Der Tag
11. Februar 2022
BW1806mit Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:53 Uhr

Das war Freitag, der 11. Februar 2022

Ein ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Im Mittelpunkt stand heute erneut die Ukraine-Krise. Der norwegische Geheimdienst warnt, Russland sei bereit für eine Invasion. Die USA halten einen Angriff noch vor dem Ende der Olympischen Spiele für möglich und schicken 3000 weitere Soldaten nach Polen. Wichtig waren außerdem diese Meldungen:

Polizistenmorde in Kusel - Justizminister: Beide Verdächtige schossen

Scholz will ersten Öffnungsschritt angehen

Merkel betritt wieder das politische Parkett

Postbank kämpft mit IT-Problemen

Skeletonis rasen kopfüber zu Gold und Silber

Haben Sie ein gutes Wochenende!

Das war Freitag, der 11. Februar 2022
22:28 Uhr

Liliana Matthäus ist Mutter geworden

Und noch eine Baby-Meldung zum Schluss: Liliana Matthäus ist zum ersten Mal Mutter geworden. Die 34-Jährige hat heute ein Mädchen zur Welt gebracht. Und den Namen hat die Ex von Fußball-Legende Lothar Matthäus auch direkt verraten: Virginia Gigi White. Der Vater ist ein Tech-Unternehmer aus den USA.

Liliana Matthäus ist Mutter geworden
22:09 Uhr

Sohn von Kylie Jenner und Travis Scott heißt Wolf

Der Sohn von Model Kylie Jenner und Rapper Travis Scott heißt "Wolf". Das hat die 24-Jährige eine gute Woche nach der Geburt bekannt gegeben. Mal schauen, ob "Wolfgang" - kurz "Wolf" - hierzulande ein Comeback erlebt.

Sohn von Kylie Jenner und Travis Scott heißt Wolf
21:49 Uhr

USA schicken 3000 zusätzliche Soldaten nach Polen

Angesichts der Ukraine-Krise verlegen die US-Streitkräfte rund 3000 weitere Soldaten in den Nato-Partnerstaat Polen. Die derzeit im US-Bundesstaat North Carolina stationierten Soldaten sollten "in den kommenden Tagen" aufbrechen, hieß es vom Pentagon. Die USA hatten erst Anfang des Monats angekündigt, rund 2000 zusätzliche Soldaten in Europa zu stationieren - 1700 in Polen und 300 in Deutschland. Die meisten sind inzwischen angekommen. "Alles in allem umfassen diese 5000 zusätzlichen Soldaten eine hochmobile und flexible Truppe, die zu mehreren Einsätzen fähig ist", erklärte das US-Verteidigungsministerium. Es gehe darum, die östlichen Nato-Partner zu beruhigen und mögliche Aggressionen abzuwenden. Die US-Regierung hält einen russischen Einmarsch in die Ukraine noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele am Sonntag nächster Woche für möglich.

USA schicken 3000 zusätzliche Soldaten nach Polen
21:23 Uhr

Hund schaltet offenbar Herd ein und verursacht Brand

Der Herd ist kein geeigneter Ablageort für Leckerlis. Im brandenburgischen Neustadt (Dosse) hat gestern anscheinend ein Hund einen Herd eingeschaltet und dadurch einen Brand ausgelöst. Die Polizei sagt, die Hundehalterin hatte offenbar Leckerli auf dem Herd liegen lassen, bevor sie die Wohnung verließ. Der Hund habe bei den Versuchen, daran zu gelangen, den Herd eingeschaltet, vermutet die Polizei. In der Küche brach daraufhin ein Brand aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Wohnung ist derzeit aber nicht mehr bewohnbar. Wie es dem 14 Wochen altem Welpen geht, ist nicht bekannt.

Hund schaltet offenbar Herd ein und verursacht Brand
20:44 Uhr

USA und EU drohen Russland mit "massiven Sanktionen"

Knapp 80 Minuten hat die Videokonferenz zur Ukraine-Krise gedauert. US-Präsident Biden, Bundeskanzler Scholz und weitere europäische Staats- und Regierungschefs und die Spitzen von EU und NATO haben darüber beraten, wie sie weiter vorgehen.

  • EU-Kommissionpräsidentin Von der Leyen kündigte "massive" Sanktionen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor an, sollte Russland die Ukraine angreifen. Betroffen wäre außerdem "die Ausfuhr von High-Tech-Produkten", sagte sie nach der Schalte.

  • Auch die USA kündigten im Falle einer Invasion "massiven Druck" auf die russische Wirtschaft an.

  • Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Biden, Sullivan, hält einen russischen Einmarsch noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele am 20. Februar für möglich. Es würden weitere Truppen an der Grenze zur Ukraine eintreffen. "Wir befinden uns in einem Zeitfenster, in dem eine Invasion jederzeit beginnen könnte, sollte sich (der russische Präsident) Wladimir Putin dazu entschließen, sie anzuordnen", sagte Sullivan. "

USA und EU drohen Russland mit "massiven Sanktionen"
20:14 Uhr

Vater wegen Tod seines Babys zu Haft verurteilt

Das Landgericht Hamburg hat einen Vater, der sein Baby zu Tode geschüttelt hat, zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und neun Monaten verurteilt. Es sprach den 30-Jährigen wegen Totschlags und fahrlässiger Körperverletzung schuldig. Der Vorsitzende Richter sagte, der Angeklagte sei im Badezimmer mit dem Kind auf dem Arm gestolpert, dies habe sich dabei schwer am Kopf verletzt. Da habe er seine Tochter in Wut über sich selbst und in einem "Moment des Kontrollverlusts" geschüttelt. Das sei keine Hilfe im Sinne von Wachrütteln gewesen. "Er hat ihren Tod billigend in Kauf genommen." Das Mädchen starb eine Woche später im Alter von nur zwölf Wochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Vater wegen Tod seines Babys zu Haft verurteilt
19:41 Uhr

Notstützpunkt für Niederländer in Ukraine eingerichtet

Die Niederlande raten ihren Bürgerinnen und Bürgern dazu, die Ukraine zu verlassen, wenn sie nicht unbedingt dortbleiben müssen. Genau das habe der Botschafter in Kiew Landsleuten bei einer Online-Besprechung nochmal ans Herz gelegt, berichtet der niederländische Sender NOS. Die Botschaft richte in Lviv nahe der polnischen Grenze einen Notstützpunkt ein. Dort sollen niederländische Staatsangehörige Notdokumente und andere Hilfen erhalten. Ein Sprecher des Außenministeriums in Den Haag sagte, bei Problemen könnten die Niederlande ihren Staatsangehörigen in der Ukraine wahrscheinlich nicht helfen.

Auch die US-Regierung hat ihre Bürger bereits aufgerufen, die Ukraine zu verlassen, weil sie einen möglichen Angriff durch Russland befürchtet. Und vom Außenministerium in London heißt es heute Abend, "wir fordern britische Staatsangehörige in der Ukraine dringend auf, auf kommerziellen Wegen auszureisen, solange diese verfügbar sind".

Notstützpunkt für Niederländer in Ukraine eingerichtet
18:59 Uhr

Telegram sperrt 64 Hass-Kanäle

Der Messengerdienst Telegram reagiert, so wie es aussieht, auf die Forderungen aus Deutschland, strafbare Inhalte konsequent zu entfernen. Telegram habe 64 Kanäle gesperrt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" und beruft sich auf Sicherheitskreise. Darunter seien auch die Kanäle des Antisemiten und Verschwörungsideologen Attila Hildmann. Die Schließung sei auf Druck des Bundesinnenministeriums und des Bundeskriminalamts zurückzuführen. "Telegram darf nicht länger ein Brandbeschleuniger für Rechtsextreme, Verschwörungsideologen und andere Hetzer sein", sagte Bundesinnenministerin Faeser. Die deutschen Behörden fordern seit Längerem, dass Telegram Hass-Postings entfernt. Bislang kam das Unternehmen der gesetzlichen Verpflichtung zum Löschen jedoch nicht nach.

Telegram sperrt 64 Hass-Kanäle
18:25 Uhr

Eingefrorene Milliarden aus Afghanistan - das passiert damit

Als die Taliban im Sommer wieder die Macht in Afghanistan übernahmen, lagen hohe Geldsummen der afghanischen Zentralbank auf Konten im Ausland. Der Großteil davon in den USA. Damit die Taliban-Führung nicht an das Geld kommt, froren die USA sieben Milliarden Dollar an afghanischen Währungsreserven ein. US-Präsident Biden hat nun verfügt, dass das Geld zur US-Notenbank in New York transferiert wird. Etwa die Hälfte solle für humanitäre Hilfe in Afghanistan zur Verfügung gestellt werden, sagte ein Regierungsmitarbeiter. Die andere Hälfte soll für mögliche Entschädigungen von Terroropfern zurückgehalten werden. Dabei geht es unter anderem um die Anschläge vom 11. September 2001 und die Klagen von Angehörigen. Bei diesen Prozessen seien auch Ansprüche gegen die Taliban geltend gemacht worden, hieß es aus Washington. Die Währungsreserven seien auch auf die finanzielle Unterstützung Afghanistans durch die USA und die Internationale Gemeinschaft über zwei Jahrzehnten hinweg zurückzuführen.

Eingefrorene Milliarden aus Afghanistan - das passiert damit
17:51 Uhr

Autofahrerin von Betonplatte erschlagen – Ermittlungen gegen 15 Personen

Eine Autofahrerin auf der A3 wurde von einer Betonplatte erschlagen - jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln gegen 15 Beschuldigte. Sieben von ihnen sind Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen NRW. Die weiteren Beschuldigten sind zwei Prüfingenieure und sechs Mitarbeiter von Baufirmen, die mit der Befestigung der Betonelemente an der Lärmschutzwand beauftragt waren. Bisher hatten sich die Ermittlungen gegen unbekannt gerichtet. Das Betonteil hatte sich im November 2020 aus der Wand gelöst und die 66-Jährige aus Köln in ihrem Wagen erschlagen. Die Staatsanwaltschaft sagt, es gebe Hinweise darauf, dass die Befestigung der Lärmschutzwand von der ursprünglich geplanten Konstruktion beziehungsweise der bauaufsichtlichen Zulassung abwich und dies in der Folge auch nicht mehr behoben wurde. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Autofahrerin von Betonplatte erschlagen – Ermittlungen gegen 15 Personen
17:21 Uhr

Rüpel legt sich unwissentlich mit Profi-Thai-Boxerin an

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal trifft eine dreiste Bierdusche ein äußerst wehrsames Opfer und mogelt ein Designer einen Nackten in Kaffeeschaum.

Rüpel legt sich unwissentlich mit Profi-Thai-Boxerin an

Rüpel legt sich unwissentlich mit Profi-Thai-Boxerin an
16:34 Uhr

Postbank kämpft mit IT-Problemen

Schon seit Tagen können einige Postbank-Kunden nicht mehr auf ihr Konto beim Online-Banking zugreifen oder es nur eingeschränkt nutzen. Der Ärger bei den betroffenen Kunden der Deutschen-Bank-Tochter dürfte entsprechend angewachsen sein. Aber es gibt nun eine gute Nachricht: Im Laufe des Tages soll es besser werden. Eine Sprecherin der Deutschen Bank sagt, die IT arbeite mit Hochdruck daran, die Einschränkungen schnellstmöglich zu beheben. Es werde eine spürbare Verbesserung der Erreichbarkeit und Performance noch im Laufe des heutigen Tages erwartet. Die Sprecherin entschuldigte sich auch bei den Kundinnen und Kunden und betonte, die Sicherheit von Konten oder Daten sei zu keinem Zeitpunkt betroffen.

Postbank kämpft mit IT-Problemen
15:56 Uhr

Scholz, Biden, Macron und Johnson schalten sich zusammen

Im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist die Lage nach wie vor angespannt. Deshalb wurde noch für diesen Nachmittag ein weiteres Spitzengespräch angesetzt: Bundeskanzler Scholz, US-Präsident Biden, Großbritanniens Premier Johnson und Frankreichs Präsident Macron sowie weitere Staats- und Regierungschef wollen per Schalte zusammen über die Situation beraten, wie aus Regierungskreisen in Berlin bekannt wird. Auch die Spitzen von NATO und EU sollen daran teilnehmen.

Scholz, Biden, Macron und Johnson schalten sich zusammen
15:41 Uhr

Grotheer erster deutscher Skeleton-Olympiasieger

Christopher Grotheer ist der erste deutsche Olympiasieger im Skeleton. Der 29-Jährige gewann bei den Winterspielen in China vor seinem Teamkollegen Axel Jungk und dem Chinesen Yan Wengang.

Grotheer erster deutscher Skeleton-Olympiasieger
15:27 Uhr

Länder fordern höhere Strafe für Verkehrsdelikte mit Todesfolge

Wir bleiben noch kurz beim Bundesrat: Die Länder dringen auf höhere Strafen für Verkehrsdelikte mit Todesfolge. Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der Ungereimtheiten im bestehenden Recht beseitigen soll. "Wer die Sicherheit des Bahn-, Schiffs-, Luft- oder Straßenverkehrs gemäß Paragraf 315 Strafgesetzbuch beeinträchtigt und dadurch den Tod einer Person verursacht, soll mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft werden", heißt es in der Vorlage, über die nun der Bundestag weiter beraten muss. In der Begründung verwiesen die Länder auf Widersprüche, die zum Beispiel durch Strafverschärfungen für verbotene Autorennen entstanden seien. Auch könne derzeit unter Umständen eine fahrlässige Körperverletzung in bestimmten Fällen strenger bestraft werden als die fahrlässige Verursachung eines Todesfalls.

Länder fordern höhere Strafe für Verkehrsdelikte mit Todesfolge
14:52 Uhr

Frist für Führerschein-Umtausch verlängert

Wer noch einen gültigen alten Führerschein aus Papier hat, wird sich früher oder später davon trennen müssen. Aber nach einer Entscheidung des Bundesrats bleibt für viele mehr Zeit dafür. Konkret wird für Autofahrerinnen und Autofahrer der Geburtsjahre von 1953 bis 1958 mit alten Papierführerscheinen, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden, die Frist für den Umtausch angesichts von Belastungen in der Corona-Pandemie um ein halbes Jahr verlängert werden - und zwar vom 19. Januar auf den 19. Juli 2022. Eine Verschiebung der weiteren Umtauschfristen soll es nicht geben. Bis zum Jahr 2033 müssen rund 43 Millionen Führerscheine in Deutschland umgetauscht werden.

Frist für Führerschein-Umtausch verlängert
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kollegin Christina Lohner hat inzwischen ihre Siebensachen gepackt und ist ins Wochenende entschwunden. Bei Ihnen ist es vielleicht auch schon so weit oder aber ganz bald. Auf den letzten Metern bis zum Feierabend begleite ich Sie gerne. Ich bin Heidi Ulrich und heute hier die Spätschicht beim "Tag". Erreichbar bin ich über dertag(at)n-tv.de.

Schichtwechsel
13:59 Uhr

Schöneberger bringt sich für neues Sex-Format des SWR ins Spiel

Ob das junge Zuschauer anlockt? Der Südwestrundfunk (SWR) will junge Männer über Sex reden lassen. Geplant sei eine Mischung aus Talkshow, Erklärgeschichten und Animation, sagt Landessenderdirektorin Stefanie Schneider. Das neue Format soll im Sommer auf Youtube starten und auch bei Tiktok sowie in der ARD-Mediathek zu sehen sein.

Wer moderieren wird, steht noch nicht fest. Entertainerin Barbara Schöneberger brachte sich beim SWR-Jahrespressegespräch augenzwinkernd ins Gespräch: "Da scheint es ja noch Vakanzen zu geben, was die Moderation angeht." Sie habe ein "extremes Interesse, mich mit jungen Männern über Sex zu unterhalten".

Schöneberger bringt sich für neues Sex-Format des SWR ins Spiel
13:40 Uhr

Weitere Ermittlungen gegen mutmaßlichen Polizistenmörder

Nach den Polizistenmorden von Kusel hat auch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Verfahren gegen den 38-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet: wegen des Verdachts der Jagdwilderei.

Dazu gebe es "sehr umfangreiche Ermittlungen", teilt der Sprecher der Staatsanwaltschaft mit. In dem Zusammenhang seien "zahlreiche Waffen" sichergestellt worden. Das Verfahren zur Tat wird von der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern geführt.

Weitere Ermittlungen gegen mutmaßlichen Polizistenmörder
13:15 Uhr

Schröders haben ihre Covid-Infektion überstanden

Prost! Gerhard Schröder und seine Frau So-yeon Schröder-Kim haben ihre Quarantäne hinter sich, wie Schröder-Kim bei Instagram berichtet. Der PCR-Test sei negativ, schreibt sie zu einem Foto, auf dem die beiden offenbar darauf anstoßen. "Wir sind jetzt Geimpfte, Geboosterte und auch noch Genesene. Mehr geht nicht." Wer genau hinschaut, könnte bei dem Bild allerdings auch ins Grübeln kommen.

Schröders haben ihre Covid-Infektion überstanden
12:54 Uhr

Bundesrat will höhere Strafen bei Mietwucher

Der Bundesrat fordert ein höheres Bußgeld für Vermieter von bis zu 100.000 Euro bei unangemessen teuren Mieten. Die Länderkammer stimmte einem entsprechenden Gesetzentwurf zu, nun wird der Bundestag darüber beraten. Bisher sind maximal 50.000 Euro vorgesehen.

Für Mieter soll es außerdem leichter werden, Mietwucher nachzuweisen. Es soll reichen, dass die vereinbarte Miete die ortsüblichen Mieten um 20 Prozent übersteigt und das Angebot gering ist. Nach aktueller Rechtslage muss ein Mieter erst nachweisen, dass er vergeblich nach einer Wohnung gesucht hat und der Vermieter diese Lage mit überteuerten Mieten ausnutzt.

Bundesrat will höhere Strafen bei Mietwucher
12:29 Uhr

Moskau kündigt weitere Militärübungen an ukrainischer Grenze an

In der Ukraine-Krise bleibt die erhoffte Annäherung aus, stattdessen wächst die Drohkulisse. Russland kündigt weitere Militärübungen an der Grenze zu dem Nachbarland an. 400 Soldaten nähmen an einer "taktischen Übung" in der Region Rostow teil, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Bei den Manövern kämen auch rund 70 Militärfahrzeuge, darunter Panzer, sowie Drohnen zum Einsatz. Ziel sei das Training für den "Kampfeinsatz".

Moskau kündigt weitere Militärübungen an ukrainischer Grenze an
12:04 Uhr

Junge Frau in Dänemark verschwunden - Polizei findet Körperteile

Die dänische Polizei hat nach dem Verschwinden einer jungen Frau Körperteile gefunden, die zu der vermissten 22-Jährigen gehören sollen. Nach tagelangem Suchen fanden die Einsatzkräfte die Teile einer Leiche in einem Waldgebiet nördlich der Stadt Aalborg. Die Ermittler gehen davon aus, dass die junge Frau Opfer eines grausamen Verbrechens wurde.

Junge Frau in Dänemark verschwunden - Polizei findet Körperteile
11:14 Uhr

"Fack ju Göhte"-Star liebt Fußballprofi

Na dann viel Glück! Christopher Lenz und Gizem Emre sind ein Paar. Das bestätigte der 27-Jährige der "Bild"-Zeitung. "Wir haben uns durch eine gemeinsame Freundin kennengelernt und uns dann ziemlich schnell gut verstanden", so der Spieler des Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Die 26-jährige Schauspielerin wurde vor allem dank ihrer Rolle der Schülerin Zeynep in "Fack ju Göhte" bekannt. Erst vor ein paar Tagen hatte Lenz zum ersten Mal ein gemeinsames Foto bei Instagram veröffentlicht.

"Fack ju Göhte"-Star liebt Fußballprofi
10:49 Uhr

Bärenjagd endet mit dem Tod zweier Brüder

Im US-Bundesstaat Oregon hat der Versuch, einen Bären zu töten, mit dem Tod zweier Brüder geendet. Ein Mann erschoss beim Laden seiner Waffe offenbar versehentlich seinen Bruder und beging deswegen danach Suizid.

Der Schütze hatte selbst den Notruf gewählt und geschildert, dass er seinen Bruder beim Laden versehentlich getötet habe, teilt das zuständige Sheriffbüro mit. Er habe die Waffe gegen einen Bären richten wollen, der sich auf seinem Grundstück befand.

Bärenjagd endet mit dem Tod zweier Brüder
10:24 Uhr

Staatliche Finanzierung von Schröders Büro soll auf den Prüfstand

Bei einem Ex-Kanzler aus den eigenen Reihen wären sie wohl verständnisvoller, doch in diesem Fall scheint unabhängig vom Parteibuch eine Überprüfung durchaus angemessen. Politiker von FDP und CSU fordern eine Überprüfung der staatlichen Finanzierung des Büros des früheren Bundeskanzlers und russischen Gas-Lobbyisten Gerhard Schröder. Es müsse untersucht werden, "ob im Büro Schröder nachamtliche Aufgaben eines Kanzlers und russischer Lobbyismus strikt voneinander getrennt werden", sagte FDP-Finanzexperte Frank Schäffler der "Bild"-Zeitung. Falls nein, dürften Mitarbeiter des Sozialdemokraten nicht länger aus der Staatskasse bezahlt werden.

Auch CSU-Rechtsexperte Volker Ullrich sagte demnach, die komfortable Ausstattung mit Büro, Personal und Fahrservice müsse jetzt Schröders "neuer Arbeitgeber Gazprom bezahlen". Laut dem Bericht werden die Kosten auf mindestens 289.000 Euro pro Jahr geschätzt.

Staatliche Finanzierung von Schröders Büro soll auf den Prüfstand
10:03 Uhr

Scholz will ersten Öffnungsschritt angehen

Bundeskanzler Olaf Scholz sieht die Möglichkeit für baldige Lockerungen in der Corona-Pandemie. "Die wissenschaftlichen Prognosen zeigen uns, dass der Höhepunkt der Welle in Sicht ist", sagte der Kanzler in seiner Antrittsrede im Bundesrat. "Das erlaubt uns, beim Bund-Länder-Treffen nächste Woche einen ersten Öffnungsschritt und dann weitere für das Frühjahr in den Blick zu nehmen."

Scholz will ersten Öffnungsschritt angehen
09:59 Uhr

Vulkan Ätna auf Sizilien bricht aus

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(Foto: dpa)

Was für ein Bild! Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist wieder ausgebrochen. Am Donnerstagabend spuckte der größte aktive Vulkan in Europa Lavafontänen, drei Ströme glühenden Gesteins flossen einige Hundert Meter den Berg hinab. Eine Rauchsäule von rund 8000 Metern stieg in den Himmel, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilt. Heute Morgen strömte noch immer eine Aschewolke aus dem Krater.

Vulkan Ätna auf Sizilien bricht aus
09:34 Uhr

Seine Ex-Masseurin nennt Andrew "Sex-Plagegeist"

Prinz Andrew gerät immer mehr unter Druck. Nun bezeichnet ihn seine ehemalige Masseurin in einem Interview mit "The Sun" als "ständigen Sex-Plagegeist". Er habe sie andauernd über ihr Liebesleben ausgefragt, während sie ihn in seinem Schlafzimmer massierte. "Er war einfach ein totaler Widerling."

Er habe nach den Sitzungen immer versucht, sie zu umarmen. Andrew habe zudem darauf bestanden, bis auf ein Handtuch um die Hüften nackt zu sein. Zu einem echten Streit sei es gekommen, als Andrew sie in ordinären Worten gefragt habe, ob sie auf Anal-Verkehr stehe. Sie habe ihn daraufhin beschimpft und wütend gesagt: "Das geht Sie einen Scheißdreck an!"

Seine Ex-Masseurin nennt Andrew "Sex-Plagegeist"
09:31 Uhr

Karlsruhe lehnt Eilantrag gegen Pflege-Impfpflicht ab

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die Impfpflicht in Pflege und Medizin abgelehnt. Die Nachteile, die den Antragstellern drohten, seien weniger schwer als die Nachteile, die für vulnerable Menschen zu befürchten seien, erklärt das Karlsruher Gericht. Das bedeutet allerdings noch nicht, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht grundsätzlich verfassungsmäßig ist - dies muss noch im Hauptverfahren geprüft werden.

Karlsruhe lehnt Eilantrag gegen Pflege-Impfpflicht ab
08:44 Uhr

NATO baut Truppenpräsenz an der Ostflanke aus

Angesichts des russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine hat die NATO den Ausbau ihrer Präsenz im östlichen Bündnisgebiet auf den Weg gebracht. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nahmen die 30 Mitgliedstaaten den Vorschlag der Militärs an.

Dieser zielt insbesondere darauf ab, zur Abschreckung auch in südwestlich der Ukraine gelegenen NATO-Ländern wie Rumänien multinationale Kampftruppen zu stationieren. Bislang gibt es die sogenannten Battlegroups nur in Estland, Litauen und Lettland sowie in Polen.

NATO baut Truppenpräsenz an der Ostflanke aus
08:19 Uhr

Doppelmord darf bei Hausverkauf verschwiegen werden

Viele Menschen möchten nicht in Räumen leben, in denen Verbrechen begangen wurden - was auch den Preis solcher Immobilien drückt. Doch ein Verkäufer muss nicht darauf hinweisen, hat das Landgericht Coburg entschieden. Es wies die Klage einer Käuferin ab, die 2018 ein Haus erworben hatte, in dem 20 Jahre zuvor eine Frau und ihr kleines Kind ermordet worden waren. Nachdem die Klägerin nach dem Kauf davon erfahren hatte, wollte sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und den Kauf rückgängig machen.

Auch die Verkäuferin hatte erst von dem Verbrechen erfahren, nachdem sie das Haus gekauft hatte - ihr habe die Vorgeschichte nichts ausgemacht. Unter anderem deshalb sieht das Gericht keine arglistige Täuschung.

Doppelmord darf bei Hausverkauf verschwiegen werden
07:54 Uhr

Mann schießt in bayerischem Krankenhaus um sich

Bekommen wir immer mehr "amerikanische Verhältnisse"? In einem Krankenhaus im bayerischen Naila hat ein Mann um sich geschossen. Mitarbeiter hätten Schüsse aus einem Patientenzimmer gehört, teilt die Polizei mit. Eine Mitarbeiterin habe die Tür geöffnet und die Waffe gesehen.

Polizisten nahmen den Mann in Gewahrsam und stellten die Waffe sicher. Verletzt wurde niemand, drei Pflegerinnen erlitten aber einen Schock.

Mann schießt in bayerischem Krankenhaus um sich
07:29 Uhr

Bisher kein einziger Terrorkämpfer ausgebürgert

Viel Bohei - um bisher nichts: Über Verschärfungen im Staatsangehörigkeitsrecht wurde viel gestritten, dabei zeigt sich, dass die Folgen überschaubar sind. Wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilt, ist der Bundesregierung bis heute kein Fall bekannt, in dem jemand die Staatsbürgerschaft verloren hätte, weil er sich an Kampfhandlungen einer terroristischen Vereinigung im Ausland beteiligt hat.

Zwar sind seit dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung im August 2019 mehrere mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Deutschland angeklagt worden. Allerdings gilt die Änderung nicht rückwirkend; maßgeblich ist der Zeitraum, in dem der deutsche Staatsbürger für eine Terrormiliz gekämpft hat.

Bisher kein einziger Terrorkämpfer ausgebürgert
07:04 Uhr

Ex-Bundesliga-Profi zeigt offenbar Söders Tochter an

Wer da wohl die Wahrheit sagt? Spielerberater Daniel Scheinhardt soll Markus Söders Tochter Gloria Burkandt angezeigt haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Die 23-Jährige war demnach mit einem E-Scooter in Berlin unterwegs und steuerte plötzlich auf die Spur des Ex-Bundesliga-Profis. Laut Polizeibericht habe sie ihn unter anderem als "Wichser" beschimpft, als die beiden stoppten und in Streit gerieten.

Burkandt sei davongefahren, Scheinhardt habe Anzeige erstattet. Er wollte sich gegenüber der Zeitung nicht äußern, Burkandt sagte laut dem Bericht: "Ich würde niemals zu jemandem Wichser sagen, so rede ich gar nicht. Er hat mich angeschrien, war sofort aggressiv. Ich hatte Angst vor ihm."

Ex-Bundesliga-Profi zeigt offenbar Söders Tochter an
06:39 Uhr

Biden fordert US-Bürger auf, Ukraine sofort zu verlassen

US-Präsident Joe Biden verschärft den Ton gegenüber Russland im Ukraine-Konflikt. In einem Interview mit NBC rief er US-Bürger in der Ukraine auf, das Land "jetzt" zu verlassen.

"Wir haben es hier mit einer der größten Armeen der Welt zu tun", sagte Biden mit Verweis auf die russische Truppenansammlung an der Grenze. "Die Dinge könnten schnell verrückt werden." Er warnte Putin davor, US-Bürgern Schaden zuzufügen. Er hoffe, dass wenn Putin "so töricht" sei, in die Ukraine einzumarschieren, er "klug genug ist, nichts zu tun, was sich negativ auf amerikanische Bürger auswirkt".

Biden fordert US-Bürger auf, Ukraine sofort zu verlassen
06:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

es ist Freitag - den Tag schaffen wir auch noch ;) Immerhin singen draußen wieder die Vögel, außerdem stehen noch ein paar spannende Termine an.

Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht seine Entscheidung über einen Eilantrag gegen das Gesetz zur Impfpflicht in der Pflege. Damit könnten die Bestimmungen bis zur Entscheidung in der Hauptsache außer Kraft gesetzt werden.

Außenministerin Baerbock will ein Flüchtlingslager in Jordanien besuchen. Es wurde für palästinensische Flüchtlinge und andere im Zuge des Sechstagekrieges vertriebene Menschen errichtet.

Im Prozess um den Diebstahl aus dem Grünen Gewölbe sind die ersten Zeugen geladen: drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vom Zwinger gegenüber.

Bei der Berlinale beginnt der richtige Festivalbetrieb. Unter anderem stellt der österreichische Regisseur Ulrich Seidl seinen neuen Film "Rimini" vor.

Bei den Olympischen Spielen ist deutsches Gold im Skeleton möglich. Auch die deutschen Biathletinnen starten aussichtsreich ins Sprintrennen.

Mein Name ist Christina Lohner und ich begleite Sie bis zum Nachmittag durchs Nachrichtendickicht. Bei Fragen, Kritik oder Anregungen können Sie mir gern schreiben an christina.lohner@nama.de

Ich trinke gerade schon den zweiten Kaffee, kann ich empfehlen. Starten Sie gut in den Tag!

Das wird heute wichtig