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NASA spricht von "Meilenstein" Sonde berührt erstmals Sonne

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Eine Grafik der NASA zeigt die Sonde auf ihrem Weg zur Sonne.

(Foto: dpa)

Die Sonde "Parker Solar Probe" soll der NASA helfen, die Sonne aus der Nähe zu erforschen. Keine leichte Aufgabe angesichts der extremen Hitze. Nun kommt die Sonde dem glühenden Gasball so nah wie kein anderes Raumschiff zuvor.

Die NASA-Sonde "Parker Solar Probe" ist durch die äußere Atmosphäre der Sonne geflogen und hat damit nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde als erstes Raumschiff diesen Stern berührt. Die Sonde habe in der sogenannten Sonnenkorona Partikel und Magnetfelder untersucht, teilt die NASA mit. Der erste Flug durch die Sonnenkorona habe nur wenige Stunden gedauert, weitere Flüge seien geplant.

NASA-Manager Thomas Zurbuchen sprach von einem "monumentalen Moment" und einer "bemerkenswerten Leistung". "Dieser Meilenstein wird uns nicht nur tiefere Einsichten in die Entstehung der Sonne und ihren Einfluss auf das Sonnensystem liefern, sondern all das, was wir über unseren eigenen Stern lernen, wird uns auch mehr über Sterne im Rest des Universums beibringen."

Die im August 2018 gestartete "Parker Solar Probe" war bereits wenige Monate später so nah an die Sonne herangekommen wie kein anderes Raumschiff zuvor. Damals war die Sonde näher als 42,7 Millionen Kilometer an die Sonne herangerückt und hatte damit den im April 1976 aufgestellten Rekord der deutsch-amerikanischen "Helios 2"-Sonde gebrochen. Seitdem näherte sich die "Parker Solar Probe" der Sonne noch weiter und kreist nun in großen elliptischen Bahnen um sie herum.

Geschützt von einem fast zwölf Zentimeter dicken Karbonpanzer soll die rund 7000 Kilogramm schwere Sonde von der Größe eines Kleinwagens mehr Hitze und Strahlung aushalten als je ein Flugkörper zuvor. Die NASA-Forscher versprechen sich von der bis 2025 angesetzten Mission Erkenntnisse darüber, warum die Korona um ein Vielfaches heißer ist als die Oberfläche der Sonne und somit auch über die Funktionsweise von Sternen. Die Daten könnten zudem künftige Wettervorhersagen genauer machen.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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