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GebrauchtwagencheckMazda CX-3 - schickes Mini-SUV überzeugt beim Tüv

01.09.2026, 17:54 Uhr
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Der Mazda CX-3 ist ein ansehnliches Mini-SUV, das sich gut verkaufte. (Foto: Mazda)

Der Mazda CX-3 sieht gut aus, ist aber kein Blender. Findet auch der Tüv - das Mini-SUV zeigt eine gute Bilanz bei der Hauptuntersuchung.

Dass der Mazda CX-3 auf dem Kleinwagen mit der Ziffer 2 des japanischen Herstellers basierte, sieht man dem schick gezeichneten Mini-SUV nicht an. Der hochgelegte Kleinwagen, der zwischen 2015 und 2022 erhältlich war, traf den Geschmack der Kunden und avancierte zum zweitmeistverkauften Mazda-Modell.

Qualität

Zwar unterscheidet sich der CX-3 optisch recht deutlich vom Mazda2, nicht aber in seinem soliden Auftreten bei den TÜV-Hauptuntersuchungen. Wie der Mazda2 punktet auch das Mini-SUV über alle Jahrgänge mit einer sehr guten HU-Bilanz. Besitzer eines CX-3 können entspannt zur HU vorfahren. Zwei Schwächen sollten sie jedoch beachten: Verschlissene Bremsscheiben kritisieren die TÜV-Experten schon ab der ersten HU, außerdem fällt die vordere Beleuchtung negativ auf.

Karosserie und Innenraum

Optisch setzt der CX-3 auf stilvolles Auftreten, er wirkt weder niedlich noch rustikal. In der Länge überbietet der Japaner seinen Genspender um mehr als 20 Zentimeter und kommt so auf 4,28 Meter. Vom Längenzuwachs profitieren aber vorwiegend die vorderen Insassen. Hinten geht es für die bis zu drei Mitreisenden kuschelig zu. Der Einstieg in den Fond wird durch die engen Türausschnitte erschwert.

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Der Mazda CX-3 ist 4,28 Meter lang. (Foto: Mazda)

Der Fünfsitzer verfügt über einen recht großen Kofferraum. Er fasst 350 Liter, legt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 1.260 Liter. Das Cockpit ist eher nüchtern gestaltet, gefällt aber vor allem nach dem Facelift von 2018 mit guter Verarbeitung und wertigem Eindruck.

Ende 2020 wurde das SUV ein weiteres Mal aufgefrischt. Seitdem fahren die Fahrzeuge mit einem Kühlergrill vor, der je nach Ausstattung von LED-Scheinwerfern, auf Wunsch mit Matrix-Licht, und mit Chrombesatz eingerahmt wird. Außerdem gab es neue Vordersitze.

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Der Kofferraum des Mazda CX-3 fasst zwischen 350 und 1260 Litern. (Foto: Mazda)

Motoren und Antrieb

Bei den Benzinern stand ein Zweiliter-Vierzylinderbenziner in zwei Ausbaustufen mit 88 kW/120 PS und 110 kW/150 PS zur Wahl. Typisch Mazda kommen sie ohne Turbounterstützung aus. Ein 1,5-Liter-Diesel mit 77 kW/105 PS ergänzte das Motorenangebot. Mit Allrad und Automatik hatte Mazda zudem zunächst Ungewöhnliches für sein Mini-SUV im Programm. Erstkäufer konnten statt des manuellen Sechsganggetriebes auch eine Sechsgangautomatik ordern. Der stärkste Otto fuhr ab Werk mit Allrad vor, der Selbstzünder ließ sich auch mit 4x4-Antrieb bestellen.

Seit dem Facelift 2018 kam ein 1,8-Liter-Diesel mit 85 kW/115 PS zum Einsatz, der auch mit Allrad oder Automatik kombinierbar war. Sein Verbrauch liegt bei durchschnittlich 4,4 Litern (mit Allrad 4,8 Liter), für die Benziner gibt Mazda Durchschnittswerte von 6,1 bis 7,0 Litern an.

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Ende 2020 wurde der Mazda CX-3 ein weiteres Mal aufgefrischt. (Foto: Mazda)

Ende 2020 fielen die bislang angebotenen Triebwerke aus dem Programm. Kunden konnten nur einen Zweiliter-Benziner mit 89 kW/129 PS und Frontantrieb bestellen. Mit der optional erhältlichen Sechsstufen-Automatik steigt der Normverbrauch um 0,7 Liter auf 6 Liter.

Ausstattung und Sicherheit

Der CX-3 wurde in den vier bekannten Ausstattungslinien Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und Sports-Line angeboten. Außerdem legte Mazda auch Sondermodelle wie zum Beispiel "Homura" auf. In der Top-Version gehörten etwa Navi, Head-up-Display und 18-Zöller zum Serienumfang. Auch Matrix-LED-Scheinwerfer konnten Erstkäufer bestellen. Extras waren oft in Paketen zusammengefasst.

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Das Cockpit ist eher nüchtern gestaltet, gefällt aber vor allem nach dem Facelift von 2018 mit guter Verarbeitung und wertigem Eindruck. (Foto: Mazda)

Interessenten schauen am besten genau hin, über welche Ausstattungsdetails das Wunschmodell verfügt. Wer Wert auf Smartphone-Integration via Apple Carplay oder Android Auto legt, sollte zu einem Modell nach der Auffrischung 2018 greifen. Seit 2020 ist das Infotainmentsystem Connect Bestandteil der Basisausstattung.

Fazit

Der Mazda CX-3 ist ein schick gezeichnetes Mini-SUV, das mit guter HU-Bilanz überzeugt. Zudem sind die frühen Modelle auch mit Allrad erhältlich und Automatik-Liebhaber werden ebenfalls fündig. Laut mobile.de werden aktuell rund 900 gebrauchte Mazda CX-3 zum Kauf angeboten. Los geht es ab rund 7.000 Euro.

Quelle: ntv.de, Elfriede Munsch, sp-x

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