Freitag, 25. Januar 2019Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Friederike Zörner
22:48 Uhr

Das war Freitag, der 25. Januar 2019

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Es ist kalt in Europa. Auch an der Burg Kaprun in Österreich. Aber schön sieht es aus.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Alles Mitfiebern und Anfeuern hat nichts genutzt: Die deutschen Handballer sind bei der Heim-WM ausgeschieden. Am Sonntag hat das Team um Christian Prokop immerhin noch die Chance auf die Bronzemedaille - dann geht es gegen den Rekordweltmeister Frankreich.

In den USA hat derweil alles Streiten und Ausharren positive Wirkung gezeigt: US-Präsident Donald Trump erklärte die bislang längste Haushaltssperre der Geschichte vorübergehend für beendet. Bis zum 15. Februar haben die Republikaner und Demokraten nun Zeit, einen Kompromiss zu finden (Stichwort: 5,7 Milliarden Dollar für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko). Sollte dies bis dahin nicht gelingen, droht 800.000 Bundesbediensteten erneut eine Zeit ohne Gehalt.

Diese Themen waren heute außerdem wichtig:

Kommen Sie gut durch die Nacht und haben Sie ein schönes Wochenende.

22:28 Uhr

US-Rapper DMX nach einem Jahr aus Haft entlassen

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DMX ist wieder ein freier Mann. (Archivbild)

(Foto: REUTERS)

US-Rapper DMX hat seine Haftstrafe wegen Steuerbetrugs verbüßt. Er konnte am Morgen (Ortszeit) das Gefängnis im US-Bundesstaat West Virginia verlassen, sagte sein Anwalt. Während seines dortigen Aufenthalts verfasste DMX offenbar mehrere Songs in der Absicht, nach seiner Entlassung ein neues Album herauszubringen.

  • Der 48-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Earl Simmons heißt, hatte sich im vergangenen November schuldig bekannt, Steuern in Höhe von 1,7 Millionen Dollar (1,38 Millionen Euro) hinterzogen zu haben.
  • Laut Staatsanwalt vermied der Musiker das Zahlen von Abgaben, indem er zwischen 2002 und 2005 praktisch nur von Bargeld lebte, kein Bankkonto unterhielt und keine Steuererklärungen bei der Bundessteuerbehörde IRS einreichte.
  • Simmons wurde auch verdächtigt, seine zwischen 2010 und 2015 erzielten Einnahmen in Höhe von 2,3 Millionen Dollar nicht versteuert zu haben.
22:02 Uhr

Titeltraum geplatzt: Handballer scheitern im WM-Halbfinale

"Wir sind gerade alle sehr enttäuscht. Wir haben uns das ganz anders vorgestellt." Die deutschen Handballer um Spieler Paul Drux haben das WM-Halbfinale gegen Norwegen verloren. Am Ende einer Nervenschlacht in Hamburg stand es 25:31 (12:14) aus deutscher Sicht. Am Sonntagnachmittag kämpft das Team im Spiel um Platz drei gegen Rekordweltmeister Frankreich um die erste WM-Medaille seit dem legendären Goldcoup 2007.

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21:55 Uhr

Komiker spendet für Trump-Fan trotz Twitter-Fehde

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Wenn Sie diese komplizierte Überschrift eher neugierig gemacht als abgeschreckt hat, bin ich froh. Los geht's: Der amerikanische Komiker und Schauspieler Patton Oswalt wurde auf Twitter von einem offenkundigen Trump-Anhänger beleidigt. Der Mann namens Michael Beatty hatte seinem Ärger über die gegenteilige, politische Einstellung Oswalts Luft gemacht und geschrieben: "Ich habe gerade gemerkt, dass ich sehr glücklich darüber war, dass du in 'Blade Trinity' gestorben bist." Oswalt hatte in dem Film aus dem Jahr 2004 eine Nebenrolle verkörpert.

Doch anstatt den zornigen Tweet zu ignorieren oder zurückzusticheln, entschied sich Oswalt, die früheren Tweets von Beatty zu durchforsten. Er entdeckte, dass der 64-Jährige eine schwere Zeit im Krankenhaus hinter sich hatte. Im Dezember lag er sogar mehrere Tage im Koma, weil es Komplikationen mit seiner Diabetes-Erkrankung und einer Sepsis gab. Die horrenden Rechnungen seines Klinik-Aufenthalts konnte Beatty selbst nicht bezahlen. Oswalt bewies daher Größe und teilte einen Spendenaufruf. Er forderte seine knapp 4,5 Millionen Follower auf, für den Mann zu spenden und überwies selbst 2000 Dollar. Inzwischen sind mehr als 35.000 Dollar für Beatty zusammengekommen. Dieser zeigte sich gerührt und bedankte sich bei Oswalt und den Spendern.

21:25 Uhr

Retter kommen bei Bergung von Julen nicht weiter

Auch nach zwölf Tagen befindet sich der zweijährige Julen in einem tiefen Bohrloch in Spanien. Zwar konnte die Einsatzkräfte einen 80 Meter tiefen Parallelschacht bauen, doch die Grabung eines Nebentunnels zu der Stelle, wo der Junge vermutet wird, gerät ins Stocken. Wenige Zentimeter vor dem Ziel seien Bergarbeiter erneut auf extrem hartes Gestein gestoßen, sagte Polizeisprecher Jorge Martín vor Journalisten. Es sei eine weitere Mikrosprengung nötig, die extrem präzise sein müsse, da man dem Kind möglicherweise sehr nah sei, so der Sprecher.

Spanische Medien berichteten unter Berufung auf die Einsatzkräfte im andalusischen Totalán, dass diese insgesamt vierte Sprengung mindestens zwei weitere Stunden in Anspruch nehmen werde. Acht Spezialisten, die in Zweierteams in einem 80 Meter tiefen Parallelschacht mit Presslufthämmern und Spitzhacken den waagerechten Tunnel von fast vier Meter Länge gegraben hatten, waren seit 26 Stunden unermüdlich im Einsatz.

21:03 Uhr

Bericht: Facebook will Chatdienste zusammenführen

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Eine Kommunikation zwischen den Diensten soll angeblich bald ganz einfach sein.

(Foto: imago/imagebroker)

Facebook will offenbar die Dienste WhatsApp, Instagram und Facebook-Messenger enger miteinander verzahnen. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf vier mit dem Projekt vertraute Personen. Am Ende des Prozesses soll es möglich werden, dass etwa Nutzer, die nur einen Facebook-Account haben, verschlüsselte Nachrichten an Freunde mit einem WhatsApp-Account schicken können.

Während alle drei Dienste weiterhin als eigenständige App betrieben werden könnten, soll die zugrundeliegende Messaging-Infrastruktur vereinheitlicht werden. Facebook befinde sich noch in der Anfangsphase bei dem Projekt. Es sei geplant, dass dies bis Ende 2019 oder Anfang kommenden Jahres abgeschlossen wird. Facebook-Chef Mark Zuckerberg habe auch angewiesen, dass alle Apps eine durchgängige Verschlüsselung bekommen sollen. Das sei ein wichtiger Schritt, der die Nachricht davor schütze, von irgendjemandem außer den Gesprächspartnern gelesen zu werden.

20:35 Uhr

Rund 200 Vermisste nach Dammbruch in Brasilien

Nach einem Dammbruch im Südosten Brasiliens werden rund 200 Menschen vermisst. Zuvor hatte eine Schlammlawine mehrere Häuser unter sich begraben. Die Feuerwehr sprach von "mehreren Toten" in der Kleinstadt Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais. Der Rettungseinsatz dauert noch an. Die genaue Opferzahl steht deshalb noch nicht fest.

Die Schlammlawine begrub mehrere Häuser unter sich, wie auf Luftaufnahmen zu sehen war. Einige Häuser steckten bis zum Dach im Schlamm. Der Damm in Brumadinho in der Nähe von Belo Horizonte gehörte dem größten brasilianischen Bergbauunternehmen Vale. Der Eisenerzriese bestätigte den Dammbruch und erklärte, am wichtigsten sei, das Leben von Angestellten und Anwohnern zu retten.

*Datenschutz

 

20:20 Uhr

Trump verkündet vorläufiges Shutdown-Ende

Zuletzt sorgte der erbitterte Haushaltsstreit in den USA für Engpässe bei den Fluglotsen, sodass es zu Verspätungen und Flugausfällen an mehreren Airports kam. Nun trat Präsident Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses vor die Presse, um ein vorläufiges Ende des Shutdown zu verkünden. Er habe mit den Abgeordneten eine vorläufige Vereinbarung erzielt, mit der die Regierungsverwaltung ihre Arbeit wieder aufnehmen könne, sagte Trump. Dies gelte bis zum 15. Februar. In dieser Zeit werde ein Komitee von Republikanern und Demokraten über die Grenzsicherung diskutieren.

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20:05 Uhr

Zeitung: Pence telefonierte mit Guaidó vor Venezuela-Krise

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Wenn am Samstag der UN-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung über den Machtkampf in Venezuela berät, will US-Außenminister Mike Pompeo die übrigen Ratsmitglieder auffordern, den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als "verfassungsmäßigen" Interimspräsidenten anzuerkennen und seine Übergangsregierung dabei zu unterstützen, "Demokratie und Rechtsstaatlichkeit" in dem südamerikanischen Land wiederherzustellen.

Er wird in diesem Moment vielleicht auch ein Telefonat im Hinterkopf haben, das sein Kollege, Vizepräsident Mike Pence, am Dienstagabend mit Guaidó höchst persönlich geführt haben soll. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, soll Pence dem selbst ernannten Übergangspräsidenten die Unterstützung der USA zugesichert haben, sollte dieser Nicolás Maduro entmachten. Dem Gespräch sollen wochenlange, geheime Beratungen über das Schicksal Venezuelas vorangegangen sein. Am Mittwoch hielt Guaidó dann seinen Teil der Abmachung ein. Augenblicke später erkannte US-Präsident Donald Trump den Interimspräsidenten als rechtmäßig an.

19:36 Uhr

Homosexueller Abgeordneter will Amt niederlegen

"Wenn ein furchtloser und mutiger Parlamentarier wie der Abgeordnete Jean Wyllys seine Anwesenheit im Land nicht für sicher hält, wird die Demokratie nicht nur bedroht, sondern auch tief verwundet." Brasiliens ehemalige Präsidentin Dilma Rousseff hat sich empört über den angekündigten Rückzug des homosexuellen Abgeordneten Wyllys geäußert.

  • Dieser hatte am Donnerstag in einem Interview der Tageszeitung "Folha de S. Paulo" erklärt, er werde sein Mandat abgeben und das Land verlassen, da er sich nicht mehr sicher fühle.
  • Der Politiker der Partei für Sozialismus und Freiheit (PSOL) war im Oktober wiedergewählt worden. Im Februar sollte er eigentlich seine dritte Amtszeit antreten.
  • In der Vergangenheit war er wiederholt mit dem jetzigen Präsidenten Jair Bolsonaro aneinandergeraten. Bolsonaro ist für seine ablehnende Haltung gegenüber Homosexuellen bekannt.
19:09 Uhr

Laschet-Tweet sorgt für Belustigung

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Dieses Bildschirmfoto zeugt von dem Malheur. Der eigentliche Tweet ist inzwischen gelöscht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident hat sein ganz eigenes "covfefe" produziert. Auf Twitter setzte Armin Laschet am Nachmittag die kryptische Botschaft "Vf bgrtbtb yt w. T" ab - und für wenige Minuten brachen sich Verwunderung und Spott Bahn. Dann wurde der Tweet wieder gelöscht.

"Wenigstens einer in der Union, der sich traut das auszusprechen!", twitterte ein User. "Ich danke ihnen für ihre offenen und wichtigen Worte in dieser schwierigen Zeit", schrieb ein anderer. "Schönen Gruß in die Hosentasche", twitterte die oppositionelle SPD-Fraktion. Die offizielle Erklärung der Staatskanzlei für den mutmaßlichen Vertipper ist da etwas staatstragender: Es habe sich um ein "technisches Versehen" gehandelt, sagte eine Sprecherin. Vermutung in der Redaktion: Laschet könnte auch einfach "mausgerutscht" sein.

18:49 Uhr

Schüler gehen in Berlin für Klimaschutz auf die Straße

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Gegenwärtig sitzt die Kohlekommission der Bundesregierung in Berlin zusammen, um über ein abschließendes Konzept zum Kohleausstieg zu verhandeln. Umstritten ist vor allem, wann genau und in welchen Schritten Deutschland aus der klimaschädlichen Verstromung des fossilen Brennstoffs aussteigen soll. Wenn es nach den mehreren Tausend Schülern geht, die heute in der Hauptstadt für den Klimaschutz demonstrierten, dann sollte der Ausstieg wohl am besten sofort sein.

Die Jugendlichen wollten bei ihrem Protest nach Angaben einer Sprecherin deutlich machen, dass die Politik die Klimakrise ernst nehmen und handeln müsse. "Wir sind hier richtig viele, es geht richtig los", sagte Luisa Neubauer für die Bewegung "Fridays for Future" (Freitage für die Zukunft). Die Jugendlichen, die wegen der Demo nicht zur Schule gingen, zogen vom Bundeswirtschaftsministerium zum Kanzleramt. Schon vor einer Woche hatten Tausende Schüler und Studierende in mehr als 50 deutschen Städten für einen schnellen Ausstieg aus der Kohle und das Bewahren ihrer Zukunft demonstriert. Vorbild für die Demos ist die 16 Jahre alte schwedische Aktivistin Greta Thunberg.

18:19 Uhr

Flugzeug und Hubschrauber kollidieren - fünf Tote

Beim Zusammenstoß eines Touristen-Kleinflugzeugs und eines Hubschraubers in den italienischen Alpen sind mindestens fünf Menschen gestorben. Zwei wurden bei dem Unglück am Rutor-Gletscher im Aostatal verletzt, twitterte der italienische nationale Bergrettungsdienst.

Vier weitere Helikopter mit Rettern seien auf dem Weg zu der Unfallstelle. Näheres zu den Insassen und der Ursache ist noch nicht bekannt. Italienische Medien berichteten, dass der Hubschrauber zum Heli-Skiing im Einsatz war.

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*Datenschutz

 

17:56 Uhr

Shutdown führt zu Verspätungen im Flugverkehr

Wegen des Shutdown sind 800.000 Bundesbedienstete in den USA seit mehr als einem Monat im Zwangsurlaub oder müssen unbezahlt arbeiten. Wichtige Behörden wie die für Strafverfolgung, Grenzschutz oder Flugsicherheit müssen während des Haushaltsstreits dennoch weiter funktionieren. Doch angesichts einer steigenden Zahl von Krankschreibungen wird dies nun zunehmend schwierig.

Am Flughafen LaGuardia in New York sowie im benachbarten Newark und Philadelphia kommt es wegen personeller Engpässe zusehends zu Verspätungen, wie die Flugsicherheitsbehörde FAA meldete. Dort ankommende Flüge landeten im Durchschnitt rund 41 Minuten nach dem ursprünglichen Zeitplan. Flüge würden umgeleitet und der Flugverkehr langsamer, weil sich Fluglotsen zunehmend krank meldeten, berichtete die "New York Times". Die Ausfälle gab es demnach in FAA-Stellen in Washington und in Florida.

17:30 Uhr

Prügelattacke auf VHS-Schüler womöglich Racheakt

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In diesem Klassenraum einer Schule in Goch (NRW) kam es zu der Attacke.

(Foto: dpa)

Weil er von einem 17-Jährigen geschlagen worden sein soll, hat ein 21-Jähriger nach eigenen Angaben eine brutale Prügelattacke auf den Schüler organisiert. Das hat nach Polizeiangaben eine Vernehmung des Verdächtigen ergeben. Zusammen mit zwei 19 und 22 Jahre alten Männern soll er am Mittwochabend in den Volkshochschulkurs geplatzt sein und den 17-Jährigen mit einem Schlagstock und einer Stange schwer verprügelt haben. Einer von ihnen hat nach Angaben der Polizei mit einer Druckluftwaffe auf den Rücken des Opfers geschossen. Nach einer ambulanten Behandlung konnte der 17-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen.

Der 21-Jährige sei wegen Drogen- und Eigentumsdelikten polizeibekannt. Die beiden 19 und 22 Jahre alten mutmaßlichen Helfer des Hauptverdächtigen sollten freigelassen werden. Eine 17-Jährige, die während der Prügelaktion auf dem Flur gewartet haben soll, hatte schon vorher gehen dürfen.

17:03 Uhr

Couragierter Fahrgast stoppt schlingernden Linienbus

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Die Polizei sucht nach einem Mann. Der Grund: Sie will sich bei ihm bedanken. Dank der Geistesgegenwart des Unbekannten konnte nämlich vermutlich ein Unfall mit schlimmen Folgen verhindert werden. Was war passiert?

Am Donnerstagabend verlor in Duisburg ein Busfahrer am Steuer das Bewusstsein. Der Linienbus fuhr in Schlangenlinien, geriet auf die Gegenfahrbahn und touchierte Steinmauern. Bis schließlich der couragierte Fahrgast beherzt an das Lenkrad griff und auf die Bremse trat. Der Bus stoppte, den Insassen passierte nichts. Der 58 Jahre alte Fahrer, der das Bewusstsein verloren hatte, wurde von einem Notarzt behandelt. Und der heldenhafte Passagier verließ unerkannt den Einsatzort.

16:25 Uhr

ICE mit 500 Passagieren nach Bombendrohung geräumt

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Eine E-Mail hat gegen 14 Uhr Passagiere des ICE 74 in helle Aufregung versetzt. Denn in der Nachricht wurde eine Bombendrohung ausgesprochen. Der Zug hatte den Frankfurter Hauptbahnhof kurz zuvor verlassen, wurde am Südbahnhof gestoppt und anschließend geräumt.

Alle Fahrgäste konnten in Sicherheit gebracht werden, wie ein Sprecher der Bundespolizei in Koblenz sagte. Für die Durchsuchung des Zugs mussten zwei Gleise des Bahnhofs Frankfurt Süd zwischenzeitlich gesperrt werden.

16:08 Uhr

Medien: AfD-Chef Meuthen profitierte von Spenden

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Jörg Meuthen

(Foto: dpa)

Im November vergangenen Jahres gerät die Fraktionschefin der AfD im Bundestag, Alice Weidel, wegen dubioser Spenden aus dem Ausland in die Schlagzeilen. Nun kommt offenbar heraus: Auch AfD-Chef Jörg Meuthen hatte teilweise namensidentische Gönner. Dies gehe aus Listen hervor, die die AfD kürzlich an die Bundestagsverwaltung übermittelt habe, berichteten das SWR-Magazin "Report Mainz" und das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Die Schweizer PR-Agentur Goal AG soll Meuthen bei seiner Kandidatur für den Landtag von Baden-Württemberg im Jahr 2016 bei einer Werbekampagne mit Inseraten, Flyern, Plakaten und einer Website unterstützt haben. Die AfD überwies im August 2017 vorsorglich rund 5350 Euro an die Bundeskasse zur Verwahrung. Das Geld soll für die Gestaltung von Meuthens Website und für seinen Landtagswahlkampf verwendet worden sein. Meuthen wurde 2016 AfD-Landtagsfraktionschef in Stuttgart. Er gab den Posten vor einem Jahr auf und wechselte ins Europäische Parlament. Spenden von Nicht-EU-Bürgern an deutsche Parteien sind illegal.

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15:45 Uhr

Versandbote in Brandenburg unterschlägt Hunderte Pakete

Es ist wohl der Albtraum bestellfreudiger Menschen oder von Enkelkindern, die sich auf Schokolade und Socken von Oma freuen: Das ersehnte Paket kommt nicht an, sondern gilt als verschollen. In der Umgebung von Brandenburg an der Havel hat dieses negative Gefühl wohl Dutzende Menschen beschlichen. Denn ein Versandbote aus der Stadt hortete mehr als 900 Pakete.

Die Polizei kam dem 35-Jährigen durch den Hinweis einer Zeugin auf die Spur. Er wurde festgenommen und habe die Taten gestanden. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten zusätzlich Drogen in größeren Mengen. Nach ersten Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass dem Arbeitgeber des Paketboten Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren und auch intern gegen den 35-Jährigen Untersuchungen angestellt wurden. Erste Schätzungen gehen von einem Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro aus.

15:12 Uhr

"Traumschiff"-Chefhostess Keller: Silbereisen ist eine Fehlbesetzung

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Würde Kapitän Silbereisen wohl kein Lächeln schenken: Heide Keller.

(Foto: picture alliance / Angelika Warm)

Die Meldung ist erst ein paar Stunden alt, dennoch löst die neue Rolle von Florian Silbereisen auf dem ZDF-"Traumschiff" eine erste, sehr kritische Reaktion aus. Die Schauspielerin Heide Keller, die lange Chefhostess Beatrice auf dem Dampfer verkörperte, hält nämlich nichts von dieser Wahl. "Mit dem 'Traumschiff'-Kapitän verbindet man nicht einen fröhlichen Jungen, der mit guter Laune zu Musik auf der Bühne rumhüpft", stichelte sie im Gespräch mit der dpa.

Und weiter: Der Kapitän auf dem "Traumschiff" sei kein netter Unterhalter. "Das ist ein Mann, dem man auch bei Sturm und Katastrophen sein Leben anvertraut", sagte die 79-Jährige. Natürlich habe Silbereisen ein großes Publikum und sie wünsche ihm auch, dass das für immer so bleibe. "Aber ich halte die Entscheidung für eine totale Fehlbesetzung."

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14:55 Uhr

Athener Parlament stimmt Namensänderung Mazedoniens zu

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Bis zuletzt hatten die Parlamentarier um das Abkommen gerungen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fast drei Jahrzehnte streiten sich Griechenland und Nachbar Mazedonien über den Namen von Letzerem. Dann kam Bewegung in die Sache: Das Parlament in Skopje stimmte für ein Abkommen und eine entsprechende Verfassungsänderung, die das Land in "Nord-Mazedonien" umtaufen soll. Nun zogen die Volksvertreter in Athen nach - wenn auch nur knapp. 153 Abgeordnete votierten für das Abkommen. 146 stimmten dagegen. Es gab eine Stimmenthaltung.

Damit ist die Umbenennung des nördlichen Nachbarn Griechenlands unter Dach und Fach. Im Gegenzug will Athen die Annäherung Skopjes an die EU sowie die Aufnahme des Nachbarn in die Nato nicht mehr blockieren. Nationalisten in beiden Ländern hatten bis zuletzt allerdings gegen diese Vereinbarung protestiert.

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14:33 Uhr

Mann verbringt Nacht schlafend auf Kundentoilette

Ein Mann aus Thüringen hat den Begriff "stilles Örtlichen" wortwörtlich genommen: Er verbrachte die Nacht schlafend auf der Kundentoilette eines Supermarkts. Ein Mitarbeiter des Geschäfts entdeckte den 41-Jährigen - noch immer schlummernd, wie die Polizei in Nordhausen mitteilte. Selbst die durch ihn am Vorabend ausgelöste Alarmanlage ließ den den Mann unbeeindruckt.

Die Angestellten hatten den Schlafenden indes bei der Überprüfung am Vorabend schlichtweg übersehen und waren davon ausgegangen, dass ein Vogel im Markt möglicherweise den Alarm ausgelöst hatte. Der Mann gab an, er habe zur regulären Öffnungszeit die Kundentoilette aufgesucht, als plötzlich das Licht ausgegangen sei. Gegen ihn wurde dennoch Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat sich beschwingt in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Ob er dabei diesen Klassiker im Ohr hatte, kann ich Ihnen nicht sagen. Ich summe ihn jetzt trotzdem erstmal vor mich hin, während ich meine Schicht bei "Der Tag" beginne. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de. 

14:01 Uhr

Kunststoff und Metall: Hersteller ruft Würstchen zurück

Wegen möglicher Fremdkörper in Würstchen hat die Firma Ovo verschiedene Bock- und Wiener Würstchen, die in Penny- und Rewe-Märkten verkauft werden, zurückgerufen. Es sei nicht auszuschließen, dass sich in den Würstchen millimetergroße schwarze Kunststoffteilchen oder Stücke eines Metallclips befänden, teilte die Ovo Vertriebs GmbH mit. Verbraucher sollten die entsprechenden Produkte nicht essen, sondern gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben. Konkret gehe es um folgende Produkte.

  • Bei Penny: Wiener Würstchen, Mühlenhof, 400g, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 02.02.19 und 03.02.19; Mühlenhof QS Mini Wiener, Mühlenhof, 320g, MHD 06.02.19 und 07.02.19; Mühlenhof QS Schinkenbockwurst, 400g, MHD 02.02.19 bis 04.02.19.
  • Bei Rewe: Bockwurst, angeboten an der Bedientheke im Angebotszeitraum 15.01.19 bis 24.01.2019; JA! QS Mini Wiener, 320g, MHD 05.02.19 bis 07.02.19.

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13:45 Uhr

Gerry Weber ist pleite

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Modehersteller Gerry Weber ist insolvent. Nach eigenen Angaben wurde beim Amtsgericht Bielefeld für die Muttergesellschaft Gerry Weber International AG mit rund 580 Mitarbeitern ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren beantragt mit dem Ziel, "das Unternehmen im Zuge der laufenden Restrukturierung zu sanieren".

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13:37 Uhr

Helene Fischers Freund überrascht auf Catwalk

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Helene Fischers Freund Thomas Seitel ist jetzt Model.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit diesem Model hat niemand gerechnet: Thomas Seitel tauchte als Überraschungsmodel auf der Show eines Brillenherstellers in München auf.

  • Der Tänzer und Akrobat ist der neue Mann an der Seite von Schlagerstar Helene Fischer.
  • Einige der Gäste mussten bei seinem Auftritt aber wohl zweimal hinschauen: Mit großer Brille und Dreitagebart hatte man den 33-Jährigen bisher noch nicht gesehen.
  • Auf den ersten gemeinsamen Auftritt mit Helene Fischer müssen die Fans aber weiter warten - die Sängerin suchte man im Publikum vergebens.
12:59 Uhr

Jäger erschießt eigene Tochter

Ein Mann hat seine 19 Jahre alte Tochter bei Jagdvorbereitungen in Baden-Württemberg versehentlich erschossen.

  • Der 56 Jahre alte Jäger wollte aus seiner Wohnung in Ettlingen bei Karlsruhe aufbrechen, als sich aus noch ungeklärter Ursache ein Schuss aus einem Gewehr löste.
  • Die junge Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort starb sie wenig später.
  • Der 56-Jährige hatte die Waffe legal besessen. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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12:54 Uhr

Langjähriger Trump-Berater Roger Stone festgenommen

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Roger Stone war Berater der Präsidentschaftskampagne von Donald Trump.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der US-Politikberater Roger Stone, ein langjähriger Vertrauter von Präsident Donald Trump, ist angeklagt und festgenommen worden.

Dem 66-Jährigen werden Falschaussagen gegenüber Ermittlern und Zeugenbeeinflussung vorgeworfen, wie das Büro von Sonderermittler Robert Mueller mitteilte. Stone soll noch heute in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida vor Gericht erscheinen.

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12:26 Uhr

Skripal-Attentat gibt es jetzt als Brettspiel

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Als eine "humoristische Antwort" auf die "Russophobie" des Westens haben zwei Russen ein Brettspiel namens "Unsere Jungs in Salisbury" auf den Markt gebracht.

Das Würfelspiel schickt die Teilnehmer auf eine Europa-Reise von Moskau nach Salisbury. Dabei sollen die Spieler die gleiche Route zurücklegen, wie die GRU-Agenten, die den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verübt haben sollen.

Auf die Frage von "The Guardian", ob das Spiel die Briten beleidigen könnte, antwortete einer der Hersteller: „Wir wollten niemanden beleidigen. Im Gegenteil, wir wollten unsere Landsleute unterstützen, die durch diese Situation beleidigt werden könnten. Es wird viel gesagt und vieles ohne Beweise.“

11:57 Uhr

Berlin erwägt Anerkennung von Guaidó als Venezuelas Präsident

Die Bundesregierung erwägt die Anerkennung von Venezuelas Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Staatschef, wenn es nicht umgehend zu fairen und freien Wahlen kommt. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Nicolás Maduro könne nicht beanspruchen, der legitime Präsident des südamerikanischen Landes zu sein, da die letzte Wahl nicht demokratischen Standards genügt habe.

Venezuelas Oppositionsführer Guaidó hatte sich zum Präsidenten des Landes erklärt und damit Staatschef Nicolas Maduro offen herausgefordert. Die USA erkannten Guaidó umgehend als legitimen Präsidenten an.

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11:46 Uhr

Queen ruft indirekt zur Einigung im Brexit-Streit auf

Dass sich die britische Königin Elizabeth II. zur Politik äußert, kommt äußerst selten vor. Doch nun hat die Queen in einer Rede britischen Medien zufolge indirekt zu mehr Respekt im Brexit-Streit aufgerufen.

  • In ihrer Ansprache im Sandringham-Frauen-Institut rief sie ausdrücklich dazu auf, unterschiedliche Standpunkte zu achten. Jede Generation stehe vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten, sagte sie. "Wenn wir in der heutigen Zeit nach neuen Antworten suchen, bevorzuge ich die bewährten Rezepte wie: gut übereinander sprechen, verschiedene Sichtweisen respektieren, zusammenkommen, um Gemeinsamkeiten zu erkunden und niemals das große Bild aus den Augen verlieren."
  • Schon in ihrer Weihnachtsansprache hatte die Königin zu mehr Respekt trotz großer Differenzen aufgerufen. Auch das werteten Kommentatoren als Anspielung auf die Brexit-Streitereien.
  • Großbritannien will sich am 29. März von der Europäischen Union trennen. Doch das mit Brüssel ausgehandelte Abkommen wurde in der vergangenen Woche mit überwältigender Mehrheit vom Parlament abgelehnt. Nun will Premierministerin Theresa May über einen Plan B am kommenden Dienstag debattieren und abstimmen lassen. Sollte sich das Parlament nicht einigen, droht ein ungeregelter Brexit.
11:07 Uhr

Zwei Frachter stoßen vor Rügen zusammen

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Der havarierte Frachter "Norvind" liegt nun mit einem Leck im Hafen Sassnitz-Mukran.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Ostsee sind vor der Insel Rügen zwei Frachter kollidiert. Bei dem Unglück acht Seemeilen vor der Küste habe der norwegische Frachter "Norvind" Leck geschlagen, es sei zu einem größeren Wassereinbruch gekommen, sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Das Leck weist oberhalb der Wasseroberfläche eine Größe von etwa 1,5 bis 2 Meter auf, wie groß der Schaden unterhalb der Wasseroberfläche ist, ist unbekannt.

  • Der Wassereinbruch konnte von der Besatzung unter Kontrolle gebracht werden.
  • Beide Frachter, neben der "Norvind" das unter deutscher Flagge fahrende Schiff "Beate", konnten mit eigener Kraft, aber in Begleitung von zwei Seenotkreuzern in den Hafen Sassnitz-Mukran fahren.
  • Dort werden sie derzeit untersucht. Die Unfallursache ist noch unklar. Verletzt wurde niemand.
  • An Bord der "Norvind" befanden sich 10 Besatzungsmitglieder, an Bord der "Beate" 13.
10:32 Uhr

49,5 Grad: Australien leidet unter Hitzewelle

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(Foto: picture alliance/dpa)

Während in Deutschland nahezu überall - mittlerweile sogar in Berlin - Schnee liegt, leiden die Australier am anderen Ende der Welt unter einer enormen Hitzewelle.

  • Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius haben im Südosten des Landes die Stromversorgung teilweise lahmgelegt. Wegen des hohen Verbrauchs hätten am Freitagmittag zeitweise mehr als 200.000 Haushalte sowie Unternehmen im Bundesstaat Victoria vom Netz genommen werden müssen, berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP.
  • Der Stromausfall verursachte auch ein Verkehrschaos auf den Straßen von Melbourne, der Hauptstadt von Victoria. Mehr als 100 Ampeln fielen dort aus. In der Metropole stieg die Temperatur auf 42,3 Grad Celsius, in vielen Teilen Victorias wurden aber mehr als 45 Grad Celsius gemessen.
  • Noch heißer war es mit 46,6 Grad Celsius im westlich von Melbourne gelegenen Adelaide, der Hauptstadt des Bundesstaates South Australia. Die Stadt Port Augusta rund 300 Kilometer nördlich von Adelaide litt unter 49,5 Grad Celsius - und stellte dabei den Weltrekord für die höchste jemals in einem Küstenort gemessene Temperatur auf.

 

10:07 Uhr

Jeff Bridges heizt Gerüchte über "The Big Lebowski 2" an

 

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Hat Jeff Bridges gerade eine Fortsetzung von "The Big Lebowski" angekündigt? Der Oscar-Preisträger gibt mit einem kurzen Video, das er auf Twitter postete, Rätsel auf. Darin erscheint der Schauspieler in seiner ikonischen Rolle als "The Dude" aus dem Kultfilm.

  • In dem 15 Sekunden langen Teaser ist Bridges mit "Dude"-typischer Strickjacke, Sonnenbrille und langer Mähne zu sehen, dabei lacht er kurz in die Kamera. "Kann nicht in der Vergangenheit leben, Mensch. Bleibt dran", lautet die Überschrift für das Video.
  • Am Ende erscheint das Datum 3. Februar 2019. An dem Tag wird in den USA das weltweit beachtete Super-Bowl-Endspiel der amerikanischen Football-Liga NFL ausgetragen.
  • Fans und Branchenkenner rätselten am Donnerstag, ob Bridges mit dem Teaser auf einen Werbespot hinweisen könnte oder ob er damit ein Zeichen für eine mögliche Fortsetzung des Kultfilms geben wollte.

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09:41 Uhr

Suche nach Julen: Zweieinhalb Meter fehlen noch

Bei der Suche nach dem kleinen Julen an einem tiefen Brunnenschacht in Südspanien läuft der Countdown. Ein achtköpfiges Team von Bergarbeitern ist noch knappe zweieinhalb Meter von der Stelle entfernt, an der der seit zwölf Tagen verschollene Zweijährige vermutet wird.

  • Die Männer, die im andalusischen Totalán in einem rund 80 Meter tiefen Rettungsschacht unter schwierigsten Bedingungen einen waagerechten Tunnel graben, hätten in etwas mehr als zwölf Stunden rund eineinhalb von insgesamt 3,8 Metern geschafft, berichteten Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte.
  • Man hoffte, den Jungen noch im Laufe des Tages bergen zu können.
  • Julen soll am 13. Januar bei einem Ausflug mit seinen Eltern in einen 107 Meter tiefen, illegal gegrabenen Schacht gefallen sein.
08:55 Uhr

"Verbotene Liebe"-Star stirbt mit 45

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Dinah Pfaus-Schilffarth hinterlässt zwei Kinder und ihren Ehemann Roland Pfaus.

(Foto: imago/Future Image)

Die ehemalige "Verbotene Liebe"-Schauspielerin Dinah Pfaus-Schilffarth ist gestorben. Das bestätigte ihr Vater der "Bild"-Zeitung. Sie wurde nur 45 Jahre alt.

Bereits 1997 kämpfte die Schauspielerin gegen den Krebs, die Therapie schlug damals an. Doch dann kam die Krankheit zurück, sagte Pfaus-Schilffarths Vater.

Dinah Pfaus-Schilffarth gehörte in den Jahren 1996 bis 1998 zum Cast von "Verbotene Liebe". Sie spielte die Rolle der Cleo Winter.

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08:33 Uhr

Acht Verletzte bei Brand in Krankenhaus

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Die Brandursache muss noch ermittelt werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Brand in einem Krankenhaus in Recklinghausen sind etliche Menschen verletzt worden.

  • Der Feuerwehr zufolge wurden acht Patienten und Pfleger durch Rauchgase verletzt, darunter drei Personen schwer. Die Polizei berichtet zudem von vier verletzten Polizisten. 
  • Laut Feuerwehr war der Brand in einem Patientenzimmer ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen brannte Mobiliar, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
  • Bei den drei Schwerverletzten handele es sich um die beiden Patienten des Zimmers, in dem das Feuer ausbrach, sowie um eine Pflegekraft. Die drei Schwerverletzten wurden in mehrere Spezialkliniken zur weiteren Behandlung gebracht.
08:09 Uhr

Tausende wollen Deutschland-Shows von R. Kelly verhindern

Tausende Menschen haben in den vergangenen Tagen eine Online-Petition gegen zwei Deutschland-Konzerte des Musikers R. Kelly unterschrieben.

  • Bereits mehr als 23.000 Menschen haben ihren Namen unter die Online-Petition mit dem Titel "#RKELLYSTUMMSCHALTEN -Sexualverbrechern keine Bühne geben" gesetzt, um die Konzerte in Hamburg (14. April) und in Ludwigsburg (12. April) zu verhindern.
  • Gegen den R&B-Künstler waren Anfang Januar in einer TV-Doku Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erhoben worden. Die Vorwürfe reichen bis in die 90er-Jahre zurück.
  • Kelly hat die Vorwürfe mehrfach abgestritten.
07:38 Uhr

KZ-Gedenkstätte Buchenwald lädt AfD aus

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Im KZ Buchenwald in der Nähe von Weimar starben bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges mehr als 56.000 Menschen.

(Foto: picture alliance / Jan Woitas/dp)

An diesem Sonntag ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Deshalb soll heute in der Gedenkstätte Buchenwald ein Kranz für die Opfer niedergelegt werden. Überlebende und Vertreter der Thüringer Landesregierung werden da sein. Nur die Politiker der rechtspopulistischen AfD sind nicht willkommen.

  • Die Stiftung halte es für geboten, "dass Vertreter der AfD an einer Gedenkveranstaltung an diesen Orten nicht teilnehmen, solange sie sich nicht glaubhaft von den antidemokratischen, menschenrechtsfeindlichen und geschichtsrevisionistischen Positionen in ihrer Partei distanzieren", hieß es in einer Stellungnahme der Stiftung.
  • Anfang 2017 hatte die Gedenkstätte bereits dem Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ein Hausverbot erteilt. Höcke hatte zuvor in einer Rede in Dresden unter anderem mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin gesagt: "Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat."
  • Auf diese Rede bezog sich die Gedenkstätte erneut. "Aus Ihrer Fraktion ist uns keinerlei Distanzierung von seinen Positionen bekannt geworden", hieß es weiter in dem Schreiben.
  • Im Konzentrationslager Buchenwald starben bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Zehntausende Menschen an Folter, medizinischen Experimenten oder Hunger und Krankheit. In speziellen Einrichtungen wurden Tausende sowjetische Kriegsgefangene erschossen.

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07:04 Uhr

Obdachloser stirbt in ehemaligem Spaßbad

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Das einst sehr beliebte Spaßbad "Blub" ist seit 2005 geschlossen.

(Foto: imago/Philip Schilf)

In einem ehemaligen Spaßbad in Berlin-Neukölln ist ein toter Obdachloser entdeckt worden. Passanten haben den 51 Jahre alten Mann gestern kurz nach 23 Uhr auf dem Gelände des "Blub" entdeckt, teilte die Polizei mit. Demnach hatte der Mann keinen festen Wohnsitz.

Es gibt keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Zur Todesursache kann die Polizei jedoch vorerst keine Angaben machen.

06:54 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Die von der Regierung eingesetzte Kohlekommission kommt heute zu ihrer vielleicht entscheidenden Sitzung zusammen. Das 28-köpfige Gremium könnte sich auf ein Konzept für das Ende der Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle in Deutschland einigen. Umstritten ist vor allem, wann und in welchem Umfang klimaschädliche Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen - genau wie ein endgültiges Ausstiegsdatum.

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Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bereiten sich in Hamburg auf das Halbfinale gegen Norwegen vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was wird heute sonst wichtig:

  • Die deutschen Handballer spielen in Hamburg gegen Norwegen um den Einzug in das Finale der Weltmeisterschaft.
  • Nach der heftigen Konfrontation zwischen der Regierung und der Opposition in Venezuela hat sich Präsident Nicolás Maduro gesprächsbereit gezeigt. Sein Gegenspieler, der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó, machte auch erste Zugeständnisse. Wenn Maduro freiwillig den Platz räume, wolle er eine Amnestieregelung für den sozialistischen Staatschef nicht ausschließen.
  • Trotz des Scheiterns von zwei Vorschlägen im US-Senat für ein Ende des "Shutdowns" könnte womöglich Bewegung in den Haushaltsstreit in den USA kommen. Nach der Senatsabstimmung kamen die Anführer der Republikaner und der Demokraten in der Kammer, Mitch McConnell und Chuck Schumer, zu Gesprächen zusammen. Das Weiße Haus teilte mit, McConnell und Schumer wollten nach einem Ausweg aus dem Patt suchen. Im zentralen Streitpunkt - der von Trump geforderten Mauer - zeichnete sich aber keine Lösung ab.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:19 Uhr

Schnee bringt mildere Luft und Glätte

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute geht es überall frostig und besonders im Bergland abermals eisig los. Jedoch sind die Zeiten des ruhigen Winterwetters mit dauerfrostigen Temperaturen bald vorbei. Das Wochenende bringt uns nämlich mildere Werte in Kombination mit einem mitunter gefährlichen Glättemix aus Schnee und Glatteis.

Und auch heute in der Früh kann es streckenweise glatt sein. Vor allem in den südlichen Landesteilen, wo es aus dichten Wolken etwas schneit. Dafür zeigt sich hier am Nachmittag häufiger mal die Sonne. Ansonsten bleibt der Himmel überwiegend grau mit nur wenigen freundlichen Momenten. Zudem setzt nachmittags im Westen und Nordwesten Schnee oder Schneeregen mit entsprechender Glätte ein.

Mit den Niederschlägen klopft in der Westhälfte schon mal mildere Luft an, die heute vom Oberrhein bis herauf ins Emsland schon mal für 0 bis plus 3 Grad sorgt. Im großen Rest herrscht mehrheitlich der Dauerfrost bei Höchstwerten zwischen minus 5 und minus 1 Grad.

Das Wochenende bringt uns dann Spitzenwerte zwischen 0 und 8 Grad. Allerdings drohen in der kommenden Nacht und am Samstag Glatteis und Schneeglätte. Hier die Details. Kommen Sie gut und sicher in ein hoffentlich ganz entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander

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