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Alle Wohnmobile mit Master-BasisAhorn Camp kommt mit einem kleinen Neuheiten-Feuerwerk

20.07.2026, 06:11 Uhr
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Die Move-Modelle von Ahorn Camp werden in einem eigenen Outfit in zwei sieben Meter langen Varianten mit Einzelbetten im Heck zu haben sein. (Foto: Ahorn)

Ahorn Camp ist eine etwas andere Reisemobilmarke. Als einziger Großserienhersteller setzt das Pfälzer Familien-Unternehmen ausschließlich auf den neuen Renault Master als Basisfahrzeug. Beim Caravan-Salon in ein paar Wochen werden die Neuheiten präsentiert.

Der Pfälzer Reisemobil-Hersteller Ahorn Camp steht weiter auf dem Gaspedal. Der komplette Neustart im vergangenen Jahr mit der Konzentration auf die neue Generation des Renault Masters als alleinige Fahrzeug-Basis sowie die neue Partnerschaft mit der Erwin-Hymer-Gruppe (EHG) und die Verlagerung der gesamten Produktion in das moderne EHG-Werk in San Casciano war ein Kraftakt.

Und deshalb legt Alexander Reichmann, der ehrgeizige Geschäftsführer des 1991 gegründeten und immer noch familiengeführten Unternehmens, jetzt nach und präsentiert zum Düsseldorfer Caravan-Salon (28. August bis 6. September) ein kleines Neuheiten-Feuerwerk: Zwei neue Kompaktfahrzeuge in der Sechs-Meter-Klasse, einen Einzelbetten-Grundriss für den mit 7,50 Metern längsten Teilintegrierten, die preisgünstige Move-Serie und für eine Kundschaft, die etwas mehr Stil, Komfort und Exklusivität wünscht, die Edition Eclipse im ganz eigenen Outfit.

Erfolgsgarant Renault Master

Alle Neuheiten und sämtliche Varianten des auf zwei Camper-Vans, sieben Teilintegrierte und drei Alkoven-Fahrzeuge angewachsenen Produktportfolios haben die gleiche Basis: den Renault Master. Der französische Transporter, dessen vierte Generation 2024 an den Start ging, ist das aktuell modernste Wohnmobil-Chassis auf dem Markt und für Alexander Reichmann der Erfolgsgarant.

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Im Alkoven-Modell A595 von Ahorn Camp können vier Personen bequem übernachten. (Foto: Ahorn)

"In einem schwieriger gewordenen Wettbewerbsumfeld hat es sich ausgezahlt, dass wir unsere Partnerschaft mit Renault intensiviert haben", erklärt der Ahorn-Chef. "Die Vereinbarung mit den Franzosen garantiert uns Exklusivität beim Master als Basis. Dadurch differenzieren wir uns deutlich und mit Erfolg vom Wettbewerb. Wir sind die Alternative zu den Stellantis- und Ford-Fahrzeugen."

Tatsächlich sorgt allein schon die markante, wuchtige Frontpartie des Renaults für einen stattlichen Auftritt der Reisemobile und macht die Ahorn-Fahrzeuge, egal ob Camper-Van oder Alkoven, zu echten Hinguckern. Die 2,0-Liter-Dieselmotoren erweisen sich auf ersten Testrunden laufruhig und verhältnismäßig leise. Serienmäßig ist in allen Modellen die 96 kW/130-PS-Version des Selbstzünders an Bord. Optional sind die Ausbaustufen mit 110 kW/150 PS und 125 kW/170 PS erhältlich, ebenso wie die für mehr Fahrkomfort sorgende 9-Gang-Wandler-Automatik von ZF.

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In der Teilintegrierten-Baureihe werden die 7,48 Meter langen Modelle TE740 (im Bild) mit Einzelbetten und Lounge-Sitzgruppe sowie TQ740 mit Queensbett um eine weitere Variante mit Längskojen erweitert. (Foto: Ahorn)

Zwei sechs Meter lange Kompaktfahrzeuge neu im Rennen

Neu ins Rennen schickt Ahorn Camp zwei sechs Meter lange Kompaktfahrzeuge. Der Teilintegrierte T590 ist ein auf zwei Personen ausgelegtes Fahrzeug mit einem Längsdoppelbett im Heck und einem seitlich daneben platzierten WC-Duschraum, der erstaunlich geräumig ist. Auf einer Grundfläche, auf der die Innenarchitekten um jeden Zentimeter ringen müssen, beeindrucken umso mehr die zahlreichen Verstaumöglichkeiten und das offene Raumgefühl. Die vordere Sitzgruppe mit L-Bank lässt sich zur Not noch in ein drittes Bett umbauen.

Beim gleichlangen Alkoven-Modell A595 können sogar vier Personen bequem übernachten: zwei im Erker über dem Fahrerhaus und zwei ganz hinten im Quer-Doppelbett. Der Teilintegrierte wird ab 59.900 Euro angeboten, der Alkoven kostet 500 Euro mehr.

Neues auch am anderen Ende der Längenskala

Am anderen Ende der Längenskala haben die Pfälzer ebenfalls etwas Neues zu bieten. So werden in der Teilintegrierten-Baureihe die 7,48 Meter langen Modelle TE740 mit Einzelbetten und Lounge-Sitzgruppe sowie TQ740 mit Queensbett um eine weitere Variante mit Längskojen erweitert, die im TL740 aber mit einer L-Sitzbank kombiniert werden. Preislich unterscheiden sich die drei Reisemobile nicht. Sie sind alle ab 65.900 Euro zu haben.

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Blick in den Ahorn Camp TE740. (Foto: Ahorn)

Mit zwei neuen Sonder-Editionen teilt Ahorn seine Modellpalette quasi in drei Klassen eingeteilt. Speziell für das Vermietgeschäft und Familien führt das Unternehmen aus Speyer die leicht abgespeckte Einsteiger-Serie Move ein. Robust, funktional und günstig wirken die Budget-Reisemobile, die im Innenraum aber keineswegs billig wirken. Die Move-Modelle werden in einem eigenen Outfit in zwei sieben Meter langen Varianten mit Einzelbetten im Heck zu haben sein: als Teilintegrierter T690 ab 58.500 Euro und als Alkoven-Fahrzeug A690 ab 60.360 Euro. Gegenüber den "normalen" Serienversionen sei das eine Preisersparnis von rund 5000 Euro.

Eclipse-Edition für die anspruchsvollere Kundschaft

Am anderen Ende der Preisskala ordnet sich die Eclipse-Edition ein, die eine etwas anspruchsvollere Kundschaft ansprechen soll. Das zeigt sich allein schon in einem extrovertierten Außendesign. So präsentieren sich die teilintegrierten Eclipse-Modelle mit einem schwarz lackierten Fahrerhaus, mit schwarzen Leichtmetall-Felgen, die gemeinsam mit Renault entworfen wurden, und grau lackierten, seitlichen Aufbauwänden nebst gesonderter Designbeklebung. Die Spurverbreiterung an der Hinterachse (6 cm an beiden Seiten) dient zudem einer besseren Straßenlage.

Im Innenraum fallen schwarze, gesteppte Polster aus Eco-Leder bei den Fahrerhaus- und Sitzbankbezügen auf. Außerdem ist smarte Technik sowie ein Ambiente-Beleuchtungskonzept an Bord. Rund 4.500 Euro sind für das Eclipse-Paket zu berappen, das für die teilintegrierten Modelle T690, TE740, TQ740 und TL 740 und den Camper-Van CV630 angeboten wird. Der 6,36 Meter lange Kastenwagen mit Längseinzelbetten wird als Eclipse in komplett schwarzer Lackierung ausgeliefert.

Quelle: ntv.de, Michael Lennartz, sp-x

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