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Devisen China verschärft Kapitalkontrollen

Die chinesische Zentralbank verschärft ihre Kontrolle von Geldtransfers und senkt die Grenze für mitteilungspflichtige Transaktionen für Finanzhäuser. Ab dem 1. Juli müssen Geldhäuser jede Bargeldtransaktion melden, die einen Wert von mehr als 50.000 Yuan hat, umgerechnet knapp 7.000 Euro, wie die People's Bank of China (PBOC) mitteilte. Bislang lag die Melde-Grenze bei 200.000 Yuan. Transaktionen in anderen Währungen müssen ab einem Wert von 10.000 US-Dollar gemeldet werden. Bislang hatte die Zentralbank nur "große" Transaktionen ins Ausland meldepflichtig gemacht, hatte dabei aber keine konkrete Summe genannt. Laut der PBOC sollen die neuen Regeln dabei helfen, Geldwäsche und Terrorfinanzierung zu verhindern. Die Behörden in China sind besorgt, weil immer mehr Geld in der Heimatwährung das Land verlässt. Auch die Unternehmen müssen sich bei Auslandsinvestitionen schon verstärkten Kontrollen unterziehen. (DJ)

Quelle: ntv.de

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