Montag, 03. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Montag, der 3. Mai 2021

So muss es sein: Die Zahl der Geimpften steigt schnell, während die Zahl der Neuinfektionen zurückgeht. Bereits ab diesem Wochenende könnten einige Lockerungen für Geimpfte und Genesene in Kraft treten. Theoretisch dürfen sie dann auch riesige Corona-Partys feiern - zur "Freude" derjenigen, die auf ihren Impftermin noch warten müssen.

Was war heute wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:13 Uhr

Jugendliche werfen Steine von Brücke auf Autos

Zwei Jugendliche haben in Rheinland-Pfalz von einer Brücke über der Bundesstraße 41 Steine auf Autos geworfen.

Ein als faustgroß beschriebener Stein habe die Windschutzscheibe des Autos einer Frau getroffen, teilte die Polizei in Bad Kreuznach mit. Der Wagen sei beschädigt worden. Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag im Bereich Roxheim/Rüdesheim (Landkreis Bad Kreuznach). Nach Angaben der Frau, die mit dem Schrecken davonkam, rannten die etwa 13 Jahre alten Jungen weg, nachdem der Stein aufgeschlagen war.

Bereits in den vergangenen Tagen sei die Polizeidienststelle zweimal über zwei verdächtige Kinder oder Jugendliche im gleichen Bereich der B41 in Kenntnis gesetzt worden, hieß es.

Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

21:36 Uhr

Scholz sieht SPD bei Bundestagswahl "in den oberen 20 Prozent"

Die SPD liegt derzeit in Umfragen meistens bei rund 15 Prozent und damit hinter Grünen und Union nur an dritter Stelle. Doch Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, hält seine Partei im Bundestagswahlkampf längst nicht für abgehängt. "Eine Voraussetzung ist schon geschafft. CDU/CSU wissen, dass sie nicht über 30 Prozent kommen, so dass wir jetzt mit einem sehr guten Ergebnis deutlich in den oberen 20 Prozent auch die nächste Regierung führen können", sagte der Bundesfinanzminister im ZDF. Die SPD habe "die richtigen Vorschläge", wie es in Deutschland weitergehen solle. "Deshalb glauben wir, dass wir auch vorne liegen könnten."

20:54 Uhr

Lebende Ferkel im Abfall unter Kadavern entdeckt

In einem Abfallcontainer an einer Schweinemastanlage in Milower Land in Brandenburg sind noch lebende Ferkel unter Tierkadavern entdeckt worden.

Zwei noch lebende Tiere wurden gerettet. Ein weiteres, schwer verletztes Ferkel musste durch einen Jäger fachgerecht getötet werden. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Das Veterinäramt des Landkreises prüfe Verstöße gegen Haltungs- und Tierkörperbeseitigungsvorschriften, hieß es von der Polizei.

20:27 Uhr

Baerbock: "Gegenüber China nicht naiv sein"

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, plädiert für eine stärkere Positionierung der Europäischen Union gegenüber China. "Wir dürfen gegenüber China nicht naiv sein", sagte Baerbock im Gespräch mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.

  • Vor allem mit Blick auf wirtschaftspolitische Maßnahmen gehe von China eine Gefahr aus, erklärte Baerbock. Das Land versuche, wirtschaftliche Abhängigkeiten etwa durch Investitionen in Infrastruktur zu schaffen.
  • Europa müsse sich auch "selber schützen", etwa mit Blick auf Direktinvestitionen in europäische Infrastruktur, erklärte die Grünen-Chefin. Die EU habe aber auch eine Verantwortung gegenüber anderen Ländern. In einem "fairen Wettbewerb mit fairen Handelsabkommen" müsse Europa andere Staaten vor chinesischer Abhängigkeit bewahren.
  • Gleichzeitig betonte die Grünen-Politikerin, dass sich die EU bei aller Vorsicht nicht komplett von China abschotten könne. "Dafür ist das ein viel zu großer Markt."
20:02 Uhr

Die Videos des Tages

19:13 Uhr

Polizei stoppt illegales Rennen - Porsche und BMW beschlagnahmt

Am Feldberg im Taunus haben sich am Sonntagabend zwei Autofahrer ein illegales Rennen geliefert - mit hochmotorisierten Wagen, einer Zielflagge und einer filmenden Drohne. Doch statt Siegerehrung gab es Ärger mit der Polizei. Die Beamten beschlagnahmten die Autos - einen Porsche und einen BMW - und ermitteln nun gegen die beiden 28 und 44 Jahre alten "Rennfahrer".

18:35 Uhr

Ungefährliches Feuer hüllt Sydney in gefährlichen Rauch

Die dicken Rauchschwaden, die Sydney einhüllen, stammen von Bränden in der Nähe der australischen Metropole. Ein Grund zur Beunruhigung ist das jedoch nicht. Die Feuerwehr selbst legt sie, um eine größere Katastrophe abzuwenden. Zu Hause bleiben sollten die Bewohner dennoch.

 

17:59 Uhr

Mehrere Tote bei Lawinenunglücken in den Alpen

Bei Lawinenunglücken in den französischen Alpen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen und verletzt worden.

  • Im Bereich des Berges Grande Ruine starben drei Menschen. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Gemeinde Villar-d'Arêne in rund 3100 Metern Höhe ereignet, berichtete die Regionalzeitung "Le Dauphiné". 
  • Medien berichteten außerdem von weiteren Lawinen in der Gegend Oisans in den französischen Hochalpen. Auch dabei soll es mindestens ein Todesopfer und Verletzte gegeben haben.
  • Wegen des starken Schneefalls in den vergangenen Wochen hatten die Behörden vor erhöhter Lawinengefahr gewarnt.
17:26 Uhr

Frau erschlägt Vater in Badewanne mit Holzlatte - neun Jahre Haft

Das Dortmunder Schwurgericht hat eine Frau aus Hamm wegen Totschlags zu neun Jahren Haft verurteilt.

Die 47-Jährige hatte zugegeben, im März 2020 ihren pflegebedürftigen Vater im Streit mit einer Holzlatte erschlagen zu haben. Das Opfer war inmitten einer großen Blutlache in der Badewanne seiner Wohnung gefunden worden. Ermittler sprachen später von einem "äußerst blutigen Tatort", den sie so noch nie gesehen hätten.

Die Angeklagte hatte im Prozess einen heftigen Streit mit ihrem Vater geschildert. Das Verhältnis zu dem 75-Jährigen sei seit Jahren kaputt gewesen. Und am Tattag habe er sie wieder einmal "auf seine gewohnt hämische Art beleidigt".

16:46 Uhr

Mann fährt mit Fremd-Urin herum - fällt trotzdem durch Drogentest

Die Polizei im ostwestfälischen Lübbecke hat bei einer Verkehrskontrolle einen echten James Bond unter den Junkies geschnappt. Auf die Frage nach seinem Führerschein zeigte der 24-jährige Autofahrer das Foto eines französischen Exemplars auf seinem Handy. Als er das Bild noch mal zeigen sollte, präsentierte er stattdessen das eines britischen Führerscheins - ebenfalls mit seinem Namen.

Weil der Mann "drogentypische Ausfallerscheinungen" aufwies, bot die Polizei ihm einen freiwilligen Drogenurintest an. Bei dem packte er heimlich ein Röhrchen mit Fremdurin aus - was die Beamten aber bemerkten. Sie staunten, als das Ergebnis dennoch positiv war.

Am Ende musste der 24-Jährige zur Blutprobe mit auf die Wache.

16:15 Uhr

Kriegsführung mit Jetpacks: Soldaten schweben durch die Luft

Es scheint wie eine Hightech-Fantasie aus Science-Fiction-Romanen, ist aber Realität: Das britische Heer hat jetzt mehrere erfolgreiche Testflüge mit sogenannten "Jetsuits", einem Prototyp Raketenrucksack, durchgeführt. Soldaten können so zum Beispiel feindliche Schiffe leichter einnehmen.

15:42 Uhr

29-jähriger Aachener in den Niederlanden erschossen

Ein 29-jähriger Mann aus Aachen ist im Grenzort Hoensbroek im Südosten der Niederlande erschossen worden. Das teilte die Polizei in Heerlen mit. Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar. Die Polizei machte auch noch keine Angaben darüber, wie viele Personen mutmaßlich an der Tat beteiligt waren. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gestern gegen 17.30 Uhr. Ein Krankenwagen und auch ein Rettungshubschrauber aus Deutschland waren zwar zur Stelle, doch der Mann konnte nicht mehr gerettet werden. Zeugen sahen wohl mehrere Fahrzeuge am Tatort. Eines davon sei inzwischen gefunden und beschlagnahmt worden, wie die Polizei mitteilte. Es werde nun auf Spuren untersucht.

15:06 Uhr

Acht Kinder werden aus Karussell geschleudert

Und gleich ein weiterer Horror-Unfall: In Kasachstan sind acht Kinder in einem Park aus einem Kettenkarussell geschleudert und verletzt worden.

Zu dem Unglück kam es, als das plötzlich stehenblieb, wie die Agentur Tengrinews meldete. Dadurch seien die an Ketten befestigten Sitze zusammengeprallt. Bilder einer Überwachungskamera in der Großstadt Oral zeigten, wie das Karussell abrupt stoppte, Erwachsene über einen Zaun kletterten und zu den Kindern eilten. Viele erlitten demnach Knochenbrüche.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Max Raudszus verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

14:23 Uhr

Seillänge falsch berechnet: Junge Frau stirbt beim Bungee-Jumping

In Russland ist eine 23 Jahre alte Frau beim Bungee-Jumping ums Leben gekommen. Sie sei bei dem Sprung im Nordkaukasus auf einen Felsen aufgeschlagen und noch am Ort gestorben, teilten die Behörden in der Nacht zum Montag mit. Die Veranstalter der bei Touristen beliebten Attraktion in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien hatten demnach vermutlich die Länge des Seils falsch berechnet. Gegen sie werde nun ermittelt. Beim Bungee-Jumping springt eine durch ein Gummiseil gesicherte Person kopfüber in die Tiefe. Nach dem Unglück schrieben lokale Medien, dies sei nicht der erste Vorfall dieser Art im Nordkaukasus.

14:14 Uhr

Landes-Verfassungsschutz stuft Berliner AfD offenbar als Verdachtsfall ein

Der Berliner Verfassungsschutz hat einem Zeitungsbericht zufolge den Berliner Landesverband der AfD als sogenannten extremistischen Verdachtsfall eingestuft. Das berichtete die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf mehrere Sicherheitspolitiker aus dem parlamentarischen Raum. Der Verfassungsschutz kann die Berliner AfD damit auch mit geheimdienstlichen Mitteln beobachten, etwa durch das Anwerben von V-Leuten oder das Abhören von Telekommunikation.

Der Sprecher der für den Verfassungsschutz zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Inneres wollte eine Anfrage der Zeitung zu der Einstufung mit Verweis auf das Berliner Verfassungsschutzgesetz nicht kommentieren. Die Bekanntgabe einer Einstufung als Prüf- oder Verdachtsfall ist laut Gesetz unzulässig. Eine öffentliche Information darf erst erfolgen, wenn der Verfassungsschutz eine Vereinigung als gesichert extremistisches Beobachtungsobjekt einstuft.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:37 Uhr

Passanten finden totes Krokodil in Baden-Württemberg

Krokodil (1).jpeg

Beißen wird dieses Tier niemanden mehr. Für einen gehörigen Schrecken dürfte es aber allemal noch reichen.

(Foto: Polizeipräsidium Konstanz)

Auf einer Baustelle haben Passanten am Sonntag im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen ein totes Krokodil gefunden. Sie riefen die Polizei, die das einen Meter lange Tier begutachtete, wie das Polizeipräsidium Konstanz heute mitteilte. Die Beamten stellten fest, dass es sich um ein ausgestopftes Krokodil handelte. Es sei dort von Unbekannten unerlaubterweise entsorgt worden. Die Polizei bat um Hinweise zu den Besitzern.


13:13 Uhr

Im Saarland gefasst: Paar soll fremde Babys verkauft haben

Zwei mutmaßliche Menschenhändler sind im saarländischen Neunkirchen festgenommen worden. Sie werden verdächtigt, als Teil einer kriminellen Vereinigung mit Neugeborenen gehandelt zu haben, teilte die Polizei in Saarbrücken mit. Der 58 Jahre alte Mann und seine 51 Jahre alte Frau sollen mindestens acht hochschwangere Frauen aus Bulgarien nach Griechenland gebracht haben. "Nach der Entbindung sollen sie deren Neugeborene zum Weiterverkauf an andere Mitglieder der Vereinigung übergeben haben", berichtete die Polizei. "Den Müttern wurde im Gegenzug Geld versprochen."

Zielfahnder der Polizei fassten die beiden Verdächtigen bereits am vergangenen Donnerstag. Es handele sich bei dem Ehepaar um Bulgaren. Zuvor hatten bulgarische Behörden einen europäischen Haftbefehl erlassen. Das Ehepaar sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

13:03 Uhr

Analyse: Allein in erster Corona-Welle blieben 2600 Krebsfälle unentdeckt

In der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 sind laut einer Analyse der Barmer vermutlich 2600 Krebserkrankungen unentdeckt geblieben. Bei den neun häufigsten Krebserkrankungen lag die Zahl der Eingriffe von April bis Juni vergangenen Jahres um 16,7 Prozent unter denen der Vergleichszeiträume der Jahre 2017 bis 2019, wie die Krankenkasse mitteilte.

Bei Brustkrebs, Mast- und Dickdarmkrebs betrug das Minus demnach sogar mehr als 20 Prozent. In der ersten Corona-Welle dürften damit etwa 2600 Krebserkrankungen unentdeckt geblieben sein, darunter fast 1600 Brustkrebsfälle, wie aus der in Kooperation mit Experten des Universitätsklinikums Würzburg entstandenen Analyse hervorgeht. Das sei bei Krebs umso dramatischer, weil er im Frühstadium am besten therapierbar sei.

12:10 Uhr

Unbekannte malen eigenmächtig Zebrastreifen - Polizei ermittelt

Ein aufgemalter Zebrastreifen vor einer Bushaltestelle in Bonerath nahe Trier darf da nicht bleiben. "Die Idee war ja nicht schlecht", sagte Ortsbürgermeisterin Gabriele Terres in Bonerath. Aber der aufgebrachte Fußgängerüberweg sei nicht konform - weder von der Breite her noch bei der Beschilderung. Zudem berge der nicht offizielle Streifen die Gefahr, dass sich Fußgänger darauf verlassen könnten, während Autofahrer sich nicht daran halten müssten.

240303761.jpg

"Die Idee war nicht schlecht", gibt die Bürgermeisterin zu - aber halt auch nicht so richtig gut.

(Foto: picture alliance/dpa/Polizeiinspektion Hermeskeil)

In der Nacht zum 1. Mai hatten Unbekannte den Zebrastreifen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe auf die Straße gemalt. Die Stelle sei als Unfallschwerpunkt nicht bekannt, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. Bonerath ist eine kleine Gemeinde mit rund 260 Einwohnern im westlichen Rheinland-Pfalz. Da die Farbe nicht abwaschbar sei, müsse man mit dem Landesbetrieb Mobilität klären, wie die weiße Farbe entfernt werden könnte. "Eine einfache Lösung könnte schwarze Straßenfarbe sein", vermutete Terres. Die Polizei ermittelt wegen "Sachbeschädigung".

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:37 Uhr

Illegales Rennen: 21-jähriger Raser stellt sich - und begeht nächste Straftat

Nach einem illegalen Autorennen in Berlin soll ein 21-Jähriger der Polizei Geld angeboten haben, um eine Anzeige zu verhindern. Es werde jetzt nicht nur wegen eines verbotenen Autorennens, sondern auch wegen versuchter Bestechung ermittelt, teilte die Polizei mit. Auto und Führerschein des Mannes wurden beschlagnahmt. Der Fahrer des anderen Wagens flüchtete.

Laut Mitteilung hatten sich zwei Sportwagen in der Großbeerenstraße eine Wettfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit und aufheulenden Motoren geliefert. Auf der Flucht vor der Polizei sollen sie noch schneller gerast sein und eine rote Ampel missachtet haben. Der 21-Jährige stoppte dann laut Polizei am Straßenrand. Zu den Tatvorwürfen der Polizei wollte der Raser den kontrollierenden Beamten nichts sagen. Er soll aber gefragt haben, ob Geld etwas ändern würde. Nachdem die Personalien des 21-Jährigen aufgenommen waren, wurde er wieder entlassen.

11:25 Uhr

"Dark"-Erfolgsmacher starten Dreh von neuer deutscher Netflix-Serie in Potsdam

Die Macher der Serie "Dark" drehen für Netflix jetzt ein neues Projekt: die Serie "1899". Die Schöpfer und Showrunner Jantje Friese und Baran bo Odar planen ein "historisches Mystery-Drama", wie Netflix zum heutigen Drehstart in Potsdam-Babelsberg bekanntgab.

Über den Inhalt heißt es: "Die acht Episoden erzählen von den mysteriösen Geschehnissen während der Fahrt eines Auswandererschiffs von Europa nach New York. Hoffnungsvoll blicken die Passagiere unterschiedlichster Herkunft auf das anbrechende Jahrhundert. Sie alle träumen von einer besseren Zukunft in der Fremde. Als sie auf dem offenen Meer ein zweites Schiff entdecken, welches seit Monaten als vermisst gilt, nimmt ihre Reise eine unerwartete Wendung. Was sie an Bord vorfinden, verwandelt ihre Überfahrt ins gelobte Land in ein albtraumhaftes Rätsel." Als Schauspieler mit dabei sind unter anderem Emily Beecham, Aneurin Barnard, Andreas Pietschmann.

11:16 Uhr

Fähre kollidiert mit Frachter - mindestens 25 Tote auf Fluss Padma

Bei der Kollision zweier Schiffe auf einem Fluss in Bangladesch sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Fünf Menschen konnten gerettet werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Unglück ereignete sich auf dem Fluss Padma in der Nähe der Stadt Shibchar, als ein Schiff mit 30 Passagieren und ein mit Sand beladener Frachter zusammenstießen. Berichten zufolge wurden weitere Menschen vermisst, weswegen Feuerwehr und Anwohner die Rettungsarbeiten fortsetzten.

Schiffsunglücke kommen im flussreichen Bangladesch wegen niedriger Sicherheitsstandards häufig vor. Experten machen schlechte Wartung, lockere Sicherheitsstandards auf Werften und Überfüllung für viele Unglücke verantwortlich. Mit Sand beladene Schiffe liegen tiefer im Wasser und sind bei Dunkelheit und höherem Wellengang schlechter zu sehen.

10:56 Uhr

Explosionen und 50 Meter hohe Flammen: Millionenschaden bei Großbrand in Bruchsal

Bei einem Großbrand bei einer kunststoffverarbeitenden Firma im baden-württembergischen Bruchsal ist in der Nacht ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden. Verletzt worden sei niemand, teilte die Polizei in Karlsruhe mit. Die Flammen schlugen demnach zeitweilig bis zu 50 Meter in die Höhe.

Es habe Explosionen gegeben, Gebäudeteile seien in sich zusammengestürzt. Die Bahnstrecke von Heidelberg nach Karlsruhe sei vorsorglich gesperrt worden. Als das Feuer weitgehend unter Kontrolle war, sei sie wieder freigegeben worden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie es zu dem Feuer kam.

10:37 Uhr

Zwei Wochen nach seiner Wahl: Chef der Jungen Alternative tritt aus AfD aus

Der frisch gewählte Vorsitzende der Jungen Alternative (JA), Marvin Neumann, hat seinen Austritt aus der AfD erklärt. Ein Sprecher der Partei teilte mit, der JA-Vorsitzende habe seinen Austritt nicht begründet. Neumann war in der vergangenen Woche wegen früheren Äußerungen in sozialen Medien in die Kritik geraten.

In einem internen Schreiben der parteiinternen Arbeitsgemeinschaft Verfassungsschutz war unter anderem ein Tweet angeführt worden, in dem es hieß: "Es gibt keine "Schwarze(n) Deutsche(n) und Europäer". Sie sind bestenfalls Teil der Gesellschaft und besitzen bestimmte Staatsbürgerschaften, aber sie sind nicht Teil einer tradierten authentischen "europäische(n) Identität"". Der Brandenburger Neumann und Carlo Clemens aus Nordrhein-Westfalen waren am 18. April zu gleichberechtigten Co-Vorsitzenden der Jungen Alternative gewählt worden. Neumann hatte der Zeitung "Junge Freiheit" kurz vor der Wahl gesagt: "Ich sehe mich als Vertreter der Neuen Rechten in der JA, im parteiinternen Diskurs als Befürworter des Solidarischen Patriotismus."

10:10 Uhr

Ex-"Lindenstraße"-Star wegen Corona wochenlang im Koma - Vater stirbt, als er aufwacht

Christian Kahrmann hat einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung hinter sich. Der 48-jährige ehemalige "Lindenstraße"-Star lag drei Wochen im künstlichen Koma und musste beatmet werden, wie er nun der "Bild" erzählt. Erste Symptome habe er bereits Mitte März bemerkt, später seien Schüttelfrost und vierzig Grad Fieber hinzugekommen. Ein Krankenwagen habe ihn schließlich in eine Berliner Klinik bringen müssen. "Mein Zustand verschlechterte sich so sehr, dass ich dann drei Wochen ins künstliche Koma versetzt wurde", sagt Kahrmann. "Ich musste beatmet werden. Es stand bei mir Spitz auf Knopf, ob ich durchkomme."

imago0110500856h.jpg

Christian Kahrmann spielte in der "Lindenstraße" von 1985 bis 1993 die Rolle des Benny Beimer.

(Foto: imago images/Sabine Gudath)

Anfang April sei der Schauspieler aus dem Koma aufgewacht, am vergangenen Wochenende habe er die Intensivstation verlassen können. Seine Regeneration wird aber noch länger dauern: "Ich habe etwa 15 Kilo abgenommen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis ich wieder fit bin", erzählt der 48-Jährige. Am Tag seines Aufwachens aus dem Koma sei sein Vater an den Folgen von Covid-19 gestorben, auch seine Mutter und seine Schwester hätten sich mit dem Coronavirus infiziert. "Ich hoffe, dass niemand dieses Virus unterschätzt", sagt Kahrmann. "Es ist wirklich gefährlich und man darf es einfach nicht verharmlosen."

09:42 Uhr

Kurz nach seinem Tod: Willi Herrens Foodtruck brennt komplett aus

Der Foodtruck des erst kürzlich im Alter von 45 Jahren verstorbenen Reality-TV-Stars Willi Herren ist in der Nacht vollständig ausgebrannt. Herren hatte den Imbiss in Frechen nahe Köln erst Mitte April, kurz vor seinem Tod, eröffnet. Für Herren selbst ging nach seiner Aussage damit ein Lebenstraum in Erfüllung. Gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern und seinem Sohn wollte er in "Willi Herren's Rievkoochebud" Reibekuchen verkaufen. Nun wurde vergangene Nacht gegen 22.30 Uhr die Feuerwehr zu dem Brand gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Imbiss jedoch schon vollständig in Flammen. Erst nach einer Stunde konnte das Feuer mit sechs Einsatzfahrzeugen gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Was den Brand auslöste, ist bislang unklar. Das Gelände, auf dem der Foodtruck stand, war zum Zeitpunkt des Feuers abgeschlossen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:23 Uhr

BKA sprengt eine der größten Kinderporno-Plattformen der Welt

Ermittler haben eine der weltweit größten Kinderpornoplattformen im sogenannten Darknet gesprengt. Wie das Bundeskriminalamt mitteilte, hatte die Darknetplattform "Boystown" zuletzt mehr als 400.000 Mitglieder. Drei mutmaßliche Verantwortliche und Mitglieder der Plattform aus Deutschland wurden festgenommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:02 Uhr

CSU fordert deutlich höheren CO2-Preis - SPD-Chef: "Generation SUV" muss mehr zahlen

Die CSU tritt nach den Worten von Generalsekretär Markus Blume für eine spürbare Erhöhung des CO2-Preises ein. Blume sagte in einer "Bild"-Sendung, die 60 Euro, die die Grünen als Preis forderten, erschienen ihm "deutlich zu viel". Es sei aber gut, sich "in der Mitte zu treffen", fuhr er fort, "irgendwo vielleicht bei 45 Euro". Nötig sei eine größere Steuerungswirkung über den CO2-Preis, sagte der CSU-Generalsekretär. Seit Anfang des Jahres gilt ein CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Bis zum Jahr 2025 soll der Preis schrittweise auf bis zu 55 Euro steigen. Die Grünen fordern, den CO2-Preis auf 60 Euro ab 2023 anzuheben.

imago0113769779h.jpg

Ob man Kinder wirklich im Geländewagen zu Schule und Kita kutschieren muss? Der SPD-Chef hat da so seine Zweifel.

(Foto: imago images/Stefan Zeitz)

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans unterstrich in der Sendung, wer sich ändere und weniger CO2 produziere, "hat einen Überschuss, die anderen müssen mehr bezahlen". 90 Prozent der Bürger seien für nur 50 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich, die restlichen zehn Prozent für die anderen 50 Prozent. Die "Generation SUV für den Kindergarten" müsse dann mehr bezahlen und sollte sich überlegen, ob sie das nicht einsparen könnte, sagte Walter-Borjans. "Wir wollen eine Verhaltensveränderung."

09:00 Uhr
07:49 Uhr

Elektroauto brennt - Wohnhaus wird evakuiert, 100.000 Euro Schaden

Der Brand eines Elektro-Hybrid-Autos und eines Stellplatzes im thüringischen Apolda hat nach Angaben der Polizei einen Schaden von rund 100.000 Euro verursacht. Wie die Polizei mitteilte, habe das Auto im Innenhof eines Mehrfamilienhauses am frühen Morgen gebrannt. Das Feuer habe auf einen überdachten Autostellplatz übergegriffen. Das angrenzende Wohngebäude sei während der Löscharbeiten vorsorglich evakuiert worden. Ein Ausbreiten des Brandes auf das Wohnhaus wurde verhindert. Es sei niemand verletzt worden. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar. Nach Informationen örtlicher Medien soll es sich bei dem Fahrzeug um einen Mercedes gehandelt haben.

07:28 Uhr

Das wird heute wichtig

Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen zum "Tag" bei ntv.de an diesem ersten Montag im Mai.

Zwar lässt das wonnig-sonnige Wohlfühlwetter noch etwas auf sich warten, aber auch in diesem trüben Frühling ist in der Welt einiges los. Das erwartet uns heute:

  • Im politischen Berlin tagen die Gremien diverser Bundesparteien. Insbesondere der Blick auf die CDU und die Grünen verspricht dieser Tage eigentlich immer Spannung, schließlich nimmt zwischen beiden der Wahlkampf langsam aber sicher an Fahrt auf.
  • Nach einigen Skandalen und ausgerufenen Umbauplänen berät heute der Verteidigungsausschuss des Bundestages über die Lage im und den weiteren Umgang mit dem Kommando Spezialkräfte KSK.
  • Das Verfassungsgericht von Sachsen-Anhalt verkündet heute seine Entscheidung zu einer Änderung des Wahlgesetzes, die reine Briefwahl möglich machen soll. Vor der Landtagswahl im Juni hat dieses Urteil einige Tragweite. Mehrere Abgeordnete, allen voran der AfD, hatten geklagt.
  • Ab dem morgigen Dienstag kommen die Außen- und Entwicklungsminister der G7 erstmals seit zwei Jahren wieder persönlich zusammen. Bereits heute gibt es vorab Gespräche zwischen den Außenministern von Großbritannien, Japan und den USA.

Und mit diesem kurzen Blick durch die Welt starten wir gemeinsam schwungvoll in den Montag. Ich hoffe, Sie haben alle Ihre Kaffeetassen gefüllt, denn auch heute erwarten uns sicher wieder zuhauf wichtige, bewegende, erschütternde und kuriose Nachrichten und Geschichten aus Deutschland und der Welt. Mein Name ist Max Raudszus und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit dem, was sich in der Welt so tut. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an max.raudszus[at]nama.de. Ich freue mich, dass Sie da sind!

07:15 Uhr

Polizeiauto kracht in Gegenverkehr - fünf Schwerverletzte, darunter ein Kind

240323079.jpg

Der schwere Unfall ereignete sich zwischen Spraitbach und Mutlangen.

(Foto: picture alliance/dpa/onw-images)

Bei einem Zusammenstoß eines Polizeiwagens mit einem Auto in der Nähe von Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg sind fünf Menschen schwer verletzt worden, darunter auch ein Kind. Der Streifenwagen war auf der Bundesstraße 298 unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten waren kurz zuvor zu einem Einsatz gerufen worden. Der Fahrer der Streife geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem Auto zusammen. Die beiden Beamten im Polizeiwagen sowie eine Frau, ein Mann und ein Kind im anderen Auto erlitten schwere Verletzungen, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Bundesstraße musste zur Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Weitere Details nannte ein Polizeisprecher nicht.

06:43 Uhr

Frei herumturnende Affen versetzen Kleinstadt in Aufruhr

Zwei Affen sind gestern Abend aus dem Gehege eines Tierparks in der niedersächsischen Kleinstadt Friesoythe entkommen - und haben für Aufregung gesorgt. Die Flucht sei wohl möglich gewesen, weil vermutlich der Stromzaun des Tier- und Freizeitparks Thüle nicht funktioniert habe, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Polizei sei per Notruf von einem Augenzeugen informiert worden, er habe einen rund einen Meter großen Affen auf der Straße gesehen. Die Beamten hätten schließlich sogar zwei Affen vorgefunden, die auf einem Hausdach und mehreren Bäumen herumturnten.

IMG_20210502_185051.jpg

Vielleicht wollten die Tiere ja auch nur ein bisschen was lernen gehen?

(Foto: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta)

Die Polizei stand nun aber vor einem nur schwer zu lösendem Problem: Wie die Tiere schnappen? Denn: Ein Einfangen der Affen per Schuss aus einem Betäubungsgewehr sei nicht möglich gewesen. Der zweite Affe wäre geflüchtet und nicht mehr einzufangen gewesen. Daher sei auf diese Maßnahme verzichtet worden. Vielmehr wurde zunächst die umliegende Gegend für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt, um Menschen nicht zu gefährden. Die Lösung sei dann aber doch relativ einfach gewesen: "Nachdem sich keine Menschen mehr im Umfeld der Affen befanden, trieb der Hunger sie wieder zurück in ihr Gehege", teilte die Polizei mit. Nach zwei Stunden konnte dann für den Straßenverkehr wieder Entwarnung gegeben werden.

06:12 Uhr

Polizeigewerkschafts-Chef fordert generelles Verbot aller "Querdenken"-Demos

Angesichts der Proteste vom 1. Mai hat der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt ein bundesweites Verbot aller "Querdenken"-Demonstrationen gefordert. "Bei diesen Demonstrationen ist der Rechtsverstoß schon vorprogrammiert und findet dauerhaft und zigtausendfach statt, weil die Teilnehmer keine Maske tragen und den Mindestabstand nicht einhalten", sagte Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Man muss viel rigoroser dagegen vorgehen."

Wenn bei solchen Veranstaltungen vorher schon klar sei, dass die Teilnehmer die Auflagen nicht beachten würden, müssten Politik und Justiz dafür sorgen, dass sie nicht stattfänden. Beamte seien schon häufig bei den Demos angespuckt, beleidigt und angegriffen worden. "Es ist völlig unverständlich, warum solche Demos überhaupt noch genehmigt werden", sagte Wendt. Es sei zudem den Bürgern nicht mehr zu vermitteln, dass auf der einen Seite die Bürger wegen nächtlicher Ausgangssperren um 22.00 Uhr nach Hause geschickt würden, während gleichzeitig etwa in Berlin am 1. Mai Menschen bis in die Nacht hätten demonstrieren dürfen.

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.