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90 Jahre Opel-KompaktklasseOpel Kadett und Astra - gegen den Strom gedacht

25.05.2026, 07:38 Uhr
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Über 25 Millionen Kadett und Astra in zwölf Generationen und 90 Jahren: Die kompakten Opel zählen zu den wichtigsten Rivalen von VW Käfer und Golf. (Foto: Opel)

Opel aktualisiert den Astra und feiert so ein großes Jubiläum: Vor 90 Jahren startete der damals größte europäische Autobauer mit dem Kadett in der Kompaktklasse. Aus Kadett wurde 1991 Astra und ein Jäger des VW Golf. Viele wird es überraschen: Schon vor dem VW Käfer war der Kadett Erfinder des deutschen Volksautos.

Der Trend zum SUV killte viele klassische Kompakte, aber dieser Blitz soll heller denn je strahlen: Passend zum Jubiläum "90 Jahre Opel Kompaktklasse" poliert Rüsselsheim den Astra durch ein Facelift und neue Lichttechnik auf. Mehr als 25 Millionen Einheiten vom Astra - gebaut seit 1991 - und seinem Vorgänger Kadett hat Opel in zwölf Generationen ausgeliefert und dabei Marksteine gesetzt, die nicht selten zu Unrecht in Vergessenheit gerieten. Wer weiß noch, dass es schon vor dem VW Käfer ein deutsches Volksauto gab?

Opel verfolgt seit dem 1924 lancierten Laubfrosch als erstem deutschen Fließbandauto die Vision des Autos für alle; der 1936 aufgelegte Kadett des damals größten europäischen Autobauers führte die Kompaktklasse in die Moderne mit selbsttragender Karosserie (als zweites deutsches Serienmodell nach dem Opel Olympia) zu bezahlbaren Preisen. Entwicklungshilfe bekam der erste Kadett ausgerechnet durch Heinrich Nordhoff, damals technischer Berater bei Opel und danach VW-Chef.

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Vom ersten Volksauto zum Verfolger: Der Kadett (l.) kam 1936 vor dem Käfer, der Astra (r.) tritt seit 1991 gegen den Golf an. (Foto: Autodrom)

Werbeslogans und Rekorde

VW, der ewige Rivale: Der Werbeslogan "Opel der Zuverlässige" war ein Vorläufer des VW-Käfer-Slogans "Er läuft und läuft und läuft …", und das Credo "Opel Kadett. Das Auto." nahm das spätere "Der Golf - das Auto." vorweg. Anfang der 1970er überholte der Kadett den Käfer sogar kurzzeitig in der deutschen Zulassungsstatistik - und auch weltweit setzte der kleine Opel einen kuriosen Allzeit-Rekord: Der Kadett (C) wurde unter 14 Marken mit über 40 unterschiedlichen Modellbezeichnungen auf fünf Kontinenten gebaut. Die höchsten Verkaufszahlen erzielte allerdings der Astra, schon der erste Astra von 1991 griff mit 4,1 Millionen Einheiten nach den namensgebenden Sternen.

Gegen den Mainstream gedacht, so gewann schon der allererste Kadett 1936 die Herzen der breiten Bevölkerung, für die die Hoffnung auf ein eigenes Auto dennoch meist unerfüllbarer Wunschtraum blieb. Stattdessen sicherten das Fahr- oder Motorrad individuelle Mobilität.

Während die Konstrukteure von kleinen Ford, Fiat oder KdF-Wagen- beziehungsweise VW Käfer sich noch nicht an die neuartige, selbsttragende Karosserie wagten, war der in Rüsselsheim gefertigte Kadett bereits Opels zweites Volumenmodell mit dieser modernen Bauweise. Trotz günstiger Preise ab 2.100 Mark machte dieser in fließenden Linien gezeichnete "Wagen fürs Volk" vieles neu, wie das Opel-Marketing herausstellte, etwa die erste crashgetestete "steife Sicherheitskarosserie".

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Revolutionierte die deutsche Kompaktklasse: 1936 startete der Opel Kadett mit selbsttragender und crashgetesteter Karosserie. (Foto: Opel)

Auch an Langzeitrostschutz für mindestens zehn Winter dachten die Opel-Techniker bereits, vor 90 Jahren eine Revolution. Nur der 1,1-Liter-Grauguss-Vierzylinder mit 23 PS war betagt, stammte er doch aus dem Vorgänger Opel P4. Aber was soll's: Der Benziner arbeitete zuverlässig, und das war es, worauf es den Menschen ankam. Dazu zählten die Vollgasqualitäten auf den frühen Autobahnen - damals nicht selbstverständlich.

Wichtiger Kaufgrund Design

Auch das Design ist nicht erst seit 2026 wichtiger Kaufgrund: Wenn das jüngste Astra-Facelift laut Opel einen "Anblick mit Will-ich-haben-Faktor generiert", dann entspricht das dem beim 1936er Kadett erhofften Effekt, der mit einer Art-Déco-Kühlerfront vorfuhr. Opels amerikanischer Mutterkonzern General Motors (GM) hatte den Hessen eine Designabteilung verordnet - damals eine Sensation - und so pushte der schicke Kadett Opel auf die Pole Position unter den größten europäischen Autobauern.

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Zwei Karrieren: Der erste Kadett reüssierte zunächst als Opel, nach der Zwangs-Demontage der Produktion 1946 als Moskwitsch in der Sowjetunion. (Foto: Opel)

Was keiner ahnte: Nach dem Zweiten Weltkrieg musste Rüsselsheim das Feld der Volksautos vorerst Wolfsburg überlassen, der Käfer setzte unter dem ehemaligen Opelaner und neuen VW-Generaldirektor Heinrich Nordhoff immer neue Produktionsrekorde. Dagegen wurden die Kadett-Bänder 1946 demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion geliefert, wo der Kadett als Moskwitsch zum zweiten Mal zur Volksmotorisierung beitrug.

In Deutschland kam der kompakte Kadett (A) erst 1962 wieder in Fahrt - und zwar mit jener markanten Bügelfalte auf der Motorhaube, die heute noch der Astra (L) zitiert. Mit Preisen ab 5.075 Mark bewegte sich der als Limousine, Kombi "Caravan" und Coupé lieferbare, 3,92 Meter kurze Kadett auf Käfer-Niveau, bot aber flottere Fahrleistungen und einen "Urlaubs-Camping-Picknick"-Kofferraum, wie die Werbung versprach - plus optionale dritte Sitzreihe im Caravan, passend zur Baby-Boomer-Ära. Rund 650.000 Käufer bestellten den im eigens errichteten Werk Bochum gebauten Käfer- und Ford-12M-Herausforderer - der nur einen tödlichen Feind hatte: Korrosion.

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Kleiner Wirtschaftswunderwagen: Der Opel Kadett A kam ab 1962 aus neuem Werk in Bochum. (Foto: Opel)

Rost war beim schon 1965 aufgelegten dritten Kadett (B) kein Thema, dieser kleine Opel war nur für positive Überraschungen gut. Sogar den VW Käfer überholte der Kadett Anfang der 1970er in den deutschen Neuzulassungen, bis 1973 wurden fast 2,7 Millionen Einheiten gefertigt.

Große Karosserie-Vielfalt

Für jeden der richtige Kadett: 14 Versionen, nie zuvor hatte es einen Pkw mit selbsttragender Karosserie in solcher Vielfalt gegeben. Dazu zählten Luxusvarianten wie der Olympia, Streetracer wie der Kadett Rallye und erfolgreiche Rennversionen. Nicht zu vergessen, auch der "Nur Fliegen ist schöner"- Klappscheinwerfer-Sportler Opel GT nutzte die Technik dieses Kompakten, der über Buick-Händler auch im Land der Straßenkreuzer Fans fand.

Zwei- und viertürige Limousine, Caravan, Coupé, City-Fastback, Aero-Cabrio: Mit dieser Vielfalt avancierte der Kadett (C) 1973 zum Gewinnertyp, der sich global besser verkaufte als der 1974 eingeführte, bahnbrechend moderne, erste VW Golf. Wie das? Die Opel-Mutter GM nutzte den Kadett C als Basis für ihr T-Car-Weltauto, und so wurde der Opel unter mehr als 40 Marken- und Modellnamen produziert. Gut sieben Millionen Einheiten konnten von den T-Cars verkauft werden.

Als 1979 der kantige Kadett D mit Frontantrieb erschien, war die Geschichte des Vorgängers noch nicht zu Ende: Als Chevette mit Vauxhall-Front überbrückte er die Wartezeit bis zum Debüt des ersten Corsa.

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Familien- und Ferienauto: Der Opel Kadett B Caravan befreite den kompakten Kombi Mitte der 1960er vom Image des Handwerker-Transporters. (Foto: Opel)

"Windei" Opel Kadett (E)

Dagegen überraschte der Kadett (E) 1984 in einer zukunftsweisenden Modernität, die sich kein Konkurrent traute. "Windei" nannten die Medien den kompakten Aerodynamik-Weltmeister, der Golf II und Ford Escort altbacken aussehen ließ. Rund 3,8 Millionen Einheiten wurden bis 1991 verkauft, ein furios-schneller GSi Champion sogar an Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Frau Loki.

Neuer Name, alte Mission hieß es 1991: Als Astra (F) zeigte der kompakte Opel frischen Ehrgeiz bei der Jagd nach Rekorden. Und tatsächlich: Von 1993 bis 2000 war der Astra Caravan meistverkaufter Kombi aller Klassen in Europa. Per aspera ad astra - durch Mühsal gelangt man zu den Sternen. Genau dieses Ziel verfolgt Opel auch mit den folgenden Astra-Generationen G (1998), H (2004), J (2009), K (2015) und L (seit 2022). Aber trotz extravaganter Designs, mutiger Coupés und Cabrios sowie progressiver Technologien - der Astra L fährt seit 2023 optional vollelektrisch - wurde der Mut nicht immer belohnt.

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Neuer Name, alte Mission: Auch als Astra fungierte der kompakte Opel ab 1991 als Golf-Jäger. (Foto: Opel)

SUV haben den klassischen Kompakten zugesetzt, also aufgeben wie Ford mit dem Focus? Opel macht weiter und schärft den Astra, zumal die Kombis vor einem Comeback scheinen, wie neue Player á la Kia K4 und Dacia Striker zeigen.

Chronik

1899: Start der Automobilfertigung in Rüsselsheim, erstes Modell "Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann"

1901: Alexandre Darracq unterzeichnet einen Kooperationsvertrag mit der Adam Opel AG, um in Deutschland überwiegend kompakte Fahrzeugtypen unter dem Markennamen Opel Darracq zu fertigen

1914: Opel wird größter deutscher und einer der führenden europäischen Fahrzeughersteller dank des Kleinwagens "Puppchen"

1924: Als erster deutscher Hersteller setzt Opel mit einer 45 Meter langen Montagelinie die Fließbandproduktion ein. Erstes Fließbandmodell wird der zweisitzige, grün lackierte Typ 4/12 PS "Laubfrosch"

1928: Jedes dritte in Deutschland gebaute Auto ist ein Opel. Die Marke ist größter deutscher Fahrzeugexporteur und hält zeitweise 44 Prozent Marktanteil im Heimatland. Umwandlung in eine Aktiengesellschaft

1929: General Motors übernimmt 80 Prozent der Anteile der Adam Opel AG

1930: In der Weltwirtschaftskrise schreibt Opel rote Zahlen, allein 1930 rund 14 Millionen Reichsmark

1931: General Motors übernimmt die restlichen 20 Prozent der Opel-Aktien

1936: Der erste Opel Kadett wird eingeführt mit 1,1 Liter Hubraum und 23 PS Leistung. Karosserieversionen sind eine zwei- bzw. viertürige Limousine und zweitürige Cabrio-Limousine. Mit einer Jahresproduktion von 120.293 Einheiten ist Opel größter Autohersteller Europas

1937: Opel ist siebtgrößter Autobauer weltweit und mit 130.267 weiterhin größter in Europa

1938: Facelift für den Kadett mit Kühlergrill im späten Art-Déco-Stil

1939: Meistverkaufter Kleinwagen in Deutschland ist wie im Vorjahr der Opel Kadett

1940: Opel beendet im Oktober kriegsbedingt die Produktion ziviler Pkw

1946: Die Produktionsanlagen für den Kadett werden demontiert und als Reparationsleistung an die UDSSR geliefert. Mit dem sowjetischen Modell Moskwitsch 400 lebt der Kadett ein Jahr später wieder auf

1947: Die Pkw-Produktion beginnt mit dem Modell Olympia

1957: Opel-Chefkonstrukteur Karl Stief erhält den Auftrag zur Entwicklung eines kompakten Opel, der als Käfer-Konkurrent an den Start gehen soll

1960: Auf einem ehemaligen Zechengelände beginnen die Bauarbeiten für das Opel Werk Bochum

1962: Opel feiert den 100. Gründungstag des Unternehmens. In Bochum wird ein neues Werk eröffnet für die Produktion des Kadett A, der gegen VW Käfer und Ford Taunus 12 M antritt. Im Juni erfolgt der Produktionsanlauf für den Kadett A, Lizenzproduktionen in Belgien, Costa Rica, Dänemark, Irland, Portugal, Peru, auf den Philippinen, in Südafrika, Uruguay und Venezuela. Clare MacKichan, Designer beim Opel-Mutterkonzern General Motors und seit 1952 Leiter des Chevrolet Design Studios, wird zum "Director of Design" bei Opel in Rüsselsheim ernannt. Im Herbst beginnt unter seiner Leitung die Arbeit am Projekt 1484, einem künftigen Sportcoupé, das die Antriebstechnik des Kadett (B) nutzen wird. Erhard Schnell zeichnet als Designassistent die ersten Skizzen des GT

1963: Auf dem Genfer Salon debütieren der Kadett L mit luxuriöserer Ausstattung und der Kadett Caravan. Auf der IAA Frankfurt feiert das Kadett Coupé Premiere. Im Oktober präsentiert der Karosseriebauer Welsch & Sohn, Mayen, einen Cabrioletumbau, von dem etwa 12 Einheiten produziert werden. Bei der Rallye Monte Carlo belegt ein Kadett den dritten Platz in der GT-Klasse. Bei der Langstreckenrallye Tour d'Europe belegen Kadett von 1963 bis 1967 jeweils den ersten Platz

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Kult-Coupé: Der Opel Kadett B mit Rallyestreifen brillierte auch im Motorsport. (Foto: Opel)

1964: Der fünfmillionste Opel wird produziert. Von Februar 1964 bis September 1965 wird der Kadett A in die USA exportiert und über 500 Buick-Händler vertrieben. Kadett L ab Februar mit der Front des Kadett Coupé. Auf dem Genfer Salon debütiert der Italsuisse Frua Spider als Studie. Der Formel-3-Wagen von Merkel "Panther 3" nutzt einen Kadett-Motor

1965: Am 12. Januar läuft der 500.000ste Kadett A vom Band. Auf dem Genfer Salon wird ein zweiter Prototyp Italsuisse Frua Spider vorgestellt, der für Opel gebaut wurde. Die Carrozzeria Vignale präsentiert ebenfalls eine Spider-Studie in Genf, die später zum Coupé umgebaut wird und im November auf dem Turiner Salon ausgestellt wird. Klassensiege für den Kadett bei der Tulpenrallye in Holland und der Internationalen DMV-Eifel-Rallye. Das im neu eröffneten Rüsselsheimer "Styling Studio" finalisierte Concept Car Opel Experimental GT begeistert auf der IAA in Frankfurt Presse wie Publikum gleichermaßen. Ebenfalls auf der IAA erfolgt die Einführung des Kadett B, der später als erster Kadett Produktionsmillionär wird und die Technik für den Opel GT liefert. Der Opel Kadett B wird als Weltauto vermarktet und auch in Nordamerika ein Erfolg

1966: Seit der Rallye Monte Carlo im Januar wird der Opel Kadett als erfolgreiches Sportgerät gefeiert. Im November startet der Rallye Kadett in Serienproduktion, die Vorstellung erfolgte bereits im September

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1967 lancierte Opel den Olympia, aber dieser Kadett B mit Lifestyle-Accessoires fuhr seiner Zeit zu weit voraus. (Foto: Opel)

1967: Im Januar feiert Opel die Auslieferung des 5.000sten Rallye Kadett. Ab Februar Zweikreisbremssystem für alle Kadett und serienmäßiger Bremskraftverstärker in Kombination mit Scheibenbremsen vorne (zuvor Option). Im August größere Rückleuchten (außer Caravan). Neue Hinterachse; die bisherigen Längsblattfedern werden ersetzt durch eine Konstruktion mit Längs- und Querlenkern sowie Schraubenfedern. Außerdem Einführung einer sogenannten Sicherheitslenkung mit Teleskopspindel und Gelenk sowie Prallplatte und drei Speichen. Im September Markteinführung für den Olympia sowie den Kadett LS. In der Schweiz wird der viertürige Kadett mit dem Namen Ascona 1700 angeboten und in 2.560 Einheiten im GM-Werk Biel montiert. Ab Modelljahr 1968 erhalten die US-Modelle eine Frontgestaltung, die dem Olympia ähnelt. Insgesamt liefert Opel ca. 430.000 Kadett in die USA. Nach Südafrika erfolgt eine CKD-Lieferung, der Vertrieb erfolgt über GM in Port Elizabeth und die Motoren und Getriebe stammen vom Vauxhall Viva (1,0-Liter-Vierzylinder)

So-schoen-kann-Kadett-B-sein-Der-Opel-GT-von-1968-nutzte-die-Technik-des-kompakten-Millionsellers
So schön kann Kadett B sein: Der Opel GT von 1968 nutzte die Technik des kompakten Millionsellers. (Foto: Opel)

1968: Neu ist das Sportcoupé Opel GT mit technischen Komponenten des Kadett B. Schon vor Markteinführung wird für den Opel GT eine Anzeigenkampagne lanciert unter dem Slogan "Nur Fliegen ist schöner". Mangels Produktionskapazitäten wird die Karosserie bei Chausson in Glennevilliers/Frankreich produziert, während die Lackierung und Interieurausstattung bei Brissoneau & Lotz in Creil/Frankreich erfolgten. Für die Endmontage zuständig ist das Opel-Werk Bochum, wo auch die Antriebsaggregate installiert werden. Angeboten wird der Opel GT mit 1,1-Liter- und 1,9-Liter-Motoren, die auch im Kadett und anderen Modellen zum Einsatz kommen

1970: Die Fertigung des Olympia endet zum August nach 80.637 Einheiten. Nachfolger wird der Opel Ascona. Ursprünglich sollte der Ascona die ganze Kadett-B-Baureihe ersetzen, allerdings positioniert Opel ihn nach Erscheinen des Ford Taunus als zusätzliche Baureihe. Eingestellt werden jetzt die Kadett-LS-Limousinen, Kadett Coupé (nicht LS) und Rallye Kadett (nicht LS) sowie der fünftürige Caravan (nicht dreitürig). Bis auf den Rallye Kadett LS 1900 S werden die 1,7- und 1,9-Liter-Motoren ausgemustert. Damit sortiert sich der Kadett unterhalb des Ascona ein

1971: Am 30. April feiert Opel die Produktion des 100.000sten Rallye Kadett. Im August Modellpflege und neue 50-PS- sowie 60-PS-Motoren. Rallye Kadett jetzt auch als 1200 S verfügbar

1972: Opel überholt Volkswagen und ist noch einmal größter deutscher Automobilhersteller mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent

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Weltauto: Der Opel Kadett C startete 1973 und wurde unter mehr als 40 Marken- und Modellnamen produziert. (Foto: Opel)

1973: Im August wird die Produktion der Typen Opel GT und GT/J nach 103.463 Einheiten eingestellt. Außerdem endet im Sommer 1973 die Produktion des Kadett B, der wesentliche technische Komponenten für den Opel GT liefert. Im August wird der Kadett C vorgestellt mit anfangs 18 Karosserie- und Motorvarianten. Letzter kompakter Opel mit Heckantrieb. Wie seinem Vorgänger gelingt es auch dem Kadett C kurzzeitig, den Käfer in den Verkaufszahlen zu überholen, nicht aber den 1974 lancierten Golf

1974: Debüt des seriennahen Sicherheits-Konzeptfahrzeugs OSV 40 auf Kadett-Basis. Im Oktober Serienstart für den argentinischen Opel K-180. Im November Produktionsanlauf für den japanischen Isuzu Bellett Gemini

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Große Klappe, aber konservative Technik: Die Fließheckversion Opel Kadett C City verzichtete noch auf modernen Frontantrieb. (Foto: Opel)

1975: In Großbritannien wird im März der dreitürige Hatchback Vauxhall Chevette eingeführt. Im Mai wird die deutsche Version als Kadett City vorgestellt. Im Juni wird das Vauxhall-Programm um die Stufenhecklimousinen und Kombis ergänzt. Auf der IAA feiert der Kadett GT/E Premiere. Außerdem debütiert ein 200 PS starker 16-Ventil-Motor für die Rallye-Kadett der Gruppe 2. In Australien wird der Holden Gemini vorgestellt. In den USA geht der Chevrolet Chevette in Serie

1976: Bei der Rallye Monte Carlo belegt das Team Walter Röhrl/Jochen Berger einen damals sensationellen vierten Platz. Bis 1978 entstehen beim Karossier Baur in Stuttgart 1.242 Einheiten des Kadett Aero, eines Cabriolets mit feststehendem Überrollbügel. Auch in Südafrika läuft die Chevette-Produktion an

1977: Fünfgang-Getriebe und 115 PS starker 2,0-Liter-Motor im Kadett GT/E

1978: Der Kadett C wird nun in insgesamt 58 Varianten angeboten

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Zeitenwende: Erst beim 1979 aufgelegten Kadett D stellte Opel die Kompaktklasse auf Frontantrieb um. (Foto: Opel)

1979: Produktionsende für den Kadett C. Auf der IAA feiert der Kadett D als erster Opel mit Frontantrieb Weltpremiere

1980: Nach der bis 1982 andauernden zweiten globalen Energiekrise macht Opel erstmals seit einem halben Jahrhundert Verluste. Der Kadett C City feiert Wiederauferstehung: Als Chevette aus Vauxhall-Produktion ist er bis 1982 (Einführung des Corsa) neues Einstiegsmodell in das Opel-Programm. In Brasilien wird der Chevrolet Chevette als dreitüriger Kombi eingeführt und Chevrolet Marajó genannt

1982: Einführung des Kleinwagens Opel Corsa

1983: Produktionsjubiläum im Stammwerk Rüsselsheim, dort läuft ein Senator CD als 20-millionster Opel vom Band

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Der 1984 aufgelegte Opel Kadett E beeindruckte durch aerodynamische Bestwerte und mutiges Design. (Foto: Opel)

1984: Am 22. September feiert der Kadett E seine Markteinführung bei den deutschen Opel-Händlern als drei- und fünftürige Schräghecklimousine und als drei- und fünftüriger Caravan. Sportliches Spitzenmodell ist der dreitürige GSI. In Großbritannien läuft die Produktion des baugleichen Vauxhall Astra an, die Stufenheckversion nennt sich Belmont (ab 1985)

1985: Opel ist der erste Hersteller in Deutschland mit kompletter Katalysator-Modellpalette. Der Kadett GSI ist jetzt auch als Fünftürer bestellbar. Im Spätsommer folgen die viertürige Kadett Stufenhecklimousine und der Lieferwagen Combo. Auf der Frankfurter IAA debütiert der Prototyp eines künftigen Kadett Cabriolets. In Großbritannien läuft der Combo als Bedford Astravan vom Band. Der Kadett gewinnt den Medienpreis "Auto des Jahres"

1986: Ab Januar mit 1,3-Liter-i-Motor mit Katalysator bestellbar, im August folgen die 1,6-Liter- und 2,0-Liter-Motoren mit Einspritzung und Katalysatortechnik. Bei Daewoo in Korea läuft die Produktion einer Lizenzausgabe an, die offiziell ab 1995 auch nach Deutschland exportiert werden darf

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Ein Opel in Formen aus Italien: Das Astra-(G)-Coupe kam ab 2000 von der Carrozzeria Bertone. (Foto: Opel)

1987: Im Mai Serienstart für das bei Bertone gebaute Cabriolet als GL, zunächst mit 1,6-Liter-Maschine und als GSI mit 2,0-Liter-Motor. Vorstellung der neuen Spitzenversion Kadett GSI mit 2,0-Liter-16V-Motor und 150 PS Leistung

1989: Im Februar Facelift mit Modifikationen an Front, Heck und Interieur. ABS optional bestellbar, bei Kadett CS und GSI serienmäßig. Im April entfallen in Deutschland alle Motoren ohne Katalysator. Am 23. Oktober läuft in Bochum ein Caravan Club 1.6i als zehnmillionster Kadett überhaupt vom Band. Der Kadett E ist überdies seit einigen Wochen das meistgebaute Kadett- und Opel-Modell aller Zeiten. In Brasilien laufen die Kadett-E-Ableger Chevrolet Kadett und Chevrolet Ipanema (Caravan) an

1990: Die Forschung an elektrisch angetriebenen Opel-Modellen nimmt Fahrt auf

1991: Der Astra löst den Kadett ab. Bis 1997 werden vom ersten Astra (F) 4,13 Millionen Einheiten gebaut, damit ist diese erste Astra-Generation das bis heute meistgebaute Opel-Modell aller Zeiten. Das Kadett Cabrio bleibt vorläufig im Angebot, wird aber nur noch als Opel Cabrio beworben

1992: Anfang des Jahres ergänzt eine Stufenheckversion das Astra-Programm. Ab 23. September wird der Astra auch in Eisenach gebaut

1993: Im Juni läuft bei Bertone die Fertigung des Cabriolets (Kadett E) aus. Damit ist die Kadett-Tradition noch nicht ganz am Ende, denn in Südafrika läuft der Astra F weiter unter dem Namen Opel Kadett. Qualitätsprobleme schädigen den Ruf von Opel. Einkaufschef José López de Arriortúa wechselt zu VW

1994: Der 30-millionste Opel ist das damalige Spitzenmodell Opel Omega MV 6. Das Astra (F) Cabriolet wird eingeführt, die Produktion erfolgt bis 1999 bei Bertone in Italien

1998: Neue Firmenzentrale in Rüsselsheim. Im März geht der Astra G in Produktion als drei- und fünftürige Schrägheck-Limousine, Stufenheck und Caravan

1999: Als 50-millionster Opel läuft in Rüsselsheim ein silbergrauer Omega B vom Band

2000: Ab März gibt es den Astra G auch als Coupé, Produktion bei Bertone in Italien. Ab Ende des Jahres läuft das Opel Astra Coupé unter der Bezeichnung Opel Coupé

2001: Einführung des ebenfalls bei Bertone gebauten Cabriolets im März. Der Opel Astra verliert immer mehr Boden gegenüber dem Golf und damit den zweiten Platz in der Zulassungsstatistik

2002: Nach einer vorgeschalteten Homologationsserie von 3.000 Einheiten ist ab Herbst der Astra OPC regulär im Programm

2004: Im März Marktstart des Astra H als fünftürige Schrägheck-Limousine, im Oktober folgt der fünftürige Caravan

2005: Die Adam Opel AG wird in eine GmbH umgewandelt. Im März startet der Astra H auch als sportlicher dreitüriger GTC

2006: Im Mai wird das Coupè-Cabriolet TwinTop lanciert, als viertüriges Stufenheck folgt der Astra H im Oktober (für den deutschen Markt allerdings erst ab Oktober 2008)

2008: Opel feiert den zehnmillionsten Astra. GM leidet unter der globalen Finanzkrise und Opel stellt beim Bund eine Anfrage hinsichtlich einer Bürgschaft zur Kreditabsicherung

2009: Auf der IAA in Frankfurt Weltpremiere für den Opel Astra J (der Buchstabe I wurde ausgelassen), Marktstart am 4. Dezember. Mehrere Investoren interessieren sich für eine Übernahme von Opel, darunter Fiat und der Automobilzulieferer Magna International zusammen mit der russischen Bank Sberbank. Im November entscheidet sich General Motors gegen den Verkauf von Opel an Magna

2010: Die Markteinführung des Astra Sports Tourer (Kombiversion) erfolgt am 13. November. Mit nur 8 Prozent Marktanteil und 233.000 Zulassungen erlebt Opel auf dem Heimatmarkt ein schwieriges Jahr. Eine von General Motors beim Deutschlandfonds beantragte Bürgschaft über 1,1 Milliarden Euro wird im Juni abgelehnt

2011: Die Adam Opel GmbH wird wieder in eine Aktiengesellschaft umgewandelt

2012: Im Januar Start des sportlichen GTC. Im Sommer folgt der OPC, und ab September ist der Astra J auch als Stufenhecklimousine lieferbar

2013: Im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft wird ein eigener Markenpokal ausgetragen, der "Astra OPC Cup"

2014: Einstellung der Automobilproduktion im Werk Bochum im Dezember und damit endgültig auch des Astra H, der dort noch für Osteuropa gebaut wurde

2015: Auf der Frankfurter IAA feiert der Astra K Weltpremiere als fünftürige Schrägheck-Limousine und als Kombi Sports Tourer. Von Astra J und K werden in diesem Jahr 254.924 Einheiten gebaut

2016: Die Astra-Jahresproduktion steigt auf 305.755 Einheiten

2017: In Deutschland hält Opel 7,1 Prozent Marktanteil. PSA Peugeot Citroen (PSA) übernimmt die Adam Opel AG und die britische GM-Tochter Vauxhall vom US-Konzern General Motors. Opel wird in die Opel Automobile GmbH umgewandelt. Seit Sommer 2017 ist der PSA-Konzern wie zuletzt von 2007 bis 2010 hinter Volkswagen der zweitgrößte Autobauer Europas. Nur noch 239.796 Astra werden in diesem Jahr gebaut

2018: Die Astra-Fertigung geht zurück auf 178.911 Einheiten, aber die Opel-Gesamtproduktion beträgt zum vorläufig letzten Mal über eine Million Einheiten in einem Jahr

2019: Opel feiert 25 Millionen Einheiten in den Modellreihen Opel Kadett/Astra

2021: Opel gehört zur Stellantis NV, einem der weltweit größten Konzerne, der im Januar dieses Jahres aus der Fusion der Unternehmen Groupe PSA und FCA Group entsteht. Der Konzern ist mit seinen 14 Marken der viertgrößte Automobilhersteller der Welt nach verkauften Fahrzeugen. Opel ist nach Peugeot die zweitälteste Marke im Konzern. Am 13. Juli debütiert der Astra in Neuauflage (Astra L), der Serienstart erfolgt im Januar 2022, die Markteinführung im Mai 2022. Die Kombiversion Sports Tourer wird im Oktober 2022 eingeführt. Der Astra L basiert auf der PSA EMP2-Plattform, die auch für den in Mühlhausen gebauten Peugeot 308 III und den in Rüsselsheim gefertigten DS4 genutzt wird

2022: Opel feiert die Produktion des 75-millionsten Opel, eines Grandland GSe, der im Werk Eisenach vom Band läuft. In Deutschland erzielt Opel im Gesamtjahr rund 145.000 Neuzulassungen, davon haben 26 Prozent einen Elektroantrieb. Der Opel-Marktanteil in Deutschland beträgt 5,5 Prozent gegenüber 5,0 Prozent von Ford und 18,1 Prozent von VW

2023: Opel verkauft weltweit 670.000 Fahrzeuge, mit 15 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr ist dies das stärkste Wachstum seit mehr als 20 Jahren. Weltweit sind Opel und die Schwestermarke Vauxhall in mehr als 60 Ländern vertreten. Im Jahr 2023 kommt der sportive Plug-in-Hybrid Astra GSe in den Handel, außerdem der vollelektrische Astra Electric. Insgesamt 78.100 Astra werden in diesem Jahr produziert

2024: Opel feiert 125 Jahre Automobilbau und 100 Jahre Fließbandproduktion am Standort Rüsselsheim. Stellantis vermeldet, dass Opel nach vielen Jahren mit Verlusten innerhalb von 18 Monaten in die Gewinnzone zurückgekehrt ist

2025: Opel setzt in diesem Jahr rund 600.000 Fahrzeuge ab und erzielt in Deutschland einen Marktanteil von 4,8 Prozent. Der Astra bleibt einer der wichtigsten Akteure im Modellprogramm

Frisch-beleuchteter-Blitz-Opel-feiert-das-90-Jahre-Jubilaeum-seiner-Kompaktklasse-mit-dem-renovierten-Astra
Frisch beleuchteter Blitz: Opel feiert das 90-Jahre-Jubiläum seiner Kompaktklasse mit dem renovierten Astra. (Foto: Opel)

2026: Auf dem Brüsseler Autosalon präsentiert Opel im Januar den Astra L in modellgepflegter Version. Der neu aufgelegte Kompakt-Bestseller, der in Rüsselsheim entworfen wurde und gebaut wird, fährt erstmals mit dem Intelli-Lux-HD-Licht und einem beleuchteten Opel-Kompass in der Front vor. Zudem schlägt sein Design eine charmante Brücke in die Vergangenheit: Als historische Anleihe an den legendären Vorfahren Opel Kadett greift der aktuelle Astra die markante "Bügelfalte" auf der Motorhaube auf. Opel und die Community feiern das Jubiläum 90 Jahre Kadett

Wichtige Karosserieformen

  • Kadett 1 (1936-1940) als 2-türige Limousine, 4-türige Limousine und 2-türige Cabrio-Limousine;

  • Kadett A (1962-1965) als 2-türige Limousine, 2-türiges Coupé, 3-türiger Kombi Caravan, Lieferwagen "Caravan Combi";

  • Kadett B (1965-1973) als 2-türige Limousine, 4-türige Limousine, 2-türige Fastback-LS-Limousine, 4-türige Fastback-LS-Limousine, 2-türiges Coupé, 2-türiges Fastback-LS-Coupé, 2-türiges Rallye-Coupé, 2-türiges Rallye-LS-Coupé, zweitüriger Rallye Kadett, 3-türiger Caravan und 5-türiger Caravan;

  • Olympia (1967-1970) als 2-und 4-türige Fastback-Limousine und als 2-türiges Fastback-Coupé;

  • Kadett C (1973-1979, Revival als Chevette ab 1980) als 2-türige Limousine, 4-türige Limousine, 2-türige Cabrio-Limousine Aero, 3-türige Fließheck-Limousine (City), 2-türiges Coupé, 2-türiges Coupé Rallye, 2türiges Coupé GT/E und 3-türiger Caravan, dreitüriges Fließheckmodell Chevette (1980-1982);

  • Kadett D (1979-1984) als 2-türige Schrägheck-Limousine, 4-türige Schrägheck-Limousine, 3-türige Schrägheck-Limousine (auch als SR und GTE), 5-türige Schrägheck-Limousine (auch als SR und GTE), 3-türiger Caravan und 5-türiger Caravan, 3-türiger Lieferwagen;

  • Kadett E (1984-1991) als 4-türige Stufenheck-Limousine, 3-türige Schrägheck-Limousine (auch als GT und GSI), 5-türige Schrägheck-Limousine (auch als GT und GSI), 2-türiges Cabriolet, 3-türiger Caravan, 5-türiger Caravan, 3-türiger Lieferwagen und Kleintransporter Combo;

  • Astra F (1991-1997) als 4-türige Stufenheck-Limousine, 3-türige Schrägheck-Limousine, 5-türige Schrägheck-Limousine, 2-türiges Cabriolet und 5-türiger Caravan;

  • Astra G (1998-2005) als 4-türige Stufenheck-Limousine, 3-türige Schrägheck-Limousine, 5-türige Schrägheck-Limousine, 2-türiges Cabriolet, 2-türiges Coupé, 5-türiger Caravan, 3-türiger Lieferwagen;

  • Astra H (2005-2010, für Osteuropa bis 2014 als Limousine) als 4-türige Stufenheck-Limousine, 3-türiger GTC, 3-türiger OPC, 5-türige Schrägheck-Limousine, 2-türiges Twintop Coupé-Cabrio, 5-türiger Caravan, 5-türiger Lieferwagen;

  • Astra J (seit 2009) als 4-türige Stufenheck-Limousine, 3-türiger GTC, 3-türiger OPC, 5-türige Schrägheck-Limousine, 5-türiger Sports Tourer (Kombi);

  • Astra K (seit 2015) als 5-türige Schrägheck-Limousine, 5-türiger Sports Tourer (Kombi);

  • Astra L (seit 2022) als 5-türige Schrägheck-Limousine, 5-türiger Sports Tourer (Kombi).

Ausgewählte Produktionszahlen

  • Opel Kadett 1 insgesamt (1936-1940): 107.608 Einheiten plus 247.439 Moskwitsch (ab 1947);

  • Opel Kadett A insgesamt (1962-1965): 649.512 Einheiten. Davon u.a. Standard-Limousine 342.764, Standard-Limousine mit Schiebedach 11.422, Coupé 53.468, Luxus-Limousine 70.238, Luxus-Limousine mit Schiebedach 45.004 und Caravan 126.616;

  • Opel Kadett B insgesamt (1965-1973): 2.691.287 Einheiten. Davon entfallen auf Limousinen und Coupés insgesamt 2.191.691 Einheiten, auf den Caravan 418.959 Einheiten und den Olympia 80.637 Einheiten;

  • Opel Kadett C insgesamt (1973-1979): 1.701.075 Einheiten (davon u.a. Kadett 1,0 Liter 254.723, City 263.090, Aero 1.242, Rallye 19.174, GT/E 1,9 Liter 8.660, GT/E 2,0 Liter 8.549);

  • Opel Kadett D insgesamt (1979-1984): 2,1 Millionen Einheiten;

  • Opel Kadett E insgesamt (1984-1993): 3.779.289 Einheiten;

  • Opel Astra F insgesamt (1991-1997): 4,13 Millionen Einheiten (ohne Astra Classic);

  • Opel Astra G insgesamt (1998-2005): 3,95 Millionen Einheiten;

  • Opel Astra H insgesamt (2005-2010; für Osteuropa bis 2014): über 2,7 Millionen Einheiten;

  • Opel Kadett insgesamt (1936-1991): 11.059.702 Einheiten;

  • Opel Kadett und Astra insgesamt (1936-2026): über 25 Millionen Einheiten.

Quelle: ntv.de, Wolfram Nickel, sp-x

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