung in US-Industrie besser als erwartet

Die US-Industrie hat im Februar wider Erwarten ihr Wachstumstempo erhöht. Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) stieg der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe auf 60,8 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Mai 2004. Ökonomen hatten einen weiteren Rückgang auf 58,5 vorhergesagt.

Das Stimmungsbarometer liegt damit weit über der Marke von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum der US-Industrie signalisiert. Der Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Die US-Industrie befindet sich in einer der stärksten Wachstumsphasen seit drei Jahren.

Der ISM-Index unterstützt die Börsen, der Dow springt ins Plus, auch der Dax löst sich von seinem Tagestiefstand. Gleichzeitig beschwichtigende Aussagen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats sind dabei hilfreich. Der Notenbankchef sagte, er sehe keine deutlichen Anzeichen für einen starken Anstieg der Löhne oder eine Überhitzung der Konjunktur. Die Furcht vor rascheren US-Zinserhöhungen lässt danach nach.

16:02 Uhr

Wall Street rutscht weiter - Zinsen wichtigstes Thema

Die Indizes an der Wall Street geben zum Auftakt weiter nach. Kurz nach der Startglocke verliert der Dow-Jones-Index 0,3 Prozent auf 24.960 Punkte. Der S&P-500 steigt und der Nasdaq-Composite fallen um jeweils 0,1 Prozent.

Den Februar hatte der Dow-Jones-Index mit einem Minus von 4,3 Prozent beendet und damit auf Monatssicht so viel verloren, wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Immerhin weist der Index seit Jahresbeginn noch ein Plus auf.

Der gesamte Aktienhandel steht und fällt derzeit mit der Zins- bzw.- Renditeentwicklung am Anleihenmarkt. Die Zinsdebatte könnte auch heute wieder von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell befeuert werden. Er wird im frühen Verlauf erneut vor einem Kongressausschuss Rede und Antwort stehen - diesmal vor einem des Senats. Zwar wird kaum damit gerechnet, dass er gegenüber seinen Aussagen von Dienstag viel Neues zu bieten hat. Andererseits konnte der Markt mit ihm bislang aber auch nicht viel Erfahrungen sammeln. Daher sind Anleger auf der Hut.

15:14 Uhr

Trump trifft US-Stahlmanager - Ankündigung erwartet

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"We want free, fair and SMART TRADE!"

imago/ZUMA Press

Beginnt jetzt der Handelskrieg? Die Trump-Administration hat kurzfristig ein Treffen mit den Managern der US-Stahl- und Aluminiumbranche anberaumt.

*Datenschutz

Noch kurz vorher wiederholt Donald Trump seine Forderung nach einem fairen Welthandel. Die Stahl- und Aluminiumindustrie sei durch unfairen Handel sowie die Politik anderer Staaten dezimiert worden, schreibt er per Twitter. Land, Arbeiter und Unternehmen dürften nicht länger übervorteilt werden. "Wir wollen freien, fairen und klugen Handel."

Nach dem Treffen mit den Managern am Donnerstag könnte es nach Angaben aus Regierungskreisen eine Ankündigung zum weiteren Vorgehen in Handelsfragen geben.

Hier mehr zum Thema

14:42 Uhr

Chinesischer Rosneft-Investor festgenommen

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CEFC China Energy gehört zu den zehn größten privaten Unternehmen in China.

REUTERS

Ein chinesischer Ölunternehmer ist laut Medienberichten festgenommen worden. Ye Jianming sei bereits auf direkte Anweisung von Staats- und Parteichef Xi Jinping am 16. Februar wegen laufender Ermittlungen zum Verhör festgesetzt worden, berichtet die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post".

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Die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg zitiert eine Quelle, wonach gegen den 40-Jährigen Investor, der gerade für neun Milliarden US-Dollar einen Anteil am russischen Ölkonzern Rosneft kauft,  wegen "wirtschaftlicher Probleme" ermittelt werde. Seine CEFC China Energy Company will 14 Prozent an dem russischen Energiekonzern Rosneft von der Glencore Gruppe zu übernehmen. Das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin" berichtet, der Deal könnte platzen, falls CEFC nicht bis Ende Februar das Geld zusammenbekommen haben sollte.

Die Nachricht von der Festnahme ließ die Kurse von gelisteten CEFC-Unternehmen an den Börsen in Hongkong, Singapur sowie Shenzhen und Schanghai absacken. 

14:28 Uhr

Deutsche Börse erwartet gutes Jahr für Börsengänge

Die Deutsche Börse erwartet in diesem Jahr auch wegen ihres Angebots für kleine und mittlere Unternehmen einen Schub für Börsengänge (Initial Public Offering/IPO).

Deutsche Börse
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"Ich gehe von einer größeren einstelligen Zahl an Unternehmen aus, die wir in diesem Jahr in Scale begrüßen können und von einem kleineren zweistelligen Betrag IPOs insgesamt", sagt Vorstandsmitglied Hauke Stars.

Das Segment "Scale" war in Frankfurt vor einem Jahr mit 46 Aktien und Unternehmensanleihen an den Start gegangen. Derzeit sind nach Angaben der Deutschen Börse 49 Aktien gelistet, 5 Unternehmen davon seien über einen Börsengang in das Segment aufgenommen worden.

13:38 Uhr

Griechenland bleibt Spitzenreiter bei faulen Krediten

Spätestens die Italien-Wahlen bringen auch Griechenland wieder in Erinnerung. Am Mittwoch heißt es, die Kapitalkontrollen werden zurückgefahren. Heute teilt die EZB mit: Griechenlands Geldhäuser brauchen noch Zeit, um die Schuldenkrise ganz hinter sich zu lassen.

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Die griechischen Banken haben mit den Aufsehern der EZB eine Reduzierung notleidender Kredite um 40 Prozent bis Ende 2019 vereinbart.

(Foto: picture alliance / ORESTIS PANAG)

"Wie jemand der lange krank war, sind die griechischen Banken noch etwas schwach", sagt die oberste Bankenwächterin der Europäischen Zentralbank (EZB), Daniele Nouy, in Delphi. Es brauche Zeit und Entschlossenheit, damit sie sich völlig erholen. Der Anteil der faulen Kredite sei in Griechenland mit nahe 50 Prozent am höchsten im Euro-Raum. "Und das ist ein großes Problem," so die Französin.

13:12 Uhr

Dutzende Vorladungen: SEC macht Druck auf Kryptoszene

Die US-Finanzaufsicht hat laut "Wall Street Journal" Dutzende Vorladungen und Informationsanfragen an Technologieunternehmen und Berater geschickt, die auf dem Markt für Kryptowährungen aktiv sind.

Die oberste US-Wertpapieraufsichtsbehörde soll laut Insidern dem Verdacht nachgehen, dass die Struktur von Verkäufen und Pre-Sales von ICOs gegen die Wertpapiergesetze verstoßen könnte. Der Vorsitzende der SEC, Jay Clayton, hatte Anfang Februar eine verstärkte Überprüfung von Unternehmen angekündigt.

Hier und hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Kryptowährungen. Taugen die Coins überhaupt für den Alltag? Hier mehr dazu:

 

12:17 Uhr

Adidas gewinnt Markenstreit um Streifen

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Adidas hat das alleinige Recht auf Streifen.

imago/Jan Huebner

Der Schuh- und Sportartikel-Hersteller Adidas muss es nicht hinnehmen, dass ein Wettbewerber zwei parallele Streifen auf seinen Schuhen anbringt.

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Das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg lehnt einen entsprechenden Markeneintrag des belgischen Unternehmens Shoe Branding Europe ab. Shoe Branding hatte zuletzt 2011 beim EU-Markenamt im spanischen Alicante die Eintragung von zwei Streifen als Marke für Schuhe beantragt. Auf den Widerspruch von Adidas hin hatte die Behörde dies abgelehnt. Begründung: Es bestehe die Gefahr, dass Verbraucher Schuhe mit zwei beziehungsweise drei Streifen miteinander in Verbindung bringen.

Das EuG bewertet diese Einschätzung nun als "fehlerfrei" und weist die Klage von Shoe Branding ab.

11:01 Uhr

Leere Orderbücher vor Italien-Wahl: Dax fährt in den Keller

Der Mangel an Käufern zieht die Kurse nach unten. "Das Orderbuch ist leer auf der Käuferseite, vor der Italien-Wahl macht kein institutioneller Anleger noch groß was", sagt ein Händler.

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Denn "der Markt hat aus der Überraschung vom Brexit gelernt". Daher reichten bereits normale Volumina, um Aktien um mehrere Prozente nach unten zu drücken. Besonders zeige sich dies in Nebenwerten. "Morgen könnte das ein Fest für die Algo-Trader werden", ergänzt ein anderer Händler. Denn diese würden erkannte Abwärtstrends in einem dünnen Orderbuch gerne ausbeuten und damit den Trend verstärken.

Noch schnell der Blick, wie es in Asien gelaufen ist:

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Dort setzte sich keine einheitliche Tendenz durch. Während die Kurse in Tokio und Sydney weiter nachgaben, wiesen die Börsen in China Kursgewinne aus. In Südkorea blieben die Märkte wegen eines Feiertags geschlossen.

Hier mehr zur Italien-Wahl

10:35 Uhr

Deutsche Wirtschaft erwartet gutes Russlandgeschäft

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Der Kreml in Moskau.

imago/allOver-MEV

Die deutsche Wirtschaft prognostiziert in diesem Jahr erneut überdurchschnittliche Exportzuwächse im Handel mit Russland.

  • "Ein Plus von acht bis zehn Prozent halten wir für erreichbar", sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Wolfgang Büchele. 
  • Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hält sogar einen Zuwachs von 15 Prozent für möglich.
  • 2017 hatte es sogar ein Plus von 20 Prozent auf 26 Milliarden Euro gegeben - das erste seit Bestehen der westlichen Sanktionen gegen das Land. Dadurch rückte Russland in der Rangliste der wichtigsten Exportkunden vom 16. auf den 14. Platz vor.

Jedes dritte in Russland aktive deutsche Unternehmen will in den kommenden zwölf Monaten vor Ort mehr investieren, wofür sie zusammen knapp eine halbe Milliarde Euro ausgeben wollen. Das ergab eine Umfrage des Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer unter 141 Unternehmen. Als größtes Risiko für die Geschäfte mit Russland sieht die Wirtschaft mögliche weitere Sanktionen der USA.

10:13 Uhr

Deutsches Industriewachstum stößt an Grenzen

Lieferengpässe, steigende Preise und der stärkere Euro bremsen die deutsche Industrie aus. Ihr Einkaufsmanagerindex sank im Februar um 0,5 auf 60,6 Punkte, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter rund 400 Firmen mitteilte.

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Zur Investitionsgüterindustrie gehören Stahl- und Leichtmetallbau, Maschinenbau, Fahrzeugbau, elektrotechnische Industrie, Feinmechanik und Optik, Eisen-, Blech- und Metallwarenindustrie.

(Foto: dpa)

Das Barometer hielt sich aber klar über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. "Das enorme Wachstum in der deutschen Industrie scheint an seine Grenzen zu stoßen", sagte Markit-Experte Phil Smith. "So stellen die Lieferketten mittlerweile ein derart ernstes Problem dar, dass die Befragten die Situation so dramatisch einschätzen wie nie zuvor in der 22-jährigen Umfragegeschichte."

Die anhaltend hohe Nachfrage sorge für Kapazitätsprobleme und Engpässe auf Lieferantenseite, was wiederum die Preise nach oben schießen lasse. Hersteller von Investitionsgütern in der metallverarbeitenden Industrie seien davon am stärksten betroffen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:46 Uhr

ExxonMobil stoppt Projekte mit Rosneft

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Die Firmenchefs Igor Sechin (r) und Rex Tillerson (l) bei der Unterzeichnung des Abkommens.

picture alliance / dpa

Wegen der Sanktionen gegen Russland stoppt der US-Ölriese ExxonMobil die meisten Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Rosneft-Konzern.

ExxonMobil
ExxonMobil 62,82

Das geht aus dem Exxon-Jahresbericht für die US-Aufsichtsbehörde hervor. Rosneft teilte in Moskau mit, der Schritt sei erwartet worden. "ExxonMobil ist gezwungen, das zu tun", sagte ein Sprecher der Agentur Tass zufolge.

  • Aufgegeben werde die gemeinsame Erkundung von Öl- und Gasfeldern in Westsibirien, im Schwarzen Meer und im Polarmeer mit Rosneft.
  • Der Beschluss sei bereits Ende 2017 angesichts neuer drohender Sanktionen gefasst worden, heißt es in dem Bericht.
  • Fortsetzen will ExxonMobil die Öl- und Gasförderung in dem Feld "Sachalin 1", an dem die Amerikaner einen 30-prozentigen Anteil halten und wo sie für das Management verantwortlich sind.
Rosneft
Rosneft 5,44

Wegen der russischen Übergriffe auf die Ukraine gelten seit 2014 Sanktionen von EU und USA gegen Russlands größten Ölkonzern Rosneft. ExxonMobil hatte trotzdem versucht, die Joint Ventures fortzusetzen. Sie waren unter dem früheren Firmenchef und jetzigen US-Außenminister Rex Tillerson ausgehandelt worden. Der Ölkonzern musste zwei Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Auf eine Ausnahmegenehmigung ließ sich die US-Regierung nicht ein.

09:24 Uhr

"Lange Sorgenliste" - Dax schwächelt

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Beiersdorf fällt am weitesten zurück.

picture alliance / Boris Roessle

Die Zinssorgen der US-Anleger drücken erwartungsgemäß auch auf die Kauflaune am deutschen Aktienmarkt. Nach schwachen Vorgaben aus Amerika verliert der Dax 0,7 Prozent auf 12.354 Punkte.

DAX
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"Die Sorgenliste der Anleger ist aktuell lang: Konjunkturdaten haben zuletzt eher enttäuscht, dazu lähmen die anstehende Wahl in Italien und die Angst vor steigenden Zinsen", fasst Stratege Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners zusammen.

Bei den Einzelwerten stach Beiersdorf mit einem Minus von 3,5 Prozent heraus. Der Nivea-Hersteller konnte mit seinen Zahlen für 2017 und seinem Ausblick nicht punkten.

Guten Morgen, mein Name ist Diana Dittmer und ich begleite Sie auch heute wieder durch die Börsen-Tag.

08:29 Uhr

Dax steht vor schwierigem Handelstag

Deutschen Anlegern steht ein erneut ein schwieriger Handelstag bevor. Banken und Brokerhäuser erwarten, dass der Dax nach schwachen Vorgaben aus den USA tiefer starten wird.

Dax
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  • Gestern hatte der Dax 0,4 Prozent niedriger bei 12.435 Punkten geschlossen. Damit summierte sich das Minus im Februar auf 5,7 Prozent.
  • Für Unruhe sorgt vor allem die Frage, ob die US-Notenbank (Fed) unter ihrem neuen Chef Jerome Powell wegen der starken Konjunktur aggressivere Zinsschritte anpeilt.
  • Richtungsvorgaben werden außerdem durch Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Euro-Zone erwartet.
  • Außerdem stehen eine Reihe von Geschäftszahlen von Konzernen wie Beiersdorf im Terminkalender.
07:47 Uhr

Daimler übernimmt Car2Go Europe komplett

Europcar macht den Weg frei für den Zusammenschluss der Carsharing-Angebote von BMW und Daimler. Der Autovermieter verkauft seine bisherigen Anteile an Car2Go Europe.

Daimler
Daimler 42,04

  • Wie Daimler mitteilte, wird Daimler Mobility Services 25 Prozent der Anteile an der Car2Go Europe GmbH von Europcar übernehmen.
  • Europcar nannte einen Verkaufspreis von 70 Millionen Euro.
  • Durch den Erwerb wird Daimler alleiniger Eigentümer, sobald die Genehmigung durch die zuständigen Behörden erfolgt ist.

Die Car2Go Europe GmbH war 2012 als Joint-Venture gegründet worden, von dem Daimler von Beginn an mit 75 Prozent die Mehrheit des Gemeinschaftsunternehmens hielt. Die Car2Go Group, die in Europa, Nordamerika und in China präsent ist, kommt weltweit auf über drei Millionen Kunden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:41 Uhr

Euro stabilisiert sich

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Euro / Dollar ,00

Der Euro hat sich nach den Verlusten der vergangenen Tage vorerst stabilisiert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde heute Morgen bei 1,2191 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der Nacht zeitweise noch auf 1,2184 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Januar gefallen war. Die Kursstärke des Dollar und eine ungewöhnlich schwache Inflation in führenden Volkswirtschaften der Eurozone hatten den Euro zuletzt belastet.

07:16 Uhr

Nikkei geht auf Talfahrt, China legt zu

Nikkei
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Die US-Börsen sind gestern Abend tiefrot aus dem Handel gegangen, was die asiatischen Märkte mit einer uneinheitlichen Tendenz quittieren. Der japanische Nikkei verlor angesichts der schwachen Vorgaben 1,6 Prozent, in Sydney ging es um 0,8 Prozent nach unten. In China gewann der Schanghai-Composite dagegen 0,6 Prozent, der Hang-Seng in Hongkong legte immerhin 0,2 Prozent zu. Entgegen der Erwartungen war der Caixin-Einkaufsmanager-Index für das verarbeitende Gewerbe im Februar leicht auf 51,6 von 51,5 gestiegen.