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  • Freitag, 13. Juli 2018
  • Unternehmen

    USA heben Embargo gegen ZTE auf

    Der chinesische Netzwerkausrüster und Smartphone-Anbieter ZTE darf seine Geschäfte mit US-Firmen wieder aufnehmen. ZTE habe seine wegen Sanktionsverstößen auferlegte Strafe von einer Milliarde Dollar beglichen und zusätzliche 400 Millionen Dollar auf ein Treuhandkonto eingezahlt, teilte das US-Handelsministerium mit. Damit seien die Bedingungen erfüllt, um die Geschäftsbeschränkungen aufheben zu können.  Die USA hatten gegen den Konzern Strafen wegen angeblicher illegaler Geschäfte mit dem Iran und Nordkorea verhängt und im April für sieben Jahre den Zugang zu US-Technologien verwehrt. Ohne Chips für seine Smartphones musste ZTE daraufhin große Teile der Produktion stilllegen. Im Mai hatte sich dann US-Präsident Donald Trump in den Konflikt eingeschaltet. Er signalisierte Chinas Präsidenten Xi Jinping "als persönlichen Gefallen" Entgegenkommen. Wenig später einigte sich das US-Handelsministerium mit dem Unternehmen auf einen Vergleich. Der Deal ist in den USA innenpolitisch allerdings höchst umstritten. (dpa)

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