Der Tag
9. Juni 2022
imageHeute mit Lukas Wessling und Kristin Hermann
Zum Archiv
22:23 Uhr

Das war Donnerstag, der 09. Juni 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

in Sjewjerodonezk kämpft die ukrainische Armee eine Schicksalsschlacht und nimmt dafür hohe Verluste in Kauf. Die westlichen Waffenlieferungen sorgen inzwischen für gut gefüllte Waffendepots, erklärte das Verteidigungsministerium in Kiew. Und der russische Präsident Putin wähnte sich auf den Spuren von Zar Peter, während Kanzler Scholz ihn als künftigen Verlierer ausmacht. Welche Entwicklungen im Ukraine-Krieg heute wichtig waren, finden Sie in unserer Tageszusammenfassung und in unserem Liveticker.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen restlichen Abend und eine gute Nacht.

Das war Donnerstag, der 09. Juni 2022
22:04 Uhr

RKI: Verstärkter Infektionsdruck schon im Sommer möglich

Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet mit einer weiteren Ausbreitung von besser übertragbaren Omikron-Sublinien. "Das aktuell stärkste Wachstum zeigt der Anteil der Sublinien BA.4 und BA.5", schreibt das RKI im Corona-Wochenbericht. Dies lasse darauf schließen, dass diese Erreger in wenigen Wochen die Mehrzahl der Nachweise ausmachen dürften. BA.5 hat laut Bericht in einer Stichprobe von vorletzter Woche einen Anteil von 10 Prozent - damit setzte sich die Verdopplung von Woche zu Woche fort.

Bei BA.4 sind es 2,1 Prozent, auch dies ungefähr eine Verdopplung zu früheren Werten. "Aller Voraussicht nach werden sich diese beiden Sublinien stärker verbreiten, so dass es auch insgesamt zu einem Anstieg der Infektionszahlen und einem erneut verstärkten Infektionsdruck auf vulnerable Personengruppen schon im Sommer kommen kann", warnt das RKI. Saisonale Effekte - die das Virus eigentlich ein Stück weit ausbremsen - könnten die Verbreitung dieser Varianten nicht kompensieren, wenn Verhaltensregeln nicht mehr beachtet werden.

RKI: Verstärkter Infektionsdruck schon im Sommer möglich
21:25 Uhr

Rebel Wilson über neue Liebe: Habe meine "Disney-Prinzessin" gefunden

Vor einem Monat hatte Hollywoodstar Rebel Wilson ("Pitch Perfect") verkündet, dass sie jetzt "glücklich in einer Beziehung" sei, ohne aber einen Namen zu nennen. Jetzt stellte die 42-jährige Australierin auf Instagram ihre neue Liebe vor. Wilson postete ein gemeinsames Foto mit der Unternehmerin und Modedesignerin Ramona Agruma. "Ich dachte, ich würde einen Disney-Prinzen suchen ... aber vielleicht brauchte ich all die Zeit eine Disney-Prinzessin"", schrieb Wilson dazu. Den Eintrag versah sie mit roten Herzen und einem Regenbogen-Emoji zu dem Hashtag #loveislove ("Liebe ist Liebe").

In dem Podcast "U Up?" hatte Wilson im Mai erzählt, dass ein Freund das erste Treffen eingefädelt habe. "Er hat uns beide seit mindestens fünf Jahren gekannt und meinte "Ja, ich denke, ihr beiden könntet euch gut verstehen" und das haben wir getan. Zuvor habe sie häufig Dating-Apps benutzt, sagte Wilson.

Rebel Wilson über neue Liebe: Habe meine "Disney-Prinzessin" gefunden
21:00 Uhr

Drei Tote und 18 Verletzte bei schwerem Unfall auf A14 bei Halle - Fußballmannschaft involviert

Bei einem schweren Unfall auf der A14 bei Halle sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien 18 Menschen verletzt worden, teilte die Polizei am Abend mit. Zwei Autos und zwei Kleintransporter seien an dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Trotha und Tornau beteiligt gewesen - in einem Kleintransporter sei eine Fußballmannschaft unterwegs gewesen, hieß es. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein Auffahrunfall der Ausgangspunkt gewesen sein, hieß es. Die Unfallursache werde noch ermittelt. Zur Identität der Toten und Verletzten konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden mehrere Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Zahlreiche Einsatzkräfte sowie Rettungshubschrauber seien im Einsatz, hieß es. Die Autobahn Richtung Dresden sei voll gesperrt.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr sind an der Unfallstelle auf der Autobahn 14 bei Halle im Einsatz. (Foto: picture alliance/dpa)
Drei Tote und 18 Verletzte bei schwerem Unfall auf A14 bei Halle - Fußballmannschaft involviert
20:46 Uhr

Deutscher Kletterer in Tirol unter Steinbrocken begraben

Ein Kletterer aus Deutschland ist bei einem Felssturz im Tiroler Kaisergebirge verschüttet worden. Brocken in der Größe von fünf Kubikmetern seien am Stripsenjoch herabgestürzt, sagte ein Sprecher der Einsatzleitstelle. Wegen Nebels, Nässe und der Gefahr von losem Gestein mussten die österreichischen Bergretter ihre Suchaktion nahe der Grenze zu Bayern vorerst einstellen. Vier weitere deutsche Alpinisten, mit denen der Vermisste unterwegs war, blieben unverletzt. Die Nationalität der Gruppe wurde am Abend von der Tiroler Polizei bekannt gegeben.

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Rettungskräfte arbeiten in der Nähe des Stripsenjochs im Tiroler Kaisergebirge in einem Berghang, in dem es zu dem Felssturz gekommen ist. (Foto: picture alliance/dpa/APA)
Deutscher Kletterer in Tirol unter Steinbrocken begraben
20:10 Uhr

Drogen-Versand aufgeflogen: Fast 1300 Briefe mit Marihuana entdeckt

Die Berliner Polizei ist gegen einen mutmaßlichen Versandhandel mit Marihuana vorgegangen. Vier Haftbefehle wurden am Mittwoch in Berlin und Bayern vollstreckt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Verdächtigt werden ein Elternpaar, sein Sohn und ein Freund: Sie sollen mit Marihuana gehandelt und mindestens seit Mai 2021 Bestellungen entgegengenommen haben. Die Männer im Alter von 31, 32 und 63 Jahren und eine 63-jährige Frau verschickten demnach die Drogen meist in Mengen zwischen 5 und 30 Gramm per Post an die Besteller. Mehrere dieser Sendungen waren unter anderem im Postverteilerzentrum aufgefallen. Im Rahmen einer Postbeschlagnahme konnten daraufhin insgesamt 1292 Briefe mit rund 18 Kilogramm Marihuana vor der Zustellung aus dem Verkehr gezogen werden.

Drogen-Versand aufgeflogen: Fast 1300 Briefe mit Marihuana entdeckt
19:45 Uhr

Kindesentziehung in Paraguay: Flüchtige Deutsche haben sich gestellt

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Stephan Schultheiss (l.), Anwalt der in Deutschland lebenden Elternteile und Dante Leguizamon (r.), Vertreter einer lokalen Behörde für Kinder- und Jugendrechte, bei einer Pressekonferenz Anfang Juni. (Foto: picture alliance/dpa)

Nach Beginn einer landesweiten Fahndung hat ein wegen Kindesentziehung in Paraguay gesuchtes deutsches Paar sich nach Angaben von Anwälten gestellt. Anwalt Stephan Schultheiss sagte, er habe sich an einem nicht genannten Ort mit dem mit zwei Mädchen in Südamerika untergetauchten Paar aus Deutschland getroffen. Eine Bestätigung der Behörden in Paraguay gab es zunächst nicht. Schultheiss und dessen Partner Ingo Bott aus Düsseldorf vertreten die Eltern der gesuchten Kinder, die zehn und elf Jahre alt sind. Sie hatten zuvor bestätigt, dass sich das Paar wohl den paraguayischen Behörden stellen werde.

Schultheiss zufolge ist in Kürze eine Rückkehr mit den Töchtern nach Deutschland geplant. Der Vater des einen Mädchens und die Mutter des anderen Mädchens sind in zweiter Ehe miteinander verheiratet und waren im November vergangenen Jahres mit den beiden Kindern ohne die Zustimmung ihrer jeweiligen Ex-Partner nach Paraguay ausgewandert. Gegen das Paar liegt nach Angaben der paraguayischen Staatsanwaltschaft ein über die internationale Polizeibehörde Interpol verbreiteter Haftbefehl vor.

Kindesentziehung in Paraguay: Flüchtige Deutsche haben sich gestellt
19:17 Uhr

14-Jährige in Frankreich von gleichaltrigem Freund erstochen

Ein Gewaltverbrechen an einer jungen Schülerin in einer kleinen Ortschaft im Burgund erschüttert Frankreich. Ein 14 Jahre alter Schüler hat gestanden, seine gleichaltrige Freundin bei einer nächtlichen Verabredung mit massiver Gewalt und Vorsatz erstochen zu haben, sagte Staatsanwalt Éric Jallet am Abend in Mâcon. Mit einem Messer im Nacken habe eine Frau das leblose Mädchen am Morgen auf einem Weg hinter dem Bürgermeisteramt in der 900-Einwohner-Gemeinde Clessé entdeckt. Die Schülerin habe Dutzende Stichverletzungen aufgewiesen, ihre Nase sei eingeschlagen gewesen.

Der Mitschüler sei im Gymnasium festgenommen worden und befinde sich in Untersuchungshaft. Die Eltern hätten ihre Tochter am Abend vor dem Zubettgehen das letzte Mal gesehen, sie sei fröhlich wie immer gewesen. Erst morgens hätten sie gemerkt, dass sie nicht zu Hause ist, sagte der Staatsanwalt. Die Befragung von Mitschülern habe die Fahnder schnell auf den 14-Jährigen gebracht, mit dem das Mädchen nach einer Unterbrechung seit Kurzem wieder eine Beziehung hatte. Der Junge habe geäußert, das Mädchen töten zu wollen, man habe das nicht ernst genommen, hätten Freundinnen gesagt.

14-Jährige in Frankreich von gleichaltrigem Freund erstochen
18:52 Uhr

Prinz William verkauft Obdachlosenmagazin in London

Prinz William hat in London ein Obdachlosenmagazin verkauft. Die Nummer zwei der britischen Thronfolge war heute im Regierungsviertel Westminster unterwegs, um das Magazin "The Big Issue" zu verkaufen. Obwohl er wie die anderen Verkäufer eine rote Kappe und Weste trug, wurde er von Passanten sofort erkannt und fotografiert. "Was für eine Ehre, einen persönlichen Moment mit unserem zukünftigen König zu haben", schrieb Matthew Gardner im Online-Netzwerk Linkedin zu einem Foto, das seinen Schwager Richard Hannant mit dem Prinzen zeigte.

William habe den 47-jährigen Hannant auf der Straße angesprochen, ob er ein Exemplar von "The Big Issue" kaufen wolle, berichtete Gardner. Sein Schwager habe aber kein Kleingeld dabei gehabt. Daraufhin habe William sogar ein mobiles Kartenlesegerät gezückt. William habe sich bei der Aktion "bescheiden" und "still" im Hintergrund gehalten, "um den Bedürftigsten zu helfen", zeigte sich Gardner beeindruckt. Auch der Taxifahrer Neil Kramer veröffentlichte ein Selfie mit dem Prinzen. Prinz William setzt sich seit Langem für Obdachlose ein und ist seit 2005 Schirmherr der Hilfsorganisation Centrepoint.

Prinz William verkauft Obdachlosenmagazin in London
18:19 Uhr

Erdogan verkündet erneute Präsidentschaftskandidatur im kommenden Jahr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat zum ersten Mal offiziell verkündet, bei der für Juni 2023 angesetzten Präsidentenwahl erneut antreten zu wollen. Er werde sich als Kandidat der "Volksallianz", ein Wahlbündnis mit der ultranationalistischen Nationalistischen Bewegung (MHP), aufstellen lassen, teilte das türkische Staatsoberhaupt in der westtürkischen Agäis-Metropole Izmir mit. Experten gehen bei der kommenden Präsidentenwahl von einem engen Rennen mit der Opposition aus. Fast 20 Jahre hielt sich Erdogan mit seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP an der Macht - doch vor allem die grassierende Währungskrise, Inflation und Arbeitslosigkeit haben seiner Beliebtheit bei der Bevölkerung geschadet.

Erdogan verkündet erneute Präsidentschaftskandidatur im kommenden Jahr
17:55 Uhr

Scholz über Online-Shopping: Im Internet bestellen ist als Kanzler schwierig

Bundeskanzler Olaf Scholz bestellt nur ungern Waren oder Dienstleistungen im Internet. Er wolle gern zugeben, dass er "nicht zu den Leuten zähle, die im Internet viel bestellen", sagte der SPD-Politiker auf der Digitalmesse re:publica in Berlin. Er habe ein Problem, wenn er im Internet seinen Namen als Kunde eintragen müsse - weil er sich dann identifizieren müsse "als herausgehobene Persönlichkeit des politischen Lebens". "Und irgendwie beeinträchtigt mich das", gab er schmunzelnd zu. Er schicke aber auch nicht seine Fahrbereitschaft zum Späti, um ein Bier zu holen, sagte Scholz auf eine entsprechende Frage. "Ich hab was zu Hause."

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Bundeskanzler Olaf Scholz bei der re:publica. (Foto: picture alliance/dpa)
Scholz über Online-Shopping: Im Internet bestellen ist als Kanzler schwierig
17:29 Uhr

49-Jähriger bei Absturz von Kleinflugzeug in Rheinland-Pfalz gestorben

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Rheinland-Pfalz ist ein 49-Jähriger ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück auf einem Flugplatz in Worms. Demnach ging die Maschine nach dem Absturz in Flammen auf. Neben dem Mann aus Kirchheimbolanden befanden sich keine weiteren Menschen an Bord. Wie die Beamtinnen und Beamten in Mainz mitteilten, waren Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei vor Ort. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt. Die Ermittlungen zur Absturzursache liefen an, auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig wurde verständigt.

49-Jähriger bei Absturz von Kleinflugzeug in Rheinland-Pfalz gestorben
17:04 Uhr

Raubkatze auf Nilpferd umzingelt: Löwin springt todesmutig auf Krokodil-Rücken

Wie schnell man vom Jäger zum Gejagten werden kann, zeigen Aufnahmen einer Löwin, die sich in einem Nationalpark in Kenia an einem Nilpferdkadaver gütlich tut. Auf dem toten Tier im Wasser stehend, wird die Großkatze plötzlich von Dutzenden Krokodilen umzingelt.

Raubkatze auf Nilpferd umzingelt: Löwin springt todesmutig auf Krokodil-Rücken
16:35 Uhr

Belastung durch 9-Euro-Ticket: Berliner Verkehrsverbund rät von Fahrten Richtung Ostsee ab

Schon seit Jahren ist das Zugangebot von Berlin in Richtung Ostsee besonders an den Sommerwochenenden sehr beliebt. In diesem Sommer wird das Angebot aufgrund des 9-Euro-Tickets noch stärker nachgefragt. Am kommenden Wochenende spitzt sich die Lage zu, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) jetzt mitteilt. Fahrgäste und Ausflügler sollten besser andere Ziele in der Region erkunden, so der VBB, denn der Regionalverkehr werde zusätzlich durch Bauarbeiten noch einmal stark eingeschränkt.

Die Deutsche Bahn erneuere zwischen den Bahnhöfen Berlin-Karow und Bernau weitere Brücken und führt in Birkenwerder Bauarbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik durch. Reisende sollten sich wegen der Einschränkungen unbedingt vor Fahrtantritt informieren, rät der VBB. Auf die Fahrradmitnahme sollte verzichtet werden. Mehr Infos zu den betroffenen Streckenabschnitten finden Sie hier.

Belastung durch 9-Euro-Ticket: Berliner Verkehrsverbund rät von Fahrten Richtung Ostsee ab
16:08 Uhr

Unbekannte Substanz im Meer zwischen Schweden und Finnland entdeckt

Im Meer zwischen Schweden und Finnland ist eine unbekannte Substanz an der Wasseroberfläche entdeckt worden. Wie die schwedische Küstenwache mitteilte, erstreckt sich die Substanz auf einer riesigen Fläche von 77 Quadratkilometern - das entspricht in etwa der Fläche der südschwedischen Großstadt Malmö. Demnach ist noch unklar, um was es sich handelt. Mineralöl sei es aber nicht, stellte die Behörde fest. Es bestehe derzeit keine akute Gefahr, dass der Stoff an Land gelange.

Entdeckt wurde der Stoff am Mittwoch auf Höhe zwischen Söderhamn und Härnosand im Bottnischen Meerbusen, dem nördlichen Teil der Ostsee. Fotos zeigten einen langgezogenen Teppich mit der Substanz auf offener See. Er erstreckt sich der Küstenwache zufolge sowohl in die schwedische als auch in die finnische Wirtschaftszone hinein. Es wurden bereits Voruntersuchungen wegen Umweltverbrechen eingeleitet.

Unbekannte Substanz im Meer zwischen Schweden und Finnland entdeckt
15:46 Uhr

60-Jähriger in Hessen von Strohballen erschlagen

Bei einem Arbeitsunfall in Hessen ist ein 60-Jähriger von gepressten Strohballen erschlagen worden. Mehrere Gebinde fielen auf den Mann, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Diese waren demnach auf Paletten gestapelt. Wie es zu dem Unfall am Morgen in einem Fachmarkt für Landhandel in Heppenheim kam, war zunächst unklar. Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium Darmstadt nahmen Ermittlungen auf.

60-Jähriger in Hessen von Strohballen erschlagen
15:11 Uhr

Orang-Utan schnappt sich übermütigen Zoobesucher

Ein unvorsichtiger Zoobesucher steigt für ein Foto über die Sicherheitsabsperrung vor einem Orang-Utan-Gehege. Schnell bekommt er am eigenen Leib zu spüren, warum das eine schlechte Idee ist. Der Menschenaffe stellt seine unglaublichen Kräfte zur Schau und jagt dem Mann einen gehörigen Schrecken ein.

Orang-Utan schnappt sich übermütigen Zoobesucher
15:09 Uhr

Amokfahrer von Berlin soll vorläufig in Psychiatrie

Die Berliner Staatsanwaltschaft will den 29-jährigen Amokfahrer vorläufig in einer Psychiatrie unterbringen lassen. Es werde ein Unterbringungsbefehl beantragt, sagte der Sprecher der Behörde, Oberstaatsanwalt Sebastian Büchner. Es spreche "relativ viel" für eine paranoide Schizophrenie des Mannes, der am Mittwoch eine Frau getötet und 32 weitere Menschen verletzt haben soll.

Amokfahrer von Berlin soll vorläufig in Psychiatrie
14:43 Uhr

Virologe Drosten: Corona-Lage "zunächst nicht bedrohlich"

Die Entwicklung der Corona-Lage in Deutschland mit der Zunahme der Omikron-Subvariante BA.5 ist für den Virologen Christian Drosten bisher nicht überraschend. "Meine zu Frühlingsbeginn geäußerte Erwartung hat sich bestätigt. Wir erleben dieses Jahr keinen infektionsfreien Sommer, was aber zunächst nicht bedrohlich ist", teilte der Leiter des Virologie-Instituts der Charité in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

"Etwas beunruhigt" sei er von der Entwicklung in Portugal, wo nicht nur die Inzidenz, sondern auch die Sterbefälle anstiegen, schreibt der Virologe weiter. "Dafür gibt es keine offensichtlichen Erklärungen, denn auch andere europäische Länder haben BA.5-Anstiege ohne Zunahme der Letalität." Für mehr Klarheit müsse man noch etwas abwarten: "In einem Monat werden wir wissen, ob sich etwas Ähnliches auch bei uns einstellt."

Virologe Drosten: Corona-Lage "zunächst nicht bedrohlich"
14:21 Uhr

STIKO empfiehlt Impfung gegen Affenpocken für Risikogruppen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine Impfung gegen Affenpocken für Risikogruppen empfohlen. Dies betreffe Menschen nach einem engen körperlichen Kontakt zu Infizierten, Personal in Laboren mit ungeschütztem Kontakt zu Proben und homosexuelle Männer mit wechselnden Partnern, teilte die STIKO in Berlin mit. Für die Impfung stehe der in der EU zugelassene Pockenimpfstoff Imvanex zur Verfügung.

STIKO empfiehlt Impfung gegen Affenpocken für Risikogruppen
14:17 Uhr

Anleihekäufe werden gestoppt: EZB will Leitzins im Juli um 0,25 Punkte anheben

Die Europäische Zentralbank (EZB) kündigt für ihre nächste Sitzung im Juli die erste Zinserhöhung seit elf Jahren an. Sie beabsichtige eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte, gab der EZB-Rat bei seiner auswärtigen Sitzung in Amsterdam bekannt. Im September dürfte dann nachgelegt werden, bei anhaltend hoher Inflation sogar stärker als im Juli. Als wichtige Voraussetzung dafür kündigte sie das Ende für das milliardenschwere Anleihe-Ankaufprogramms APP an - und zwar zum 1. Juli 2022.

Anleihekäufe werden gestoppt: EZB will Leitzins im Juli um 0,25 Punkte anheben
14:12 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Lukas Wessling verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Kristin Hermann und ab sofort versorge ich Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir gerne unter kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de.

Kristin Hermann

Schichtwechsel
13:58 Uhr

Frau stürmt Bidens Konvoi und kämpft mit Polizei

Joe Biden fährt in seiner Fahrzeugkolonne zum Amerika-Gipfel, der Weg ist für den Konvoi abgesperrt. Plötzlich tritt eine Frau auf die Straße. Mit einem Megafon in der Hand protestiert sie lautstark. Als Sicherheitskräfte versuchen, sie zu überwältigen, leistet sie erbitterten Widerstand.

Frau stürmt Bidens Konvoi und kämpft mit Polizei
13:34 Uhr

Boris Johnson bekommt Denkmal in der Ukraine

In der Heimat hat der britische Premier Boris Johnson zurzeit einen schweren Stand, in der Ukraine wurde ihm ein zuckersüßes Denkmal errichtet: Das Café Zavertailo in Kiew hat eine seiner Spezialitäten "Boris Johnsonjuk" genannt - zum Dank für die militärische Hilfe Großbritanniens. Das mit Baiser und einer Kugel Vanilleeis garnierte Croissant soll dem blonden Schopf des britischen Politikers ähneln.

Boris Johnson bekommt Denkmal in der Ukraine
13:12 Uhr

NRW: Linienbus kollidiert mit Straßenbahn - mehrere Verletzte

Im nordrhein-westfälischen Oberhausen ist ein Linienbus mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Dabei wurden zahlreiche Menschen verletzt. Ein Polizeisprecher sprach kurz nach dem Unfall von "etwa zwei Dutzend Leicht- und Schwerverletzten". Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz und habe den ersten Verletzten bereits abtransportiert.

NRW: Linienbus kollidiert mit Straßenbahn - mehrere Verletzte
12:55 Uhr

Polizei: "Nehmen Drohungen in Halle sehr ernst"

Am frühen Morgen geht bei der Polizei in Halle ein Drohschreiben ein, das sich gegen den Hauptbahnhof richtet. Das Bahnhofsgebäude wird teilweise geräumt und es kommt zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Über die Situation informiert Polizei-Pressesprecher Alexander Junghans bei ntv.

Polizei: "Nehmen Drohungen in Halle sehr ernst"
12:35 Uhr

Diesel kostet erstmals seit Steuersenkung mehr als zwei Euro

Diesel kostet im bundesweiten Tagesdurchschnitt erstmals seit der Steuersenkung wieder mehr als zwei Euro. Für den gestrigen Mittwoch meldete der ADAC einen Wert von 2,007 Euro pro Liter. Diesel ist damit schon fast wieder so teuer wie vor der Steuersenkung vom 1. Juni, die den Kraftstoff um 16,7 Cent pro Liter vergünstigte.

Diesel kostet erstmals seit Steuersenkung mehr als zwei Euro
12:13 Uhr

Ministerpräsident Rhein besucht Schule von Todesfahrt-Opfern

Der Mann, der gestern mit einem Auto in eine Menschengruppe fuhr, tötete eine Frau und verletzte viele weitere Menschen. Die Tote war eine Lehrerin aus dem hessischen Bad Arolsen. Von den Schülern, mit denen sie in Berlin auf Klassenfahrt war, wurden viele verletzt. Die Klasse ist mittlerweile nach Hause zurückgekehrt. Dort sind heute auch der hessische Ministerpräsident Boris Rhein und Kultusminister Alexander Lorz eingetroffen. Die beiden CDU-Politiker besuchen dort die Realschule der von der Tat in Berlin betroffenen Klasse.

Ministerpräsident Rhein besucht Schule von Todesfahrt-Opfern
11:42 Uhr

52 Jahre nach Drama: Zweiter Schuh von Messners Bruder entdeckt

52 Jahre nach dem Tod von Reinhold Messners Bruder Günther ist der zweite Schuh des Toten am Fuß des Diamir-Gletschers entdeckt worden. "Einheimische haben den zweiten Schuh gefunden. Mir wurde nur ein Bild zugeschickt", sagte Messner. Günther Messner war 1970 am 8125 Meter hohen Nanga Parbat im Himalaya gestorben. Um die Umstände seines Tods entbrannte später ein heftiger Streit zwischen Messner und Ex-Kameraden, der auch vor Gericht ausgetragen wurde.

Dabei ging es um den Vorwurf nicht ausreichend geleisteter Hilfe und die Frage, wo und wie Messners Bruder tatsächlich zu Tode kam. Messner hatte stets betont, er sei mit dem Bruder nach dem Erreichen des Gipfels aus Not auf der anderen Seite des Berges abgestiegen. Die Orte, an denen vor Jahren schon Knochen und der erste Schuh entdeckt wurden, belegten das. Der Fund des zweiten Schuhs sei nun nur noch "die Bestätigung der Bestätigung."

52 Jahre nach Drama: Zweiter Schuh von Messners Bruder entdeckt
11:28 Uhr

FDP-Fraktionschef lehnt Aus für Verbrennungsmotor ab

Die FDP will verhindern, dass es ab 2035 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr zu kaufen gibt. FDP-Fraktionschef Christian Dürr sagte: "Ich gehe nicht davon aus, dass es zu einem Verbot von Verbrennungsmotoren kommt. Neben dem Europäischen Parlament müssen auch die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten zustimmen."

Das EU-Parlament hatte gestern beschlossen, dass ab Mitte des nächsten Jahrzehnts nur noch Autos und Transporter auf den Markt gebracht werden dürfen, die keine klimaschädlichen Treibhausgase ausstoßen. Umweltministerin Steffi Lemke von den Grünen hatte sich im Namen der Bundesregierung im März bereits zum Ausstiegsdatum 2035 bekannt.

FDP-Fraktionschef lehnt Aus für Verbrennungsmotor ab
10:58 Uhr

Söder forderte Verbrenner-Aus einst für 2020

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist, das muss man ihm im Nachhinein zugestehen, ein echter Visionär: Schon 2007 forderte er ein Ende des Verbrennungsmotors - und zwar für das Jahr 2020. Erst zwei Jahre nach dieser Deadline konnte die EU sich durchringen, Verbrenner faktisch nicht mehr zuzulassen. Die Regelung soll ab dem Jahr 2035 greifen.

Söder forderte Verbrenner-Aus einst für 2020
10:48 Uhr

Umfrage: Lehrkräfte durch Pandemie stark belastet

Nach zwei Jahren Pandemie stehen fast alle Lehrerinnen und Lehrer im Land laut einer Umfrage am Rand der Erschöpfung. Fast neun von zehn Lehrkräften fühlen sich stark oder sehr stark belastet. Die meisten dehnen ihre Arbeit auf die Wochenenden, viele auch auf die Nachtstunden aus und sehen dennoch klaffende Lücken im Lern- und Lehrplan. Das zeigen Daten einer repräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung.

Umfrage: Lehrkräfte durch Pandemie stark belastet
10:19 Uhr

Hauptbahnhof in Halle wegen Drohschreiben gesperrt

Am Hauptbahnhof in Halle sind heute Morgen mehrere Gleise wegen eines Polizeieinsatzes gesperrt worden. Grund sei ein Drohschreiben, teilte die Polizei mit. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Beamten kontrollierten den Zugang zum Bahnhof. Das Gebäude durften nur Personen mit gültigem Fahrschein betreten. "Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften vor Ort. Weitere Informationen folgen", twitterte die Polizei.

Laut MDR sind Spürhunde und schwer bewaffnete Beamte im Einsatz. Regional- und Straßenbahnverkehr seien eingestellt.

Hauptbahnhof in Halle wegen Drohschreiben gesperrt
10:14 Uhr

Kurz nach Lockdown-Ende - Shanghai kündigt erneut Massentest an

Die Corona-Lage in Shanghai bleibt angespannt. Erst vergangene Woche war ein zweimonatiger Lockdown weitestgehend aufgehoben worden - jetzt kündigen die Behörden der chinesischen Metropole einen neuen Massentest an. Am Samstag sollen die rund 2,65 Millionen Bewohner des Stadtteils Minhang auf das Coronavirus getestet werden. Für den Zeitraum der Tests dürfen die Bewohner sich nur noch eingeschränkt in ihrer Nachbarschaft bewegen. Unmittelbar danach solle der Bezirk jedoch wieder geöffnet werden, hieß es.

Nach zwei Monaten hatte das Wirtschafts- und Finanzzentrum Shanghai seinen Lockdown am vergangenen Mittwoch wieder aufgehoben. Er hatte massiv zur Unterbrechung von Lieferketten beigetragen und war auch in Deutschland zu spüren. Die für chinesische Verhältnisse heftig kritisierten Ausgangssperren für die 26 Millionen Bewohner der Stadt waren weitgehend aufgelöst worden.

Shanghai zelebriert Freiheit nach hartem Lockdown

Kurz nach Lockdown-Ende - Shanghai kündigt erneut Massentest an
09:55 Uhr

USA: Mutmaßlicher Mordversuch an Supreme-Court-Richter

In den USA ist ein 26-Jähriger wegen versuchten Mordes am konservativen Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh festgenommen worden. Der Mann wurde am frühen Mittwochmorgen in der Nähe von Kavanaughs Haus festgenommen, wie aus US-Gerichtsdokumenten hervorging. Er trug demnach eine halbautomatische Schusswaffe, ein Messer und eine schusssichere Weste bei sich.

Der Mann wählte nach Polizeiangaben vor dem Haus des Richters den Notruf und erklärte, er hege Suizidgedanken. Er sei aus Kalifornien angereist, um Kavanaugh zu töten. Der Mann sagte laut FBI, er sei wütend über eine bevorstehende Entscheidung des Supreme Courts zum Abtreibungsrecht sowie über den Schusswaffenangriff an einer Schule in Texas im Mai. Der Mann sei davon ausgegangen, dass Kavanaugh Entscheidungen vertreten wolle, durch die das Waffenrecht in den USA weiter gelockert werde.

USA: Mutmaßlicher Mordversuch an Supreme-Court-Richter
09:35 Uhr

Bau der neuen Air Force One verzögert sich wohl

Der Bau der neuen Air Force One könnte sich wegen Fachkräftemangels verzögern. Dem Flugzeugbauer Boeing fehlen laut US-Rechnungshof Mechaniker, um die Maschine des US-Präsidenten fertigzustellen. Ein Problem könnte demnach auch die von Ex-Präsident Donald Trump angeordnete Farbwahl sein.

Boeing erhielt 2018 den 3,9 Milliarden Dollar schweren Auftrag für zwei neue Präsidentenflugzeuge, die 2024 geliefert werden sollten. Das US-Verteidigungsministerium hat jüngst mitgeteilt, mit der Auslieferung nicht vor 2026 zu rechnen.

Bau der neuen Air Force One verzögert sich wohl
09:14 Uhr

Monopolkommission findet Übergewinnsteuer interessant

Die Debatte um eine Steuer auf übermäßige Firmengewinne in Krisenzeiten kommt immer mehr in Fahrt: Nun hat sich auch der Vorsitzende der Monopolkommission eingeschaltet: "Dieser Ansatz ist aus ökonomischer Sicht vorzugswürdig, da er nicht in die Preisbildung eingreift und somit die Knappheitssignale der Preise erhält", sagte Jürgen Kühling der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die Einnahmen aus einer solchen Steuer könnten dann zur Finanzierung sozialer Maßnahmen zur Abfederung der Preissteigerungen vor allem für ärmere Familien eingesetzt werden, sagte er weiter. Die Monopolkommission ist ein unabhängiges Gremium zur Beratung unter anderem der Bundesregierung in Wettbewerbsfragen.

Wirtschaftsminister Robert Habeck und weite Teile der Grünen fordern eine Übergewinnsteuer, Finanzminister Christian Lindner und andere FDP-Politiker sprachen sich bereits dagegen aus.

Monopolkommission findet Übergewinnsteuer interessant
08:53 Uhr

Auch Giffey spricht von "Amoktat"

Die Todesfahrt am Berliner Ku'damm wird von einer weiteren Politikerin als Amoktat eingestuft. Nach Bundeskanzler Olaf Scholz nutzte auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey am Morgen diesen Begriff: "Das hat sich gestern Abend verdichtet", sagte Giffey im RBB-Inforadio. Durch die Ermittlungen der Polizei sei klar geworden, "dass es sich um die Amoktat eines psychisch schwer beeinträchtigten Menschen handelt". Mithilfe eines Dolmetschers werde versucht, mehr "aus den teilweise wirren Äußerungen, die er tätigt, herauszufinden".

Auch Giffey spricht von "Amoktat"
08:35 Uhr

Chinas Exportwachstum zieht kräftig an

China konnte im Mai wieder ein starkes Exportwachstum verbuchen. Zuvor hatte der Handel mit dem Ausland unter strengen Corona-Beschränkungen gelitten. Im Mai legten die Exporte um 16,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Das geht aus Daten der Zollbehörde hervor. Im April waren die Ausfuhren nur um 3,9 Prozent gestiegen.

Die Behörden hatten zuvor die strengen Lockdowns in Großstädten wie Shanghai gelockert. Der Elektroauto-Hersteller Tesla etwa kehrte Ende Mai auf das gewohnte Produktionsniveau zurück, nachdem das Shanghaier Werk drei Wochen Zwangspause eingelegt hatte. Auch der Frachtumschlag in Häfen und Flughäfen näherte sich wieder Normalwerten an. In Shanghai etwa wurden am Containerhafen Ende Mai 95,3 Prozent des normalen Niveaus erreicht.

Chinas Exportwachstum zieht kräftig an
08:18 Uhr

Ryanair-Deutschland-Chef rechnet mit steigenden Ticketpreisen

Ryanair-Deutschland-Chef Andreas Gruber hält steigende Ticketpreise für wahrscheinlich: "Wir rechnen mit einer Erhöhung von fünf bis zehn Prozent", sagte er den "Badischen Neuesten Nachrichten". Trotz steigender Flugpreise und unsicherer Weltlage erwartet er mehr Fluggäste.

Ryanair-Deutschland-Chef rechnet mit steigenden Ticketpreisen
07:53 Uhr

Spezielles US-Militärflugzeug stürzt ab

Ein US-Militärflugzeug ist mit fünf Soldaten an Bord abgestürzt. Ein Armeesprecher bestätigte das Unglück in Südkalifornien: "Fünf Marines befanden sich an Bord des Flugzeugs und wir warten auf eine Bestätigung des Status aller Besatzungsmitglieder." Die "Los Angeles Times" schreibt von mindestens vier Todesopfern. Das Militär widersprach ersten Berichten, wonach das Flugzeug radioaktives Material geladen habe. Das Flugzeug verfügt über Drehflügel, die nach oben gerichtet werden können, wodurch es die Manövrierfähigkeit eines Hubschraubers erhält.

Spezielles US-Militärflugzeug stürzt ab
08:08 Uhr

Der Sommer darf noch nicht ran

Die Rückkehr des Sommers lässt nicht mehr lange auf sich warten. Heute bleibt es aber noch durchwachsen. Regenschauer und Gewitter ziehen über das Land. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 13 Grad am Alpenrand und 23 Grad im Nordosten. Ab Freitag ziehen die Temperaturen dann deutlich an.

Der Sommer darf noch nicht ran
07:36 Uhr

Auf Helgoland springen die Trottellummen wieder

Aus bis zu 40 Meter Höhe stürzen sich derzeit auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel, Trottellummenküken von den Klippen, um ins Meer zu ihren Eltern zu gelangen. Das außergewöhnliche Schauspiel findet regelmäßig im Juni statt, wenn die kleinen Vögel im Alter von etwa drei Wochen vom Lummenfelsen entweder direkt ins Wasser springen oder auf den Boden - je nach Ausgangspunkt.

Die jungen Vögel können in diesem Alter noch nicht fliegen, sondern versuchen so gut wie möglich mit ihren Stummelflügeln hinabzugleiten, wie der Vogelschutz-Verein Jordsand mitteilte. Dank ihrer Fettpolsterung und ihres leichten Knochenbaus überstehen junge Trottellummen in der Regel unbeschadet auch Sprünge aus bis zu 150 Metern Höhe. Das ist noch wesentlich höher als die Klippen auf Helgoland. Ziel des sogenannten Lummensprungs ist es, zu ihren Eltern ins Wasser zu gelangen, die ihre Jungen dort einfacher mit Nahrung versorgen können.

Auf Helgoland springen die Trottellummen wieder
07:15 Uhr

US-Patient mit Affenpocken flieht aus mexikanischem Krankenhaus

Ein in Mexiko an Affenpocken erkrankter US-Bürger ist erst aus dem Krankenhaus und dann aus dem Land geflohen. Der 48-Jährige war Ende Mai im mexikanischen Puerto Vallarta angekommen und hatte dort unter anderem eine Feier in einem Strandclub besucht. Bei seiner Ankunft im Krankenhaus vor Ort habe er Symptome wie "Husten, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und pustelartige Läsionen im Gesicht, am Hals und am Rumpf" gehabt, erklärten die mexikanischen Behörden.

Er sei daraufhin auf Affenpocken getestet und isoliert worden. Er widersetzte sich aber der Anweisung der Gesundheitsbehörde und verließ eigenmächtig das Krankenhaus. Bevor die ihn aufspüren konnten, nahm er einen Flieger zurück in die USA. Die US-Gesundheitsbehörde CDC teilte den mexikanischen Behörden später mit, der Patient sei zurück in den USA und bestätigte den Affenpocken-Befund.

US-Patient mit Affenpocken flieht aus mexikanischem Krankenhaus
06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Terminkalender hält einige wichtige Treffen bereit. Überschattet aber wird er von der Fahrt eines Mannes in eine Menschenmenge in Berlin, die Bundeskanzler Scholz als "Amoktat" bezeichnete. Hier der Überblick:

  • Die Ermittlungen nach dem tödlichen Vorfall in der Nähe der Berliner Gedächtniskirche werden fortgesetzt. Am Abend ist dort eine Mahnwache gegen motorisierte Gewalt in Städten geplant.

  • NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kommt nach Berlin. Dort wird er von Bundesverteidigungsministerin Lambrecht empfangen und trifft mit Kanzler Scholz zusammen.

  • Polens Parlament stimmt über einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der umstrittenen Disziplinarkammer ab. Die Auflösung dieser Kammer, die Richter bestrafen und entlassen kann, hatte die EU-Kommission unter anderem zur Voraussetzung für die Billigung des polnischen Corona-Aufbauplans gemacht.

  • Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach besuchen die PCK-Ölraffinerie in Schwedt. Über die "Druschba"-Pipeline soll bald kein russisches Öl mehr in Schwedt ankommen. Brandenburg fordert vom Bund, dass die Treibstoffversorgung und die Raffinerie gesichert werden.

  • Der italienische Ex-Innenminister Roberto Salvini steht wegen Äußerungen gegenüber Seenotretterin Carola Rackete vor Gericht. Der Politiker muss sich wegen übler Nachrede verantworten.

Mein Name ist Lukas Wessling und ich begleite Sie bis zum Mittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Hinweise? Dann schreiben Sie gerne eine Mail an dertag@n-tv.de.

Das wird heute wichtig
06:34 Uhr

Weltweites Privatvermögen wächst auf Rekordstand an

Stärker als letztes Jahr wuchsen die privaten Vermögen weltweit schon lange nicht mehr. Getrieben von den Wertsteigerungen von Aktien und Immobilien kletterten die Vermögen 2021 um 10,6 Prozent. Das ist das stärkste Wachstum der vergangenen 20 Jahre. Das weltweite Privatvermögen wird von der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) auf den Rekordwert von rund 530 Billionen Dollar. Das steht in ihrem Bericht "Global Wealth 2022".

Doch der Zuwachs war ungleich verteilt. Bei den Superreichen legten die Finanzvermögen innerhalb eines Jahres um 16 Prozent zu. Bei Menschen mit weniger Wertpapieren, Bankkonten oder Lebensversicherungen waren es lediglich fünf Prozent - ganz zu schweigen von der Mehrheit derjenigen, die ohne anlegenswerte Vermögen durch ihr Leben gehen.

Weltweites Privatvermögen wächst auf Rekordstand an
06:16 Uhr

RKI: gut 77.000 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 276,9

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen mit 276,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 238,1 gelegen (Vorwoche: 221,4; Vormonat: 499,2). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

RKI: gut 77.000 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 276,9