Samstag, 12. Dezember 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Samstag, der 12. Dezember 2020

Liebe Leserinnen und Leser, spätestens am Mittwoch soll der harte Lockdown starten. Darauf haben sich die Chefs der Staatskanzleien mit dem Kanzleramt verständigt, wie ntv aus der Staatskanzlei eines Bundeslandes erfuhr. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und einen schönen Sonntag!

21:55 Uhr

Paula Beer gewinnt Europäischen Filmpreis

Die deutsche Schauspielerin Paula Beer hat für ihre Rolle in Christian Petzolds Drama "Undine" den Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin gewonnen.

Den Preis als bester Schauspieler gewann der Däne Mads Mikkelsen. Die Europäische Filmakademie zeichnete ihn für seine Rolle in der Tragikomödie "Der Rausch" aus.

Für diesen Film bekam der dänische Filmemacher Thomas Vinterberg auch Preise für die beste Regie und das beste Drehbuch.

Die Preisverleihung sehen Sie hier im Livestream.

21:28 Uhr

Angreifer schießen in Schule um sich - Hunderte Kinder in Nigeria vermisst

Nach einem Angriff bewaffneter Männer auf eine Schule in Nigeria werden Hunderte Schüler vermisst. Bei dem Überfall auf die staatliche Oberschule in Kankara in der nördlichen Region Katsina schossen die Angreifer mit Maschinenpistolen um sich, sagte ein Polizeisprecher. 200 der geschätzt 600 Kinder und Jugendlichen auf dem Gelände des Internats konnten entkommen - inmitten von Schusswechseln mit der Polizei. Augenzeugen berichteten, dass zahlreiche andere Kinder verschleppt wurden.

Polizei, Armee und die Luftwaffe starteten eine großangelegte Suchaktion. Ersten Ermittlungen zufolge könnte es sich um Kriminelle handeln, die Menschen entführen, um Lösegeld zu erpressen. Ähnliche Überfälle hat in der Vergangenheit aber auch die islamistische Terrorgruppe Boko Haram verübt.

21:15 Uhr
Breaking News

Bund und Länder einigen sich: Lockdown spätestens ab Mittwoch

Bund und Länder haben sich zur Eindämmung der Corona-Pandemie laut einem Medienbericht weitgehend auf einen Lockdown geeinigt. Dieser solle spätestens ab dem 16. Dezember (kommender Mittwoch) gelten, meldet das Magazin "Business Insider". Darauf hätten sich die Chefs der Staatskanzleien mit dem Kanzleramt verständigt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:38 Uhr

Thunberg kritisiert Klimagipfel: "Leere Worte"

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg ist hart mit dem digitalen Klimagipfel zum fünften Jahrestag der Einigung auf das Pariser Klimaabkommen ins Gericht gegangen. "Beim Climate Ambition Summit feiern Anführer ihre schamlosen Schlupflöcher, leeren Worte, unzureichenden Fernziele und den Raub heutiger und künftiger Lebensbedingungen - und nennen es 'Ehrgeiz'", schrieb die Schwedin auf Twitter. "Es gibt keine Klima-Anführer. Die einzigen, die das ändern können, seid ihr und ich. Zusammen."

19:59 Uhr

Tödlicher Unfall und Explosionen auf A3 in Bayern

Schrecklicher Unfall in Bayern: Auf der A3 bei Würzburg stürzte ein Lkw um, der Wagen fing Feuer und blockierte dabei alle drei Fahrspuren, berichtet der BR. Ein Auto konnte demnach nicht rechtzeitig bremsen und krachte in den brennenden Lkw. Der Pkw ging ebenfalls in Flammen auf, der Fahrer oder die Fahrerin starb noch an der Unfallstelle. Die Person sei noch nicht identifiziert, teilte die Polizei mit.

Drei weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Lkw war mit Spraydosen beladen, die teilweise explodierten und auf die Gegenspur flogen. Die A3 blieb nach dem Unfall am Nachmittag für mehrere Stunden in beiden Richtungen komplett gesperrt.

19:10 Uhr

Heinz Hoenig ist mit 69 Jahren wieder Vater geworden

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Heinz Hoenig hat nun drei Kinder.

picture alliance/dpa

Schauspieler Heinz Hoenig und seine Frau Annika sind laut der Zeitschrift "Frau im Spiegel" Eltern geworden. "Es ist ein Junge. Es ist ein Wunschkind", wird der 69-Jährige zitiert. Für Hoenig, der 1981 als Funker im Film "Das Boot" bekannt geworden war, ist es das dritte Kind. Mit seiner ersten Ehefrau Simone, die 2012 verstorben ist, hat er zwei erwachsene Kinder. Die 35-jährige Annika Kärsten-Hoenig brachte zudem eine 14-jährige Tochter mit in die Ehe.

18:29 Uhr

Brinkhaus will bei K-Frage mitentscheiden

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat sich gegen eine zu frühe Festlegung bei der Frage der Kanzlerkandidatur ausgesprochen und angekündigt, dabei mitentscheiden zu wollen.

"Die Erfahrung zeigt, eine frühe Festlegung ist nicht automatisch vorteilhaft. Bei der Union besprechen das die beiden Vorsitzenden, und der Vorsitzende der gemeinsamen Bundestagsfraktion sollte da auch noch ein Wort mitsprechen. Wir sollten die Entscheidung dann aber schnell und schlank treffen", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post".

Er selbst würde sich sehr freuen, wenn die Fraktion ihn im nächsten Herbst wieder bitten würde, ihr Vorsitzender zu sein. "Ich habe da eine fünf-Jahres-Perspektive", sagte er im Deutschlandfunk. Er wolle mit dem neuen Parteichef nicht nur in dieser, sondern auch in der nächsten Legislaturperiode zusammenarbeiten.

17:46 Uhr

Trump: Habe Wahl mit "Erdrutschsieg" gewonnen

Im Kampf gegen seine Wahlniederlage hat US-Präsident Donald Trump seinem Frust über seinen Rückschlag vor dem Supreme Court in einer Reihe wütender Tweets Luft gemacht. Der Republikaner schrieb: "Das ist ein großer und skandalöser Justizirrtum. Das Volk der Vereinigten Staaten wurde betrogen und unser Land blamiert." Das Oberste Gericht der USA hatte am Freitagabend eine Klage des Bundesstaats Texas gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl abgewiesen.

Der amtierende Präsident behauptete erneut, er habe die Wahl nicht verloren, sondern mit einem "Erdrutschsieg" gewonnen. Tatsächlich hat die Wahl am 3. November der Demokrat Joe Biden gewonnen, der am 20. Januar vereidigt werden soll.

17:32 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:10 Uhr

China macht weitere Klimaschutz-Zusagen

Chinas Präsident Xi Jinping hat beim digitalen UN-Klimagipfel weitere Anstrengungen seines Landes beim Klimaschutz angekündigt.

Bis 2030 werde China seine CO2-Emissionen pro Bruttoinlandsprodukt-Einheit um mehr als 65 Prozent im Vergleich zu 2005 mindern, kündigte er an. Der Anteil nicht-fossiler Energien am gesamten Energieverbrauch solle auf etwa 25 Prozent ansteigen. Zudem solle aufgeforstet und die Wind- und Solarkraft weiter ausgebaut werden. China ist das Land mit dem weltweit größten Treibhausgas-Ausstoß.

"China hält seine Zusagen immer ein", sagte Xi Jinping. Bereits im September hatte China angekündigt, "vor 2060" die Klimaneutralität zu schaffen und "vor 2030" den Höhepunkt beim Treibhausgas-Ausstoß zu überschreiten - nicht erst "um 2030", wie China im Pariser Klimaabkommen zugesagt hatte.

16:35 Uhr

Barack Obama wird zum Serien-Star

Barack Obama hat jetzt seine eigene Serie. Gemeinsam mit der Produktionsfirma ATTN präsentiert der ehemalige US-Präsident eine fünfteilige Video-Serie, wie das Studio und Obama selbst auf Instagram bekannt gegeben haben.

Dabei wird er die wichtigsten Momente aus den ersten Jahren seiner US-Präsidentschaft noch einmal Revue passieren lassen. Diese stehen laut Obama in engem Zusammenhang mit den Stationen, die er in seinem im November veröffentlichten Buch "A Promised Land" beschrieben hat.

ATTN-Mitgründer Matthew Segal erklärte in einem Statement, dass die Serie, die über die nächsten zwei Wochen verteilt zu sehen sein wird, vor allem die junge Generation ansprechen solle. Kurze Videos auf Instagram Reels sollen die Serie begleiten und die Aufmerksamkeit der jungen Nutzer auf das neue Format lenken.

15:55 Uhr

Rekord: Lottospieler knackt 200-Millionen-Euro-Jackpot

Eine so hohe Summe kann ich mir gar nicht vorstellen. Ein Lottospieler oder eine Spielergemeinschaft aus Frankreich hat in der Euromillions-Lotterie 200 Millionen Euro gewonnen. Das ist der höchste geknackte Jackpot in der Geschichte dieser Lotterie. Der bisherige Rekord wurde 2019 von einem Briten aufgestellt, er gewann rund 190 Millionen Euro.

Wer der glückliche Gewinner ist, ist noch nicht bekannt - er oder sie hat jetzt 60 Tage Zeit, um das Geld abzuholen.

15:23 Uhr

Biden verspricht Rückkehr ins UN-Klimaabkommen

Der künftige US-Präsident Joe Biden will, dass die USA eine globale Führungsrolle beim Kampf gegen die Erderwärmung übernehmen. Zum fünften Jahrestag des UN-Klimaabkommens von Paris versprach er erneut eine Rückkehr seines Landes zu der Vereinbarung. "Die Vereinigten Staaten werden dem Pariser Abkommen am ersten Tag meiner Präsidentschaft wieder beitreten", teilte Biden anlässlich eines digitalen Klimagipfels ohne Beteiligung der USA mit.

Biden bekräftigte, er wolle in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit einen Klimagipfel der wichtigen Wirtschaftsmächte einberufen. Seine Regierung werde die Klimaziele der USA verschärfen und das Land auf einen Weg bringen, wonach der Treibhausgas-Ausstoß bis spätestens 2050 unterm Strich auf Null gebracht werde. Biden kündigte an, dabei auf junge "Aktivisten" zu hören und mit diesen zusammenzuarbeiten. 

14:51 Uhr

Lkw-Fahrer will Pkw überholen - und greift zur Waffe

Die Lkw-Fahrer auf der Autobahn, die haben's immer eilig. Ein 61-Jähriger wollte am frühen Morgen mit seinem Lastkraftwagen auf der Berliner Stadtautobahn A100 unbedingt ein Auto überholen. Zuerst bedrängte er den 33-Jährigen Pkw-Fahrer mehrmals mit seiner Lichthupe - dann zog er seine Luftdruckpistole. Beim Überholen schoss er dann auf die Heckscheibe, die dabei zu Bruch ging. Der Fahrer blieb unverletzt.

Wenig später entdeckte die alarmierte Polizei den Sattelzug auf einem Betriebsgelände und nahm den Fahrer vorübergehend fest. In der Kabine fand sie auch die Waffe. Gegen den Fahrer wird wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

14:35 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie genießen den Samstag. Mein Kollege Volker Petersen verabschiedet sich jetzt in den Feierabend und ich übernehme den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, los geht's!

14:15 Uhr

Scholz will Mindestlohn von zwölf Euro

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imago images/photothek

Die SPD will sich für eine Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf zwölf Euro stark machen. Das sagte Finanzminister Olaf Scholz.

  • "Wir wollen als Allererstes in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens zwölf Euro einführen, um sicherzustellen, dass jeder den Respekt bekommt, den er für seine Arbeit auch tatsächlich verdient", sagte der SPD-Kanzlerkandidat bei einer Parteiveranstaltung zur Vorbereitung des Bundestagswahlkampfs 2021.
  • Bereits seit Jahren fordert Scholz einen Mindestlohn von zwölf Euro. Nun erneuerte der Finanzminister die Forderung kurz vor der erwarteten Evaluation des Mindestlohngesetzes.
13:41 Uhr

"Querdenker" legt Verfassungsbeschwerde ein

Der Anmelder der "Querdenken"-Demonstration in Dresden geht nach eigenen Angaben weiter gegen das gerichtlich bestätigte Verbot vor. Er habe am Vormittag Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingelegt und warte auf die Entscheidung, sagte Marcus Fuchs. Die Stadt hatte die geplante Kundgebung gegen die Corona-Politik verboten, sowohl das Verwaltungsgericht Dresden als auch das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen hatte die Entscheidung bestätigt.

13:04 Uhr

Wieder Feuergefecht in Berg-Karabach

In der Kaukasus-Region Berg-Karabach sind nach Behördenangaben drei pro-armenische Kämpfer bei einem Feuergefecht mit aserbaidschanischen Streitkräften verwundet worden. Das regionale Verteidigungsministerium teilte mit, dass es einen Angriff durch aserbaidschanische Truppen gegeben habe, in dessen Verlauf es zum Schusswechsel gekommen sei. Der Vorfall bedeutet einen Verstoß gegen den im November vereinbarten Waffenstillstand.

12:33 Uhr

Deutschland steigt bei Rüstungskonzern ein

Es ist ein eher ungewöhnlicher Schritt: Deutschland steigt Parlamentskreisen zufolge für fast eine halbe Milliarde Euro beim Rüstungselektronik-Konzern Hensoldt ein.

  • Die Bundesregierung ziehe die im Zuge des Börsengangs von Hensoldt vereinbarte Option und übernehme einen Anteil von 25,1 Prozent vom US-Finanzinvestor KKR, sagte eine mit den Plänen vertraute Person.
  • Der Preis für das Paket liege bei 464 Millionen Euro - ein Aufschlag von gut einem Drittel zum Aktienkurs von Hensoldt. Zwei weitere Insider bestätigten die Einstiegspläne. Die Kaufoption läuft zum Jahresende aus. Der Bund wolle mit der Sperrminorität ausländischen Einfluss auf die ehemalige Airbus-Tochter verhindern, was einem Rechtsgutachten zufolge nur auf diesem Weg möglich sei, hieß es in Parlamentskreisen.
  • Sensorik und Verschlüsselungstechnik für den militärischen Einsatz gelten als Schlüsseltechnologie, vor allem für die Bundeswehr. Die Aktien sollen bei der Staatsbank KfW geparkt werden. Operativen Einfluss wolle der Bund nicht nehmen.
12:12 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:51 Uhr

Wieder Sprengstoffangriff auf Supermarkt in Niederlanden

Anschlag in Beverwijk.

Anschlag in Beverwijk.

(Foto: dpa)

Erneut ist in den Niederlanden ein polnischer Supermarkt attackiert worden. Die Fassade des Hauses im nordholländischen Beverwijk wurde durch eine Explosion schwer beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt. Derselbe Supermarkt war bereits am Mittwoch mit einem Sprengsatz angegriffen worden. Die Polizei konnte noch keine Angaben zum Motiv oder zu möglichen Tätern machen. In der vergangenen Woche waren schon bei zwei anderen polnischen Supermärkten Sprengsätze explodiert. Die jüngste Explosion ereignete sich nach Angaben von Anwohnern gegen 4.30 Uhr am Samstagmorgen.

11:29 Uhr

Robin Thicke wird zum dritten Mal Vater

Robin Thicke (43, "Blurred Lines") und seine Verlobte April Love Geary (26) sind erneut Eltern geworden. Die 26-Jährige verkündete auf Instagram die Geburt des dritten gemeinsamen Kindes: Sohn Luca Patrick: "Mein Luca Patrick, du bist so perfekt", schrieb das Model zu einem Foto von sich und dem Baby im Krankenhaus. Und sie fügte hinzu: "Mama & Papa lieben dich so sehr."

10:43 Uhr

Briten drohen EU-Fischern mit Marine-Einsatz

Während der Verhandlungen um ein Abkommen für die Zeit nach der Brexit-Übergangszeit heißt es gern, man sei ja immer noch freundschaftlich verbunden. Ganz so hört sich das aber nicht an, was nun aus London kommt. Man droht nun Fischern aus der EU mit Kriegsschiffen.

  • Man werde die Royal Navy einsetzen und halte vier Schiffe dafür bereit, wenn Fischerkutter aus der EU in britischen Gewässern auf Fangfahrt gingen.
  • Das Thema Fischerei ist einer der Knackpunkte bei den stockenden Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt. Bis Ende des Jahres gilt noch eine Übergangsfrist, in der sich britische Fischer und ihre Kollegen aus EU-Staaten den Zugang zu der von Großbritannien beanspruchten 200-Meilen-Zone um seine Küste teilen.
10:14 Uhr

Botschaften des "Zodiac"-Killers entschlüsselt

Einem Team von Kryptografie-Experten ist nach eigenen Angaben die erfolgreiche Entschlüsselung einer Botschaft des berüchtigten und bis heute unbekannten US-Serienmörders "Zodiac-Killer" gelungen. Wie die drei Spezialisten mitteilten, knackten sie eine der Nachrichten, die der Mörder vor über 50 Jahren an eine Lokalzeitung geschickt hatte.

  • Der "Zodiac-Killer" wird für mindestens fünf, in den 1960er-Jahren begangene Morde in Nordkalifornien verantwortlich gemacht - er selbst will 37 Menschen getötet haben. Seine Identität ist bis heute unbekannt.
  • Nach Angaben des Teams enthielt die Botschaft, die der Mörder im November 1969 an die Zeitung "San Francisco Chronicle" geschickt hatte, keine Hinweise auf dessen Identität. Vielmehr handele es sich um Prahlerei.
  • Demnach schrieb der "Zodiac-Killer" unter anderem: "Ich hoffe, Sie haben viel Spaß bei dem Versuch, mich zu fangen. Ich habe keine Angst vor der Gaskammer, denn sie wird mich um so eher ins Paradies bringen, weil ich jetzt genug Sklaven habe, die für mich arbeiten."
10:02 Uhr

Berliner Verkehrsbetriebe misstrauen Union

Schon etwas gemein, wie da die Berliner Verkehrsbetriebe die Fans des FC Union Berlin ansprechen, die heute die Bayern zu Gast haben. Aber ganz falsch auch wieder nicht...

09:29 Uhr

Polizist schießt Mann in Bremen an

Bei einem Polizeieinsatz in Bremen wird ein Mann durch die Schüsse eines Polizisten verletzt - was genau passiert ist, wissen wir noch nicht. Ein Polizeisprecher bestätigte am Morgen lediglich, dass es bei einem Einsatz zu einer Schussabgabe eines Beamten gekommen sei, durch die ein Mann verletzt worden sei.

Update: Mittlerweile gibt es Angaben zum Tathergang. Laut Polizei hatte am Freitagabend ein 65-Jähriger einen 22 Jahre alten Mann auf der Straße mit einem Messer bedroht. Zeugen verständigten demnach die Polizei. Beamte in Zivil und Uniform forderten den Mann mehrfach auf Deutsch und Englisch auf, das Messer abzulegen. Als er plötzlich mit dem Messer in der Hand auf einen der Polizisten zu gerannt sei, sei der Schuss abgegeben worden. Die Polizeibeamten hätten sofort Erste Hilfe geleistet, hieß es. Der 22-Jährige blieb unverletzt.

09:17 Uhr
08:55 Uhr

Royale Racker erstmals auf rotem Teppich

Prinz William (38) und Herzogin Kate (38) haben den Freitagabend zusammen mit ihren Kindern im Theater verbracht. Für die drei Royal-Sprösslinge Prinz George (7), Prinzessin Charlotte (5) und Prinz Louis (2) ein ganz besonderer Anlass: Es war ihr erster offizieller gemeinsamer Auftritt auf einem roten Teppich. An den Händen ihrer Eltern meisterten sie die Premiere mit Bravour.

Was sich die royale Familie anschaute? Im London Palladium, einem Theater des Londoner West Ends, wurde für systemrelevante Arbeiter und ihre Familien eine Pantomime-Show auf die Bühne gezaubert. Im Publikum saßen unter anderem Gemeindemitarbeiter, Lehrer, Ehrenamtliche, Vertreter des Rettungsdienstes und des Militärs, Forscher, die an einem Corona-Impfstoff arbeiten, sowie Angestellte im Gesundheitssystem. Ihnen galt Prinz Williams Dank.

08:29 Uhr

Darf Ghislaine Maxwell Weihnachten in Freiheit verbringen?

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Ghislaine Maxwell.

(Foto: imago images/Hans Lucas)

Ghislaine Maxwell (58) sitzt seit Juli dieses Jahres in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Dass die frühere Komplizin des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) die Weihnachtsfeiertage zu Hause in ihren eigenen vier Wänden verbringen wird, war bis dato unwahrscheinlich. Nun scheint ihr Ehemann Scott Borgerson (44) jedoch aktiv zu werden, um alle möglichen Hebel in Bewegung zu setzen.

  • Wie "The Daily Telegraph" berichtet, beabsichtige der Tech-Unternehmer gemeinsam mit zwei Brüdern Maxwells, einen Kautionsantrag über 30 Millionen US-Dollar (rund 24,8 Millionen Euro) zu stellen. Wird dieser vom Bundesgericht in New York genehmigt, dürfte die 58-Jährige das Weihnachtsfest wohl im Kreise ihrer Liebsten feiern. Das hinterlegte Geld soll dem Gericht als Sicherheit dienen, dass Maxwell, sobald sie auf freiem Fuß ist, nicht flieht.
  • Maxwell sieht sich bislang sechs Anklagepunkten gegenüber. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, Epstein dabei geholfen zu haben, minderjährige Mädchen zu missbrauchen. Außerdem wird sie des Meineids in zwei Fällen beschuldigt. Der Prozess soll im Juli 2021 starten.
08:05 Uhr

Chinas Automarkt wird Krise am besten wegstecken

China prescht voran, Deutschland fährt hinterher: Einer Analyse zufolge dürfte sich der Automarkt in der Volksrepublik nach der Corona-Krise am besten weiterentwickeln.

  • Aufgrund des erwarteten Wachstums und der bisher erfolgreichen Pandemie-Eindämmung rechnet Branchenbeobachter Ferdinand Dudenhöffer damit, dass sich die Situation auch für deutsche Hersteller vor allem auf dem wichtigsten Absatzmarkt in Fernost stabilisieren wird.
  • Daheim könnte sich laut der Prognose dagegen der Druck zusätzlich erhöhen. Eine anhaltend maue Nachfrage drohe, in der Bundesrepublik weitere Auto-Jobs zu gefährden.
  • Die Zahl der direkt in der Schlüsselbranche Beschäftigten könnte demnach hierzulande bis Dezember 2021 auf 750 000 bis 770 000 sinken. Ende 2019 gab es rund 823 000 Mitarbeiter.
07:31 Uhr

Wegen goldener Pistole - Lil Wayne drohen zehn Jahre Haft

Rapper Lil Wayne.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ob der US-Rapper Lil Wayne Sympathien für den Bond-Bösewicht Scaramanga in "Der Mann mit dem goldenen Colt" hat, weiß ich nicht. Wohl aber, dass er ebenso wie der einst von Christopher Lee gespielte Geheimagenten-Gegenspieler ein Faible für goldene Pistolen hat.

  • Der Rapper gab vor Gericht in Florida zu, eine vergoldete Schusswaffe mit sich geführt zu haben, berichtete die Zeitung "Miami Herald".
  • Weil der 38-Jährige vor mehr als einem Jahrzehnt bereits wegen eines anderen Waffenvergehens verurteilt worden war, drohen ihm nun bis zu zehn Jahren Haft. Verurteilte Straftäter dürfen in den USA keine Waffe tragen.
07:09 Uhr

Das wird heute wichtig

Wieder meldet das RKI deutlich mehr Fälle als in der vergangenen Woche, das Coronavirus breitet sich in Deutschland immer schneller aus. Alles dazu erfahren Sie im Liveticker. Diese Themen beschäftigen uns heute:

  • In Dresden bereitet sich die Polizei auf einen Großeinsatz vor, nachdem eine "Querdenker"-Demo verboten wurde. Auch in Erfurt will die Polizei eine verbotene Demo verhindern.
  • Derweil dürfte die Debatte um einen harten Lockdown weitergehen. Die Ministerpräsidenten treffen sich aber erst morgen mit Merkel.
  • Vor Ablauf der letzten Frist für eine Entscheidung am Sonntag beraten Unterhändler weiter über einen Brexit-Handelspakt.
  • In der Fußball-Bundesliga empfängt Union Berlin die Münchener Bayern. Die weiteren Paarungen finden Sie hier.

Ich bin Volker Petersen und wünsche Ihnen einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de. Gehen wir es an!

06:56 Uhr

Pilawa vermisst seine Insel vor Kanada

Moderator Jörg Pilawa.

Der Moderator Jörg Pilawa trauert seinem Medizinstudium nicht nach. Foto: Henning Kaiser/Archiv

(Foto: Henning Kaiser/Archiv)

Schon als junger Mann träumt Jörg Pilawa von einer eigenen Insel - mittlerweile hat sich der 55-Jährige den Traum erfüllt. Das Eiland, das man in 15 Minuten umläuft, liegt vor Kanada im Atlantik. Und nun vermisst es der TV-Moderator, dort abzuschalten und den Stress hinter sich zu lassen. "In diesem Jahr ging es wegen Corona leider nicht. Das Ausklinken fehlt schon", sagte Pilawa. Ihm habe die Ruhe und Abgeschiedenheit auf der rauen Insel ohne fließendes Wasser und Strom in diesem Jahr als Ausgleich sehr gefehlt. "Wir hacken dort Holz und sammeln Regenwasser. Strom liefert die Sonne und für den Notfall gibt es einen Generator. Wir leben dort sehr rudimentär."

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:37 Uhr

Frau fährt in Demonstrantengruppe in New York

Die Fahrerin wurde festgenommen.

(Foto: via REUTERS)

War es ein Unfall? War es Absicht? Das ist nach einem Vorfall in New York noch nicht klar - dort fährt eine Autofahrerin in eine Gruppe von Demonstranten und verletzt mindestens sechs Menschen.

  • Einem Polizeisprecher zufolge ereignete sich der Vorfall am Freitagnachmittag in Manhattan unweit des Empire State Buildings. Die Fahrerin sei festgenommen worden. Es sei noch unklar, ob sie absichtlich in die Gruppe gefahren sei oder ob es sich um einen Unfall handele.
  • Lokalmedien berichteten, es habe sich um eine Demonstration der Black-Lives-Matter-Bewegung gehandelt. Laut ABC News hielten sich 40 bis 50 Menschen in dem Bereich auf. Einige Demonstranten standen demnach auf der Straße und um ein Auto herum, als die Frau mit ihrem Wagen in die Menschengruppe fuhr.
06:23 Uhr

119 weitere Totenschädel in Azteken-Ruine entdeckt

Hunderte Aztekenschädel wurden entdeckt.

(Foto: via REUTERS)

Nein, diesmal ist es kein Massengrab mit Ermordeten, die der Drogenmafia in Mexiko nicht genehm waren. Diesmal haben Archäologen Leichenteile aus der Epoche der Azteken freigelegt.

  • Nach fünfjährigen Ausgrabungen entdecken Forscher in einer Azteken-Ruine in Mexiko-Stadt insgesamt mehr als 600 Menschenschädel.
  • Es handelt sich um eine kreisförmige Mauer mit eingeschlagenen Schädeln geopferter Menschen, die bereits 2015 bei Ausgrabungen in der Nähe des größten Azteken-Tempels im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt gefunden worden war.
  • In einem neu entdeckten Teil der Mauer seien zuletzt 119 Schädel gefunden worden, die zu den 484 zuvor bekannten hinzukämen, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) mit.
06:03 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht