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"Beste Chance auf Erfolg"Keine Frau bei Mondmission? Nasa-Chef erklärt Entscheidung

11.06.2026, 10:12 Uhr
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09-06-2026-USA-Houston-Die-Artemis-III-Besatzungsmitglieder-Randy-Bresnik-Luca-Parmitano-Frank-Rubio-und-Andre-Douglas-posieren-waehrend-einer-Pressekonferenz-im-Johnson-Space-Center
Men only: die Artemis-III-Besatzungsmitglieder Randy Bresnik, Luca Parmitano, Frank Rubio und Andre Douglas bei einer Pressekonferenz im Johnson Space Center. (Foto: Annie Mulligan/AP/dpa)

Die nächste bemannte US-Mission zum Mond ist tatsächlich nur bemannt - sie startet ohne weibliche Beteiligung, was für große Enttäuschung und Kritik sorgt. Der Leiter der Raumfahrtbehörde rechtfertigt sich nun für die Auswahl des männlichen Teams.

Nasa-Chef Jared Isaacman hat die Auswahl einer rein männlichen Crew für die Mondmission "Artemis 3" verteidigt. "Ich habe Reaktionen gesehen von Enttäuschung bis hin zu Empörung", schrieb der Chef der US-Raumfahrtbehörde beim Online-Portal X. "Ich hoffe aber, dass in einer Welt mit so vielen Kontroversen dies ein Moment sein kann, in dem wir die ausgewählten Astronauten feiern und die Integrität des Prozesses anerkennen."

Die Auswahl basiere auf zahlreichen Kriterien und letztendlich werde die Crew ausgewählt, "die der Mission die beste Chance gibt, ihre Ziele zu erreichen", schrieb Isaacman. Gleichzeitig betonte der Nasa-Chef, wie viele herausragende Astronautinnen und andere Mitarbeiterinnen die Behörde beschäftige.

Auch Notfall-Ersatz ist ein Mann

Die zuvor verkündete Crew für die "Artemis 3"-Mission besteht aus den US-Amerikanern Andre Douglas, Frank Rubio und Randy Bresnik sowie dem Italiener Luca Parmitano. Für den Notfall steht Bob Hines als Ersatz bereit. Bresnik ist laut Nasa offiziell Kommandant der Mission, Parmitano Pilot, die beiden anderen sind als "Missionsspezialisten" im Einsatz.

Bei "Artemis 2" war die US-Amerikanerin Christina Koch mit dabei gewesen, die bei der Mission zur ersten Frau in der Nähe des Mondes wurde. Dass diesmal keine Frau Teil der Crew ist, hatte bei Beobachtern und Weltraum-Fans weltweit für massive Kritik gesorgt.

Anders als ursprünglich geplant, ist bei der rund zweiwöchigen Mission keine Mondlandung vorgesehen. Stattdessen soll das Koppeln des Raumschiffs "Orion" mit Mondlandesystemen getestet werden. Die Mission soll dazu dienen, die Technik für eine geplante Mondlandung vorab zu testen, möglichst nahe an der Erde. Im Fall von Problemen soll die Crew innerhalb von Stunden in Sicherheit gebracht werden können.

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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