Der Tag
17. Mai 2024
imageHeute mit Friederike Zörner und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:09 Uhr

Das war Freitag, der 17. Mai 2024

Liebe Leserinnen und Leser,

die Blicke in diesen Stunden gehen in den Südwesten von Deutschland, wo mehrere Gebiete an der Saar schwer vom Hochwasser betroffen sind. Es gibt massive Überschwemmungen, beispielsweise im Stadtteil Saarbrücken-Russhütte. Das Ausmaß der Schäden dürfte leider beträchtlich sein, Genaueres werden aber erst die nächsten Tage zeigen.

Was war heute sonst noch so wichtig?

- Von der Hamas ermordet: Israels Militär findet Leiche der Deutschen Shani Louk

- Drei Tote in Düsseldorf: Ermittler entdecken nach Kiosk-Explosion Brandbeschleuniger

- Jäger: Russland ist Bittsteller: Peking spricht hinter Kulissen "sehr deutlich" mit Putin

- Jetzt ist die Not richtig groß: Lächelnder Tuchel lässt den FC Bayern blöd dastehen

- Gesundheitszustand weiter ernst: Ärzte entfernen abgestorbenes Gewebe aus Ficos Körper

- Hafen, Raffinerie, Krim: Ukraine trifft Russland an mehreren wunden Punkten

- "DAS - WAR - EINE - LÜGE!": Trumps Verteidiger unterstellt Kronzeuge Cohen reine Rachelust

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein erholsames Wochenende. Der Tag ist ab Montag wieder für sie da!

Das war Freitag, der 17. Mai 2024
22:08 Uhr

Mitarbeiter von Krisen-Flugzeughersteller Boeing fluten Hinweisportal

Boeing bekommt seit dem verstärkten Fokus auf Produktionsqualität nach einem Beinahe-Unglück im Januar mehr Hinweise von Mitarbeitern. So sei die Zahl der Berichte in einem internen Portal für vertrauliche Meldungen seitdem mehr als sechsmal höher als im Vorjahr, sagte Konzernchef Dave Calhoun auf der Aktionärsversammlung.

Bei dem Zwischenfall Anfang des Jahres verlor eine so gut wie neue Boeing 737-9 Max der Fluggesellschaft Alaska Airlines ein Rumpf-Fragment im Steigflug. Niemand wurde ernsthaft verletzt - allerdings waren auch die Sitze in der Reihe durch einen glücklichen Zufall leer. Seit dem Zwischenfall steht Boeing unter verstärktem Druck, die Qualitätskontrollen zu verbessern.

Mitarbeiter von Krisen-Flugzeughersteller Boeing fluten Hinweisportal
21:28 Uhr

Evakuierungen - Hochwasser-Drama auch in Rheinland-Pfalz

Nicht nur im Saarland, auch in Rheinland-Pfalz sorgt das Hochwasser für Gefahr. Wegen Überflutungsgefahr müssen rund 220 Menschen in Schoden an der Saar im Kreis Trier-Saarburg vorsorglich ihre Häuser verlassen. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, sollen die Anwohner zunächst in einer Turnhalle in Saarburg untergebracht werden. Der Wasserstand der Saar war zuvor wegen des Dauerregens so stark gestiegen, dass eine Überflutung des Uferdamms befürchtet wurde. Mit Sandsäcken wollten Helfer versuchen, den Damm zu stabilisieren.

"An fast allen Orten entlang der Saar sind Straßen und Gebäude überspült, in vielen Gemeinden treten kleinere Gewässer über die Ufer", teilte die Kreisbehörde mit. "Feuerwehren und weitere Einsatzkräfte sind in allen Verbandsgemeinden im Einsatz, um Keller leerzupumpen und die Bevölkerung zu unterstützen." Mehr als 1000 Helfer seien alleine im Kreis Trier-Saarburg im Einsatz.

Evakuierungen - Hochwasser-Drama auch in Rheinland-Pfalz
20:44 Uhr

Hochwasser-Katastrophe - schlimme Aufnahmen aus dem Saarland

Das Hochwasser im Saarland wird zur Katastrophe. Über 100 Liter Regen pro Quadratmeter in nicht einmal 24 Stunden - diese Mengen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) an vielen Messstellen registriert. Eine DWD-Meteorologin sprach von massivem Regen, für den die Flüsse und die Infrastruktur nicht ausgerichtet seien.

Soziale Netzwerke sind voll mit Aufnahmen, die Schlimmes erahnen lassen. Vollgelaufene Straßen, Wasser, das in Häuser eindringt. In Russhütte, einem Stadtteil von Saarbrücken, steht das Wasser so hoch, dass es Autos komplett verschluckt, wie ein Video aus der dortigen Fischbachstraße zeigt:

In Russhütte sei die Lage "brenzelig" gewesen, hieß es aus dem Innenministerium, weil die Strömungsgeschwindigkeit so hoch war, dass die Feuerwehr abbrechen musste und Strömungsretter des Deutschen Roten Kreuzes angefordert wurden. Bisher seien glücklicherweise keine Menschen zu Schaden gekommen, sagte der Sprecher des Innenministeriums am Abend. Bleibt zu hoffen, dass das so bleibt.

Hochwasser-Katastrophe - schlimme Aufnahmen aus dem Saarland
20:35 Uhr

An der Saar droht ein Jahrhunderthochwasser

Regen, Regen und noch mehr Regen - an der Saar steigen die Pegelstände in historische Sphären. Auch in anderen Bundesländern besteht weiterhin Hochwassergefahr.

An der Saar droht ein Jahrhunderthochwasser
20:25 Uhr

Bundeskanzler Scholz plaudert Privates aus

Olaf Scholz könnte etwas mehr Schlafzeit und Spannung in seinem Leben gebrauchen - so jedenfalls meine Meinung. Der Bundeskanzler sagte heute im Podcast "Unter 3": "Ich gehe eigentlich nie vor Mitternacht ins Bett und ich stehe an vielen Tagen sehr früh auf".

Die meiste Zeit dazwischen sei auf die ein oder andere Weise mit Arbeit gefüllt, oft auch an sieben Tagen in der Woche. Ab und zu habe er aber auch frei. Er entspanne beim Joggen und Rudern, besuche gelegentlich ein Konzert oder lese ein Buch. "Und über Pfingsten habe ich vor, Fahrrad zu fahren", sagte Scholz.

Bundeskanzler Scholz plaudert Privates aus
20:08 Uhr

Rettung unter Lebensgefahr: Mann stürzt ohnmächtig auf Bahngleise

Wer in New York auf die Gleise der U-Bahn fällt, hat schlechte Karten: In der Stromschiene herrscht eine Spannung von 600 Volt, außerdem hat die Bahn kein automatisches Bremssystem. Gerade noch rechtzeitig retten Polizisten einen Mann, der zuvor bewusstlos vom Bahnsteig gestürzt war.

Rettung unter Lebensgefahr: Mann stürzt ohnmächtig auf Bahngleise
19:50 Uhr

63-Jähriger gerät in Gegenverkehr und stirbt

Ein 63 Jahre alter Mann ist mit seinem Auto bei Jatznick im Landkreis Vorpommern-Greifswald in den Gegenverkehr geraten und dabei ums Leben gekommen. Er stieß am Mittag mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen und wurde dabei in seinem Wagen eingeklemmt, wie die Polizei mitteilte. Mit schweren Verletzungen sei er noch am Unfallort gestorben.

Der 56-jährige Fahrer des Lastwagens wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, blieb zunächst unklar. Bereits gestern war in Niedersachsen ein 81-Jähriger mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten und in der Folge gestorben.

63-Jähriger gerät in Gegenverkehr und stirbt
19:30 Uhr

König Charles III.: So reich soll der britische Monarch sein

Wie reich ist König Charles III.? Sehr reich, aber längst nicht an der Spitze in seinem Land. In der traditionellen "The Sunday Times Rich List" belegt der britische Monarch keinen der vorderen Plätze.

In der am 17. Mai für 2024 aktualisieren Reichenliste landet Charles auf Platz 258. Demnach soll der König ein Vermögen von geschätzten 713 Millionen Euro besitzen - eine Steigerung von zehn Millionen Pfund zum Vorjahr. Noch vor dem Monarchen befindet sich Premier Rishi Sunak mit seiner Ehefrau Akshata Murthy auf Rang 245 mit geschätzten 651 Millionen Pfund. Seine Mutter, Queen Elizabeth II. (1926-2022), hatte Charles schon im vergangenen Jahr deutlich überholt. Das Vermögen der im September 2022 verstorbenen Königin wurde im damaligen Mai auf 370 Millionen Pfund geschätzt.

König Charles III.: So reich soll der britische Monarch sein
19:07 Uhr

Leitungswasser-Parasit breitet sich in britischem Küstenort aus

Gerade noch wird das Trinkwasser im britischen Brixham als "sicher" eingestuft, schon kommt die Kehrtwende: In den Wasservorräten der Stadt werden Parasiten nachgewiesen. Kryptosporidien verursachen Durchfall und können für Kinder und Immungeschwächte lebensbedrohlich werden. Hunderte Menschen melden bereits Symptome.

Leitungswasser-Parasit breitet sich in britischem Küstenort aus
18:33 Uhr

Bekannt im ganzen Land: Mumaßlicher Blitzer-Schreck in Italien enttarnt

Traurige Nachrichten für alle Raser in Italien. Nach monatelangen Ermittlungen hat die italienische Polizei einen Mann ausfindig gemacht, der serienweise Radarfallen abgesägt haben soll. Bei dem 42-Jährigen aus der norditalienischen Stadt Polinese seien mehrere Beweismittel sichergestellt worden, teilten die Behörden mit. Ihm werden mindestens fünf Fälle von Sachbeschädigung zwischen Mai 2023 und Januar dieses Jahres zur Last gelegt.

An manchen Tatorten hatte der Radarfallen-Schreck Schreiben hinterlassen, die mit "Fleximan" gezeichnet waren. Unter diesem Begriff bekam das Thema auch international Aufmerksamkeit. Nach Medienberichten kam die Polizei dem Verdächtigen durch Aufnahmen von Überwachungskameras auf die Spur. Allerdings dürften, selbst wenn es sich tatsächlich um den "Fleximan" handelt, nicht alle Taten aufgeklärt sein - in den vergangenen Monaten wurden einfach zu viele Radarfallen zerstört als dass dies das Werk eines Einzelnen sein könnte. Es wird vermutet, dass es zahlreiche Nachahmer gibt ...

Bekannt im ganzen Land: Mumaßlicher Blitzer-Schreck in Italien enttarnt
18:09 Uhr

Massen an Tickets zu Wucherpreisen verkauft - Haft für Betrügerin

Wer kennt es nicht: Man braucht noch Tickets für eine Veranstaltung und sucht auf einschlägigen Portalen danach. Was man findet: Angebote zu Wucherpreisen, die einen wütend machen. In England wurde jetzt eine Frau verhaftet, die in dieses Geschäft maßgeblich verwickelt gewesen ist. Mit Dutzenden Identitäten erwarb sie Tickets für Konzerte prominenter Künstler wie Ed Sheeran - und verkaufte sie mit großem Gewinn auf Zweitplattformen weiter. Deswegen ist sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Allein zwischen 2015 und 2017 verkaufte die "Ticket-Queen", wie britische Medien sie nannten, Eintrittskarten für mehr als 7,6 Millionen Euro weiter. Das Unternehmen der 54-Jährigen kaufte in diesem Zeitraum 47.000 Tickets mithilfe von 127 Namen und 187 verschiedenen E-Mail-Adressen. Bei einer Razzia fanden Beamte weitere Tickets im Wert von mehreren Hunderttausend Pfund. "Sie haben ausschließlich aus Profit-Maximierung und aus Gier gehandelt", sagte der Richter, wie die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal in der Stadt Leeds meldete. "Ihr Ziel war es, Kunden so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen." Die Frau und ihre Helfer nutzten unter anderem die Identitäten eines zehnjährigen Kindes und eines verstorbenen Verwandten, um Tickets zu kaufen.

Massen an Tickets zu Wucherpreisen verkauft - Haft für Betrügerin
17:40 Uhr

"Das Atomdesaster in der Asse schreibt ein neues Kapitel"

Im maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen nimmt das seit Langem einsickernde Salzwasser inzwischen neue, unbekannte Wege - und lässt die Besorgnis von Politik und Experten wachsen. "Ich bin besorgt. Das Atomdesaster in der Asse schreibt ein neues Kapitel", sagte der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer auf Anfrage. Der Betreiber muss nach den Worten des Grünen-Politikers schnellstmöglich Maßnahmen ergreifen, um die unkontrollierte Ausbreitung von Salzlösung im Bergwerk zu verhindern und die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Asse nicht zu gefährden.

Schon im April hatte die neue Chefin der Betreibergellschaft (BGE), Iris Graffunder, die schwierige Lage in der "Braunschweiger Zeitung" beschrieben. "Es ist nicht vollkommen planbar, wie sich der Berg entwickelt. Durch diese starke Veränderung des Wasserzutritts sind wir alarmiert", sagte sie dem Blatt. In der Schachtanlage liegen in 13 Kammern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Weil Wasser eindringt, soll das Lager geräumt werden, und die BGE ist für den gesetzlichen Auftrag zuständig, die Anlage unverzüglich stillzulegen.

"Das Atomdesaster in der Asse schreibt ein neues Kapitel"
17:38 Uhr

Israels Militär findet Leiche der Deutschen Shani Louk

Das israelische Militär hat die Leichen dreier israelischer Geiseln im Gazastreifen gefunden, die bei dem von der Hamas angeführten Terrorangriff am 7. Oktober verschleppt wurden. Unter den entdeckten Leichen sei jene der jungen Deutsch-Israelin Shani Louk, teilten die Streitkräfte mit.

Israels Militär findet Leiche der Deutschen Shani Louk
17:05 Uhr

Hochwasser-Lage "gebietsweise sehr schlimm bis katastrophal"

Seit gestern suchen Unwetter vor allem den Südwesten von Deutschland heim. Das Saarland kämpft aktuell mit teilweise extremem Hochwasser. "Lage Saarland gebietsweise sehr schlimm bis katastrophal. Schlimmes Radar aktuell für Saarlouis bis nach Frankreich. Es drückt intensiv rein und es herrscht beispielsweise an der Nied schon extremes Hochwasser", heißt es von "kachelmannwetter.com" auf der Plattform X.

Auf Videos und Bildern in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie das Wasser durch Gärten schießt. In Saarbrücken mussten viele Häuser evakuiert werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Stadt warnte zudem vor steigenden Pegelständen an Bächen und Flüssen. Aufgrund des Hochwassers musste die Stadtautobahn A 620 gesperrt werden. Hunderte Rettungskräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.

Hochwasser-Lage "gebietsweise sehr schlimm bis katastrophal"
16:50 Uhr

Kiosk-Explosion in Düsseldorf: Brandbeschleuniger entdeckt

Bei einer Explosion und einem Brand in einem Kiosk in Düsseldorf sterben in der Nacht zum Donnerstag drei Menschen, 16 weitere werden zum Teil schwer verletzt. Jetzt teilen Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungsergebnisse mit. Demnach ist Benzin als Brandbeschleuniger verschüttet worden.

Kiosk-Explosion in Düsseldorf: Brandbeschleuniger entdeckt
16:40 Uhr

Ficos Bodyguards sollen Fehler gemacht haben

Robert Fico befindet sich nach dem Attentat weiterhin auf der Intensivstation. Jetzt fragt sich die Polizei: Hätte der Angriff verhindert werden können? Haben die Sicherheitskräfte des slowakischen Regierungschefs versagt? Personenschützer Oliver Becker sagt "Ja" und macht Ficos Bodyguards schwere Vorwürfe.

Ficos Bodyguards sollen Fehler gemacht haben
16:17 Uhr

Linke: Deutschland-Ticket für bis zu sechs ICE-Fahrten freigeben

Die Linkspartei fordert, das Deutschlandticket in diesem Jahr für bis zu sechs Fahrten mit dem ICE freizugeben. Damit solle Menschen in Armut ein Urlaub ermöglicht werden, erklärte der Linken-Bundestagsabgeordnete Bernd Riexinger. Außerdem sollten damit mehr Menschen bewegt werden, das Monats-Abo zu nutzen. Bisher gilt das Deutschlandticket grundsätzlich nur im Nahverkehr, ausgenommen davon sind jedoch einige IC- und ICE-Verbindungen.

Das Deutschlandticket werde von sehr vielen Menschen im Land genutzt, so Riexinger. Es ermögliche auch Menschen mit geringem Einkommen beispielsweise einen Tagesausflug mit dem Regionalzug zu machen. "Viele Menschen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende und Empfänger:innen von Bürgergeld können sich aber bis heute weiterhin keinen Urlaub leisten", kritisierte der Linken-Politiker.

Linke: Deutschland-Ticket für bis zu sechs ICE-Fahrten freigeben
15:45 Uhr

Forschern gelingt seltene Aufnahme von Tiefseekalmar

Etwa einen Kilometer unter dem Meeresspiegel des Südpazifik machen Wissenschaftler eine spektakuläre Aufzeichnung: Ein Tiefseekalmar nähert sich der Kamera des Teams und umschlingt sie mit seinen Fangarmen. Dabei offenbart das Tier die wohl größten natürlichen Leuchtorgane der Welt.

Forschern gelingt seltene Aufnahme von Tiefseekalmar
15:03 Uhr

Björn Höcke will Cathy Hummels anzeigen - und blamiert sich

Moderatorin und Influencerin Cathy Hummels schockte nur einen Tag nach der Verurteilung von Björn Höcke auf Instagram, wo sie die SA-Parole "Alles für Deutschland" postete. Diese verwendete sie im Rahmen einer Werbepartnerschaft, die Hummels vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft am 14. Juni in Deutschland mit einer Kaufhauskette eingegangen ist. Unter das Bild eines Fußballs schrieb sie: "Das wird ein grandioses Erlebnis. Alles für Deutschland!" Gegenüber RTL sagte die Influencerin später: "Asche über mein Haupt, ich habe die Berichterstattung zu dem Höcke-Prozess und dessen Nazi-Spruch nicht mitbekommen und wusste nicht, welchen Hintergrund er hat. Ich habe ihn sofort gelöscht und distanziere mich ausdrücklich von rechtsradikalen Parolen und Parteien wie der AfD."

Ein Nachspiel könnte das Ganze aber doch noch haben. Denn der rechtsradikale AfD-Politiker und Ex-Geschichtslehrer Björn Höcke will sich wohl mal wieder als Opfer inszenieren und kündigte auf seinem X-Account an, Cathy Hummels wegen der Verwendung des Spruches anzuzeigen. Die Influencerin dürfte dem eher gelassen entgegensehen. Das Gericht sah in Höckes Handlung nämlich eine bewusste Verwendung der Parole. Hummels würde vermutlich zugutekommen, dass sie keine rechtsradikale Politikerin und Ex-Geschichtslehrerin ist - und man ihr tatsächlich glauben kann, dass sie die Parole unbewusst verwendet hat.

Björn Höcke will Cathy Hummels anzeigen - und blamiert sich
14:23 Uhr

Großbrand auf Malle ausgelöst? Deutsche Kegelbrüder müssen weiter zittern

Zwei Jahre nach einem aufsehenerregenden Kneipen-Brand am Ballermann auf Mallorca müssen die unter Verdacht stehenden Hobbykegler aus Deutschland weiterhin um ihre Zukunft bangen. "Das Verfahren lauft nun seit zwei Jahren, das ist, wenn man selbst betroffen ist, eine sehr lange Zeit", teilte die 13-köpfige Gruppe in einer am Freitag von den Anwälten verbreiteten Erklärung mit. Das Verfahren habe einen "großen Einfluss" auf ihr Leben, da man sich "immer wieder" mit der aktuellen Entwicklung beschäftige, hieß es.

Den sogenannten Kegelbrüdern aus dem Münsterland wird vorgeworfen, am 20. Mai 2022 kurz nach ihrer Ankunft auf der spanischen Mittelmeer-Insel den Brand einer Kneipe an der Playa de Palma verursacht zu haben. Sie sollen vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Zigaretten und Alkohol auf das Schilfdach der Terrasse der Gaststätte "Why not Mallorca" geworfen haben. Auch ein Bordell, eine Privatwohnung und Teile des angrenzenden Hotels wurden beim Brand beschädigt. Die jungen Männer beteuern ihre Unschuld.

Großbrand auf Malle ausgelöst? Deutsche Kegelbrüder müssen weiter zittern
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

der letzte Schichtwechsel in dieser Woche bei uns im Tag ist vollzogen. Bis in den späten Abend hinein versorge ich Sie mit Nachrichten. Mein Name ist Robin Grützmacher und sie erreichen mich bei Fragen, Anregungen oder Kritik unter: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
13:59 Uhr

Wenn Sie einen neuen Reisepass benötigen, brauchen Sie jetzt Geduld

Bei der Ausstellung von Reisepässen kann es derzeit bundesweit zu Verzögerungen kommen. Wegen außergewöhnlich hoher Bestellzahlen könne die Bundesdruckerei als Pass- und Ausweishersteller nicht alle Dokumentenbestellungen innerhalb der üblichen Produktionsdauer fertigstellen, teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums (BMI) mit. Derzeit seien etwa 5 bis 6 zusätzliche Werktage nötig.

In den ersten Wochen des Jahres seien die Antragszahlen für Reisepässe außergewöhnlich deutlich gestiegen und hätten die regelmäßig hohen Antragszahlen vor den Sommermonaten übertroffen, teilte die Sprecherin mit. Ein Grund könnte das Ausbleiben von Fernreisen während der Corona-Pandemie sein. Die Lieferzeit der Bundesdruckerei für Reisepässe erhöhe sich auf etwa 18 Werktage. Hinzu komme die Bearbeitungszeit der lokalen Behörden, weshalb derzeit mit einer Wartezeit von mindestens vier Wochen ab Bestellung zu rechnen sei, so die Sprecherin des Ministeriums. Expressbestellungen würden weiterhin zeitgerecht geliefert.

Wenn Sie einen neuen Reisepass benötigen, brauchen Sie jetzt Geduld
13:41 Uhr

Fico erneut operiert, Zustand "weiterhin sehr ernst"

Der slowakische Regierungschef Robert Fico ist nach dem Attentat auf ihn nach offiziellen Angaben erneut operiert worden. Der Zustand des Ministerpräsidenten sei weiterhin "sehr ernst", teilte Vize-Regierungschef Robert Kalinak in Banska Bystrica mit. In der dortigen Klinik wird Fico seit den Schüssen auf ihn am Mittwoch behandelt. Medienberichten zufolge soll dem Regierungschef bei der Operation Gewebe entfernt worden sein, das durch die Schussverletzungen abgestorben ist.

Nach letzten Informationen von Kalinak und Innenminister Matus Sutaj Estok war Fico von vier Schüssen getroffen und am Mittwoch zunächst fünf Stunden operiert worden. Die Schwere der Verletzungen könnten eine Genesung schwierig machen, Fico werde "vieles wieder neu lernen müssen", hatte Kalinak gesagt. Auch wenn der 59-Jährige im Krankenhaus ansprechbar sei, gebe es noch keine endgültige Gewissheit, "dass wir gewonnen haben". Fico sei noch nicht außer Lebensgefahr. Auch Gesundheitsexperten wiesen darauf hin, dass Komplikationen nach der ersten Operation weiterhin lebensbedrohlich sein könnten. Kalinak vertritt Fico während dessen Abwesenheit.

Fico erneut operiert, Zustand "weiterhin sehr ernst"
13:13 Uhr

87-Jährige wird mehr als 20 Jahre lang von Betrüger um Geld gebracht

Ihnen ist sicherlich der sogenannte Enkeltrick ein Begriff. Darunter versteht man in der Regel eine Masche, die Betrügern einmalig einen hohen Geldbetrag von meist älteren Menschen einbringt. Was einer 87-Jährigen aus Stuttgart widerfahren ist, ist dagegen noch eine Stufe schlimmer. Über einen sagenhaften Zeitraum von mehr als 20 Jahren soll ein Betrüger die Seniorin um Hunderttausende Euro gebracht haben. Wie die Polizei in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte, flogen dessen Taten am Mittwoch durch einen Bankmitarbeiter auf.

Der Mann schöpfte demnach Verdacht, als die Seniorin mehrere Tausend Euro überweisen wollte. Er schaltete die Polizei ein. Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein Unbekannter die Frau seit Langem mit vorgespielten Geldsorgen zu Überweisungen verleitete. Beide lernten sich nach Angaben der Polizei vor mehr als 20 Jahren kennen, der Täter zog kurz darauf ins Ausland. Von dort bat er sein Opfer um Geld, darunter für angebliche ärztliche Behandlungskosten oder Kautionen. Angaben zur genauen Höhe des finanziellen Schadens machten die Beamten bislang nicht.

87-Jährige wird mehr als 20 Jahre lang von Betrüger um Geld gebracht
12:48 Uhr

Alles aus bei Jennifer Lopez und Ben Affleck?

Sind Bennifer ein zweites Mal Geschichte? Ben Affleck und Jennifer Lopez sind seit 47 Tagen nicht mehr öffentlich zusammen fotografiert worden. Das hat das "People"-Magazin nun nachgerechnet und heizt damit die Gerüchteküche an. In verschiedenen Medienberichten wird über angebliche Spannungen in der Ehe der Hollywoodstars spekuliert. Zuletzt wurden Affleck und Lopez laut "People" am 30. März händchenhaltend in New York City fotografiert.

Beide haben allerdings auch einen vollen Terminkalender: Die Schauspielerin und Sängerin verbrachte im April und Anfang Mai demnach Zeit in New York, um für ihren kommenden Netflix-Film "Atlas" zu werben und sich auf die Met Gala 2024 vorzubereiten. Ben Affleck begleitete sie zu der Veranstaltung nicht. Außerdem steht Lopez dem Bericht zufolge gerade für den Film "Kiss of the Spiderwoman" vor der Kamera. Affleck dreht unterdessen "The Accountant 2" und nahm am 5. Mai alleine am Live-Event "The Greatest Roast of All Time: Tom Brady" teil. Und noch ein Fakt, der gegen eine Trennung spricht: Beide tragen öffentlich weiterhin ihre Eheringe.

Alles aus bei Jennifer Lopez und Ben Affleck?
12:20 Uhr

Er ist der erste britische Musik-Milliardär

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Paul McCartney hat sein Vermögen zuletzt um 50 Millionen Pfund erhöht. (Foto: picture alliance / abaca)

Haben Sie es erraten? Ex-Beatle Paul McCartney ist nach Schätzungen der Zeitung "Sunday Times" der erste Musiker in Großbritannien mit einem Vermögen von mehr als einer Milliarde Pfund (1,17 Mrd. Euro). Der 81-Jährige habe 2023 von seiner Tour, der Wertsteigerung seines Backkatalogs und einer Beyoncé-Coverversion seines Songs "Blackbird" profitiert, berichtete das Blatt. Außerdem wurden die beiden Compilation-Alben der Beatles mit 21 neu hinzugefügten Titeln erneut publiziert. Schließlich veröffentlichte die berühmte Band mit "Now And Then" ihre vermutlich letzte Aufnahme. Damit habe das Vermögen von Sir Paul im Vergleich zum Vorjahr um 50 Millionen Pfund auf nun eine Milliarde zugelegt, schätzte die Zeitung. Die traditionelle Reichen-Liste "Sunday Times Rich List" basiert auf Recherchen der Redakteure und auf Schätzungen und gilt als zuverlässig.

Er ist der erste britische Musik-Milliardär
11:49 Uhr

Nordkorea feuert ballistische Rakete ab

Machthaber Kim Jong Un kann es nicht lassen: Nach Angaben des südkoreanischen Militärs hat Nordkorea mindestens eine Rakete in Richtung offenes Meer abgefeuert. Südkoreas Generalstab geht davon aus, dass es sich dabei um eine ballistische Rakete handelt, deren Starts oder auch nur Tests dem abgeschotteten Nachbarland durch UN-Beschlüsse untersagt sind. Die Rakete sei nach dem Start in Richtung des Meeres zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan geflogen, teilte die oberste Kommandostelle in Seoul mit. Weitere Details sind bislang nicht bekannt. Ballistische Raketen können - je nach Bauart - mit einem Atomsprengkopf bestückt werden.

Nordkorea feuert ballistische Rakete ab
11:43 Uhr

Gespräche gescheitert: Thomas Tuchel verlässt den FC Bayern

Thomas Tuchel und der FC Bayern werden ihre Zusammenarbeit über die kommende Saison hinaus nicht fortsetzen. "Es bleibt bei der Vereinbarung vom Februar, wir haben keine Einigung für eine weitere Zusammenarbeit gefunden", sagte der Trainer der Münchner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei der TSG Hoffenheim.

Gespräche gescheitert: Thomas Tuchel verlässt den FC Bayern
11:18 Uhr

Kanufahrer aus Bayern in Tirol tödlich verunglückt

Ein Mann aus dem bayerischen Landkreis Kulmbach ist beim Kanufahren in Tirol ums Leben gekommen. Ein Augenzeuge hatte am Vortag die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem er eine Person entdeckt hatte, die im Fluss Lech trieb, wie die österreichische Polizei mitteilte. Eine Suchmannschaft fand den 59 Jahre alten Mann auf einer Sandbank im Bereich der Gemeinde Bach. Sie begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, doch sie konnten den Verunglückten nicht retten. Ermittlungen ergaben, dass er offenbar mehrere Kilometer flussaufwärts in seinen Kanadier gestiegen und danach gekentert war. Eine Obduktion soll nun die Todesursache klären.

Kanufahrer aus Bayern in Tirol tödlich verunglückt
10:52 Uhr

Ehefrau meldet Erfolg nach Speiseröhren-OP bei Heinz Hoenig

Am vergangenen Montag musste sich Heinz Hoenig einer lebenswichtigen Speiseröhren-Operation unterziehen. Sein Management bestätigte RTL, dass der Eingriff bei dem Schauspieler "soweit gut gelungen" sei. Wenig später wurde zudem mitgeteilt, dass Hoenig wieder wach sei, er sich aber in einer sensiblen Phase befinde. Aktuell ist Hoenig offenbar auf dem Weg der Besserung. Seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig teilte RTL mit, der 72-Jährige könne inzwischen wieder mit ihr sprechen. "Heinz geht es den Umständen entsprechend. Er kann sprechen, wenn jedoch nur sehr leise. Aber wir verstehen uns auch ohne viele Worte", so die 39-Jährige.

Sie sei sehr stolz auf ihn. "Heinz ist für mich der stärkste Mann der Welt! Ein Kämpfer, der nicht aufgibt. Für seine Kinder, für mich und für all seine Fans da draußen." Der "Bild"-Zeitung sagte sie, Heinz Hoenig rufe sie am späten Abend an, um ihr und den Kindern eine gute Nacht zu wünschen. Es beruhige den Schauspieler, wenn sie ihm sage, dass es seiner Familie gut gehe. Das Paar schaut positiv gestimmt in die Zukunft. "Wir haben unsere Chance genutzt und wurden belohnt. Die Ärzte haben uns Zeit geschenkt. Jetzt schauen wir weiter nach vorn."

Ehefrau meldet Erfolg nach Speiseröhren-OP bei Heinz Hoenig
09:59 Uhr

Feuerwehr muss komplett eingewachsenes Haus löschen

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Die Löscharbeiten dauerten am Morgen an.

Außergewöhnlicher Feuerwehreinsatz im Sauerland: Es brennt in einem komplett eingewachsenen Haus im Dachstuhl. Bei dem Feuer in dem Mehrparteienhaus wurden drei Menschen verletzt. Eine Person habe schwere und die zwei anderen leichte Verletzungen erlitten, sagte eine Polizeisprecherin. Das Feuer in Wenden im Kreis Olpe war am frühen Morgen ausgebrochen und habe sich auch auf ein angrenzendes Wohnhaus ausgebreitet. Dort sei aber niemand verletzt worden. Die Löscharbeiten und Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Feuerwehr muss komplett eingewachsenes Haus löschen
09:45 Uhr

US-Militär meldet erste Hilfslieferung über provisorischen Pier in den Gazastreifen

An der Küste des Gazastreifens ist erstmals eine Hilfslieferung über eine vom US-Militär konstruierte provisorische Anlegestelle angekommen. Gegen 09 Uhr (08 Uhr MESZ) seien die ersten Hilfsgüter per Lastwagen abtransportiert worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando Centcom mit. US-Soldaten seien dabei nicht an Land gegangen.

US-Militär meldet erste Hilfslieferung über provisorischen Pier in den Gazastreifen
09:31 Uhr

Mann will Synagoge anzünden - Polizei erschießt ihn

Die Polizei hat im französischen Rouen einen Mann erschossen, der die dortige Synagoge anzünden wollte. Dies teilte Innenminister Gérald Darmanin über X mit. Er gratuliere den Polizisten zu ihrem Mut und ihrer Reaktionsfähigkeit.

Berichten des Senders Franceinfo zufolge wurde am frühen Morgen die Polizei gerufen, weil Rauch aus der Synagoge der Stadt in der Normandie aufgestiegen war. Als die Beamten dort ankamen, entdeckten sie demnach einen Mann, der mit einem Messer und einer Eisenstange bewaffnet war und auf sie zuging. Daraufhin schoss einer der Polizisten. Weitere Informationen sind bislang nicht bekannt. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der militant-islamistischen Terrororganisation Hamas im Oktober haben die Spannungen in Frankreich zugenommen. Die Zahl der antisemitischen Übergriffe stieg seitdem deutlich an.

Mann will Synagoge anzünden - Polizei erschießt ihn
08:57 Uhr

Zeichen für Trump? Umgedrehte US-Flagge im Vorgarten von Supreme-Court-Richter

Wie unabhängig sind die Richter am höchsten Gericht der USA? Das ist nicht nur angesichts der Ernennungsmechanismen eine berechtigte Frage. Dass die meisten der derzeit neun Richter am Supreme Court konservativ eingestellt sind, liegt auch an US-Präsident Donald Trump, der gleich drei von ihnen auf Lebenszeit ernennen durfte. Einer, der schon länger dabei ist (seit 2006), zeigt sich indes ganz offen auf der Seite des Republikaners. Zumindest legt das eine Recherche der "New York Times" nahe.

Demnach soll im Vorgarten von Richter Samuel Alito wenige Tage nach dem Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 eine US-Flagge kopfüber an einem Mast aufgehängt gewesen sein. Das belegen Fotos, die Nachbarn gemacht haben sollen. Diese Art, die Flagge aufzuhängen, gilt unter anderem als Symbolik der Trump-Anhänger, die den rechtmäßigen Wahlsieg von Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 infrage stellen. Alito bestritt auf Anfrage der "New York Times" nicht, dass die Flagge umgedreht vor seinem Haus hing. Er gab jedoch an, seine Frau habe dies als kurzzeitige Reaktion auf einen Nachbarschaftsstreit veranlasst. Besonders heikel an dem ganzen Vorfall ist jedoch: Am Supreme Court wurden und werden Fälle im Zusammenhang mit dem Kapitol-Sturm verhandelt. Unter anderem, ob Donald Trump seine Immunität verliert.

Zeichen für Trump? Umgedrehte US-Flagge im Vorgarten von Supreme-Court-Richter
08:35 Uhr

Krebskranker Charles zeigt sich auf großer Bühne

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Seine Ehefrau Camilla sagte über Charles, dass es ihm "besser geht" und scherzte, noch besser wäre es, wenn er sich "benehmen würde". (Foto: picture alliance / empics)

Anfang Februar macht König Charles eine Krebserkrankung öffentlich und zieht sich einige Zeit ins Private zurück. Ende April gibt der Palast dann die Rückkehr des Monarchen in die Öffentlichkeit bekannt. In einem Statement heißt es Medienberichten zufolge, die Behandlung Seiner Majestät werde fortgesetzt, "aber die Ärzte sind mit den bisher erzielten Fortschritten so zufrieden, dass der König nun in der Lage ist, eine Reihe von Aufgaben in der Öffentlichkeit wieder aufzunehmen".

Seitdem gibt es für den 75-Jährigen offenbar kein Halten mehr. Wie unter anderem "Daily Mail" berichtet, nahm Charles zuletzt fünf öffentliche Termine binnen 48 Stunden wahr. Bestens gelaunt zeigte sich der König jüngst bei einer Galavorstellung im Royal Opera House in London. Mit der Veranstaltung wurde Musikdirektor Sir Antonio Pappano geehrt. Der König ist seit 2009 Schirmherr des Royal Opera House und ein großer Musikliebhaber. Er schritt dem Bericht zufolge bei der Feier für Pappano Hand in Hand mit Künstlern über die Bühne, um den Dirigenten zu ehren.

Krebskranker Charles zeigt sich auf großer Bühne
08:06 Uhr

Hagel und Regen fluten Südwesten, Stürme wüten im Norden

Vor allem in der Südhälfte Deutschlands tobten am Donnerstagabend und in der Nacht schwere Unwetter (siehe auch Eintrag von 06.29 Uhr). In Nürnberg stand das Wasser örtlich hüfthoch, in Baden-Württemberg ging reichlich Hagel nieder. Nahe Neumünster krachte ein Regionalzug in einen umgewehten Baum, durch die Wärme in dem stehenden Fahrzeug kollabierten Menschen.

Hagel und Regen fluten Südwesten, Stürme wüten im Norden
07:39 Uhr

Fälle von Ringelröteln häufen sich - eine Bevölkerungsgruppe besonders gefährdet

Die Zahl der gemeldeten Fälle von Ringelröteln ist in Deutschland und mehreren anderen EU-Staaten seit Anfang des Jahres deutlich gestiegen. Obwohl Infektionen mit dem Parvovirus B19 (B19V) normalerweise erst im Frühjahr und Frühsommer gehäuft auftreten, habe es hierzulande bereits zwischen Januar und März einen deutlichen Anstieg der Inzidenz gegeben, sagt Martin Enders vom Konsiliarlabor für Parvoviren in Stuttgart. Besonders für Schwangere stelle eine Infektion ein Risiko dar.

Infolge der sehr hohen Inzidenz würden vermehrt B19V-bedingte fetale Komplikationen in der Schwangerschaft wie Fehlgeburten (Aborte) und Flüssigkeitsansammlungen (Hydrops) gemeldet, sagt Enders. Folgende nicht repräsentative Fallzahlen, diagnostiziert im Stuttgarter Labor (Stand: 26. April), wurden für die ersten drei Monate des Jahres gezählt: mehr als 120 Fälle im Januar, etwa 150 im Februar und mehr als 240 im März. Die Komplikationen treten laut Enders am häufigsten bei Infektionen vor der abgeschlossenen 20. Woche auf.

Fälle von Ringelröteln häufen sich - eine Bevölkerungsgruppe besonders gefährdet
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

unter Polizeischutz hat der Gemeinderat im brandenburgischen Grünheide grünes Licht für die Tesla-Pläne zum Bau eines Güterbahnhofs gegeben. 11 der 19 Gemeinderatsmitglieder votierten am Donnerstag für den entsprechenden Bebauungsplan. Damit darf der US-Elektroautobauer Wald roden, um dort einen Bahnhof zum Abtransport der Fahrzeuge sowie weitere Logistikanlagen zu errichten.

Zuvor hatte es tagelange, intensive Proteste gegen das Vorhaben gegeben. Während sich die brandenburgische Landesregierung nach der Gemeinderat-Entscheidung erfreut äußerte, sprachen Umweltaktivisten von einem herben Schlag. "Der Protest wird stärker denn je", kündigte das Bündnis "Tesla den Hahn abdrehen" an. Wir behalten die Lage im Blick.

Diese Themen stehen heute auf der Agenda:

  • Russlands Präsident Wladimir Putin setzt seinen zweitägigen Staatsbesuch in China im nordchinesischen Harbin fort.

  • Nach dem Attentat auf den slowakischen Regierungschef Robert Fico ist nicht mit einer schnellen Genesung des Politikers zu rechnen.

  • Gesundheitsminister Karl Lauterbach stellt um 12.45 Uhr einen "Bundes-Klinik-Atlas" vor. Patientinnen und Patienten sollen sich damit auch auf einem staatlichen Vergleichsportal über Leistungen und Behandlungsqualität der Krankenhäuser in ihrer Nähe informieren können.

  • Der Bundesrat entscheidet ab 9.30 Uhr unter anderem über eine weitgehende Flexibilisierung beim Namensrecht.

  • In Hamburg beginnt um 9 Uhr der Prozess gegen einen 47 Jahre alten Syrer, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in 21 Fällen.

  • Der Bundestag beschäftigt sich ab 9 Uhr unter anderem in erster Lesung mit dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz.

  • Die Energieminister der Bundesländer informieren zum Abschluss ihres Treffens in Kiel um 14.30 Uhr über die Ergebnisse.

  • Deutschlands Eishockey-Nationalteam peilt bei der Weltmeisterschaft in Tschechien den nächsten Sieg an. Um 16.20 Uhr trifft die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis in Ostrava auf Kasachstan.

Angesichts der Themenfülle hole ich mir jetzt erstmal einen Kaffee. Starten Sie gut in den Freitag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum Nachmittag begleite ich Sie durch den "Tag". Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:02 Uhr

Schüler mit Herzfehler isst scharfen Tortilla-Chip und stirbt

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Der Hersteller Paqui nahm das Produkt nach dem Todesfall aus den Verkaufsregalen. (Foto: AP)

Sagt Ihnen die "One Chip Challenge" etwas? Dabei handelt es sich um eine Mutprobe, die vorrangig Jugendliche in sozialen Netzwerken zelebrieren. Sie sollen einen besonders scharfen Tortilla-Chip und möglichst keine Reaktion zeigen beziehungsweise spät gegen die Schärfe etwas essen oder trinken. Genau so eine "Challenge" hat einem Schüler in den USA das Leben gekostet. Der Zehntklässler aus Worcester (Bundesstaat Massachusetts) war am 1. September 2023 gestorben, nachdem er den Chip der US-Firma Paqui, der einzeln für etwa zehn Dollar pro Stück verkauft und in einer sargförmigen Schachtel geliefert wurde, gegessen hatte.

Jetzt steht das Ergebnis der Autopsie fest. Demnach starb der Schüler an einem Herz-Lungen-Stillstand "vor dem Hintergrund der kürzlichen Einnahme von Lebensmitteln mit hoher Capsaicin-Konzentration", hieß es in dem Bericht. Capsaicin ist der Bestandteil, der Chilischoten ihre Schärfe verleiht. Zudem habe der Junge einen angeborenen Herzfehler gehabt.

Schüler mit Herzfehler isst scharfen Tortilla-Chip und stirbt
06:29 Uhr

Zwei Menschen von Autodach aus überfluteter Unterführung gerettet

Bei einem schweren Unwetter in Nürnberg hat die Feuerwehr zwei Menschen gerettet, die mit ihrem Wagen in einer gefluteten Unterführung stecken geblieben und in ihrer Not auf das Autodach geklettert sind. Die beiden blieben unverletzt, sie wurden am Donnerstagabend von Rettungstauchern aus ihrer misslichen Lage geholt, wie die Feuerwehr berichtete. Außerdem rettete die Feuerwehr kurz danach auch fünf eingeschlossene Menschen aus einer volllaufenden Aufzugskabine in einem U-Bahnhof in Nürnberg. Auch dabei sei niemand verletzt worden, hieß es.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für die Nacht und den heutigen Freitag im Südwesten und Westen Deutschlands Dauerregen vorausgesagt. Die starken Regenfälle sollten sich von Baden-Württemberg bis in die Pfalz, in das Saarland und nach Südhessen erstrecken. Der DWD rechnete gebietsweise mit Niederschlagsmengen zwischen 40 und 100 Litern pro Quadratmeter.

Zwei Menschen von Autodach aus überfluteter Unterführung gerettet
05:59 Uhr

Nächster Politiker angegriffen

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Landtagsabgeordneter der AfD angegriffen und verletzt worden. Der nicht namentlich genannte Politiker sei in Schwerin in einem Lokal in der Nacht von einem auf ihn geworfenen Glasaschenbecher am Kopf getroffen worden und habe eine Kopfplatzwunde erlitten, teilte die Polizei mit. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Den Beamten zufolge soll der mutmaßliche Täter, ein 52-Jähriger, den AfD-Politiker in einer vierköpfigen Gruppe bemerkt und ihn zunächst beleidigt haben. Anschließend sei es zu einem Streit gekommen, woraufhin der mutmaßliche Täter den Glasaschenbecher in Richtung des Landtagsabgeordneten geworfen habe. Der Tatverdächtige soll nach Polizeiangaben vor Ort gesagt haben, aus politischer Abneigung gehandelt zu haben. Er habe sich selbst dem politisch linken Spektrum zugeordnet. Die Polizei erklärte, ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung einzuleiten.

Nächster Politiker angegriffen