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Ein Hauch von Moto-GP Abarth mit zwei neuen Skorpionen

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Für den Abarth 595 "Monster Energy Yamaha" stand die YRZ-M1 Pate.

(Foto: Abarth)

Seit 2007 hat der FCA-Konzern am Fiat 500 kaum etwas verändert. Aber es vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht ein Sondermodell den stagnierenden Verkauf ankurbeln soll. In diesem Jahr ist es die Sportmarke Abarth, die zwei 595-Modelle mit ganz besonderer Ausstattung anbietet.

Der FCA-Konzern beweist mit der Marke Abarth ein glückliches Händchen und versteht es, ein betagtes Modell ungebrochen attraktiv zu halten. Es stimmt ja: Für Fahrspaß braucht es nicht immer modernste Technologie, sondern ein knackiges Fahrwerk, geringe Abmessungen und einen Schuss Leistung unter der Haube. An exakt dieses Rezept halten sich die Abarth 595-Modelle. Und damit der Kundschaft nicht langweilig wird über die Zeit, spendiert FCA in steter Regelmäßigkeit Sondermodelle.

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So ein Abarth 595 Scorpioneoro kostet 25.822 Euro.

(Foto: Abarth)

Im nächsten Anlauf sollen die recht extrovertiert anrollenden Editionen "Monster Energy Yamaha" sowie "Scorpioneoro" die Modellreihe aufpeppen. Sie verlassen zu Preisen ab 23.873 Euro respektive 25.822 Euro den Händlerhof. Unter der Haube beider Varianten steckt der jetzt 165 PS starke und 1,4 Liter große Benziner mit Turboaufladung. Damit ist für Punch gesorgt angesichts lediglich rund einer Tonne Kampfgewicht.

Limitiert auf jeweils 2000 Stück

Zunächst einmal fallen die jeweils in einer Stückzahl von 2000 Exemplaren aufgelegten Editionsvarianten aber durch extrovertiert anmutende Details auf. So rollt der "Scorpioneoro" auf goldenen Felgen an, und ein ebenfalls goldener Skorpion prangt auf der Motorhaube. Außerdem fällt der Marken-Schriftzug in goldener Lackierung auf den Flanken auf. Die limitierte Ausführung soll mit seinem umfangreichen Gold-Zierrat an den Abarth A112 "Targa Oro" aus dem Jahr 1979 erinnern, der ebenfalls durch viel Goldschmuck auffiel. Innen besticht der rasante Zwerg durch schwarze Sport-Integralsitze mit üppig gepolstertem Leder-Rahmen um die Mittelbahn herum.

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Tatsächlich ist der "Monster Energy Yamaha" sogar rennstreckentauglich.

(Foto: Abarth)

Weniger auf dem Traditions- als vielmehr auf dem Highspeed-Pfad ist der "Monster Energy Yamaha" unterwegs, der viele vom Rennsport-Motorrad Yamaha YRZ-M1 inspirierte Details aufweist. So sind die dominierenden Farben hier das tiefe Blau und ein kräftiges Schwarz; es gibt markante Querstreifen auf dem Blechkleid sowie das in Grün gehaltene Monster-Logo, das auch die legendäre Yamaha-Maschine aus den Nullerjahren zierte. Zudem bilden schwarze Felgen und Sitze einen prägnanten Kontrast zur blauen Außenlackierung.

Koni-Fahrwerk für den Rundkurs

Gemein ist den 595-Sondermodellen dank Sportauspuff (beim "Monster Energy Yamaha" vierflutig, beim "Scorpioneoro" zweiflutig) ein markant klingender Vierzylinder. Er sorgt mithilfe des Garret-Turboladers für hurtiges Vorankommen und drückt die Passagiere bei Abruf der Leistung moderat in die konturierten Sessel. Auf das sportlich getrimmte Koni-Fahrwerk hält der Konzern so große Stücke, dass er sich ermutigt fühlt, die neuen Varianten auf dem Track am Bilster Berg in Bad Driburg zu präsentieren.

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Einige serienmäßige Features sollen die Sondermodelle noch attraktiver machen.

(Foto: Abarth)

Und tatsächlich entpuppt sich der 3,66 Meter-Zwerg als patenter Racer. Er witscht beflissen um die Ecken und bleibt mit frontgetrieben-typischer Untersteuerneigung selbst für Track-Neulinge gut beherrschbar. Zudem kann man sich jederzeit auf ein beherzt eingreifendes Stabilitätsprogramm verlassen. Freunde ausgeprägter Längsperformance mögen sich vielleicht noch die etwas potentere 180 PS-Ausbaustufe der Abarth-Welt wünschen, aber auch der 165er kommt recht gut aus der Kurve heraus, wenn das rechte Pedal wieder gen Bodenblech wandert. Und für den Alltag reicht die Leistung ohnehin dicke. Da könnte dann nur das Chassis etwas komfortabler ausgelegt sein, doch man kann eben nicht alles haben.

Apropos haben: Beide Sondermodelle punkten mit serienmäßigen Features wie Digitalradio und Smartphone-Integration. Der "Scorpioneoro" legt ein integriertes Navigationssystem obendrauf. Gegen 1267 Euro Aufpreis werkelt statt des präzise bedienbaren Fünfganggetriebes eine automatisierte Variante mit ebenfalls fünf Übersetzungen. Diese könnte für Interessenten spannend sein, deren Aktionsradius hauptsächlich innerhalb urbaner Gebiete liegt.

Quelle: ntv.de, Patrick Broich, sp-x

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