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Neu auf der Straße im September Für jeden Fahrer was dabei

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Audi bringt die zweite Auflage des R8 in den Handel.

Gab es in den letzten Wochen wenig ganz Neues in den Schaufenstern der Autohändler zu bestaunen, herrscht dort im September reges Treiben. Einige Modelle debütieren kurz nach der Premiere auf der Internationalen Automobilausstellung.

Auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) werden einige neue Modelle präsentiert, die kurz danach schon in den Handel kommen. Von klein bis groß, von sparsam bis bärenstark und von unauffällig bis extravagant - für jeden ist im September etwas dabei.

Toyota Mirai

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Der Toyota Mirai.

Wie bei den Hybriden sieht sich Toyota auch bei der Brennstoffzellen-Technologie als Vorreiter. Mit dem futuristisch gezeichneten Mirai kommt das entsprechende Auto nun in den Handel. Europaweit wird der 78.540 Euro teure Viertürer zunächst nur in Deutschland, Großbritannien und Dänemark angeboten.

Angetrieben wird die 4,89 Meter lange Limousine von einem 158 PS starken E-Aggregat. Sie fährt bis zu 178 km/h schnell. Für rund 500 Kilometer soll ein Tank voll Wasserstoff ausreichen. Aus dem Auspuff entweicht lediglich Wasserdampf.

Audi R8

Bei der zweiten Auflage verfeinert Audi seinen Sportwagen R8, bleibt dem bekannten Konzept aber treu: Das Coupé vertraut weiter auf einen hochdrehenden V10-Mittelmotor und Allradantrieb. Gefeilt wurde an Design, Gewicht und Fahrverhalten. Der vergrößerte Kühlergrill, die böse blickenden Scheinwerfer und die stärker ausgeprägten seitlichen Lufteinlässe sorgen im Vergleich zum Vorgänger für einen Schuss mehr Aggressivität.

Im vorläufigen Basismodell kommt er auf 540 PS, in der V10 Plus genannten Top-Version auf 610 PS. Die maximalen Drehmomente betragen bei 540 beziehungsweise 560 Nm. Mindestens 165.000 Euro müssen in das Kraftpaket investiert werden.

Mazda MX-5

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Der Mazda MX-5.

Der Mazda MX-5 darf sich mit fast einer Million verkaufter Exemplare seit 1989 erfolgreichster Roadster der Welt nennen. Nun - in vierter Generation - kommt der Zweisitzer zu immer noch recht volkstümlichen Preisen ab 22.900 Euro in den Handel.

Dann ist der 131 PS starke Benziner an Bord. Serienmäßig sind in der Einstiegsversion unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Audiosystem und 16-Zoll-Felgen. Außerdem steht noch ein 160 PS starker Ottomotor zur Wahl.

Mercedes GLC

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Der Mercedes GLC.

Mercedes ändert bei seinem Mittelklasse-SUV nicht nur die Modellbezeichnung von GLK in GLC, sondern auch das komplette Styling. Statt als kerniger Quasi-Geländewagen in G-Klassen-Tradition tritt der Allrader nun als schnittiges Sport-UV mit sanft abfallender Dachlinie auf. Ab 44.500 Euro beginnt der Einstieg in die GLC-Welt.

Zum Start gibt es zunächst drei bekannte Motoren, darunter zwei Diesel. Als Einstieg fungiert ein 2,1-Liter-Vierzylinder mit 170 PS.

Mercedes A-Klasse

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Die A-Klasse von Mercedes.

Dank eines neuen Einstiegsbenziners ist die geliftete Mercedes A-Klasse nun zu Preisen ab 23.746 Euro zu haben. Das neue Basismodell A160 wird von einem 102 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben. Darüber hinaus umfasst das Motorenprogramm die bekannten Diesel und Benziner bis hin zum nun 381 PS starken Top-Modell A 45 AMG 4Matic für 51.051 Euro.

Vorne wurden wegen der Einführung der LED-Lichttechnik die Form der Scheinwerfer modernisiert und die unteren Lufteinlässe gestreckt. Der Grill trägt jetzt eine Diamantoptik.

Subaru Levorg

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Der Subaru Levorg.

Der Mittelklassekombi Subaru Levorg ist in drei Ausstattungslinien lieferbar. Die Basisversion mit einem 1,6 Liter großen und 170 PS starken Benziner kostet 28.900 Euro. Immer an Bord sind unter anderem Allradantrieb, ein stufenloses Automatikgetriebe, Zweistufenklimaautomatik, Rückfahrkamera, Tempomat und ein Audiosystem. Die zweite Ausstattungsstufe Comfort kostet 31.400 Euro, in der Top-Ausstattung Sport werden 34.900 Euro fällig.

Skoda Superb Combi

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Der Skoda Superb.

Knapp ein halbes Jahr nach der Limousine kommt nun die Kombiausführung des Skoda Superb auf den Markt. 25.590 Euro kostet das Einstiegsmodell mit 125 PS Benziner. Gegenüber dem Vorgänger ist der Superb Combi noch einmal gewachsen. So verspricht ein um 8 Zentimeter verlängerter Radstand mehr Platz im Fond, der um 27 Liter auf bis zu 1.950 Liter erweiterte Kofferraum setzt Maßstäbe in der Mittelklasse.

Kia Ceed

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Der Kia Ceed.

Dreitürer, Fünftürer und Kombi von Kias Kompakt-Baureihe Ceed kommen mit leicht verändertem Design und einem neuen Spritsparmotor auf den Markt. Dazu feiert das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe Premiere bei den Koreanern. Das 120 PS starke Aggregat soll mit 4,9 Liter auf 100 Kilometern auskommen.

Außerdem erhält der Ceed als eines der ersten Serienautos eine fest eingebaute induktive Ladestation für Mobiltelefone.

Honda Jazz

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Der Honda Jazz.

Honda schickt die dritte Generation des Jazz auf die Straße. Der Kleinwagen kostet mindestens 15.900 Euro. Ganz neu ist der vorerst einzig angebotene Motor; der 1,3-Liter-Benziner leistet 102 PS.

Da die dritte Generation um 9,5 Zentimeter in der Länge auf nun 4 Meter und beim Radstand um 3 Zentimeter auf 2,53 Meter gewachsen ist, gibt es noch mehr Platz als zuvor.

VW Touran

Als unangefochtener Bestseller unter den Kompaktvans ist sich der VW Touran in seiner Neuauflage natürlich treu geblieben. Geräumiger und leichter kommt die neue Generation. Sie kostet mindestens 23.350 Euro, wird dann von einem 110 PS starken Benziner angetrieben.

Der mit fünf oder sieben Sitzplätzen bestellbare Fünftürer entsteht aus dem modularen Querbaukasten von VW und wird dadurch je nach Ausführung bis zu 62 Kilogramm leichter. Und das, obwohl die zweite Generation in der Länge um 13 Zentimeter auf 4,53 Meter gewachsen ist.

Quelle: n-tv.de, sni/sp-x

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