Marktberichte

Neue Nervosität am Aktienmarkt Dax sackt unter 10.600 Punkte

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Der Dax ist unterwegs Richtung Jahresende: Experten sehen "Potenzial für herbe Enttäuschungen".

(Foto: REUTERS)

Unsichere Aussichten im deutschen Aktienhandel: Das anstehende Italien-Referendum schürt zu Beginn der neuen Börsenwoche Ängste vor neuen Turbulenzen in Europa. Der Dax bricht aus einer engen Handelsspanne nach unten aus.

Schwacher Wochenstart an der Frankfurter Börse: Der deutsche Leitindex beendet den ersten Handelstag der letzten Novemberwoche knapp 177 Zähler im Minus. Am Abend verbuchten Händler im Dax einen Schlussstand von minus 1,09 Prozent auf 10.582,67 Punkte. Das Tagestief aus dem Verlauf liegt bei 10.554,94 Zählern. Der MDax schloss 0,51 Prozent im Minus bei 20.805,06 Punkten. Der TecDax verabschiedete sich 0,97 Prozent im Minus bei 1709,93 Punkten in den Abend. Der Eurostoxx50 verlor 1,11 Prozent auf 3014,58 Punkte.

Damit scheint sich der Dax nach wochenlangem Pendeln in der vergleichsweise engen Spanne zwischen 10.600 und 10.800 Punkten für eine neue Richtung entschieden zu haben: Der aktuelle Schlusskurs liegt deutlich unterhalb der unteren Kursmarke. Charttechnisch orientierte Beobachter werteten den Ausbuch nach unten als Warnsignal für weitere Kursbewegungen nach unten. Vor dem Wochenende hatte der deutsche Leitindex noch bei 10.699,27 Punkten notiert.

"Mit dem italienischen Referendum und dem Opec-Treffen gibt es zwei wichtige Ereignisse mit dem Potenzial für herbe Enttäuschungen", meinte ein Händler am Morgen mit Blick auf die Stimmungslage am Markt. Auch ein genauerer Blick auf den Supereinkaufstag "Black Friday" in den USA zeige "allenfalls gemischte Ergebnisse". Der Wochenauftakt in den USA hielt für Dax-Anleger wenig Rückendeckung bereit: Dort brachen die großen Indizes ihre seit Tagen anhaltende Rekordjagd ab und gaben erstmals seit langem wieder leicht nach.

Akuter Auslöser für die frostige Stimmung am Markt ist nach Ansicht von Beobachtern das anstehende Verfassungsreferendum in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone: Am kommenden Sonntag, den 4. Dezember könnte die Entscheidung über eine Reform des Senats in Italien den Euroraum Experten zufolge mittelfristig in große Probleme stürzen.

Weil Regierungschef Matteo Renzi sein politisches Schicksal mit dieser Frage verknüpft, stimmen die Wähler letztlich nicht nur über eine Senatsreform, sondern auch über die Regierung Renzi ab. Bei einem "Nein" sind Neuwahlen wahrscheinlich, aus denen die europakritische "Fünf-Sterne-Bewegung" als Sieger hervorgehen könnte.

Der italienische Bankenindex rutschte vor diesem Hintergrund zu Wochenbeginn deutlich ab. Derzeit deute alles darauf hin, dass die geplante Verfassungsreform beim Referendum durchfällt, schrieben die Analysten der Essener National-Bank. "Ob die Regierung dem innenpolitischen Druck nach einem Scheitern standhalten wird, ist zu bezweifeln. Neuwahlen mit ungewissen Ausgang wären die Folge." Umfragen sehen die "Fünf-Sterne-Bewegung" vorn.

Börsianern zufolge könnte es ein Sturz Renzis italienischen Banken erschweren, dringend benötigtes frisches Kapital einzusammeln. So benötigt die krisengebeutelte Banca Monte dei Paschi di Siena (BMPS), das älteste Geldhaus der Welt, fünf Milliarden Euro. Eckpfeiler dieses Deals ist der Tausch von Schulden in Eigenkapital, für den die italienische Finanzaufsicht am Montag grünes Licht gab. BMPS-Titel brachen zeitweise um mehr als zwölf Prozent ein.

Weil starke Unternehmensnachrichten als Impulsgeber fehlen, richtet sich die Aufmerksamkeit vieler Anleger auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Marktstrategen würden die anstehenden Daten zur Stimmung der Verbraucher und Unternehmen daraufhin abklopfen, heißt es, ob und wie lang die Zentralbank ihre Anleihekäufe fortsetzt. Bislang pumpt sie bis "mindestens März 2017" monatlich 80 Milliarden Euro in die Finanzmärkte, um die Konjunktur anzukurbeln.

USA: Verluste an der Wall Street

Dow Jones
Dow Jones 25.610,00

An der Wall Street wurde nach der Rekordjagd der Vorwoche erst einmal durchgeatmet. "Da es heute keine wichtigen Konjunkturmeldungen gibt, haben die Investoren Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen", sagte Chefanalyst Peter Cardillo vom New Yorker Finanzhaus First Standard Financial. Zudem fiel der "Black Friday", der Tag nach Thanksgiving und der umsatzstärkste im Jahr für den US-Einzelhandel, etwas schwächer aus als erwartet. Dies löse eine Katerstimmung bei den Investoren aus.

Der Dow-Jones-Index der 30 Standardwerte verlor 0,3 Prozent und schloss bei 19.098 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,5 Prozent nach auf 2202 Zähler nach. Der Nasdaq Composite fiel um 0,6 Prozent auf 5369 Stellen.

Bei den Einzelwerten standen Amazon unter Druck, die 1,8 Prozent nachgaben. Die Analysten der Citigroup hatten zuvor das Kursziel für die Papiere des weltgrößten Onlinehändlers gesenkt.

Gefragt waren dagegen die Anteilsscheine des Verlages Time, die sich um 15,2 Prozent verteuerten. Das Unternehmen hat einem Bericht der New York Post zufolge ein Übernahmeangebot des Milliardärs Edgar Bronfman Jr. abgelehnt.

Der Einstieg des streitbaren Hedgefonds Elliott gefiel den Anlegern des US-IT-Dienstleisters Cognizant. Die Aktien kletterten um 6,9 Prozent. Elliott, hinter dem der einflussreiche Investor Paul E. Singer steht, kaufte vier Prozent an Cognizant. In einem Brief forderte er das Management unter anderem zu einem 2,5 Milliarden Dollar schweren Aktienrückkauf auf, der in der ersten Jahreshälfte 2017 begonnen werden soll. Damit will er den Aktienkurs nach oben treiben.

Opec im Blick

Die Vertreter der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) treffen sich in dieser Woche, um über Förderkürzungen zur Stabilisierung des Ölpreises zu beraten. Unklar ist, ob es tatsächlich dazu kommt. Die Ankündigung Saudi Arabiens, sich vor dem Opec-Gipfel am Mittwoch in Wien nicht mit Russland und anderen Ölförderern außerhalb der Opec zu treffen, sorgt für starken Druck auf die Ölpreise.

"Die Aussicht auf eine Begrenzung der Fördermenge hatte in der Vorwoche für starke Aufschläge gesorgt, daher dürfte nun Zurückhaltung herrschen, bis es zu einer tatsächlichen Vereinbarung kommt", sagte Stratege Ian Williams von Peel Hunt.

Ein unklares Signal empfangen Marktteilnehmer aus den USA: Auf die Schnäppchenjagd rund um den sogenannten "Black Friday" haben sich diesmal Jahr mehr Kunden begeben als im vergangenen Jahr. Die US-Amerikaner gaben dabei aber pro Kopf weniger Geld aus als im Vorjahr, wie der US-Einzelhandelsverband NRF mitteilte.

Mehr als 154 Millionen Menschen und damit drei Millionen mehr als 2015 ließen sich laut NRF am Wochenende nach dem Erntedankfest Thanksgiving Sonderangebote in Geschäften und im Online-Handel nicht entgehen. Sie gaben demnach durchschnittlich 289,19 Dollar (273 Euro) aus - etwa zehn Dollar weniger als im Vorjahr. Auf den "Black Friday" folgt zu Wochenbeginn der "Cyber Monday", an dem die Jagd auf Sonderangebote im Internet fortgesetzt wird. Das Wochenende um Thanksgiving gilt in den USA als Startschuss für das lukrative Weihnachtsgeschäft.

Frankfurt: Streik belastet Lufthansa-Aktie

Die Aktien der Lufthansa zählen mit einem Minus von 2,2 Prozent zu den größten Verlieren im Dax. Die fortgesetzten Streiks beginnen nach Ansicht von Beobachtern, die Ertragsaussichten zu belasten. Die Piloten wollen ihre Streikaktion fortsetzen und am Dienstag und Mittwoch abermals die Arbeit niederlegen.

"Vor allem Vielflieger auf längeren Verbindungen dürften sich verstärkt von der Lufthansa abwenden, um so ein Zeichen zu setzen", meinte Heino Ruland von Ruland Research. Gerade hier aber erziele die Lufthansa noch die höchsten Erträge. "Die Piloten scheinen mehr denn je als gewillt zu sein, ihre Forderungen durchzusetzen", ergänzt ein Händler.

Aufgrund der für Dienstag und Mittwoch angekündigten Streiks der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit streicht die Lufthansa an den kommenden beiden Tagen gut 1700 Flüge. Am Dienstag fallen 816 Kurzstreckenflüge aus, am Mittwoch 890 Flüge auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen seien insgesamt rund 180.000 Passagiere.

Die massiven technischen Probleme bei der Telekom schlagen offenbar nicht auf den Aktienkurs durch: Im Handel am Vormittag gibt der Kurs um knapp 0,8 Prozent nach. Die T-Aktie hält sich damit etwas besser als der Gesamtmarkt. Hunderttausende Telekom-Kunden kämpfen seit Sonntagnachmittag mit technischen Störungen.

Betroffen seien rund 900.000 der insgesamt mehr als 20 Millionen Festnetzkunden mit bestimmten Routern, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Das Netz funktioniere "störungsfrei". Es sei "nicht auszuschließen, dass auf Router gezielt Einfluss von außen genommen wurde" und dass sich diese dadurch nicht mehr im Netz anmelden könnten. Die Suche nach der Ursache läuft.

Stark unter Druck stehen dagegen vor allem die Bankenwerte. Nach dem zuletzt guten Lauf der Branche lastete nun die Ungewissheit wegen der Abstimmung in Italien besonders schwer. Die Papiere der Deutschen Bank gaben 2,5 Prozent nach. Die Akien der Commerzbank verloren am Indexende 3,1 Prozent. "Das sind aber größtenteils Gewinnmitnahmen", betonte ein Börsianer. "Der Sektor hatte in den vergangenen Wochen einen guten Lauf." Deutsche Bank gewannen in diesem Zeitraum mehr als 15 Prozent.

Für die Anteilsscheine des Versorgers RWE geht es um knapp 1 Prozent nach unten, nachdem sich die britischen Bank HSBC kritisch geäußert hatte. Die Experten sehen weiterhin finanzielle und politische Unsicherheiten.

Mit Blick auf die Aktien des Konkurrenten Eon sind die Analysten indes zuversichtlicher geworden. Hier seien die finanziellen und politischen Risiken bereits in den Aktienkurs eingepreist. Die Eon-Papiere steigen um gut 0,2 Prozent.

Technisches Handelsdetail am Rande: Die Aktie der Max Automation ist am Montag unter der alten ISIN-Nummer vom Handel ausgesetzt worden. Grund ist die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien, die auf der Hauptversammlung im August beschlossen wurde. Ziel der Maßnahme ist laut Unternehmensmitteilung eine höhere Transparenz des Aktionariats und ein effizienterer Kontakt der Gesellschaft mit ihren Aktionären. Im Zuge der Maßnahme werden die auf den Inhaber lautenden Stückaktien der MAX Automation AG von der bisherigen ISIN DE0006580905 in auf den Namen lautende Stückaktien mit der neuen ISIN DE000A2DA588 im Verhältnis 1:1 umgebucht.

Devisen: Euro hält sich wacker

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,12

Der Euro startete mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche. Zu US-Handelsschluss notierte die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Freitag etwas fester bei 1,0607 US-Dollar. Vor dem Wochenende hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0592 US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9441 Euro gekostet.

"Diejenigen, die auf die Dollar-Rally seit Anfang November gesetzt hatten, sitzen auf großen Gewinnen", sagte Anlagestratege Masafumi Yamamoto von der Bank Mizhuo. "Es ist keine Überraschung, dass sie jetzt Kasse machen." Nach dem überraschenden Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl hatte der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, wegen Spekulationen auf einen Wirtschaftsboom und rasche Zinserhöhungen der Notenbank Fed rund vier Prozent zugelegt.

Zu Wochenbeginn stehen nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Die EZB gibt neue Geld- und Kreditdaten bekannt. In Italien wurden wenige Tage vor dem wichtigen Verfassungsreferendum Zahlen zum Verbraucher- und Unternehmervertrauen erwartet. In Brüssel sollte EZB-Chef Mario Draghi vor das Europäische Parlament treten.

Rohstoffe: Ölpreise im Aufwind

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 69,26

Nachlassende Spekulationen auf eine baldige Förderbremse setzten dem Handel mit Rohöl zu. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich am Morgen um 1,1 Prozent auf 46,73 Dollar je Barrel, nachdem Top-Exporteur Saudi-Arabien eine Kürzung der Fördermengen in Frage gestellt hatte. Eine anziehende Nachfrage werde den Preis auch ohne Eingriffe der Opec stabilisieren.

Am späten Abend bewegte sich der Preis für Brent in die Gegenrichtung: Ein Barrel kostete 48,00 Dollar und damit 1,6 Prozent mehr als vor dem Wochenende. Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) notierte 1,8 Prozent fester bei 46,88 Dollar.

Börsianer rechnen damit, dass sich das Kartell bei seinem Treffen ab Mittwoch mit dem Thema Förderdeckelung beschäftigen muss. "Eine Einigung ist notwendig, um weitere Preisrückgange zu verhindern", betonte Oystein Berentsen, Geschäftsführer des Ölhändlers Strom Petroleum. Unklar sei allerdings, wie eine Vereinbarung aussehen könnte. Die Experten der US-Bank Morgan Stanley sagten "einen Deal zumindest auf dem Papier" voraus.

Die Ankündigung Saudi Arabiens, sich vor dem Opec-Gipfel am Mittwoch in Wien nicht mit Russland und anderen Ölförderern außerhalb der Opec zu treffen, sorgt für starken Druck auf die Ölpreise. Saudi Arabien, der weltgrößte Ölproduzent und de facto Führer der Opec, wollte sich eigentlich mit nicht zur Opec gehörenden Produzenten einschließlich Russland zusammensetzen, um eine Deckelung der Rohölförderung zu besprechen.

Am Freitag hatte Saudi Arabien aber erklärte, das Land werde dem Treffen fern bleiben, bis es "innerhalb der Opec eine klare Entscheidung" zu den geplanten Förderkürzungen gebe. Einige Mitglieder des Kartells wollen, dass Russland sich an den Produktionssenkungen beteiligt.

Asien: Nikkei leidet unter Gewinnmitnahmen

Nikkei
Nikkei 21.117,22

Der neuerliche Anstieg des Yen belastet die Stimmung an den japanischen Aktienmärkten zum Wochenbeginn. Der Leitindex Nikkei gibt nach sieben Tagen mit Gewinnen in Folge wieder nach. Experten sprechen von Gewinnmitnahmen. "Die Leute haben darüber spekuliert, wann die Rallies zu Ende gehen", sagt Hikaru Sato, Technischer Analyst bei Daiwa Securities. "Das Opec-Treffen könnte Gewinnmitnahmen in größerem Ausmaß auslösen, und deswegen sind die Investoren jetzt vorsichtig."

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schließt 0,1 Prozent leichter bei 18.357 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index kann jedoch 0,3 Prozent auf 1470 Zähler zulegen.

Exportwerte litten unter der stärkeren Landeswährung. Die Papiere von Toyota und die Aktien von Nissan verloren jeweils 1,4 Prozent. Der Yen legte zum Dollar etwa ein Prozent zu, ein Dollar kostete 111,90 Yen. Das schmälert die Gewinne, die japanische Firmen im Ausland erwirtschaften. Noch in der vergangenen Woche hatte der Dollar zum Yen ein Acht-Monats-Hoch bei 113,90 erreicht.

In anderen asiatischen Ländern sah es dagegen besser aus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,6 Prozent. Der auf breiter Front nachgebende US-Dollar habe die Furcht vor einem massiven Kapitalabzug aus den Schwellenländern der Region zumindest vorübergehend abgeschwächt, hieß es. Der Shanghai-Composite stieg um 0,5 Prozent auf 3277 Zähler. Auch Hongkong, Malaysia, Singapur und Indien meldeten Aufschläge.

In den vergangenen Wochen hatten Anleger in Erwartung steigender US-Leitzinsen Kapital aus den Schwellenländern in die USA umgeleitet und die lokalen Währungen damit unter Druck gebracht - ein Effekt, der auch an den Börsen spürbar war. In Hongkong und Shenzhen kam zusätzlicher Rückenwind von der seit langem geplanten Handelsverbindung zwischen beiden Börsen. Diese soll nun am 5. Dezember eingerichtet werden. Damit werden die Aktien von mehr als 800 der am schnellsten wachsenden chinesischen Unternehmen auch für ausländische Investoren verfügbar.

*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, mmo/kst/DJ/dpa/rts

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