Freitag, 09. April 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 9. April 2021

Nach mehr als sieben Jahrzehnten an der Seite der britischen Königin Elizabeth II. ist Prinz Philip nur wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag gestorben. Wann, wo und wie der Prinzgemahl beerdigt wird, lesen Sie hier. Und hier erfahren Sie, warum Philip bei den Anhängern des Königshauses sehr beliebt war.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende! Tschüss!

22:03 Uhr

Junta in Myanmar verurteilt 19 Menschen zum Tode

Die Gewalt in Myanmar geht weiter. Und das nicht nur auf den Straßen. Nach Angaben der Militärregierung sind im südostasiatischen Staat 19 Menschen zum Tode verurteilt worden.

Sie sollen im Zusammenhang mit der Tötung eines Bekannten eines Hauptmanns hingerichtet werden, berichtete der Sender Myawaddy TV, der im Besitz der Armee ist. Der Vorfall habe sich am 27. März einem Stadtteil von Yangon ereignet. Über weitere Einzelheiten wurde zunächst nichts bekannt. Es handelt sich um die ersten bekanntgewordenen Todesurteile, seitdem das Militär am 1. Februar gegen die Zivilregierung geputscht hatte.

Auf den Straßen schießen Polizei und Soldaten regelmäßig auf Demonstranten, die gegen die Militärregierung protestieren. Nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation kamen dabei inzwischen mehr als 600 Menschen ums Leben.

21:33 Uhr

Mann bekommt am Tag der Geburt seines Kindes ein Spenderherz

Vom Kreißsaal direkt zur Herztransplantation: Ein herzkranker Spanier hat kurz vor der Geburt seines ersten Kindes den erlösenden Anruf erhalten, dass nach jahrelangem Warten ein geeignetes Spenderherz für ihn gefunden wurde. Der 39-jährige Antonio Salvador wurde vom Kreißsaal des Gregorio-Maranon-Krankenhauses in Madrid direkt in den Operationssaal gebracht.

Die Entscheidung, sich sofort operieren zu lassen und dafür die Geburt seines ersten Kindes zu verpassen, sei ihm nicht leicht gefallen und habe "einige Minuten" gedauert, wurde Salvador in der Erklärung des Krankenhauses zitiert. Seine Frau Ana Maria Gonzalez war hingegen begeistert, gleichzeitig ein Baby und die Lebensrettung für ihren Mann zu bekommen. "Unser Sohn Samuel hat ein Herz für seinen Papa mitgebracht", sagte die 44-Jährige.

Salvador litt an hypertropher Kardiomyopathie, einer erblichen Erkrankung des Herzmuskels. 2002 erlitt er einen Herzinfarkt. Weil sich sein Zustand immer weiter verschlechterte, galt eine Herztransplantation als letzte Rettung für ihn.

20:54 Uhr

Kiew: Kein Angriff auf Separatisten geplant

Das ukrainische Militär hat Russlands Vorwürfe zu mutmaßlichen Vorbereitungen eines Angriffs auf die Separatistengebiete in der Ostukraine zurückgewiesen.

Eine Rückeroberung der unter Kontrolle von prorussischen Separatisten stehenden Gebiete führe "unweigerlich zum Tod einer großen Anzahl an Zivilisten und Verlusten unter Militärdienstleistenden", teilte Armeechef Ruslan Chomtschak in Kiew mit. Das sei nicht akzeptabel. Zuvor hatte Russland die Ukraine davor gewarnt, sich die abtrünnigen Teile der Regionen Donezk und Luhansk mit Gewalt zurückzuholen. Moskau drohte mit einem militärischen Eingreifen. Beide Seiten geben sich seit Tagen gegenseitig die Schuld an einer neuen Eskalation in dem seit sieben Jahren andauernden Konflikt. Russland und die Ukraine zogen jeweils unweit der Konfliktregionen Truppen zusammen.

Die Ukraine betonte nun, sie gebe weiterhin einer diplomatischen Lösung des Konflikts den Vorzug. Das Militär sei jedoch bereit, bei einer Eskalation eine "angemessene Antwort" zu geben.

20:21 Uhr

15-Jähriger attackiert zwei Supermarktmitarbeiter mit abgebrochener Flasche

Ein 15-Jähriger hat in Bremen zwei Mitarbeiter eines Supermarktes mit einer abgebrochenen Flasche angegriffen und verletzt.

  • Wie die Polizei mitteilte, hatten die Angestellten den Jugendlichen bei einem Diebstahl ertappt. Nach den ersten Ermittlungen wollte der Jugendliche ein Paar Turnschuhe stehlen. Als der Ladendetektiv den 15-Jährigen festhielt, zog der Teenager eine Weinflasche aus dem Regal, zerschlug sie und griff den 54-Jährigen damit an. Ein 28-jähriger Mitarbeiter eilte dem Ladendetektiv zu Hilfe, woraufhin der 15-Jährige beiden Männern teils tiefe Schnittverletzungen zufügte.
  • Bei der Festnahme versuchte der Jugendliche sich selbst zu verletzten und bespuckte die Einsatzkräfte.
  • Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
19:28 Uhr

18-Jähriger flieht vor Polizei - Beamte schießen auf Auto

Im Rahmen einer Verfolgungsfahrt über die Autobahn 7 und durch Teile von Hamburg haben Polizisten mehrmals auf ein Auto geschossen. Der Polizei zufolge hatten Beamte der Polizei Neumünster einen Wagen nach einem Verkehrsverstoß anhalten wollen. Der 18 Jahre alte Fahrer stoppte jedoch nicht, sondern floh über die Autobahn 7 in Richtung Hamburg. Danach verließ er die Autobahn und raste durch die Stadt. Die Beamten versuchten den Angaben zufolge mehrfach, das Auto anzuhalten, Fluchtauto und Streifenwagen stießen zusammen. Schließlich gaben die Einsatzkräfte mehrere Schüsse auf den Wagen ab, hieß es. Etwas später wurde der 18-Jährige vorläufig festgenommen.

Gegen ihn werde nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt, teilte die Polizei weiter mit. Wegen der Schüsse wurden zudem interne Ermittlungen eingeleitet. Der 18-Jährige wurde leicht verletzt. Seine 15 Jahre alte Beifahrerin und die Polizeibeamten blieben unverletzt.

18:50 Uhr

DMX ist tot

Nach Tagen künstlicher Beatmung nach einem Herzanfall ist US-Rapper DMX im Alter von 50 Jahren gestorben. Der Musiker wurde am Freitag in einer Klinik nördlich von New York für tot erklärt, wie seine Familie mitteilte. "Wir sind zutiefst traurig, heute bekannt zu geben, dass unser geliebter Mensch, DMX, gebürtig Earl Simmons, im Alter von 50 Jahren im White-Plains-Hospital mit seiner Familie an seiner Seite verstorben ist", hieß es in einer Mitteilung, über die mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten.

DMX war Anfang April nach einem Herzanfall ins Krankenhaus gebracht und seitdem auf der Intensivstation künstlich am Leben gehalten worden. Angaben zum Grund der Attacke waren zunächst nicht öffentlich geworden. Der Rapper wurde in den 1990er-Jahren mit Hits wie "Party Up" und "Get At Me Dog" bekannt.

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18:38 Uhr

Polizei stoppt Lkw mit Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz

Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat sieben Flüchtlinge in einem Lastwagen entdeckt, von denen vier noch minderjährig sind. Gegen den 39-jährigen Fahrer wurde wegen des Einschleusens von Ausländern Haftbefehl erlassen, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mitteilte.

  • Am Donnerstagnachmittag hatte ein Autofahrer die Polizei alarmiert. Er berichtete von einem Lastwagen auf der Autobahn 6 in Richtung Saarbrücken, unter dessen Plane immer wieder Menschen ihre Arme herausstreckten und durch Winken auf sich aufmerksam machten. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Beamten sieben Flüchtlinge auf der Ladefläche. Sie gaben an, aus Afghanistan zu stammen, und beantragten Asyl.
  • Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um unbegleitete Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Die Minderjährigen wurden in die Obhut des Jugendamtes gegeben. Die drei Heranwachsenden müssen sich bei der zuständigen Aufnahmeeinrichtung melden.
  • Der 39-Jährige gab laut Staatsanwaltschaft an, von den sieben Jugendlichen im Laderaum nichts gewusst zu haben.
18:30 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:28 Uhr

Journalist in Athen auf offener Straße erschossen

Ein griechischer Blogger und Journalist ist vor seinem Haus in Athen erschossen worden. Der in Griechenland als Polizeireporter bekannte Giorgos Karaivaz wurde mit sieben Schüssen niedergestreckt, wie griechische Medien unter Berufung auf Polizeikreise berichteten. Zwei Männer seien anschließend auf einem Motorrad geflüchtet, hieß es. Karaivaz soll sich auf dem Nachhauseweg von einer mittäglichen Boulevardsendung befunden haben, bei der er als Polizeireporter berichtete. Über die möglichen Hintergründe ist noch nichts bekannt.

16:53 Uhr

ISS-Astronaut fotografiert startende Sojus-Rakete

Aus der Kategorie Bilder, die beeindrucken: Heute Morgen sind drei Raumfahrer mit einem Expressflug zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Sojus-Rakete hob pünktlich und bei bestem Wetter vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe ab. Wer hatte den besten Blick auf das Spektakel? Die Damen und Herren, die schon an Bord der ISS um die Erde düsen. Der japanische Astronaut Sōichi Noguchi hat den Start in einem fantastischen Foto festgehalten. Das gefällt nicht nur der Nasa.

15:46 Uhr

Acht Kilometer hohe Rauchsäule: Vulkan auf St. Vincent ausgebrochen

Der Vulkan La Soufrière auf der Karibikinsel St. Vincent ist ausgebrochen. An dem Berg im Norden der Insel sei eine explosive Eruption registriert worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde Nemo mit. Eine bis zu acht Kilometer hohe Rauchsäule baue sich über dem Vulkan auf. Es sei mit Ascheregen zu rechnen.

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15:26 Uhr

Johnson zu Prinz Philip: "Hat Monarchie durch schwierige Gewässer gesteuert"

Nach dem Tod von Prinz Philip äußert sich der britische Premierminister Boris Johnson. In seiner Rede erinnert er an Philips Verdienste im Zweiten Weltkrieg, dankt ihm für "außerordentliche Arbeit" und zitiert einen Ausspruch der Queen von der goldenen Hochzeit des Paares.

15:03 Uhr

Mann liegt zehn Jahre tot in seiner Wohnung

In Oslo ist in einer Wohnung die Leiche eines Mannes entdeckt worden – fast zehn Jahre nach dessen Tod. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann, der Mitte 60 war, im April 2011 eines natürlichen Todes gestorben ist. Medienberichten zufolge hatte er Kinder, lebte aber zurückgezogen in seiner Eigentumswohnung. Die Nachbarn dachten demnach, er sei umgezogen oder in ein Seniorenheim gebracht worden.

Erst als der Hausmeister im Dezember vergangenen Jahres die Polizei aufforderte, die Wohnungstür zu öffnen, um Wartungsarbeiten durchzuführen, wurde der Tote entdeckt, wie "The Guardian" nun berichtet.   

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14:28 Uhr

Kongo: Dutzende Menschen in Bus bei lebendigem Leib verbrannt

Schrecklicher Unfall im Kongo: In der Provinz Kwilu etwa 860 Kilometer westlich der Hauptstadt Kinshasa hat ein Bus mit 66 Passagieren, der zudem mit Palmöl und hochprozentigem Alkohol beladen gewesen sein soll, Feuer gefangen. Die Menschen seien im Bus gefangen gewesen und bei lebendigem Leibe verbrannt, sagte Gouverneur Willy Itsundala Asang. Mindestens 45 Menschen kamen ums Leben, 32 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich ins Wochenende, ich übernehme den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:57 Uhr

Polizei gelingt Schlag gegen Drogen-Netzwerk der sizilianischen Mafia

Anti-Mafia-Ermittler haben auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien bei Razzien ein Netzwerk von Drogenhändlern ausgenommen und mehr als 30 Verdächtige festgesetzt. Wie die Staatsanwaltschaft in Messina mitteilte, werden den Männern und Frauen unter anderem Erpressung, Entführung, Körperverletzung und illegale Drogengeschäfte vorgeworfen.

  • Ein Teil der kriminellen Aktivitäten soll aus einer Bar in der Hafenstadt Messina im Nordosten Siziliens gesteuert worden sein.
  • Unter den Verdächtigen, die zumeist ins Gefängnis oder in Hausarrest kamen, ist ein Banden-Boss, der schon 13 Jahre im Gefängnis saß. Nach seiner Freilassung soll er laut den Ermittlern wieder voll in die kriminellen Netzwerke eingestiegen sein.
  • Außerdem sei ein Kommunalpolitiker geschnappt worden. Ihm wird vorgeworfen, rund 10.000 Euro an die Mafia gezahlt zu haben, damit der Clan ihm bei einer Wahl Stimmen besorge.
  • Der Kandidat sei bei der Abstimmung im Jahr 2018 aber nicht gewählt worden, hieß es. Die Behörden in Italien gehen regelmäßig mit großen Aktionen gegen Mafia-Organisationen vor.
13:24 Uhr

Kind rechtzeitig gerettet: Buggy stürzt aufs Gleis

Ein Buggy mit einem Kleinkind ist am Gelsenkirchener Hauptbahnhof über die Bahnsteigkante auf die Gleise gestürzt. Reisende und zufällig anwesende Bundespolizisten konnten das Kind vor einem wenig später einfahrenden Zug retten, wie die Polizei mitteilte.

Den Angaben zufolge war am Morgen ein älterer Mann mit seinem Enkel, der in dem Sport-Kinderwagen saß, auf dem Bahnsteig. Als der Senior sich kurz umdrehte, um sich an einem Aushang zu informieren, habe sich der Buggy auf dem leicht abschüssigen Bahnsteig in Bewegung gesetzt und sei mit dem angeschnallten Kind an Bord über die Kante in den Gleisbereich gestürzt. Die Beamten vermuten, dass der Mann die Feststellbremsen des Buggys nicht eingestellt hatte. Nach ersten Hilfsmaßnahmen brachten Rettungskräfte das Kleinkind und den unter Schock stehende Gelsenkirchener ins Krankenhaus.

12:27 Uhr

"Tagesschau"-Sprecherin hört auf

Linda Zervakis hört als "Tagesschau"-Sprecherin auf. Das bestätigte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Am 26. April werde sie zum letzten Mal die 20-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" präsentieren.

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12:05 Uhr

Polizei stoppt Autofahrer mit Leiche auf Beifahrersitz

Im Nordosten Spaniens ist ein Schweizer Autofahrer mit einer Leiche auf dem Beifahrersitz festgenommen worden. Nach einer Polizeikontrolle an der Grenze zu Frankreich war er am Donnerstag als Geisterfahrer unterwegs und wurde nach einem Unfall bei Girona gestoppt, wie die spanische Polizei mitteilte.

  • Der 66-Jährige fuhr ursprünglich in Richtung Frankreich, als er an einem Grenzübergang eine Polizeikontrolle sah. Er sei daraufhin postwendend umgekehrt und auf der Gegenfahrbahn der spanischen Autobahn zurückgefahren, wobei er alle Signale zum Anhalten ignoriert habe, erklärte ein katalanischer Polizeisprecher.
  • Nach mehr als 30 Kilometern Geisterfahrt bog der Mann von der Autobahn ab und war kurz darauf rund 20 Kilometer vor Girona in einen Unfall verwickelt.
  • Als die Polizei sein Auto untersuchte, fand sie auf dem Beifahrersitz die Leiche eines älteren Mannes. Die Beamten leiteten Ermittlungen ein.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:43 Uhr
Breaking News

MPK am Montag findet nicht statt

Die für den kommenden Montag geplante nächste Bund-Länder-Runde zum Vorgehen in der Corona-Pandemie fällt aus. Es werde in der kommenden Woche gar keine Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel geben, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin mit.

11:39 Uhr

Vulkan kurz vor Ausbruch: St. Vincent könnte vor "erheblicher Katastrophe" stehen

Wegen eines drohenden Vulkanausbruchs ist eine Evakuierung eines Teils der Karibikinsel St. Vincent angeordnet worden. Alle Bewohner des betroffenen Gebiets - der sogenannten Roten Zone um den Vulkan La Soufrière im Norden der Insel - seien aufgerufen, es zu ihrer Sicherheit sofort zu verlassen, sagte der Premierminister des Inselstaats St. Vincent und die Grenadinen, Ralph Gonsalves.

An dem Vulkan waren unterirdische Erschütterungen festgestellt worden, die darauf hindeuteten, dass sich Magma zur Erdoberfläche bewegte, wie das Erdbebenrecherchezentrum UWI auf Trinidad mitteilte. Hinzu komme das Ausstoßen von Asche und Dampf. Ein explosiver Ausbruch stehe möglicherweise kurz bevor und könne ohne große Vorwarnung geschehen. Es bestehe eine erhebliche Chance einer Katastrophe, schrieb die Katastrophenschutzbehörde NEMO auf Twitter.

10:43 Uhr

Diebe klauen Juwelen im Wert von 100.000 Euro aus Pariser Luxushotel

Diebe haben Juwelen aus dem bekannten Pariser Luxushotel George V geraubt. Die Beute wird auf rund 100.000 Euro geschätzt, wie es vonseiten der Ermittler hieß. Zwei bewaffnete Männer hatten das zur Four-Seasons-Kette gehörende Hotel nahe dem Boulevard Champs-Elysées demnach am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr überfallen.

Die Täter zerschlugen in dem Fünf-Sterne-Hotel mehrere Vitrinen und raubten Juwelen bekannter Schmuckmarken. Danach flüchteten sie. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt. Wegen der Corona-Pandemie übernachten derzeit nur wenige Geschäftsgäste in den Pariser Hotels. Touristen gibt es so gut wie nicht. Seit dem Wochenende gilt in Frankreich ein dritter landesweiter Lockdown mit Geschäftsschließungen und Ausgangsbeschränkungen.

10:23 Uhr

Drei Raumfahrer zur ISS gestartet

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In den vergangenen Jahren dauerte ein Sojus-Flug in der Regel sechs Stunden.

(Foto: via REUTERS)

Drei Raumfahrer sind mit einem Expressflug zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Trägerrakete Sojus 2.1a hob pünktlich bei sonnigem Wetter vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien ab.

Live-Bilder der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zeigten, wie die Sojus-Raumkapsel mit den Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie dem NASA-Astronauten Mark T. Vande Hei an Bord in die Erdumlaufbahn flog. Alles sei planmäßig verlaufen und die Crew fühle sich gut, berichteten Kommentatoren nach dem Start. Die Besatzung sollte nach gut dreieinhalb Stunden Flugzeit den Außenposten der Menschheit erreichen.

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09:54 Uhr

Polizei nimmt Verdächtigen nach Tod von britischem Multimillionär fest

Nach dem Tod eines britischen Multimillionärs ist ein 34-jähriger Verdächtiger festgenommen worden. Der 83 Jahre alte Hotelier war am Mittwochabend tot auf seinem Anwesen nahe der englischen Stadt Gillingham aufgefunden worden, wie unter anderem die BBC berichtete. Auch eine Frau - wohl seine Partnerin - erlitt Stichverletzungen.

Die Polizei stoppte den Tatverdächtigen in seinem Fahrzeug in London und nahm ihn wegen des Mordverdachts fest. Da auch er verletzt war, wurde er zunächst ins Krankenhaus gebracht. Den Berichten zufolge sollen sich der junge Mann und das Opfer gekannt haben. Das Vermögen des Geschäftsmanns und seiner Familie wurde laut der "Sunday Times Rich List" im vergangenen Jahr auf rund 300 Millionen Pfund (rund 345 Millionen Euro) geschätzt.

09:25 Uhr

Dieb rammt bei Flucht Streifenwagen

Pech für einen Dieb in Köln: Nachdem er Parfüm gestohlen hatte, rammte er auf seiner Flucht einen Streifenwagen und wurde anschließend festgenommen. Das teilte die Polizei mit.

  • Der 43-Jährige soll am Donnerstag in einer Drogerie Parfüm gestohlen und mit dem Auto davongefahren sein.
  • Die Beamten erkannten den Wagen des Mannes und folgten ihm. Der Flüchtige ignorierte mehrere rote Ampeln, als ihn ein zweiter Streifenwagen ausbremste.
  • Der 43-Jährige beschleunigte jedoch und rammte das Heck des Polizeiautos. Damit war die Flucht vorbei. Die Beamten entdeckten rund 40 Packungen Parfüm im Auto des vorbestraften Mannes und nahmen ihn fest.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:50 Uhr

Schildkröte Helmuth bekommt Physio auf Rollbrett

23 Jahre ist kein Alter für eine Schildkröte. Im Gelsenkirchener Zoo aber gibt es ein Exemplar, das Pflegern und Ärzten Sorge bereitet: Eine 100 Kilogramm schwere Spornschildkröte namens Helmuth. Sie hat schlimme Schulterschmerzen und benötigt Hilfe und Einfallsreichtum von Physiotherapeuten.

08:23 Uhr

Ausnahmezustand in Myanmar steht kurz vor Verlängerung

Die Junta in Myanmar plant offenbar, den von ihr verhängten einjährigen Ausnahmezustand in dem Krisenland zu verlängern. Der Sprecher der neuen Militärführung, Zaw Min Tun, sagte in einem Interview mit dem amerikanischen Sender CNN, die Maßnahme könnte "um sechs Monate oder länger" ausgedehnt werden. Gleichzeitig versicherte er, dass "freie und faire Wahlen" innerhalb von zwei Jahren durchgeführt würden, wie es von der Verfassung vorgegeben sei. "Die demokratischen Standards in Myanmar werden aber nicht die gleichen sein wie in westlichen Ländern", so Zaw Min Tun.

Der Sprecher wiederholte in dem Interview die Vorwürfe des Wahlbetrugs bei der Parlamentswahl im November, die die festgesetzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi klar gewonnen hatte. Die Generäle hatten den Umsturz mit Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung begründet. Beweise legte Zaw Min Tun nicht vor. Für die Militärgewalt wies er die Schuld den Demonstranten zu, sie sei nur eine Reaktion auf deren Krawalle. "Es wird Tote geben, wenn die Ausschreitungen niedergeschlagen werden, aber wir schießen mit Disziplin."

07:43 Uhr

Elefantenbaby in schwedischem Zoo gestorben

Ein zwei Wochen altes Elefantenbaby ist in einem schwedischen Zoo gestorben, nachdem es von seiner Herde verstoßen wurde. "Trotz dreitägiger, intensiver Betreuung durch einen Tierarzt und Pfleger (...) hat uns das kleine Tier heute verlassen", teilte der Zoo in der westschwedischen Stadt Boras auf Instagram mit. Sein Schicksal hatte das Land in den vergangenen Tagen bewegt.

Das am 26. März geborene Junge, das noch keinen Namen hatte, war nach der Geburt eines weiteren Jungtiers von seiner Herde verstoßen worden. "Wir sind alle sehr traurig, aber gleichzeitig versuchen wir uns zu freuen, dass das andere Elefantenkalb munter und wach zu sein scheint", hieß es in der Erklärung des Zoos. Gegen die Ablehnung des Babys durch die Gruppe hätten die Zoowärter nichts tun können.

07:11 Uhr

Es wird wieder deutlich wärmer

Heute zieht im Norden, von Dänemark kommend, langsam ein Streifen mit Regen durch. Im Norden Schleswig-Holsteins heitert es dahinter wieder auf. In der Mitte und im Süden Deutschlands bleibt es bei einem Wechsel von Sonne und Wolken trocken. An den Alpen ist es länger sonnig. Am Abend verdichten sich westlich des Rheins die Wolken und vom Saarland bis in die Schneifel zieht Regen auf. Abgesehen vom Norden wird es mit 12 bis 19 Grad deutlich wärmer als zuletzt. Im windigen Norden werden es maximal 7 bis 10 Grad.

06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich hatten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten bei ihrer jüngsten Runde beschlossen, am kommenden Montag erneut beraten zu wollen. Dieser Termin steht jetzt anscheinend auf wackligen Füßen. Die Chefs der Regierungsfraktion fordern eine breite Debatte über die Corona-Lage - damit wird eine Verschiebung immer wahrscheinlicher. Ansonsten werden heute noch folgende Themen wichtig:

  • In einem Prozess im Missbrauchskomplex Münster wird das Landgericht der Stadt voraussichtlich ein weiteres Urteil verkünden. Am ersten Prozesstag am Mittwoch, der zum Schutz der Opfer weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hatte der 45-jährige Angeklagte ein Geständnis abgelegt
  • Ein Vater soll seinen elf Jahre alten Sohn nach einem Streit um Hausaufgaben im Dezember 2019 nachts im südhessischen Alsbach-Hähnlein für zwei Stunden in der Kälte stehen gelassen haben. In erster Instanz hatte das Amtsgericht Darmstadt Ende 2020 den 53-Jährigen zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Gericht wertete die Tat als Verletzung der Fürsorgepflicht. Nun wird der Fall in zweiter Instanz vor dem Landgericht Darmstadt verhandelt.
  • Drei Raumfahrer wollen heute vom russischen Startplatz Baikonur aus zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Die Trägerrakete Sojus 2.1a soll nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos um 9.42 Uhr in der zentralasiatischen Republik Kasachstan abheben. An Bord sind die Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie der Nasa-Astronaut Mark T. Vande Hei.

Mein Name ist Juliane Kipper und wir haben heute bis in den frühen Nachmittag das Vergnügen. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de

06:35 Uhr

Schweizer verbuddeln 2000 Unterhosen

In der Schweiz soll landesweit weiße Unterwäsche in der Erde verschwinden. Zur Untersuchung der Bodenqualität verschickt die staatliche Forschungsstelle Agroscope dieser Tage 2000 Baumwollunterhosen an Gartenbesitzer und Bauern. Die freiwilligen Studienteilnehmer erhalten jeweils zwei Stück, die im Boden vergraben werden. Danach wird untersucht, wie stark die Textilien von winzigen Lebewesen zersetzt wurden.

"Das ist ein Indikator für Bodenqualität", sagte Projektleiter Marcel van der Heijden. In der Vergangenheit habe es unter anderem schon Versuche mit Unterhosen in Kanada gegeben, aber nicht in dieser Größenordnung, sagte der Ökologe. Bereits bekannt ist das Vergraben von Teebeuteln als Gradmesser für die Gesundheit des Erdreiches.

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06:06 Uhr

Festgehaltener südkoreanischer Tanker wieder frei

Drei Monate nach der Festsetzung eines südkoreanischen Tankers im Persischen Golf hat der Iran nach Angaben der Regierung in Seoul das Schiff freigegeben. Zudem sei der Kapitän des Chemikalien- und Ölprodukte-Tanker "Hankuk Chemi" auf freien Fuß gesetzt worden, teilte Südkoreas Außenministerium mit.

"Das Schiff ist heute sicher abgefahren." Die iranischen Revolutionsgarden hatten den Tanker im Januar wegen Meeresverschmutzung festgesetzt. Der Vorfall führte zu einer diplomatischen Krise zwischen den eigentlich gut befreundeten asiatischen Staaten.

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05:55 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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