Der Tag
13. November 2024
BW1806mit Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:24 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser,

was kommt da auf die USA zu und auf alle anderen Länder und letztendlich Menschen, die von den Entscheidungen im Weißen Haus betroffen sein werden? Donald Trump stellt sich sein künftiges Kabinett zusammen. Als Justizminister hat er den Rechtsaußen-Politiker Matt Gaetz nominiert. Der Fernsehmoderator Pete Hegseth soll Verteidigungsminister, der Senator Marco Rubio soll Außenminister werden. Dieser hatte im Frühjahr gegen die milliardenschweren Ukraine-Hilfen gestimmt. Auch die frühere demokratische Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard lehnt eine weitere US-Unterstützung für die Ukraine ab. Sie soll die neue Geheimdienstkoordinatorin werden. Wichtig war heute auch das:

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht! Bis morgen

Das war Mittwoch, der 13. November 2024
21:41 Uhr

Pflegekräften droht Abschiebung, Heim fürchtet um Existenz

Im Bereich der Pflege wird jede helfende Hand gebraucht. Trotzdem droht zehn Pflegehelfern aus Kolumbien, die in einem Pflegeheim in Wilstedt in Niedersachsen arbeiten, die Abschiebung. Darüber berichtet der NDR. Demnach sagt die Heimleitung, dass die Pflegekräfte Asyl beantragt hatten, ihre Anträge jedoch abgelehnt worden seien. Laut dem NDR fordert die Heimleitung in einem offenen Brief an die Bundes- und Landespolitik, dass die Abschiebungen ausgesetzt werden. Andernfalls verliere das "Haus Wilstedt" eigenen Angaben zufolge ein Drittel seiner Pflegekräfte und müsste möglicherweise schließen.

Scheitert alles an bürokratischen Hürden? Ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums sagt zum NDR, die kolumbianischen Pflegekräfte hätten "schlicht das falsche Tor nach Deutschland" gewählt. "Wenn Sie einen Asylantrag stellen und dieser abgelehnt wird, haben Sie nicht die Möglichkeit, in die Fachkräftezuwanderung zu wechseln. Dieser Spurwechsel ist gesetzlich nicht möglich, er ist nicht erlaubt, er ist ausgeschlossen." Ihm zufolge liegt die Anerkennungsquote von Asylbewerbern aus Kolumbien bei etwa 0,6 Prozent. Den Betroffenen bleibt laut dem Sprecher noch eine Möglichkeit. Sie könnten sich an die Härtefallkommission des Landes Niedersachsen wenden.

Pflegekräften droht Abschiebung, Heim fürchtet um Existenz
21:30 Uhr

Marco Rubio soll US-Außenminister werden

Der republikanische Senator aus dem Bundesstaat Florida, Marco Rubio, soll Außenminister in der künftigen US-Regierung von Donald Trump werden. Das teilt Trump in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

Marco Rubio soll US-Außenminister werden
20:53 Uhr

"Full House"-Star Dave Coulier hat Krebs

Schauspieler Dave Coulier weiß seit letztem Monat, dass er Lymphknotenkrebs hat. Sein Krebs befinde sich bereits im dritten Stadium und sei "sehr aggressiv", sagt der 65-Jährige im Interview mit dem "People"-Magazin. Ursprünglich sei er wegen einer Infektion der oberen Atemwege zum Arzt gegangen. Doch die Schwellung seiner Lymphknoten habe rapide zugenommen und "die Größe eines Golfballs" erreicht. Daraufhin wurden eine Biopsie und andere Tests gemacht. Die Diagnose bekam er drei Tage später. "Von einer leichten Erkältung bis hin zur Diagnose Krebs war es eine überwältigende Erfahrung. Das war eine wirklich rasante Achterbahnfahrt", so Coulier. Er sei "fassungslos" gewesen. Auch berichtet er, dass sein Knochenmark nicht betroffen sei. "Zu diesem Zeitpunkt stiegen meine Heilungschancen von einem niedrigen Wert auf 90 Prozent. Das war also ein großartiger Tag", erinnert er sich. Inzwischen habe er gute und schlechte Tage. Coulier unterzieht sich einer Chemotherapie. Vielen Fernsehzuschauern ist er aus der Serie "Full House" bekannt, in der er die Figur Joey Gladstone spielte.

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Dave Coulier und seine Frau Melissa Bring. (Foto: picture alliance / AP Images)
"Full House"-Star Dave Coulier hat Krebs
20:46 Uhr

US-Republikaner verteidigen Mehrheit im Repräsentantenhaus

Bei den Kongresswahlen in den USA verteidigen die Republikaner Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus. Das berichten US-Medien übereinstimmend auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

US-Republikaner verteidigen Mehrheit im Repräsentantenhaus
20:24 Uhr

Lindner schließt Kanzlerkandidatur aus

Die Karten werden nach dem Ampel-Aus neu gemischt. Bei der Bundestagswahl will Christian Lindner wieder als FDP-Spitzenkandidat antreten. Das sagt er in der Sendung "Maischberger", die am Abend ausgestrahlt wird. Und wir erhalten noch eine Information: "Eine Kanzlerkandidatur schließe ich aus", sagt der FDP-Chef. Nicht ausgeschlossen ist, dass Linder unter einem Kanzler Friedrich Merz ins Finanzministerium zurückkehren könnte - das sagt zumindest Merz.

Lindner schließt Kanzlerkandidatur aus
19:49 Uhr

Atemwegserkrankungen nehmen nochmal zu

Es schnieft und hustet gefühlt fast überall: Nach wie vor leiden viele Menschen an Atemwegerkrankungen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt, dass in Deutschland rund 6,1 Millionen Menschen betroffen sind. Das sei für die Jahreszeit ein vergleichsweise hohes Niveau, ist in einem RKI-Bericht zu lesen. Für die vergangene Woche gehen die Experten von rund 7200 Atemwegserkrankungen pro 100.000 Einwohner aus- das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zur Vorwoche (6800). Laut dem RKI haben zuletzt die Atemwegserkrankungen bei Kindern zugenommen. Dabei sind ganz verschiedene "Übeltäter" im Umlauf - darunter Rhino-, Corona-, und Adenoviren. Eine gute Nachricht beinhaltet der Bericht auch. Darin heißt es, die Zahl der schwerverlaufenden Atemwegserkrankungen sei niedrig und liege teilweise unter dem Niveau der Vorjahre.

Atemwegserkrankungen nehmen nochmal zu
19:22 Uhr

Republikaner haben ihren Anführer im US-Senat auserkoren

In den USA ist nach den Kongresswahlen eine wichtige Personalie entschieden: John Thune wird neuer Mehrheitsführer im US-Senat. Die Republikaner hatten sich bei der US-Wahl letzte Woche die Mehrheit im Senat gesichert. Nun entschieden die republikanischen Senatoren in einer geheimen Abstimmung, dass Thune sie künftig in der Kongresskammer anführen soll.

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Als Widersacher des designierten US-Präsidenten gilt John Thune nicht. (Foto: REUTERS)

Der 63-Jährige ist Senator aus South Dakota. Seit fast 20 Jahren sitzt er im Senat. Thune sagt, er wolle eng mit dem künftigen Präsidenten Donald Trump zusammenarbeiten, auch wenn es zwischen ihnen Differenzen gab. So hatte er Trumps Versuche kritisiert, das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen, bei der Trump gegen Joe Biden verlor. Später reihte Thune sich aber wieder hinter Trump ein. Im Frühjahr stimmte Thune für die milliardenschwere Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine.

Republikaner haben ihren Anführer im US-Senat auserkoren
18:49 Uhr

Biden und Xi beenden Funkstille

Ihr letztes Treffen ist ein Jahr her. Seitdem gab es nicht ein einziges Telefonat zwischen den Präsidenten der USA und Chinas, Joe Biden und Xi Jingping. Die Funkstille hat am Samstag ein Ende. Dann wollen sie sich in Peru am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft treffen. Das kündigt eine US-Regierungsvertreterin an. Zu den Themen gehören der Handel und der Ukraine-Krieg. Gründe für das angespannte Verhältnis zwischen den USA und China gibt es viele: Darunter sind wirtschaftliche Sanktionen der USA gegen China sowie Befürchtungen im Westen, die chinesische Armee könnte in Taiwan einmarschieren.

Biden und Xi beenden Funkstille
18:01 Uhr

Schüler liefert sich Verfolgungsjagd mit Moskaus Polizei

Wilde Szenen in einem Moskauer Vorort: Als eine Polizeistreife eine Gruppe Jugendlicher in einem Mietwagen bemerkt, nehmen die Beamten die Verfolgung auf. Die Minderjährigen flüchten jedoch und rasen durch die Höfe einer Wohngegend, bis ihnen von zwei Autofahrern der Weg abgeschnitten wird. Am Steuer soll ein Achtklässler gesessen haben.

Schüler liefert sich Verfolgungsjagd mit Moskaus Polizei
17:44 Uhr

"Guardian" postet nichts mehr auf Musks "toxischer Medienplattform"

Der "Guardian" will auf der Plattform X keine Artikel mehr posten, obwohl der britischen Zeitung dort fast elf Millionen Nutzer folgen. Der Grund dafür ist Elon Musk. "Der US-Präsidentschaftswahlkampf hat nur unterstrichen, was wir schon lange denken: Dass X eine toxische Medienplattform ist und dass ihr Eigentümer, Elon Musk, ihren Einfluss nutzen konnte, um den politischen Diskurs zu beeinflussen", erklärt die Redaktion. Nutzerkonten von bekannten Rechtsextremen, Frauenhassern und Verschwörungstheoretikern seien unter Musk wieder freigegeben worden, schreibt die Zeitung. Außerdem bewerbe X "oft verstörende Inhalte" wie rechtsextreme Verschwörungstheorien und Rassismus. Im US-Wahlkampf hatte Musk den Republikaner Donald Trump unterstützt. Wenn Trump im Amt ist, erhält Musk einen Berater-Posten: Er soll eine Organisation leiten, die die Regierung effizienter machen soll.

"Guardian" postet nichts mehr auf Musks "toxischer Medienplattform"
17:02 Uhr

Mutter sieht Hoffnungslosigkeit im Gesicht von entführtem Sohn

Wie viele der von der Terrororganisation Hamas verschleppten Geiseln noch leben, ist ungewiss. Eine der israelischen Geiseln ist in einem neuen Video zu sehen. Veröffentlicht wurde es von Verbündeten der Hamas, der islamistischen Palästinensergruppe Islamischer Dschihad. In dem Video kritisiert der 28-Jährige das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen, welches auch das Leben der Geiseln gefährde. Israel stuft solche Videos, die in der Regel unter Zwang entstehen, als psychologischen Terror ein.

Die Mutter des 28-Jährigen war selbst Geisel der Hamas und vor einem Jahr durch einen Deal freigekommen. "Ich bin glücklich zu sehen, dass mein Sohn lebt und er in der Lage ist, unter den schrecklichen Umständen in Gefangenschaft zu überleben." Sie sagt aber auch, dass sie in seinem Gesicht Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sieht. Sie ruft Israels Führung auf: "Schaut meinem Sohn ins Gesicht und rettet ihn, jetzt!"

Mutter sieht Hoffnungslosigkeit im Gesicht von entführtem Sohn
16:27 Uhr

BGH hält K.-o.-Tropfen nicht für gefährliches Werkzeug

K.-o.-Tropfen sind ein Mittel, das Menschen wehrlos machen kann. Trotzdem hält der Bundesgerichtshof sie nicht für ein gefährliches Werkzeug im Sinne des Strafgesetzbuchs. Flüssigkeiten könnten kein Werkzeug sein, meint der BGH. Ein Mittel, das erst nach einem Stoffwechselprozess sedierend oder narkotisierend wirke, sei rechtlich kein gefährliches Werkzeug, heißt es in dem Beschluss. Eine Körperverletzung werde mit einem gefährlichen Werkzeug begangen, wenn damit unmittelbar von außen auf den Körper eingewirkt werde und das eine erhebliche Verletzung auslösen könne. Auch sei eine Pipette kein solcher Gegenstand.

So weit die theoretischen Ausführungen des obersten deutschen Gerichts. Ein mutmaßlicher Sexualstraftäter war in Revision gegangen, nachdem ihn das Landgericht Dresden wegen besonders schweren sexuellen Übergriffs und gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt hatte. Das Dresdner Gericht hatte die K.-o.-Tropfen als gefährliches Werkzeug eingestuft. In solchen Fällen kann eine höhere Strafe verhängt werden. Das Landgericht ist überzeugt, dass er einer Bekannten und sehr wahrscheinlich auch seiner Verlobten bei einem Treffen heimlich mit einer Pipette K.-o.-Tropfen ins Getränk gab. Sein Ziel sei es gewesen, mit ihnen sexuelle Handlungen zu vollziehen und die beiden Frauen dabei zu beobachten, so das Landgericht. Demnach kam es zu sexuellen Handlungen, auf die sich die Bekannte sonst nicht eingelassen hätte. Anschließend sei sie im Garten auf der Erde liegend gefunden worden und vorübergehend nicht ansprechbar gewesen. Ihr Bewusstsein sei stark getrübt gewesen, außerdem habe sie unter Übelkeit gelitten. Es habe das Risiko bestanden, dass sie an ihrer Zunge oder an Erbrochenem erstickt. Nun muss das Landgericht neu über die Strafe für den Mann verhandeln. Sie könnte am Ende aus einem anderen Grund höher ausfallen: Denn der BGH weist darauf hin, dass der Mann die Bekannte womöglich in Todesgefahr gebracht hat. Das Landgericht hingegen hatte in seinem Urteil eine "abstrakte" Lebensgefahr gesehen.

BGH hält K.-o.-Tropfen nicht für gefährliches Werkzeug
15:59 Uhr

Klingbeil trommelt für Scholz, doch in der SPD rumort es

Das "Grummeln", das SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich angesichts der K-Frage in seiner Partei vernimmt, versucht Parteichef Lars Klingbeil zu übertönen. Zwar sei er froh, mit Boris Pistorius den beliebtesten Minister und einen "verdammt guten Verteidigungsminister" in den eigenen Reihen zu haben. "Aber auch der hat klargemacht: Wir gehen mit Olaf Scholz in dieses Rennen", sagte Klingbeil in einem Radio-Interview mit NDR Info. Offiziell hat die SPD bislang keinen Kandidaten gestellt.

Der frühere Thüringer SPD-Landesvorsitzende und frühere Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein sprach sich dagegen klar für Pistorius als Kanzlerkandidaten aus. "Wir leben in einer Zeit, in der Personen Parteien ziehen", sagte er dem "Stern". "Wenn die SPD eine Chance haben will, die Union zu besiegen, dann heißt unsere beste Chance Boris Pistorius." Laut Bausewein müsse die Partei jetzt eine Frage diskutieren: "Was nützt dem Land und der Partei am meisten?" Dies bedeute keine Kritik an Scholz, sondern eine "nüchterne Abwägung". Auch der SPD-Landrat des thüringischen Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke, sprach sich für Pistorius aus. "Wenn die SPD in der glücklichen Lage ist, einen populären Kandidaten zu haben, der deutlich beliebter als Merz ist, dann wäre es doch fahrlässig, diese Chance nicht zu nutzen", sagte er dem "Stern". "Wir müssen auf den Kandidaten setzen, mit dem wir gewinnen können. Und das ist Boris Pistorius, aber nicht Olaf Scholz, der im Übrigen ein guter Kanzler war."

Klingbeil trommelt für Scholz, doch in der SPD rumort es
15:31 Uhr

Ex-US-Angestellter soll Israels Pläne zu Iran verraten haben

Ein ehemaliger Mitarbeiter der US-Regierung ist festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, geheime Informationen weitergegeben zu haben. Dabei geht es um israelische Angriffspläne gegen den Iran. Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass der Mann diese Woche von FBI-Mitarbeitenden in Kambodscha verhaftet wurde. Es handele sich um einen CIA-Mitarbeiter, schreibt die "New York Times". Heute hatte er einen Gerichtstermin auf der Pazifikinsel Guam – ein US-amerikanisches Außengebiet.

Ex-US-Angestellter soll Israels Pläne zu Iran verraten haben
15:02 Uhr

Tiefseeforscher identifizieren "mysteriöses Weichtier"

Tiefseeforscher identifizieren in Kalifornien ein "mysteriöses Weichtier". Bei "Bathydevius caudactylus" handelt es sich um eine neue Meeresnacktschnecke, die in einer Tiefe zwischen 1000 und 4000 Metern lebt. Fressfeinde schreckt das Tier ab, indem es hell aufleuchtet.

Tiefseeforscher identifizieren "mysteriöses Weichtier"
14:40 Uhr

Merz verspottet Scholz: "Trump wird Sie wie ein Leichtgewicht abtropfen lassen"

Der erwartete verbale Schlagabtausch nimmt nach der Regierungserklärung des Kanzlers seinen Lauf. Und so teilt CDU-Chef Friedrich Merz scharf gegen Olaf Scholz aus: "Donald Trump kennt Ihren Namen nur aus dem G20-Gipfel in Hamburg, den Sie so grandios organisiert haben", spottet Merz im Bundestag. Gemeint ist der G20-Gipfel im Sommer 2017, als es zu schweren Ausschreitungen gekommen war. Scholz war damals Hamburger Bürgermeister. Beim künftigen US-Präsidenten Trump wird Scholz der Ansicht von Merz nach keinen Eindruck machen: "Der wird Sie wie ein Leichtgewicht abtropfen lassen", sagt Merz. Was für ein Schwergewicht er selbst in Washington wäre, kann Merz möglicherweise noch unter Beweis stellen.

Merz verspottet Scholz: "Trump wird Sie wie ein Leichtgewicht abtropfen lassen"
14:36 Uhr

Wirtschaftsweise senken Prognose: 2025 nur geringes Wachstum

Die Wirtschaftsweisen rechnen für 2025 nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr nur mit einem geringen Wachstum der deutschen Wirtschaft. Der Sachverständigenrat senkt seine Prognose deutlich auf 0,4 Prozent.

Wirtschaftsweise senken Prognose: 2025 nur geringes Wachstum
14:23 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Der Nieselregen macht keinen Spaß, auch nicht das jeden Tag größer werdende Wahlkampfgetöse von allen Seiten, was jetzt auf uns zukommen dürfte. Beides lässt sich aber nicht wirklich umgehen. Obwohl – ein sehr langer Urlaub im Süden würde beides gleichzeitig möglich machen. Genug geträumt, ich stürze mich ins Nachrichtengeschehen! Heute wird es wieder interessant! Ich bin Heidi Ulrich, bei Hinweisen erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Schichtwechsel
14:02 Uhr

Trafo-Explosion in New York - Aufnahmen zeigen Feuerball

In der New Yorker Bronx explodiert ein in Brand geratener Transformator am Rande einer Bahnstrecke. Aufnahmen der Detonation halten einen gleißenden Feuerball fest. Zeitgleich wird ein Feuer in einer nahegelegenen Lagerhalle gemeldet. Ob die beiden Vorfälle miteinander zusammenhängen, ist bislang unklar.

Trafo-Explosion in New York - Aufnahmen zeigen Feuerball
13:35 Uhr

"Was tun wir hier?" - Ministerpräsident stellt Klimagipfel infrage

Eine UN-Klimakonferenz in Dubai, die im vergangenen Jahr ohne nennenswertes Ergebnis endet. Die COP29 in Aserbaidschan, das wie kaum ein anderes Land von fossilen Rohstoffen profitiert. Bringen solche Weltklimakonferenzen eigentlich etwas im Kampf gegen die eskalierende Krise? Albaniens Ministerpräsident Edi Rama hat seinem Frust in Baku freien Lauf gelassen, seine eigentliche Rede vor dem Plenum über Bord geworfen und stattdessen die ganze Konferenz infrage gestellt. "Was um alles in der Welt tun wir bei diesem Treffen, immer und immer und immer wieder, wenn kein gemeinsamer politischer Wille am Horizont ist, den Worten echte Taten folgen zu lassen?"

Während die Welt sich jedes Jahr treffe, um die Krise zu bekämpfen, stiegen die klimaschädlichen Emissionen weiter. Er habe beobachtet, wie Staats- und Regierungschefs auf gemütlichen Sofas säßen (Olaf Scholz ist erst gar nicht nach Aserbaidschan gereist), während die Reden ihrer Kollegen im Hintergrund auf stumm geschaltet seien, erzählte Rama dem Plenum. "Für mich ist das genau das, was jeden Tag in der Welt passiert. Das Leben geht weiter mit alten Gewohnheiten und unsere großen Reden über den Kampf gegen den Klimawandel ändern nichts."

"Was tun wir hier?" - Ministerpräsident stellt Klimagipfel infrage
13:11 Uhr

Grünen-Fraktionschefin beschwert sich über Scholz-Verhalten

Seinen früheren Koalitionspartner, die FDP, hat Kanzler Olaf Scholz mit dem Rauswurf von Finanzminister Christian Lindner und dem spektakulären Ende der Ampel bereits gegen sich aufgebracht. Jetzt gibt es auch bei dem verbliebenen Koalitionspartner, den Grünen, Ungemach. Die Chefin der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, übt Kritik am Verhalten von Scholz bei der Planung der Neuwahl. Das Grundgesetz sehe vor, dass der Kanzler über den Zeitpunkt der Vertrauensfrage entscheide - aber nicht, dass sie "zum Gegenstand politischer Deals wird", sagte Dröge dem "Handelsblatt". Der Streit zwischen Scholz und CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz habe unnötig verunsichert: "Dieser ganze Streit zwischen CDU und SPD um das Datum des Wahltermins war schädlich."

Dröge kritisierte den Kanzler auch dafür, dass er seine Teilnahme an der diese Woche startenden Weltklimakonferenz in Baku abgesagt hat. Der internationale Klimaschutz stehe wegen Donald Trump vor erheblichen Unsicherheiten - "da sollte man nicht fehlen", sagte Dröge. Gerade jetzt sei es wichtig, die internationalen Vereinbarungen zu stärken.

Grünen-Fraktionschefin beschwert sich über Scholz-Verhalten
12:41 Uhr

Seltener Smaragd für Millionensumme versteigert

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Der mit Diamanten eingefasste Aga-Khan-Smaragd wurde von Cartier entworfen und kann als Clipbrosche sowie als Schmuckanhänger getragen werden. (Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Es ist schon einige Jahrzehnte her, dass Prinz Sadruddin Aga Khan den Juwelier Cartier damit beauftragt hat, einen quadratischen Smaragd mit 20 Diamanten zu verarbeiten. 1960 war das. Der Prinz wollte Nina Dyer, mit der er kurze Zeit verheiratet war, damit eine Freude machen. Dyer ließ den Smaragd versteigern, um den Erlös für den Tierschutz zu spenden.

Nun ist der seltene, 37 Karat schwere Smaragd beim Auktionshaus Christie's in Genf abermals unter den Hammer gekommen. Am Dienstag erlöste er knapp neun Millionen Dollar (8,3 Millionen Euro). Er wurde damit zum teuersten grünen Edelstein der Welt.

Seltener Smaragd für Millionensumme versteigert
11:56 Uhr

Neuer Finanzminister Kukies sorgt mit Aussage für Wirbel

Eine Äußerung des neuen Bundesfinanzministers Jörg Kukies zum zeitlichen Ablauf des Zerbrechens der Ampel-Koalition vor einer Woche sorgt für Wirbel. Kukies war am Dienstag beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung" gefragt worden, wann er gewusst habe, dass er eine neue Aufgabe bekomme. Der bisherige Wirtschaftsberater von Bundeskanzler Olaf Scholz antwortete: "sehr kurz davor". Auf Nachfrage präzisierte er: "Einen Tag vor dem Mittwoch, dem Koalitionsausschuss, haben wir zum ersten Mal abstrakt darüber gesprochen, dass das eine Möglichkeit sein könnte." Aus den Reihen von Union und FDP wird dem Kanzler nun vorgeworfen, er habe den Rauswurf des bisherigen Finanzministers Christian Lindner und damit den Bruch der Ampel-Koalition beim Koalitionsausschuss vor einer Woche gezielt herbeigeführt. Anlass zu dieser Interpretation gab auch das Statement von Scholz am vergangenen Mittwoch, in dem er massiv mit Lindner abrechnete und welches er von einem Teleprompter ablas. Es war also vorbereitet gewesen.

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki schrieb zu der Kukies-Äußerung auf der Plattform X: "Damit wird die Empörung des Bundeskanzlers als peinliches Schauspiel entlarvt. 'Respekt', Herr Scholz." Die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär schrieb: "So krass. Scholz hat es einfach eiskalt geplant. Es war kein plötzliches Momentum während des Koalitionsausschusses. Und kein emotionaler spontaner Ausfall gegen Christian Lindner - er wollte diesen Ampelbruch. Soviel zum Thema 'Respekt'!"

Neuer Finanzminister Kukies sorgt mit Aussage für Wirbel
11:22 Uhr

Mann zündet Ehefrau in Buxtehude an - 42-Jährige stirbt

Traurige Nachricht aus Buxtehude: Eine bei einem Streit von ihrem Ehemann angezündete 42-Jährige ist rund einen Tag nach der Tat im Krankenhaus gestorben. Die Frau sei am Dienstagabend ihren lebensgefährlichen Brandverletzungen erlegen, teilte die Polizei in Stade mit. Ihr getrennt von ihr lebender 47-jähriger Ehemann hatte sie und sich selbst am Montag in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Benzin übergossen und angezündet (wir berichteten). Der Mann starb vor Ort, die Frau wurde in eine Spezialklinik gebracht. Laut Polizei hatte es zwischen beiden zuvor eine Auseinandersetzung gegeben.

Nach Angaben der Ermittler war das Paar verheiratet, lebte jedoch bereits seit längerer Zeit getrennt. Sie werteten die Tat als Mord. Wie es mit den Ermittlungen weitergeht, war wegen des Tods des mutmaßlichen Täters unklar. Die Polizei wollte ihre Ergebnisse nach der Untersuchung der Staatsanwaltschaft vorlegen. Diese entscheidet über das weitere Vorgehen.

Mann zündet Ehefrau in Buxtehude an - 42-Jährige stirbt
11:00 Uhr

Schlamm-Vulkan türmt riesige Feuerwand auf

Im Nordwesten Kolumbiens gibt es etliche sogenannte Schlammvulkane. Anders als bei normalen Vulkanen speien diese keine Lava. Nun bricht der "El Aburrido" aus. Dabei treten große Mengen lichtentzündlichen Methans aus, eine riesige Feuerwand entsteht.

Schlamm-Vulkan türmt riesige Feuerwand auf
10:39 Uhr

Post zu verschicken, wird deutlich teurer

Wenn Sie gerne Postkarten aus dem Urlaub verschicken oder ab und an mal etwas per Brief und nicht digital kommunizieren, müssen Sie ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Denn das Porto für Briefe und Postkarten wird im kommenden Jahr deutlich angehoben: Für einen Standardbrief werden ab 1. Januar 95 Cent statt wie bisher 85 Cent fällig, das Porto für eine Postkarte steigt von 70 Cent auf nun ebenfalls 95 Cent, wie die Deutsche Post mitteilte. Grund für die Preiserhöhungen seien "erhebliche Kostensteigerungen durch Inflation, steigende Löhne und weiter sinkende Briefmengen".

Post zu verschicken, wird deutlich teurer
10:24 Uhr

Wiese zum SPD-Wahlkampf mit Scholz: "Die Ausgangslage ist nicht einfach"

Für den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese ist klar: "Olaf Scholz ist entschlossen, die SPD in den Bundestagswahlkampf zu führen". Ob die SPD auch dazu entschlossen ist, sagt er nicht. Auf die Frage, ob es angesichts der Umfragen nicht vernünftig wäre, dass Olaf Scholz seine Kanzlerkandidatur zurückzieht, sagte Wiese im Frühstart von RTL und ntv: "Ich glaube, Olaf Scholz ist sehr entschlossen, die SPD in diesen Bundestagswahlkampf zu führen und am Ende werden wir auch eine erfolgreiche Sozialdemokratie am 23. Februar bei den Wahlen sehen. Die Ausgangslage ist nicht einfach, keine Frage. Wir leiden sicherlich etwas darunter, dass die SPD versucht hat in dieser Koalition FDP und Grüne bei Streitigkeiten zusammenzuhalten." Am vergangenen Mittwoch habe er "auf den Tisch gehauen" und den Finanzminister Christian Lindner aus der Koalition geschmissen. "Er hat Lindner richtigerweise vor die Tür gesetzt", so Wiese.

Wiese zum SPD-Wahlkampf mit Scholz: "Die Ausgangslage ist nicht einfach"
10:07 Uhr

Vulkanausbruch beeinträchtigt Flugverkehr auf beliebter Touristeninsel

Wenn Sie momentan in den Startlöchern für einen Trip nach Bali stehen, habe ich schlechte Nachrichten für Sie: Internationale Fluggesellschaften haben wegen des immer noch eruptiven Vulkans Lewotobi Laki-Laki Flüge von und zu der indonesischen Touristeninsel gestrichen. Mindestens 26 Inlands- und 64 Auslandsflüge seien abgesagt worden, sagte Flughafendirektor Ahmad Syaugi Shahab. Der Vulkan habe den Verkehr am Internationalen Flughafen I Gusti Ngurah Rai schon seit Beginn der Ausbrüche Anfang der vergangenen Woche gestört. In den vergangenen vier Tagen seien 84 Flüge betroffen gewesen. Tausende Urlauber saßen Medienberichten zufolge fest.

Der 1584 Meter hohe Vulkan auf der abgelegenen Insel Flores spuckt immer noch heiße Asche - allein am Dienstag mindestens 17 Mal. Die größte Aschesäule erreichte eine Höhe von neun Kilometern, wie das Zentrum für Vulkanologie mitteilte.

Vulkanausbruch beeinträchtigt Flugverkehr auf beliebter Touristeninsel
09:38 Uhr

Vergewaltigung, Würgen, Beißen, Schlagen: "Dämonenaustreiber" in Unterfranken verurteilt

Er malträtierte seine Opfer auf besonders grausame Weise: Weil er seinen Mitbewohnern angebliche Dämonen austreiben wollte, setzte ein 42-Jähriger in Unterfranken Schlafentzug, Drogen und psychische Manipulation als Methoden ein. Im Frühjahr 2023 fügte er einem Mitglied der Lebensgemeinschaft auf verschiedene Weise Gewalt zu - unter anderem durch Vergewaltigung, Würgen, Beißen und Schlagen. Die 31 Jahre alte Medizinstudentin, die zeitweise mit ihrem Peiniger verlobt war, trat als Nebenklägerin in einem Prozess gegen den Mann auf, der nun endete.

Das Landgericht Schweinfurt verurteilte den Angeklagten zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Zudem ordnete die Kammer die Unterbringung des 42-Jährigen in einer Entziehungsanstalt an, teilte ein Gerichtssprecher nach der Entscheidung mit. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig. Ein psychiatrischer Gutachter sagte im Prozess, dass der 42-Jährige durch Drogen zeitweise in einem "Wahn" gewesen sei, ab wann, ist jedoch unklar. In der Wohngemeinschaft, deren Oberhaupt der Verurteilte war, leben nach deren Angaben ein bis zwei Dutzend Menschen. Anliegen sei, Menschen auf ihrem Weg der Heilung und des Wachstums zu unterstützen. Im Umfeld der Gemeinschaft soll es bereits zu mehreren Todesfällen gekommen sein, unter anderem durch Suizid und Drogen. Mehrere Menschen sind bereits aus der Gemeinschaft ausgestiegen.

Vergewaltigung, Würgen, Beißen, Schlagen: "Dämonenaustreiber" in Unterfranken verurteilt
09:11 Uhr

Nikolaus verletzt sich auf Weihnachtsmarkt schwer

Bei einem Abseilakt hat sich in München ein als Nikolaus verkleideter Artist schwer verletzt. Der 34-Jährige sei am Dienstagabend auf einem Weihnachtsmarkt aufgetreten, teilte die Feuerwehr mit. Der "Nikolaus" habe an einem Drahtseil herunterschweben wollen und sei dabei gegen einen Transporter geprallt. Bei der Kollision verletzte sich der Artist schwer am Bein, wie es von der Feuerwehr weiter hieß. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum er den Transporter übersah, ist noch unklar.

Nikolaus verletzt sich auf Weihnachtsmarkt schwer
08:40 Uhr

Dobrindt: Werden nicht die "Trümmer der Ampel" auffangen

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat nach der Einigung auf einen Termin für eine Neuwahl die Hoffnung auf eine Umsetzung ausstehender Regierungsprojekte gedämpft. "Wir werden nicht die herabfallenden Trümmer einer gescheiterten Ampel auffangen", sagte Dobrindt im ZDF-"Morgenmagazin". Die Unionsparteien wollten nur bei Projekten mit der Regierung zusammenarbeiten, "die zwingend notwendig sind, die einen Zeitplan haben".

Projekten wie der Kindergelderhöhung oder einem Sofortmaßnahmenpaket für die Wirtschaft erteilte der CSU-Landesgruppenchef eine Absage: "Wir haben keinen Haushalt für 2025", betonte Dobrindt. "Wir werden jetzt nicht innerhalb weniger Tage einen Haushalt für 2025, mit wem auch immer, aufstellen können." Dies sei die Aufgabe einer neuen Bundesregierung. Es gebe "keine Mehrheit für Projekte der Ampel" im Bundestag.

Dobrindt: Werden nicht die "Trümmer der Ampel" auffangen
08:08 Uhr

Bus mit Hochzeitsgesellschaft verunglückt - nur die Braut überlebt

Ein Bus mit 25 Passagieren, die auf dem Rückweg von einer Hochzeit waren, ist in Pakistan in einen Fluss gestürzt. "Bisher sind 14 Leichen geborgen worden, zehn werden noch vermisst", teilte Rettungsdienstvertreter Wazir Asad Ali mit. Demnach wird davon ausgegangen, dass einzig die Braut den Unfall überlebt hat. Das Unglück ereignete sich am Dienstagabend in der nordpakistanischen Provinz Gilgit-Baltistan. Ein hochrangiger Polizeivertreter in der bergreichen Region bestätigte die Angaben des Rettungsdienstes.

Bus mit Hochzeitsgesellschaft verunglückt - nur die Braut überlebt
07:32 Uhr

Er ist der "Sexiest Man Alive"

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John Krasinski und seine Ehefrau Emily Blunt. Das Paar hat zwei Kinder. (Foto: picture alliance / Photoshot)

Er tritt in die Fußstapfen von Hollywood-Größen wie Brad Pitt, George Clooney, Dwayne Johnson und Paul Rudd: Der amerikanische Schauspieler John Krasinski ist für das US-Magazin "People" der "Sexiest Man Alive" des Jahres 2024. Das Magazin verkündete seine Wahl am späten Dienstagabend (Ortszeit) während der Fernsehsendung "The Late Show with Stephen Colbert". Krasinski übernimmt den Titel von Schauspieler Patrick Dempsey, der 2023 zum "Sexiest Man Alive" gekürt wurde.

Der Schauspieler und Regisseur sagte dem Magazin, er habe zunächst gedacht, dass ihm ein Streich gespielt werden könnte. Er erzählte "People" in der am Freitag erscheinenden Ausgabe, dass die Auszeichnung wahrscheinlich zu mehr als nur Witzen zu Hause führen wird: "Ich glaube, ich werde dadurch mehr Hausarbeit machen müssen." Er hoffe aber, dass seine Frau ihr Versprechen einlösen werde, das Cover als Tapete in ihrem Haus anzubringen, scherzte er. Krasinski ist mit der britischen Schauspielkollegin Emily Blunt verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter.

Er ist der "Sexiest Man Alive"
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

es gehört zu den politischen Gepflogenheiten in den USA: Im Laufe des Tages empfängt Präsident Joe Biden seinen Nachfolger Donald Trump im Weißen Haus, um mit ihm die Übergabe der Amtsgeschäfte zu besprechen. Mehr Gegensatz geht nicht: Als Biden vor vier Jahren Trump besiegte, scherte sich der Rechtspopulist nicht um die guten Sitten, verweigerte Biden den Empfang, torpedierte die Beglaubigung des Wahlsieges und blieb schließlich Bidens Vereidigung fern. Auch aus diesem Grund dürfte der Handshake mit Trump im Oval Office für Biden einer der bitteren Momente seiner nun zu Ende gehenden Amtszeit sein.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Eine Woche nach dem Aus der Ampel-Koalition gibt Bundeskanzler Olaf Scholz um 13 Uhr im Bundestag eine Regierungserklärung zur aktuellen Lage ab.

  • Das Bundeskabinett kommt zu seiner ersten Sitzung nach dem Bruch der Ampel-Koalition zusammen. Inhaltlich befasst sich das Kabinett unter anderem mit dem Regierungsbericht zur Entwicklung ländlicher Räume, der alle vier Jahre erstellt wird.

  • Angesichts des wachsenden russischen Drucks an der Ostfront und des nahenden Winters fordert NATO-Generalsekretär Mark Rutte mehr Unterstützung für die Ukraine.

  • Kurz nach dem Scheitern der Ampel-Koalition und mitten in der Konjunkturflaute stellen die Wirtschaftsweisen heute um 14.30 Uhr ihr Jahresgutachten vor.

  • Alexander Zverev strebt beim Saisonfinale der acht besten Tennisspieler des Jahres den womöglich entscheidenden Schritt zum Halbfinaleinzug an und trifft bei den ATP Finals in Turin auf Casper Ruud.

  • Im Prozess im Frankfurter Landgericht um ein mutmaßliches illegales Autorennen mit tödlichem Ausgang werden die Plädoyers der Staatsanwaltschaft sowie der Rechtsanwälte erwartet.

Kommen Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:02 Uhr

Er prahlte online mit Geheimdienst-Informationen - jetzt muss er in Haft

Im September 2019 tritt Jack Teixeira in die US-Nationalgarde ein. 2021 erhält der junge Mann die offizielle Freigabe, auch streng geheime Regierungsdokumente einzusehen. Er fackelt nicht lange und veröffentlicht ab Januar 2022 vorsätzlich Informationen, die als "geheim" und "streng geheim" eingestuft waren, in einem geschlossenen Chat-Raum auf der bei Videospielern beliebten Plattform Discord. Von dort aus verbreiten sie sich im Internet, bis auch Behörden und Medien darauf aufmerksam werden. Erst im Frühling 2023 wird das Leck publik. Texeira wird festgenommen.

Nun ist der 22-Jährige wegen der Veröffentlichung Hunderter Seiten geheimer Informationen zur Landesverteidigung zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der IT-Spezialist hatte sich im März der vorsätzlichen Aufbewahrung und Weitergabe von Verschlusssachen schuldig bekannt und war eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft eingegangen, unter deren Bedingungen ihm eine Haftstrafe von 11 bis 16 Jahren drohte. Nun entschied ein Richter in Boston, dass der junge Mann 15 Jahre ins Gefängnis muss.

Er prahlte online mit Geheimdienst-Informationen - jetzt muss er in Haft
06:50 Uhr

Mindestens elf Verletzte bei Explosion in Louisville

Bei einer Explosion in Louisville sind mindestens elf Menschen verletzt worden. Die Explosion ereignete sich in einem Werk, das Lebensmittelfarben herstellt, und zerstörte Fensterscheiben und Türen von Gebäuden in der Nähe. Videos lokaler Nachrichten zeigten das Industriegebäude, dessen Mittelteil brannte und teilweise eingestürzt war. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar. Das Unternehmen Givaudan Sense Colour reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Im April 2003 war an derselben Stelle ein Arbeiter bei einer Explosion ums Leben gekommen. Ermittler hatten damals festgestellt, dass ein Druckentlastungsventil fehlte, was zur Explosion führte. Givaudan hatte die Anlage 2021 erworben.

Sieben der aktuell Verletzten wurden im Klinikum der University of Louisville Health behandelt. Nach Angaben des leitenden Arztes, Jason Smith, befinden sich zwei von ihnen in kritischem Zustand. Man habe auch Dekontaminationsmaßnahmen eingeleitet, um die Opfer von Chemikalien zu befreien.

Mindestens elf Verletzte bei Explosion in Louisville
06:19 Uhr

Falscher Kanzlerkandidat? Mützenich bestätigt "Grummeln" in der SPD

Kanzler Olaf Scholz ist alles andere als beliebt. Das stellt die SPD vor der anstehenden Neuwahl vor Probleme. Fraktionschef Rolf Mützenich hat dahingehend eingeräumt, dass es in seiner Partei Debatten über den idealen Kanzlerkandidaten gibt. "Ja, Grummeln ist da. Natürlich gibt es auch diese Stimmen", sagte Mützenich im ZDF-"heute journal". Am Ende wisse die Partei aber, dass sie nur gemeinsam gewinnen könne. Auf die Nachfrage, ob dies mit Olaf Scholz passieren werde, antwortete Mützenich: "Da bin ich fest von überzeugt."

Auf die Frage, ob es ihn jucke, dass Christian Lindner Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Gewinner der kommenden Bundestagswahl sehe und für Scholz das Rennen gelaufen sei, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Abend im Gespräch mit Pinar Atalay bei "RTL Direkt": "Es juckt mich in dem Sinne nicht, weil ich mich auch nicht an Herrn Merz messe, aber ich will mich auch nicht an ihm abarbeiten." Auf der Strecke würden die Unterschiede zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz deutlich werden. Der CDU-Chef und Kanzlerkandidat der Union habe etwa "eine komische Interpretation von Leistungsträgern in der Gesellschaft". Mützenich betonte, dass Merz noch "nie ein Regierungsamt innegehabt hätte" und sich in der Vergangenheit "sehr schnell von der Politik in die Wirtschaft verabschiedet" habe. Auf den Hinweis, dass Merz besser ankomme als Scholz, sagte Mützenich: "Ich möchte mit dem Kanzler mit seiner Erfahrung antreten." Scholz habe "eine Menge in dieser Koalition aushalten müssen. Ab jetzt kann er zeigen, was in ihm steckt." Im aktuellen Trendbarometer von RTL/ntv kommt die Union auf 33 Prozent, die SPD liegt mit 16 Prozent weit dahinter. Bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz liegt Merz zwar vor Scholz. Noch beliebter ist aber Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD.

Falscher Kanzlerkandidat? Mützenich bestätigt "Grummeln" in der SPD
05:56 Uhr

Bahn macht Millionen mit Grundstücken - Grüne empört

Die Deutsche Bahn hat seit dem Jahr 2020 mehr als 1500 Grundstücke verkauft und dabei rund 364,4 Millionen Euro eingenommen. Weitere 150 Liegenschaften will der bundeseigene Konzern noch in diesem Jahr veräußern und zusätzliche 100 im kommenden Jahr, wie die Bahn auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel mitteilte. Das würde dem Unternehmen rund 75 Millionen Euro zusätzlich einbringen. Insgesamt hätte die Bahn dann zwischen 2020 und 2025 Grundstücke mit einer Größe von rund 12,8 Millionen Quadratmetern beziehungsweise 1280 Hektar verkauft.

Gastel kritisiert die Veräußerungen. "Es darf für die Deutsche Bahn kein Geschäftsmodell sein, solche Flächen herzugeben", teilte er mit. Bisher habe der Konzern stets von "wenigen gezielten Ausnahmen" gesprochen. "1500 Fälle in gerade einmal vier Jahren sprechen eine andere Sprache." Für die Flächen gebe es vielfachen Bedarf. "In ganz Deutschland suchen Unternehmen händeringend nach Abstellflächen für ihre Züge", teilte Gastel weiter mit. "Zudem gibt es vielerorts Bestrebungen für Strecken-Reaktivierungen und überlastete Knoten brauchen Entlastung." Dass die Bahn die Grundstücke in großem Stil hergebe, passe da nicht zusammen.

Bahn macht Millionen mit Grundstücken - Grüne empört