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Donnerstag, 01. Januar 2009

Einmal um die ganze Welt: Silvester 2008

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Als erste überhaupt feierten die Bewohner der Kiribati-Inseln im Südpazifik um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) ins neue Jahr. Danach ließen die Neuseeländer die Sektkorken knallen, das erste Riesenfeuerwerk 2009 gab es in Sydney (Bild).

Als erste überhaupt feierten die Bewohner der Kiribati-Inseln im Südpazifik um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) ins neue Jahr. Danach ließen die Neuseeländer die Sektkorken knallen, das erste Riesenfeuerwerk 2009 gab es in Sydney (Bild).

Als erste überhaupt feierten die Bewohner der Kiribati-Inseln im Südpazifik um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) ins neue Jahr. Danach ließen die Neuseeländer die Sektkorken knallen, das erste Riesenfeuerwerk 2009 gab es in Sydney (Bild).

Rund 1,5 Millionen Menschen wohnten dem gigantischen Feuerwerk über der weltberühmten Oper der australischen Metropole Sydney bei. Die umgerechnet rund 2,4 Millionen Euro teure Show war das größte Feuerwerk in der Geschichte der Stadt.

In Japan gingen Millionen Menschen in der Neujahrsnacht in die Tempel und Schreine, um von den Göttern Glück und Segen für das neue Jahr zu erbitten.

Für die Japaner begann das "Jahr des Ochsen". Mit den größten Ansturm erlebt der Meiji-Schrein in Tokio.

Eine weitere japanische Tradition ist die Begrüßung des ersten Sonnenaufgangs im neuen Jahr. In der japanischen Mythologie spielt die Sonnengöttin eine zentrale Rolle - nicht umsonst ist Japan das Reich der aufgehenden Sonne.

Stunden bevor in Deutschland "Prost Neujahr" gerufen wurde, wurde bereits in Hongkong, ...

... der indonesischen Hauptstadt Jakarta, ...

... der philippinischen Hauptstadt Manila, ...

... der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi, ...

... in Singapur ...

... und in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur gefeiert.

In Thailands Hauptstadt Bangkok wurde die Silvesternacht von einem Brandunglück überschattet, bei dem mindestens 59 Menschen starben. Etwa hundert wurden verletzt.

Der Brand in dem auch bei Ausländern beliebten Nachtclub sei nach Mitternacht möglicherweise durch einen Feuerwerkskörper ausgelöst worden, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.

In der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay fanden die Feierlichkeiten nach den Terroranschlägen vom November unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Angesichts der israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen sagten mehrere arabische Staaten - darunter Ägypten, Dubai (Bild), Jordanien, Bahrain, Syrien und Marokko - aus Solidarität mit den Palästinensern Feiern und Fernsehshows zum neuen Jahr ab.

Im südafrikanischen Kapstadt marschierte der Cape Malay Choir durch die Straßen.

In Russland sorgten mehr als 100.000 Sicherheitskräfte dafür, dass Angetrunkene in der eiskalten Nacht wohlbehalten nach Hause kamen.

Auf dem Roten Platz in Moskau jubelten Zehntausende, als von der Uhr am Spasski-Turm des Kremls zwölf Schläge erklangen.

Viele Moskauer rutschten in einer Eisarena auf dem Roten Platz mit Schlittschuhen ins Neue Jahr. Die Moskauer Innenstadt war für den Autoverkehr gesperrt.

In Litauens Hauptstadt Vilnius wurde nicht nur Silvester gefeiert, sondern auch der Start in das Jahr der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Vilnius ist eine von zwei Städten, die den Titel in diesem Jahr tragen.

Auch in Bratislava gab es einen weiteren Grund zum Feiern: Die Slowakei wurde Schlag Mitternacht Mitglied der Euro-Zone.

Wir sind bereits in der mitteleuropäischen Zeitzone. Hier feierten auch Budapest ...

... und Warschau.

Doch machen wir zunächst einen Abstecher nach Griechenland (das eine Stunde vor uns liegt).

Aus Angst vor Krawallen wurde der Weihnachtsbaum auf dem Syntagma-Platz in Athen von Polizisten bewacht. Die befürchteten größeren Ausschreitungen blieben jedoch aus.

Auch Minustemperaturen hinderten im historischen ersten Wiener Bezirk 650.000 Feierwillige aus dem In- und Ausland nicht daran, mit einem zünftigen Wiener Walzer ins neue Jahr zu tanzen.

Feuerwerk in der zweiten Kulturhauptstadt Europas, Linz.

In Berlin feierten auf Deutschlands größter Silvesterparty eine Million Menschen mit reichlich Sekt und einem riesigen Feuerwerk den Jahreswechsel. Die Feiernden prosteten sich mit Sekt in Bechern zu, da Flaschen verboten waren.

Die Festmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule war wegen des Andrangs zwei Stunden vor Mitternacht bereits geschlossen worden.

Bescheidener, aber dennoch stilvoll, ging es an den Landungsbrücken in Hamburg ...

... und in Köln am Rhein zu.

In Rom feierte Papst Benedikt XVI. eine Neujahrsmesse im Petersdom.

In Frankreich wurden - wie hier in Straßburg - in der Silvesternacht mindestens 440 Autos in Brand gesteckt. Im vergangenen Jahr waren es 370.

Rund 550.000 Menschen ...

... feierten auf der Pariser Prachtstraße Champs Élysées.

In den Niederlanden verlief die Silvesternacht dank eines Großeinsatzes von Polizei und Feuerwehr friedlicher als vor einem Jahr. Vor dem Königlichen Schloss in Amsterdam begrüßten Zehntausende Nachtschwärmer fröhlich das Neue Jahr.

Mit einem großen Feuerwerk begrüßte London das Jahr 2009. Rund 400.000 kamen zum Themse-Ufer, um das Spektakel vor der Kulisse des Riesenrads "London Eye" zu sehen.

Die ersten Raketen stiegen pünktlich zu den mitternächtlichen Glockenschlägen von Big Ben in die Luft.

Über die portugiesische Insel Madeira verlassen wir Europa ...

... und fliegen nach Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens ...

... und weiter an die Copacabana, nach Rio de Janeiro, ...

... um in Havanna einen Zwischenstopp einzulegen. Für die Kubaner ist 2009 der 50. Jahrestag der Revolution.

Bei klirrender Kälte begrüßten eine Million New Yorker im Herzen Manhattans das neue Jahr.

Ex-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die künftige US-Außenministerin Hillary Clinton, drückten eine Minute vor Mitternacht den Knopf, ...

... der nach alter Tradition die leuchtende "Zeitkugel" über dem Times Square herabschweben ließ. Der Kristallball erreichte den Boden um 24.00 Uhr - sechs Stunden nach der deutschen Zeit.

Die Zeremonie geht auf eine Seefahrertradition zurück, bei der die Zeit durch eine an einer Stange herabsinkende Kugel gemessen wurde.

Genug gefeiert. Jetzt wird aufgeräumt.

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