Montag, 28. Oktober 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:33 Uhr

Das war Montag, der 28. Oktober 2019

Haben Sie vor kurzem zufällig eine herrenlose Geige gefunden? Der bekannte britische Musiker Stephen Morris vermisst nämlich sein Instrument (hier gibt es Bilder davon). Er hat seine über 300 Jahre alte Geige mit einem Wert von mehreren hunderttausend Euro in einem Zug in London vergessen.

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Morris, der bereits mit David Bowie und Stevie Wonder zusammengearbeitet und bei Soundtracks von Filmen wie "Der Herr der Ringe" und "James Bond" mitgewirkt hatte, ist "am Boden zerstört" und ruft mögliche Finder dazu auf, ihm sein Instrument wieder zurückzubringen.

Liebe Leserinnen und Leser, ich stelle Ihnen nur noch kurz die meistgelesenen Artikel des Tages und verabschiede mich in den Feierabend. Hoffentlich vergesse ich nichts in der Bahn auf dem Weg nach Hause.    

AKK gerät nach Thüringen-Pleite unter Druck

So hat Thüringen im Detail gewählt

Britisches Unterhaus lehnt Neuwahl ab

Trump wird beim Baseball ausgebuht

Frau stirbt auf Babyparty

22:04 Uhr

VDA-Präsident? Gabriel "staunt" über Gerüchte

Am Wochenende berichtete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf informierte Kreise, der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel soll neuer Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) werden. Doch jetzt meldet sich Gabriel selbst zu Wort.

Nach Darstellung der "Zeit" zeigt sich der Politiker verwundert über die Debatte. Er sei daran nicht beteiligt worden. "Ich habe mich nicht ins Spiel gebracht und bin nicht offiziell vom VDA angesprochen worden", sagte Gabriel dem Blatt. "Ich staune ein bisschen, bin aber auch weit genug weg in den USA und sehe mir das mit großer Gelassenheit an." Es habe mit ihm keine formellen Gespräche darüber gegeben: "Die gab es nicht."

21:42 Uhr

Al-Bagdadi auf hoher See bestattet

Die sterblichen Überreste des IS-Anführers, Abu Bakr al-Bagdadi, sind auf hoher See bestattet worden. Dies verlautete aus dem Pentagon. Genauere Angaben zu Ort und Verlauf der Bestattung al-Bagdadis wurden aber nicht gemacht. Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, Mark Milley, hatte zuvor bei einer Pressekonferenz gesagt, die "Beseitigung" von al-Bagdadis Überresten sei "angemessen" gehandhabt worden und abgeschlossen.

Der IS-Chef hatte sich in der Nacht zum Sonntag bei einem US-Militärangriff auf sein Versteck in Nordwestsyrien durch Zünden einer Sprengstoffweste selber getötet.

21:20 Uhr

US-Demokraten treiben Impeachment voran

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Pelosi kündigt eine Plenumsabstimmung zum Trump-Impeachment an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Demokraten im Repräsentantenhaus schalten bei den Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump einen Gang hoch. Noch in dieser Woche soll es erstmals eine Plenumsabstimmung dazu geben, kündigte die Sprecherin der Parlamentskammer, Nancy Pelosi, in einem Schreiben an Abgeordnete an. Damit könne das Weiße Haus das Fehlen eines Plenarbeschlusses nicht mehr als Ausrede nutzen, um die Untersuchung zu boykottieren, erklärte Pelosi. "Niemand steht über dem Gesetz", betonte die Demokratin.

Mit der geplanten Abstimmung sollen unter anderem öffentliche Anhörungen ermöglicht werden und dem Justizausschuss eine größere Rolle bei der Vorbereitung der eigentlichen Abstimmung zur Amtsenthebung zukommen.

US-Medienberichten zufolge ist die Abstimmung im Plenum für Donnerstag geplant.

20:41 Uhr

Jenny Elvers bricht sich Rippe beim "Dancing on Ice"-Training

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Jenny Elvers gibt nicht auf.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Training mit Folgen hat "Dancing on Ice"-Kandidatin Jenny Elvers erleben müssen. Die Schauspielerin und Autorin sei am Donnerstag in der Eishalle gestürzt, berichtet die "Bild"-Zeitung. "Nach dem Training schossen mir die Tränen in die Augen und ich bekam nicht gut Luft", so Elvers. Obwohl sie gemerkt habe, "dass etwas nicht in Ordnung war", habe sie weiter trainiert. Erst drei Tage später schließlich die Diagnose in einer Notaufnahme in Berlin: ein glatter Rippenbruch.

Seither nehme die 47-Jährige Schmerzmittel. Aufgeben komme für sie nicht infrage. "Ich bin extrem hart im Nehmen, ein alter Show-Hase", lauten ihre Worte. Die gebrochene Rippe sei zwar "ein total herber Rückschlag", dennoch wolle sie beim Start der Sat.1-Show am 15. November dabei sein.

20:16 Uhr

Legendärer Produzent Robert Evans ist tot

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Robert Evans zählte in den 60er und 70er Jahren zu den erfolgreichsten Filmproduzenten.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der Filmproduzent und langjährige Produktionschef des Studios Paramount Pictures, Robert Evans, ist tot. Evans wurde 89 Jahre alt. Hit-Filme wie "Rosemaries Baby", "Love Story" und "Der Pate" entstanden unter seiner Verantwortung als Studio-Chef. Zu seinen weiteren Filmproduktionen zählten Klassiker wie "Chinatown", "Der Marathon-Mann" und "Cotton Club".

Der gebürtige New Yorker und frühere Schauspieler war in Hollywood auch als Frauenheld bekannt. Er war sieben Mal verheiratet, darunter mit "Love Story"-Star Ali MacGraw. Aus der 1969 geschlossenen Ehe ging Sohn Joshua Evans hervor.

20:06 Uhr
Breaking News

Britisches Unterhaus lehnt Neuwahl ab

Das britische Unterhaus hat die Neuwahl-Pläne von Premierminister Boris Johnson abgelehnt. Johnson wollte mit einer Neuwahl am 12. Dezember eine Mehrheit im Parlament wiedererlangen und so den Brexit-Streit lösen.

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19:46 Uhr

Trump vergleicht Chicago mit Afghanistan

Dass Eddie Johnson, der Polizeichef von Chicago, einer Konferenz mit ihm fernbleibt, kann Donald Trump nicht kommentarlos hinnehmen. "Er macht seinen Job nicht", sagt der US-Präsident bei der Polizeikonferenz über Johnson.  

Trump verweist dann darauf, dass im vergangenen Jahr 565 Menschen in Chicago ermordet worden seien. "Es ist peinlich für uns als Nation, überall auf der Welt reden sie über Chicago. Afghanistan ist ein sicherer Ort im Vergleich", sagt Trump.

Johnson hatte seine Absage Medienberichten zufolge damit begründet, dass er nicht guten Gewissens zuschauen könne, wenn aus dem Weißen Haus Beleidigungen und Hass gegen andere Ethnien kämen.

19:27 Uhr

Johnson akzeptiert neuen Brexit-Termin

Der britische Premierminister Boris Johnson hat einer Verschiebung der Brexit-Frist bis spätestens zum 31. Januar 2020 zugestimmt. Das geht aus einem Schreiben Johnsons an EU-Ratspräsident Donald Tusk hervor, das die Regierung in London veröffentlichte.

Am Morgen hatte Tusk mitgeteilt, dass die bleibenden EU-Staaten den Antrag aus London stattgeben wollen und eine flexible Verlängerung bis spätestens Ende Januar anbieten.

Johnson will heute noch im Parlament eine Neuwahl erreichen. Mit der Abstimmung wird gegen 19.45 Uhr gerechnet.

18:59 Uhr

Mann stirbt kopfüber am Schornstein

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Der Mann hing mehr mehr als 14 Stunden kopfüber an der Spitze dieses Schornsteins.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Mann, der seit heute Nacht kopfüber an der Spitze eines über 80 Meter hohen Schornsteins hing, ist gestorben. Das bestätigte nun die Polizei im nordenglischen Carlisle. Die Feuerwehr hatte stundenlang versucht, den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien und ihn heil auf den Boden zu bringen. Warum er auf den Schornstein kletterte, war zunächst unklar.

18:28 Uhr

Fake-Satellit von Samsung kracht auf Pferdefarm

Eines Morgens staunt Familie Welke über ein silbernes Objekt im Garten. Das Gerät sieht aus wie ein Satellit und ist offensichtlich demoliert. Schließlich geben die Trümmerteile genug Hinweise: Offenbar steckt eine fragwürdige Werbeaktion eines Tech-Riesen hinter dem Absturz.

 

18:26 Uhr

Durchschnittlicher Krankenkassenbeitrag steigt leicht

Keine Panik, das heißt noch nicht, dass Sie tiefer in die Tasche greifen müssen. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz steigt im kommenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent an, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. Grund dafür: Die Ausgaben steigen stärker als die Einnahmen.

Allerdings legt jede Krankenkasse selbst fest, wie hoch ihr tatsächlicher Zusatzbeitrag ausfällt. Auch Beitragssenkungen seien bei Kassen mit hohen Finanzreserven möglich, betonte das Ministerium.

Die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags wird jährlich neu festgelegt und spiegelt als Orientierungsgröße den Finanzbedarf der Kassen insgesamt wieder.

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17:56 Uhr

Juncker spricht über Alkoholvorwürfe

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Wäre lieber betrunken: Jean-Claude Juncker.

(Foto: picture alliance/dpa)

Den scheidenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker haben Alkoholvorwürfe gegen ihn nach eigener Aussage zunächst getroffen. "Am Anfang hat mich das sehr gestört", sagte Juncker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Mittlerweile interessiere ich mich nicht mehr für solche Behauptungen."

Juncker hatte in der Vergangenheit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Beim Nato-Gipfel 2018 etwa wankte und taumelte er, mehrere Staats- und Regierungschefs mussten ihn stützen. Die EU-Kommission erklärte dazu, er habe Ischias-Probleme gehabt.

Auch bei anderen Gelegenheiten verwies Juncker in der Vergangenheit auf seine Ischias-Probleme, etwa bei einem Auftritt im irischen Parlament, wo er beim Treppensteigen wackelig wirkte und sagte: "Ich habe einige Probleme beim Laufen. Ich bin nicht betrunken. Ich habe Ischias-Probleme. Ich wäre lieber betrunken. Hah!"

17:20 Uhr

Mann hängt seit Nacht kopfüber in 80 Metern Höhe

Ein Mann hängt seit heute Nacht an der Spitze eines über 80 Meter hohen Schornsteins im nordenglischen Carlisle. Die Feuerwehr versucht seit vielen Stunden, den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien und ihn heil auf den Boden zu bringen.

Ein Rettungsversuch mit einem Hubschrauber scheiterte, jetzt soll eine besondere Hebebühne zum Einsatz kommen.

Anwohner hatten Medienberichten zufolge gegen 2:20 Uhr nachts (Ortszeit) Schreie und Jammern aus großer Höhe gehört. Es ist nach Angaben der Einsatzkräfte unklar, wie und warum der Mann bis zur Spitze gelangte. Auch die Verfassung des Mannes sei unbekannt. Die Polizei gab an, "sehr besorgt" zu sein.

17:01 Uhr

Schüsse vor Moschee in Frankreich

Im südfranzösischen Bayonne sind Berichten zufolge zwei Menschen vor einer Moschee durch Schüsse verletzt worden. Anschließend sei ein Mann geflohen, berichtet die Zeitung "Sud Ouest".

Eine Person wurde festgenommen, der Polizeieinsatz geht aber weiter. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um den mutmaßlichen Schützen.

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16:24 Uhr

Evelyn Burdecki blamiert sich mit Nacktfoto

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Wow, sie hat sooooo große Brüste! Moment, aber warum sind auch ihre Finger soooo lang!? Reality-Star Evelyn Burdecki hat auf Instagram ein Oben-Ohne-Bild hochgeladen und dafür einen Shitstorm geerntet.

Auf dem Foto ist Burdecki von der Seite zu sehen, wie sie im Meer steht und ihre Brüste gerade so mit der Hand verdeckt. Dabei sehen ihre Finger auffällig lang aus und auch mit den Farbschattierungen an ihrem Oberarm scheint etwas nicht zu stimmen. Ganz direkt fragen einige User in den Kommentaren: "Hast du deine Brüste gephotoshoppt?"

Auf Nachfrage von "Bild" gibt Burdecki zu, dass sie tatsächlich versucht hatte, ihr Brüste mit Photoshop zu bearbeiten: "Na, das hat ja geklappt! Ich glaube, ich mache jetzt mal einen Lehrgang! Lieber so ein Fail als eine missglückte Brust-OP, nach der Photoshop auch nichts mehr ausrichten kann."

15:51 Uhr

Linke-Politikerin nach PKK-Tweet verurteilt

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Cansu Özdemir ist Co-Vorsitzende der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die kurdische Arbeiterpartei PKK gilt als terroristische Vereinigung und ist seit 1993 in Deutschland verboten. Die Co-Vorsitzende der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Cansu Özdemir, ist heute wegen der Verbreitung eines Fotos mit der PKK-Flagge des Verstoßes gegen das Vereinsgesetz schuldig gesprochen worden.

Eine Geldbuße in Höhe von 4500 Euro setzte die Richterin am Amtsgericht Altona aber zur Bewährung aus. Zugleich machte sie Özdemir die Auflage, 1000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zu spenden.

Özdemir hatte das Foto der dpa im November 2017 unter dem Tweet "Weg mit dem Verbot der #PKK! #ForbiddenInGermany" bei Twitter gepostet.

15:20 Uhr

Putin telefoniert mit Merkel

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Kremlangaben Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonisch über die Lage in Syrien informiert. Dabei legte der Kremlchef mit Blick auf die russisch-türkischen Vereinbarungen vom 22. Oktober Augenmerk darauf, dass die territoriale Unversehrtheit Syriens wieder hergestellt werden müsse. Die Russen fordern den Abzug aller US-Truppen.  

Putin und Merkel seien sich einig gewesen, dass die Vereinbarungen einer Stabilisierung der Lage im Nordosten Syriens dienten, hieß es in einer vom Kreml veröffentlichen Mitteilung.

14:44 Uhr

Kommt Kindermörder Dutroux vorzeitig frei?

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Einer der schlimmsten Verbrecher Belgiens kann bereits 2021 auf freien Fuß kommen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Marc Dutroux ist einer der schlimmsten Verbrecher in der Geschichte Belgiens. In den Jahren 1995 und 1996 ermordete Dutroux zwei Mädchen und einen Komplizen; außerdem entführte und vergewaltigte er insgesamt sechs Mädchen. 1996 wurde er festgenommen und 2004 zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt.

Jetzt, 23 Jahre nach seiner Festnahme, wird ein Experten-Team ein neues psychiatrisches Gutachten des verurteilten Kindermörders erstellen. Ein Brüsseler Gericht gab einem entsprechenden Antrag der Anwälte des Belgiers statt. Demnach sollen der psychische Zustand des 62-Jährigen und die von ihm ausgehende Gefahr für die Allgemeinheit erneut untersucht werden.

Die Anwälte wollen so mittelfristig eine Haftentlassung unter Auflagen für ihren zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilten Mandanten erwirken.

Bruno Dayez, einer der Anwälte von Dutroux, hatte Anfang 2018 angekündigt, sich für eine vorzeitige Haftentlassung seines Mandanten nach 25 Jahren Haft, also im Jahr 2021 einzusetzen.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Josephin Hartwig verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme nun ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:19 Uhr

Premiere: Bogotá wählt eine Frau zum Stadtoberhaupt

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Claudia López

(Foto: REUTERS)

Zum ersten Mal in der Geschichte Kolumbiens wird die Hauptstadt Bogotá von einer Frau angeführt: Claudia López gewann die Wahl. Die Mitte-Links-Politikerin setzte sich mit rund 35 Prozent der Stimmen gegen den liberalen Politiker Carlos Fernando Galán durch. Die offen homosexuelle López hat sich unter anderem als Anti-Korruptions-Kämpferin einen Namen gemacht. "Wir haben nicht nur gewonnen, wir verändern auch die Geschichte", schrieb die Wahlsiegerin bei Twitter.

13:47 Uhr

21-jährige Britin in Kambodscha verschwunden

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Nach dem Verschwinden einer britischen Touristin in Kambodscha haben Polizei und Armee des Landes eine großangelegte Suche nach der 21-Jährigen gestartet. Auf der Insel Koh Rong im Süden Kambodschas sind fast 200 Polizisten, Soldaten und Taucher im Einsatz, teilte ein Behördenvertreter mit.

Die Britin Amelia Bambridge war zuletzt am Donnerstag gegen 3.30 Uhr bei einer Strandparty gesehen worden. Die Taucher suchten im Meer vor Koh Rong nach der Vermissten, die anderen Einsatzkräfte durchkämmten den Dschungel. Britischen Medien zufolge hatte sich Bambridge während ihres Urlaubs mit anderen Touristen angefreundet. Sie sei vermisst gemeldet worden, nachdem sie nicht wie geplant offiziell aus ihrem Hostel ausgecheckt hatte. Die Tasche und das Handy der 21-Jährigen wurden am sogenannten Police Beach gefunden, wo die Strandparty stattgefunden hatte.

13:25 Uhr

Mann entschuldigt sich auf Serviette - nach Fahrerflucht

"Sorry! Musste ausweichen und bin knapp bei Kasse" - das hatte ein bislang Unbekannter auf eine Serviette geschrieben, nachdem der Täter einen parkenden Wagen gerammt hatte. Das Opfer - eine 43-jährige Opel-Fahrerin - übergab die Serviette der Polizei. In der Ruhrgebietsstadt Hagen ereignete sich der Unfall am Samstag zwischen 19.30 Uhr und 21 Uhr. Die Polizei sucht nach Zeugen.

13:04 Uhr

Fahrgäste verwirrt: Uhrzeit am Münchener Bahnhof noch falsch

Es ist in Deutschland immer noch so: Zwei Mal jährlich werden die Uhren umgestellt. Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag ist wieder Winter- oder auch Normalzeit. Das sorgte nun aber bei Reisenden am Münchener Hauptbahnhof für Verwirrung - denn dort stimmte die Zeitanzeige nicht. Einige Züge in München hatten laut den Uhren am Gleis eine Stunde Verspätung, wie Handy-Fotos von Passagieren zeigen. In Wahrheit fuhren sie jedoch pünktlich ab. Ein Sprecher bestätigte den Vorfall: "Normalerweise läuft das über eine Mutter-Uhr, bei einigen Uhren hat die Übertragung nicht funktioniert." Die Bahn suche derzeit nach den Ursachen für die Panne.

Auch im Allgäu hätten sich Bahnreisende gemeldet, dass die falsche Zeit angezeigt werde, sagte der Sprecher. "Techniker haben die Störungen am Sonntagvormittag dann behoben." Zu Verspätungen sei es nicht gekommen. Es habe keinerlei betriebliche Probleme gegeben, teilte das Unternehmen mit. Deutschlandweit muss die Bahn etwa 120.000 Uhren umstellen - das geschieht nicht manuell, sondern über eine Funkverbindung.

12:42 Uhr

Dieser Star geht 2020 wieder auf Tour

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Barbara Schöneberger

(Foto: imago images/APress)

"Ich verspreche uns allen wieder einen hohen Spaßfaktor!" Wer hat's gesagt? Genau: Barbara Schöneberger. Die Moderatorin, Sängerin und Entertainerin geht im nächsten Jahr wieder auf Tour und wird diesmal nicht nur singen, sondern auch noch mit ein paar Anekdoten aus dem Leben unterhalten. Unter dem Motto "Alles Gute und so weiter" startet Schöneberger ("Männer muss man loben") ihre Konzertreise im Oktober 2020 in Halle/Saale. "Die Tournee Anfang 2019 hat solchen Spaß gemacht, dass mein Team und ich direkt beschlossen haben, auch 2020 wieder durch Deutschland zu reisen", kündigte die Moderatorin an. Insgesamt sind elf Auftritte geplant.

12:17 Uhr

Schüsse fallen bei Mahnwache in Texas

Bei einer Mahnwache für zwei ermordete Menschen in der Nähe von Greenville, Texas sind am Sonntag Schüsse gefallen. Menschen seien diesmal nicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zuvor, am Samstag, waren bei einer Party zwei Menschen erschossen worden, 14 weitere Menschen wurden verletzt. Das berichtet CNN. Die Polizei suche noch immer nach dem Schützen. Zum Zeitpunkt der Tat sei totales Chaos ausgebrochen. Am Veranstaltungsort gibt es keine Überwachungskameras.

"Es entsetzt mich, dass niemand in der Lage ist, uns eine bessere Beschreibung dieses Schützen zu geben", sagte der Sheriff. "Aufgrund der vielen verschiedenen Beschreibungen, die von den Anwesenden dieser Party gegeben wurden, haben wir zu diesem Zeitpunkt leider keine zuverlässigen Informationen zum Täter."

11:48 Uhr

Wichtige Zufahrtsstraßen im Libanon von Aktivisten blockiert

  • Mit brennenden Reifen und Mülltonnen haben Demonstranten im Libanon Blockaden zu wichtigen Zufahrtsstraßen in die Hauptstadt Beirut eingerichtett.
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    Der Libanon hat eine der höchsten Staatsschuldenquoten weltweit.

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Im Nordosten der Stadt errichteten Demonstranten Straßensperren mit Autos und stellten Zelte auf, um gegen die Regierung zu demonstrieren.
  • Seit mehr als zehn Tagen kommt es in dem kleinen Mittelmeerland zu Massenprotesten gegen die Regierung. Auslöser waren angekündigte Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen der Regierung, wie etwa die Einführung einer neuen Gebühr auf Anrufe über Internetdienste wie WhatsApp.
11:21 Uhr

67-Jährige bringt nach natürlicher Empfängnis Mädchen zur Welt

Das ist schon eine ziemlich unglaubliche Geschichte: In China hat eine 67-Jährige ein nach ihren Angaben natürlich gezeugtes Kind zur Welt gebracht. Das Mädchen sei am Freitag per Kaiserschnitt zur Welt gekommen und gesund, teilte das Krankenhaus in der ostchinesischen Stadt Zaozhuang mit. Die 67-jährige Tian und ihr Mann Huang sind damit nach eigenen Angaben die ältesten Eltern eines auf natürliche Weise gezeugten Neugeborenen in China.

"Das Kind wurde uns beiden vom Himmel geschenkt", sagte der 68-jährige Huang. Wie die staatliche Zeitung "Global Times" berichtete, wählte das Paar entsprechend auch den Namen für das Mädchen aus: Tianci heißt so viel wie "Geschenk des Himmels".

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10:48 Uhr

Vater tötet offenbar eigene Familie in Wien

In der Nähe von Wien hat sich offenbar eine Familientragödie abgespielt: Ein 31-jähriger Familienvater wird verdächtigt, seine Frau und die beiden Kinder getötet zu haben.

  • Der Mann soll seine 29-jährige Frau und seine zweijährige Tochter erstochen haben. Der mit schweren Atemproblemen ins Krankenhaus gebrachte elf Monate alte Sohn starb laut Behörden am Montag im Krankenhaus. Vermutlich habe der Beschuldigte versucht, das Baby zu ersticken, erklärte ein Polizeisprecher.
  • Es deute alles darauf hin, dass Beziehungsstreitigkeiten die Tat ausgelöst hätten. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktionen der Leichen an.
  • Der 31-Jährige aus Kottingbrunn südlich von Wien hatte sich am Sonntag bei der Polizei gemeldet und gesagt, er habe seine Familie getötet.
  • Der Verdächtige ließ sich vor seinem Haus widerstandslos festnehmen. Dort fanden die Ermittler die 29-jährige Frau und die Tochter tot vor.
10:30 Uhr
Breaking News

EU-Staaten stimmen Brexit-Aufschub bis Januar zu

Die EU gewährt Großbritannien einen weiteren Aufschub für den Brexit um drei Monate bis Ende Januar 2020. Das sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. Bislang war vorgesehen, dass es am Donnerstag um 24.00 Uhr MEZ soweit sein sollte.

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10:23 Uhr

Nach Leichenfund in Lkw: 24 Familien suchen Angehörige

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Bei einer Mahnwache sind Kerzen und Schilder für die Opfer aufgestellt worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Fund von 39 Leichen in einem Lastwagen in Großbritannien deutet immer mehr darauf hin, dass viele Opfer aus Vietnam kommen. In dem südostasiatischen Land meldeten sich nach Berichten der staatlich gelenkten Presse 24 Familien, die Angehörige vermissen. Die meisten davon kommen aus der armen zentralvietnamesischen Provinz Nghe An, die als eines der Zentren von Menschenhandel gilt.

Die Identifizierung der Leichen wird nach Angaben der britischen Polizei möglicherweise dadurch erschwert, dass Verwandte der Opfer selbst illegal in Großbritannien leben und Angst haben, sich bei der Polizei zu melden. Anfangs wurde vermutet, dass es sich bei den Toten um Chinesen handelt. Die Umstände deuten stark darauf hin, dass es sich bei den Opfern um ins Land geschleuste Migranten handelt.

10:01 Uhr

Größtes Baumhaus der Welt abgebrannt

Mit 80 Zimmern und einer Höhe von 97 Fuß war es das größte der Welt - nun ist das "Minister´s Treehouse" in Crossville, Tennessee, abgebrannt - in nur 15 Minuten, wie das Onlinemagazin Curbed berichtet. 1993 hatte Horace Burgess angefangen, das Haus zu bauen. Er erklärte damals, Gott habe zu ihm gesprochen und ihm erklärt: "Wenn du mir ein Baumhaus baust, gebe ich dir das Material dafür." So ähnlich passierte es dann auch - Gemeindemitglieder brachten ihm Holz und Burgess konnte insgesamt fünf Etagen bauen. Im laufe der Jahre wurde das Baumhaus immer bekannter und zur Touristenattrakton. Auch Gottesdienste fanden statt. 2012 wurde es für die Öffentlichkeit geschlossen, da schon damals Mängel im Brandschutz festgestellt wurden. Wie genau das Feuer nun ausbrach, steht noch nicht fest.

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09:31 Uhr

Gottschalk sucht wieder Kandidaten für "Wetten dass...?"

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Gottschalk moderierte bis 2011 "Wetten, dass...?"

(Foto: picture alliance/dpa)

Da wird einem doch gleich ganz kribbelig zumute: "Wetten, dass...?" kommt zurück. Zunächst ist eine Neuauflage der Show mit Thomas Gottschalk am 7. November 2020 geplant. Das teilte das ZDF mit. Gesucht würden nun Wetten, Kandidaten könnten sich bewerben. Laut Gottschalk handelt es sich um ein einmaliges Comeback der Samstagabendshow, die er bis Dezember 2011 moderiert hat.

"Wetten, dass..?" kam 1981 mit Frank Elstner ins Fernsehen, 1987 übergab Elstner an Gottschalk. Dieser moderierte, mit Unterbrechung, 151 Ausgaben in 24 Jahren. Mit Nachfolger Markus Lanz wurde die Fernsehshow im Dezember 2014 eingestellt.

Ihren Wettvorschlag können Sie hier einreichen.

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09:15 Uhr

Team ehrt Krankenschwester auf dem Weg zur Organspende

30 Jahre lang arbeitet die Krankenschwester Mary in einem Krankenhaus in Pennsylvania. Mit nur 58 Jahren stirbt sie überraschend an einem Gehirn-Aneurysma. Als ihre Kollegen dann feststellen, dass die Krankenschwester Organspenderin ist, überlegen sie sich etwas Besonderes, berichtet "Good Morning America". Für den letzten Gang zur Organentnahme bilden über 100 Kollegen eine Reihe in den Gängen, um ihr die letzte Ehre zu erweisen.

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08:40 Uhr

"Backpacker-Mörder" stirbt - ohne jemals zu gestehen

Der "Backpacker-Mörder" aus New South Wales, Australien, ist tot. Das berichtet CNN. Ivan Milat hatte sieben Menschen getötet - darunter auch die drei Deutschen Simone Schmidl, Gabor Neugebauer und Anja Habschied. Dafür saß er mehr als 20 Jahre bis zu seinem Tod im Gefängnis in Sydney.  Ermittler gehen davon aus, dass die tatsächliche Anzahl seiner Opfer, zumeist Rucksacktouristen, deutlich höher liegt. Trotz forensischer Beweise bestritt Milat, die Taten begangen zu haben. Überführt wurde er, weil ein 24-jähriger britischer Backpacker entkommen und ihn identifizieren konnte. Gegenstände, die seinen Opfern gehörten, fand die Polizei in Milats Haus.

Bis zuletzt hatten Ermittler versucht, dem inzwischen 74-Jährigen ein Geständnis zu entlocken. Die Brutalität seiner Morde - er hat sie erstochen, erschossen, totgeprügelt oder enthauptet- diente als Vorlage für den Film "Wolf Creek". Milat starb an Speiseröhren- und Magenkrebs.

08:16 Uhr

Nach Unfall: Kartoffelchips verteilen sich auf Autobahn

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Nach ersten Schätzungen liegt die Schadenshöhe bei etwa 90.000 Euro.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 in Brandenburg sind drei Männer schwer verletzt worden.

  • Ein 36-jähriger Lastwagenfahrer sei mit seinem Fahrzeug auf einen auf der Standspur stehenden Lkw, in dem zwei 34-Jährige saßen, aufgefahren, teilte die Polizei mit.
  • Nach dem Zusammenprall wurden die drei Beteiligten in ein Krankenhaus gebracht.
  • Der Lastwagen, der wegen eines technischen Defekts auf dem Standstreifen parkte, verlor mit Kartoffelchips geladene Kästen, die sich auf der Autobahn verteilten.
  • Nach Polizeiangaben wurde außerdem der Tank des Fahrzeugs beschädigt, sodass Kraftstoff auf die Fahrbahn floss.
  • Nach dem Unfall zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin wurde die A2 in Richtung Magdeburg voll gesperrt.
07:54 Uhr

Kongressabgeordnete räumt Posten nach Sex-Skandal

Weil sie ein Verhältnis mit einer Mitarbeiterin gehabt haben soll, ist die demokratische US-Kongressabgeordnete Katie Hill zurückgetreten. Auf einem Blog waren intime Fotos der Politikerin aufgetaucht. "Schweren Herzens" habe sie die Entscheidung getroffen, ihr Abgeordnetenamt im Repräsentantenhaus aufzugeben, schrieb Hill in ihrer Rücktrittserklärung. Der Ethik-Ausschuss im Repräsentantenhaus hatte zuvor angekündigt, sich mit dem Vorwurf zu befassen, dass Hill "möglicherweise eine sexuelle Beziehung" mit einem ihrer Kongressmitarbeiter gehabt habe.

Medienberichten zufolge hatte Hill eingeräumt, ein Verhältnis mit einer Mitarbeiterin ihrer Wahlkampagne gehabt zu haben. Dies würde nicht gegen die Regeln im US-Kongress verstoßen - eine Beziehung mit einem Mitarbeiter ihres Büros im Kongress jedoch schon. Den Vorwurf, eine solche Beziehung gehabt zu haben, wies Hill zurück. Die demokratische Parlamentsvorsitzende Nancy Pelosi erklärte, Hill habe "Fehler in ihrem Urteilsvermögen eingestanden", durch die ihre weitere Tätigkeit als Abgeordnete "unhaltbar" werde.

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07:42 Uhr

Bürgerrechts-Aktivist John Conyers ist tot

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John Conyers

(Foto: picture alliance / dpa)

Er war einst das dienstälteste afroamerikanische Mitglied des US-Kongresses. Am Sonntag ist der frühere Abgeordnete John Conyers im Alter von 90 Jahren gestorben, teilte seine Familie mit. Mit dem demokratischen Politiker habe die Welt einen furchtlosen Bürgerrechts-Anführer und "Helden" verloren.

Conyers hatte sich durch seinen Kampf für die Rechte der Schwarzen einen Namen gemacht. Der Abgeordnete aus Detroit saß mehr als 50 Jahre im Kongress. 23 Jahre lang beschäftigte er die Bürgerrechts-Ikone Rosa Parks als Mitarbeiterin. 2017 trat er aber wegen Belästigungsvorwürfen zurück. Eine Reihe früherer Mitarbeiterinnen hatte ihm sexuelle Belästigung zur Last gelegt. Conyers wies die Vorwürfe stets zurück.

07:20 Uhr

Frau stirbt bei Baby-Geschlechtsenthüllungs-Party

Der Trend in den USA wird immer größer: Eltern, die mit Verwandten und Freunden teilen wollen, welches Geschlecht ihr Baby haben wird, enthüllen diese Information bei einer Party. Durch eine eingefärbte Kuchenfüllung oder auch durch blaues oder rosafarbenes Konfetti in einem Luftballon sollen alle wissen, was es wird. Die Ideen, wie das Geschlecht des Kindes offenbart wird, werden allerdings immer verrückter.

Bei einer solchen Feier in Iowa ist eine 56-Jährige nun ums Leben gekommen, berichtet CNN. Es habe eine Explosion gegeben, die Frau wurde offenbar von Trümmerteilen getroffen. Sie starb noch am Unfallort. Die genauen Umstände der Explosion sind noch nicht bekannt.

07:00 Uhr

Der Tag, an dem der Kongress die USA trockenlegte

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Wussten Sie, dass … eines der berüchtigtesten US-Gesetze heute vor 100 Jahren verabschiedet worden ist? Am 28. Oktober 1919 beschloss der Kongress den "National Prohibition Act" und stellte so die finale Weiche auf dem Weg zur Ära der Prohibition.

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Und weg damit: Während der US-Prohibition wurden hektoliterweise Alkohol vernichtet.

(Foto: imago/United Archives International)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 28. Oktober:

  • Vor 38 Jahren gründen Lars Ulrich und James Hetfield die Metal-Band Metallica.
  • Vor 133 Jahren weiht US-Präsident Stephen Grover Cleveland auf Liberty Island im Hafen von New York die Freiheitsstatue ein.
  • Vor 782 Jahren wird die Kaufmannssiedlung Cölln an der Spree erstmals urkundlich erwähnt. Das Datum gilt als offizielles Gründungsdatum von Berlin.

Wir gratulieren …

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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

uns beschäftigt weiter das Ergebnis der Landtagswahl in Thüringen. Die Vorsitzenden von CDU und SPD wollen sich zu den herben Verlusten äußern.

Das wird außerdem wichtig:

  • Brexit: Die EU-Staaten könnten bereits heute Vormittag eine Grundsatzentscheidung über die Verschiebung des Brexit fällen. Das britische Parlament soll heute über die Forderung von Regierungschef Johnson nach vorgezogenen Neuwahlen am 12. Dezember abstimmen.
  • Nach dem Tod von 39 Menschen: Angeklagter Lkw-Fahrer muss vor Gericht erscheinen.  Dem 25 Jahre alten Mann aus Nordirland wird Totschlag in 39 Fällen vorgeworfen. Außerdem soll er an Menschenhandel und Geldwäsche beteiligt sein. Die Behörden gehen davon aus, dass die Getöteten als illegale Migranten nach Großbritannien gebracht werden sollten.
  • Sexualstraftäter Marc Dutroux: Das Brüsseler Gericht entscheidet, ob ein psychologisches Gutachten von Marc Dutroux angefertigt werden darf. Die Dutroux-Anwälte wollen, dass fünf Psychologen den psychischen Zustand ihres Mandanten sowie dessen Rückfallrisiko neu bewerten. Wenn der Antrag für das Gutachten angenommen wird, streben seine Anwälte eine Freilassung 2021 an.

Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie bis zum frühen Nachmittag über alles Wichtige informieren. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gern an: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Montag!

06:16 Uhr

Erschossen, totgeprügelt, angezündet: Proteste in Haiti eskaliert

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Demonstranten warfen mit Steinen und zündeten Geschäfte an.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Die Lage in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince ist seit Monaten angespannt, nun kommt es erneut zu gewaltsamen Protesten: Zunächst wurde ein Mann erschossen. Dann prügeln andere Demonstranten den Täter zu Tode und setzen ihn in Brand. Das sei auch auf Fernsehbildern zu sehen, teilt die Polizei mit. Mehrere Geschäfte wurden in Brand gesteckt, vor der kanadischen Botschaft seien Autoreifen angezündet worden.

Während Polizisten für höhere Gehälter auf die Straße gingen, forderten Regierungsgegner den Rücktritt von Staatschef Jovenel Moïse. Der Regierung des verarmten Karibikstaates werden zahlreiche Korruptionsaffären angelastet, während ein Großteil der Bevölkerung kaum genug zum Überleben hat. Engpässe in der Versorgung mit Benzin sorgten für weitere Wut.

05:54 Uhr

Woche startet mit kalter Polarluft

Nach den teils spätsommerlich warmen Tagen in der letzten Woche weht in der neuen Wetterwoche ein ganz anderer Wind. Der kommt nämlich eher aus nordwestlicher Richtung und bringt uns kalte Polarluft.

Björn Alexander

n-tv.de Wetterexperte Björn Alexander

Somit beginnt der Tag entlang der breiten Landesmitte recht verbreitet mit leichtem Luft- oder Bodenfrost. Vereinzelt kann es hierbei auch Glätte durch Reif- oder gefrierende Nässe geben. Das gilt insbesondere im Umfeld der Mittelgebirge. Im Norden sowie im Süden sind die Wolken noch zahlreicher und dementsprechend ist es mit Frühwerten zwischen sechs und 12 Grad noch milder.

Tagsüber bleibt es ganz im Süden auch weiterhin grau mit Regen. Im großen Rest gibt es hingegen einen Mix aus Sonne und Wolken, der aber vor allem bei den Nordlichtern auch mit einzelnen Schauern einher geht.

Die Temperaturen schwenken - nach den sehr milden Werten zuletzt - wieder auf das jahreszeitliche Normal-Niveau mit Tageshöchstwerten zwischen 8 und 13 Grad. Besonders heftig ist der Temperatursturz im Süden, wo es in den letzten Resten der Warmluft gestern noch oft Spitzenwerte zwischen 20 und 23 Grad gab. Spitzenreiter war das bayrische Rosenheim bei bis zu 23,3 Grad. Heute bekommen Sie in Rosenheim keine 12 Grad mehr. Das ergibt also einen Absturz von über 11 Grad.

Die weiteren Aussichten: zunächst einmal geht es mit den Werten nochmals runter, so dass der Nachtfrost immer häufiger wird. Erst ab Donnerstag kommt etwas mildere ins Spiel. Jedoch wird diese leider auch von neuen Regengebieten begleitet.

Zuvor sind die Schauer selten, können aber in den Mittelgebirgen als Schnee niedergehen. Sonst ist es oftmals freundlich. Hier die Details für die neue Wetterwoche. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander