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Witwe findet geheimnisvolle Tasche Armstrong bunkerte Mond-Souvenirs

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"Es ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit", sagte Neil Armstrong - und betrat den Mond.

(Foto: AP)

Reisende bringen Souvenirs mit - so hält es auch Astronaut Neil Armstrong. Doch seine nun aufgetauchten Erinnerungsstücke sind weit gereist und damit nichts für den heimischen Setzkasten. Armstrongs Witwe gibt die Fundstücke daher ins Museum.

Die Witwe des 2012 verstorbenen Astronauten Neil Armstrong, Carol Armstrong, hat einen spektakulären Fund öffentlich gemacht. Der erste Mann auf dem Mond bewahrte über Jahrzehnte Souvenirs seiner legendären Mission auf den Trabanten auf. Nach seinem Tod stieß Carol Armstrong in einem Badezimmerschrank ihres gemeinsamen Hauses in Cincinnati auf den historischen Schatz.

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In dieser Tasche bewahrte Armstrong seine Erinnerungsstücke an den Mond auf.

(Foto: AP)

Bei den Gegenständen handelt es sich um den Inhalt einer unscheinbar wirkenden weißen Tasche, einer sogenannten McDivitt Purse. In diesen Täschchen, benannt nach dem Astronauten James McDivitt, bewahrten die US-Raumfahrer persönliche Gegenstände auf. Armstrong nutzte es offenbar, um Erinnerungsstücke seiner Weltraum-Reise zu sammeln.

Der Inhalt ist spektakulär: Neben Kabeln, Seilen und Karabinerhaken finden sich darin auch technische Geräte wie Lampen wieder. Den größten Wert dürfte eine kleine 16-Millimeter-Kamera haben, mit der die Landung auf dem Mond dokumentiert worden ist. Von ihr stammen die Aufnahmen, die zeigen, wie Armstrong gemeinsam mit Edwin "Buzz" Aldrin die US-Flagge in den Boden des Mondes rammen.

Armstrongs Witwe behielt die Stücke nicht für sich. Sie informierte das Smithsonians National Air and Space Museum in Washington DC und überließ dem Haus die Gegenstände. Die Experten befanden sie als authentisch. Sie sollen nun ausgestellt werden.

Quelle: n-tv.de, jog