Samstag, 11. Juli 2020Der Tag

mit Volker Petersen
Volker Petersen
22:32 Uhr

Das war Samstag, der 11. Juli 2020

So, während die Sonne noch immer nicht ganz untergegangen ist, gehen hier bei "Der Tag" trotzdem so langsam die Lichter aus. Hier der Überblick über Meldungen, die unseren Lesern heute besonders erschienen:

In der Nacht sind wir natürlich weiter für Sie da, alles zur Corona-Krise erfahren Sie wie gehabt im Liveticker. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:01 Uhr

Sohn von David Beckham traut sich

*Datenschutz

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Und hier noch einmal Brooklyn und David Beckham in der Vorderansicht.

(Foto: imago images/Matrix)

Mittlerweile ist der älteste Sohn des einstigen Flankengotts David Beckham und des Spice-Girls Victoria schon 21 Jahre alt und demnächst auch schon unter der Haube: Brooklyn Beckham hat sich mit der US-Schauspielerin Nicola Peltz verlobt. "Vor zwei Wochen habe ich meine Seelenverwandte gefragt, ob sie mich heiraten will - und sie hat Ja gesagt", schrieb der 21-Jährige. Er verspreche, der beste Ehemann zu sein - und eines Tages auch der beste Papa. Wir drücken die Daumen.

21:33 Uhr

Deutsche Studenten in USA rufen um Hilfe

Wenn man als Deutscher an einer US-Elite-Uni wie Harvard studiert, dürfte einem der Neid vieler anderer Studis sicher sein. Nur jetzt gerade nicht - denn, ausländischen Studenten droht in den USA gerade die Ausweisung aus dem Land. Dann nämlich, wenn ihre Hochschule ausschließlich Online-Kurse anbietet, was bei Harvard derzeit coronabedingt der Fall ist. Deswegen haben nun knapp 100 aktuelle, künftige und ehemalige deutsche Auslandsstudenten in den USA einen Brief an die deutsche Botschafterin in den USA, Emily Haber, und Außenminister Heiko Maas geschrieben. Sie bitten um Hilfe: "Wir zählen auf ihre Rückendeckung", heißt es darin. Auch Harvard geht juristisch dagegen vor und hat mittlerweile die Unterstützung von 180 anderen Universitäten. Ausgang: noch offen.

21:15 Uhr

Musk überholt Warren Buffet auf Reichenliste

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Wieder deutlich reicher geworden: Elon Musk.

(Foto: REUTERS)

Dass Tesla-Chef Elon Musk sehr, sehr reich ist, wussten Sie vermutlich bereits. Nun ist in der Rangliste der reichsten Menschen Welt gleich mehrere Plätze nach oben gesprungen und hat dabei sogar den legendären Investor Warren Buffett überholt. Laut dem Bloomberg Billionaires Index ist Musk jetzt mit einem Vermögen von geschätzt 70,5 Milliarden Dollar der siebtreichste Mensch der Welt. Allein am Freitag wuchs der Reichtum des Unternehmers um weitere 6,1 Milliarden Dollar durch einen Kursanstieg der Tesla-Aktien um 11 Prozent. Aber wir wissen ja zum Glück, dass Geld nicht glücklich macht.

21:02 Uhr

Rabbiner in München verfolgt und beleidigt

Arabisch sprechende Männer haben in München einen Rabbiner verfolgt und ihn antisemitisch beleidigt - die Vier waren de, Kippa tragenden Juden hinterhergegangen und äußerten sich abfällig über Israel. Die Polizei ermittelt. Der Verfolgte sei Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in München und Oberbayern, teilte die Rabbinerkonferenz mit, und: "Für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen in Deutschland wird bereits viel getan. Aber wir müssen uns nach diesem jüngsten Vorfall auch erneut fragen, wie in Zukunft Rabbiner und insgesamt jüdische Mitbürger hierzulande besser geschützt werden können." Imame seien in der Pflicht, mit arabisch-stämmigen Jugendlichen zu arbeiten. Statistiken zeigen übrigens, dass die noch größere Gefahr für jüdische Menschen in Deutschland von Rechtsextremen ausgeht.

20:27 Uhr

Lkw-Fahrer mit mehr als drei Promille gestoppt

Da kann man nur froh sein, dass nichts passiert ist: Die Polizei hat in Rheinland-Pfalz einen Lkw-Fahrer mit 3,19 Promille Alkohol im Blut aus dem Verkehr gezogen.

  • Nachdem einem Zeugen die unsichere Fahrweise des 47-Jährigen aufgefallen war, informierte er die Polizei. Der Zeuge blieb hinter dem Sattelzug und lotste die Beamten per Handy zu dem Lastwagen.
  • Die Beamten stoppten den Fahrer dann auf der A65 in Richtung Landau an der Anschlussstelle Haßloch.  Ein erster Atemalkoholtest ergab den extrem hohen Wert. Ab 1,6 Promille spricht man eigentlich von einer absoluten Fahruntüchtigkeit, so die Polizei. Laut Bußgeldkatalog ist diese sogar schon ab 1,1 Promille gegeben.
  • Auf der Polizeiautobahnstation Ruchheim sollte dem Fahrer dann eine Blutprobe entnommen werden. Weil er sich aber nach Polizeiangaben renitent und uneinsichtig gegenüber den Beamten verhielt, musste er fixiert werden.
20:07 Uhr

Videos des Tages

19:48 Uhr

Trump befahl Cyberattacke auf Russland

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(Foto: AP)

Dass Russland sich 2016 in den US-Wahlkampf einmischte und Trump unterstützte, steht mittlerweile schwarz auf weiß im Bericht des Sonderermittlers Robert Mueller. Der US-Präsident hat zwar bisher geleugnet, dass er Hilfe aus Moskau bekam, räumte nun aber erstmals offiziell ein, dass er 2018 eine Cyberattacke auf die sogenannte "Internet-Forschungsagentur" in St. Petersburg bewilligte. "Korrekt", antwortete er auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit der "Washington Post". Demnach bestätigten hochrangige Offizielle den Angriff. Es habe sich dabei um eine Troll-Farm gehandelt, die erneut US-Wahlen, diesmal die Midterm-Elections 2018, beeinflussen wollte.

18:56 Uhr

Rätsel um einst geheimes Sowjet-Bergunglück wohl gelöst

Gut 60 Jahre ist es her, dass im Ural mehrere russische Skiwanderer am Djatlow-Pass auf mysteriöse Weise ums Leben kamen. Die Ingenieure und Studenten waren in Schlafkleidung in einem nahe gelegenen Wald gefunden worden, einige Leichen wiesen Verletzungen auf. In früheren Mitteilungen der Behörden hieß es, dass Haut und Haare einiger Toten grau gewesen seien. An ihrer Kleidung sei Radioaktivität gemessen worden. Seitdem wurde eifrig spekuliert, zumal der Fall zu Sowjet-Zeiten geheimgehalten worden war. Von Außerirdischen, einem geheimen Raketentest oder auch einem Ritualmord war die Rede. Das wurde der zuständigen Staatsanwaltschaft dann doch ein wenig zu bunt, sodass sie den Fall neu aufrollte. 70 Theorien seien sie nachgegangen, hieß es nun. Nun legen Ermittler neue Erklärungen für das Unglück vor. Und was war es nun? Den neuen Erkenntnissen zufolge ist ein Lawinenabgang am wahrscheinlichsten. Dafür seien die Verletzungen charakteristisch.

18:16 Uhr

Segelflieger stürzen ab, zwei Tote im Münsterland

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Die Wracks wurden in einem Waldstück gefunden.

(Foto: dpa)

Warum sie abstürzten, weiß man noch nicht genau - Ermittler schließen einen Zusammenstoß in der Luft nicht aus. Die Rede ist vom Absturz zweier Segelflugzeuge im Münsterland. Zwei Männer sind dabei ums Leben gekommen. Die Wracks wurden in einem Waldgebiet zwischen Haltern und Dülmen gefunden.

17:55 Uhr

Hunderte demonstrieren vorm Düsseldorfer Landtag

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Mit englischsprachigen Plakaten demonstrierten diese jungen Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt.

(Foto: dpa)

Zwischen 600 und 900 Menschen versammeln sich vor dem Düsseldorfer Landtag - ihr Anliegen: Sich gegen Rassismus auszusprechen.

  • Obwohl deutlich mehr Menschen erwartet worden waren, äußerte sich Organisator Enrico Any zufrieden: "Die Leute, die da waren, haben ihre Botschaft mit Power vertreten."
  • Lautstarke Kritik gab es an Bundesinnenminister Horst Seehofer gegeben. Das Bundesinnenministerium hatte kürzlich erklärt, keine unabhängige Studie über Rassismus in der Polizei in Auftrag zu geben.
  • Vor einem Monat waren zu einer "Silent Demo" gegen Rassismus überraschend rund 20.000 statt der erwarteten 2000 Menschen nach Düsseldorf gekommen.
17:07 Uhr

Schlagzeilen am Nachmittag

17:29 Uhr

Polizei suchte in drei Brunnen nach "Maddie"

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Madeleine, genannt "Maddie", verschwand vor nunmehr 13 Jahren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit einigen Wochen hat der Fall Madeleine McCann wieder neuen Auftrieb bekommen - das BKA präsentierte den Deutschen Christian B. als Verdächtigen. Denn die Beamten gehen davon aus, dass das vor 13 Jahren verschwundene Mädchen ermordet wurde. Eine Leiche wurde aber bislang nicht gefunden - nun wird bekannt, dass die portugiesische Polizei sogar in drei Brunnen nach dem Kind suchte.

  • In den vergangenen Wochen seien die Beamten der Kriminalpolizei dort mit Hilfe von Tauchern in der Gemeinde Vila do Bispo im Einsatz gewesen, hieß es in örtlichen Medien. Dabei sei allerdings keine Spur des britischen Mädchens entdeckt worden.
  • Bei ihren Ermittlungen hat die portugiesische Polizei auch zahlreiche Bewohner der Region befragt. Berichte, wonach man dabei Indizien für eine mutmaßliche Verwicklung des verdächtigen Deutschen gesammelt habe, hat die portugiesische Kripo bislang nicht kommentiert.
17:04 Uhr

Nichtschwimmer versucht Ertrinkende zu retten und gerät in Not

In Wien hat ein Nichtschwimmer versucht, eine Familie aus der Donau zu retten und ist dabei selbst beinahe ertrunken - er wurde aber wie auch besagte Familie lebend aus dem Fluss gezogen.

  • Eine 30-Jährige, ihre Töchter im Alter von 2 und 11 Jahren sowie deren 52-jährige Großmutter drohten zu ertrinken, nachdem sie an einer Badestelle ins Wasser gegangen waren.
  • Ein 24-jähriger Mann versuchte, sie zu retten, geriet aber selbst in Not. Denn, so erzählte er später, er konnte gar nicht schwimmen.
  • Zeugen zogen alle fünf schließlich an Land. Die 30-Jährige war bewusstlos und musste von Rettungskräften reanimiert werden. Die anderen vier wurden leicht verletzt.
16:43 Uhr

Kaum noch Großspenden an Parteien - außer an CDU

Die Corona-Krise führt auch zu einem Abebben der Parteispenden - diese sind in den ersten sechs Monaten des Jahres geradezu eingebrochen. Das zeigt ein neuer Bericht über Parteispenden ab 50.000 Euro.

  • Die Ausnahme: die CDU. Sie erhielt sechs Zuwendungen von insgesamt  674.000 Euro. Das ist bereits deutlich mehr als im Gesamtjahr 2019.
  • Die AfD bekam eine Einzelspende von 100.000 Euro. CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke gingen dagegen leer aus.
  • Die nicht im Bundestag vertretene linksradikale MLPD verzeichnete eine Spende von 50.031 Euro.
16:05 Uhr

Afghanistan-Veteran flieht mit Puma in Waldgebiet

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Eigentlich leben Pumas in Nord-, Mittel- und Südamerika - nun gibt es auch einen in Schlesien.

(Foto: imago/blickwinkel)

Die polnische Polizei muss sich gerade als Tierfänger versuchen - sie jagt einen früheren Soldaten mit Afghanistan-Erfahrung, der mit einem ausgewachsenen Puma in ein schlesischen Waldgebiet getürmt ist.

  • Laut Medienberichten hatte der Mann die Raubkatze illegal bei sich zu Hause in der Gemeinde Ogrodzieniec gehalten. Als sie ihm weggenommen werden sollte, drohte er mit einem Messer und verschwand im Wald.
  • Nach Zeugenaussagen soll er der Zoodirektorin zugerufen haben, der Puma sei sein Kind, das er aufgezogen habe und niemals hergeben wolle.
  • Die Polizei schloss nicht aus, dass der Ex-Soldat und Afghanistan-Veteran abgesehen von seinem Messer auch weitere "gefährliche Gegenstände" bei sich haben könnte. Auch der Puma könne gefährlich sein.
15:26 Uhr

Aufruhr in Russland - Zehntausende demonstrieren

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So viele Menschen haben in Chabarowsk schon lange nicht mehr demonstriert - vielleicht noch nie.

(Foto: REUTERS)

Dass in einer russischen Stadt Zehntausende demonstrieren, kommt eher selten vor. Nun hat sich aber genau das in Chabarowsk ereignet, einer 600.000-Einwohner-Metropole in Russlands Fernem Osten - und das obwohl Demonstrationen derzeit wegen der Corona-Krise verboten sind. Was da los war? Der Provinzgouverneur Sergej Furgal war am Donnerstag festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, vor 15 Jahren mehrere Morde an Geschäftsleuten in Auftrag gegeben zu haben, was er aber vehement zurückweist. Die etwa 20.000 bis 30.000 Demonstranten glauben ihm offenbar und fühlen sich nun um ihre Wahl gebracht.

Leidenschaftlich setzten sie sich für ihn den Politiker der ultrarechten Liberaldemokratischen Partei (LDPR). Ob die Festnahme wohl etwas damit zu tun hat, dass Furgal den Kandidaten von Putins Partei Einiges Russland geschlagen hatte? Das glauben in der Gegend nicht wenige. Zumal in einem Jahr wieder Gouverneurswahlen anstehen und Furgal bei der Volksabstimmung über Putins neue Verfassung nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht haben soll. Immerhin: Prozesse gegen hochrangige Beamte und Politiker gab es in den vergangenen Jahren immer wieder mal - auch gegen Parteifreunde des Präsidenten.

14:47 Uhr

Elf Tote bei Rettungsdrama an ägyptischem Strand

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Die Strände bei Alexandria sind schön, aber mitunter auch gefährlich.

(Foto: imago images/Panthermedia)

Es passierte bereits gestern, aber ich will es ihnen nicht vorenthalten: In Ägypten hat sich an einem Strand bei Alexandria ein tödliches Rettungsdrama abgespielt. Insgesamt starben elf Menschen. Alles begann damit, dass ein Junge von der Strömung aufs Mittelmeer hinaus gezogen wurde, dann versuchte ein Mann ihn zu retten. Aber auch er wurde von der Strömung erfasst - nach und nach versuchten neun weitere Männer die Ertrinkenden zu retten und bezahlten dies mit dem Leben. Die Gegend bei Palm Beach, wie der Strandabschnitt genannt wird,  ist felsig und strömungsreich - und als gefährlich bekannt. Wegen der Corona-Krise war er gesperrt, Rettungsschwimmer waren daher nicht vor Ort. Die Badenden hätten also gar nicht da sein dürfen. Sie waren wohl erst nach Sonnenuntergang ins Wasser gegangen, um nicht von der Polizei erwischt zu werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:37 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer hat es hinter sich und genießt nun ganz ohne Arbeit den weiten grauen Berliner Himmel. Armer Kerl! Hier übernimmt nun Volker Petersen, seien Sie gegrüßt. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de - wohlan!

14:07 Uhr

Warnung vor falschem "Bundesamt für Krisenschutz"

Wer E-Mails vom "Bundesamt für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe" erhält, sollte aufpassen. Die besagte Behörde gibt es nämlich gar nicht. Es handelt sich um Betrüger. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte: "Ein Unternehmen hat uns darauf aufmerksam gemacht." In der Sache werde bereits ermittelt. Sie verwies zudem auf eine Warnung vor betrügerischen E-Mails mit Bezug zu Corona-Zuschüssen für Unternehmen, die das Wirtschaftsministerium am vergangenen Mittwoch online veröffentlicht hatte.

Auf der Website des erfundenen "Bundesamtes", die in ihrer Optik stark an die Internet-Auftritte der Bundesbehörden erinnert, heißt es: "Aktuell werden in mehreren deutschen Unternehmen Befragungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bundesamtes durchgeführt.

13:07 Uhr

Erneute Randale in Stuttgart - elf Festnahmen

Bei erneuten Auseinandersetzungen in der Stuttgarter Innenstadt sind in der Nacht zum Samstag elf Menschen festgenommen worden. Vier Polizisten wurden zudem bei der Kontrolle eines betrunkenen 16-Jährigen leicht verletzt, als dieser Widerstand leistete, wie ein Polizeisprecher sagte. Wie genau es dazu kam, war zunächst unklar. Die genauen Abläufe seien Teil der Ermittlungen, und die Betroffenen würden noch vernommen, so der Sprecher. Nachdem der Freitagabend zunächst ruhig und ohne größere Vorkommnisse verlaufen war, griff die Polizei in der zweiten Nachthälfte bei mehreren Auseinandersetzungen ein. Vier Verdächtige wurden bei einem Streit nahe dem Marienplatz festgenommen. Auch nach einer Schlägerei am Eckensee, bei der ein Mensch schwer verletzt wurde, kam es zu Festnahmen.

12:39 Uhr

"Super Mario"-Videospiel für Rekordsumme versteigert

Ein original verpacktes "Super Mario Bros."-Computerspiel aus dem Jahr 1985 ist bei einer Auktion in den USA für die Rekordsumme von 114.000 Dollar (etwa 100.000 Euro) versteigert worden. Damit sei das Stück zum teuersten je versteigerten originalverpackten Videospiel geworden, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions im texanischen Dallas mit.

Der Käufer wolle zunächst anonym bleiben. Das japanische Unternehmen Nintendo hatte das inzwischen weltberühmte Videospiel "Super Mario Bros." 1985 auf den Markt gebracht. Zuletzt hatte ein original verpacktes "Mega Man"-Videospiel aus dem Jahr 1987, das im Dezember für 75.000 Dollar versteigert worden war, den Rekord gehalten. Die Videospielreihe "Mega Man" rund um einen blauen Kampfroboter stammt ebenfalls aus Japan.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zu Mittagspause

11:58 Uhr

Ehefrau von Will Smith gesteht Affäre

Jada Pinkett Smith und ihr Ehemann Will Smith haben bestätigt, dass die Schauspielerin vor wenigen Jahren eine Affäre mit dem US-amerikanischen Rapper und Musiker August Alsina hatte. Überraschend entspannt, sogar witzelnd, erklärten die beiden in der Facebook-Show "Red Table Talk", wie es dazu gekommen ist.

*Datenschutz

Smith erzählte, dass sie vor etwa vier bis viereinhalb Jahren "eine Freundschaft mit August begonnen" habe. "Wir sind tatsächlich richtig, richtig gute Freunde geworden." Der Schauspieler erklärte daraufhin, er habe zu diesem Zeitpunkt wirklich gefühlt, dass die Beziehung der beiden vorbei sein könnte. Das bestätigte auch Jada, die daraufhin sagte, dass sie eine "Beziehung" mit Alsina geführt habe.

Die Smiths betonten, viele Paare machen etwas Ähnliches in ihren Beziehungen durch. Geheimnisse hätte es zwischen den beiden niemals gegeben. Jada sei "zutiefst dankbar", dass sie und ihr Ehemann sich als Paar nun an einem "neuen Platz bedingungsloser Liebe" befänden.

11:33 Uhr

Emirates will Tausende Stellen streichen

Die Fluggesellschaft Emirates will bis zu 9000 Angestellte entlassen. Zehn Prozent der Stellen seien bereits gestrichen worden, sagte Konzernchef Tim Clark der BBC. Insgesamt könnten die Kürzungen demnach bis zu 15 Prozent der Beschäftigten treffen. Emirates sei aber "weniger schlimm" von der Corona-Krise betroffen als andere Fluggesellschaften, sagte Clark weiter.

Vor der Pandemie habe die Airline mit einem der besten Geschäftsjahre in seiner Geschichte gerechnet, sagte Clark. Noch im März hatte die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai eine Steigerung des Jahresgewinns um 21 Prozent gemeldet. Im selben Monat musste die Airline ihren weltweiten Flugverkehr wegen der Corona-Pandemie vorübergehend komplett einstellen. Bis Mitte August will Emirates wieder 58 Städte anfliegen - vor der Corona-Pandemie waren es noch 157.

11:08 Uhr

Kind stürzt Bergwiese hinab und wird schwer verletzt

Ein Elfjähriger aus Hessen ist bei einem Ausflug in Österreich schwer am Kopf verletzt worden. Er stürzte eine Bergwiese im Zillertal hinab und überschlug sich dabei mehrmals, wie die Polizei in Tirol mitteilte. Der Junge aus Erlensee, der mit seiner Familie einen Ausflug auf eine Bergstation im Skigebiet Zillertal-Arena unternommen hatte, hatte beim Abstieg mit einem anderen Kind eine Abkürzung über steile Wiesen genommen und war dabei gestolpert. Er wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Innsbruck gebracht.

10:42 Uhr

Erneut Surfer bei Hai-Attacke getötet

Bei einer Hai-Attacke im Osten Australiens ist ein 17-jähriger Surfer getötet worden. Der Jugendliche sei im rund 630 Kilometer nördlich von Sydney gelegenen Wooli Beach von dem Hai angegriffen worden, teilte die Polizei des Bundesstaats New South Wales mit. Mehrere andere Surfer hätten noch versucht, dem Jugendlichen zu helfen, jedoch seien alle Wiederbelebungsversuche gescheitert.

Es handelt sich um den fünften tödlichen Hai-Angriff in Australien seit Jahresbeginn. Vor einer Woche war ein 37-Jähriger beim Speerfischen nahe des beliebten Touristenziels Fraser Island von einem Hai getötet worden. In Australien kommt es immer wieder zu Angriffen von Haien auf Menschen. Ein tödlicher Verlauf der Attacken ist aber äußerst selten.

10:06 Uhr

Weißes Haus muss Trump-Ankündigung revidieren

Mit dem sogenannten Daca-Dekret von 2012 hatte Ex-Präsident Barack Obama rund 700.000 junge Einwanderer vor der Abschiebung geschützt. Viele von ihnen wurden als Kinder von ihren Eltern ohne Papiere ins Land gebracht, oft aus lateinamerikanischen Staaten. Der amtierende US-Präsident wünscht sich ein anderes Modell und hat nun - wohl etwas voreilig - eine entsprechende Maßnahme angekündigt.

Donald Trump sagte dem spanischsprachigen Sender Telemundo Noticias, er wolle Kindern von illegal in die USA eingewanderten Migranten den Weg zur Einbürgerung erleichtern. Er werde zu diesem Zweck ein "großes Präsidialdekret" unter Einbezug des sogenannten "Dreamer"-Programms schaffen. Stunden später ruderte das Weiße Haus zurück: Bei Trumps Ankündigung handele es sich nur um ein mögliches Ergebnis der derzeitigen Verhandlungen mit dem Kongress um eine Einwandererreform, hieß es in der Erklärung eines Regierungssprechers.

09:40 Uhr

Deutsche Tesla-Fabrik schafft mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze

In Grünheide bei Berlin sollen ab Juli nächsten Jahres maximal 500.000 Tesla-Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen. Die neue Fabrik schafft Tausende Arbeitsplätze. Der US-Elektroautobauer rechnet vorerst mit bis zu 10.500 Mitarbeitern im Schichtbetrieb. In einer Schicht sollen nach Informationen aus Branchenkreisen zwischen 3000 und 3500 Beschäftigte arbeiten, vorgesehen ist ein Drei-Schicht-Betrieb pro Tag.

Derzeit sucht das Unternehmen noch Fachkräfte. Im Antrag von Tesla für die umweltrechtliche Genehmigung werden unterschiedliche Angaben zur Mitarbeiterzahl pro Schicht gemacht. Dort ist auch von bis zu 12.000 direkten Arbeitsplätzen die Rede, darunter etliche Ausbildungsplätze. Dabei soll nach den Plänen des Autobauers so schnell wie möglich das Maximum erreicht werden.

09:22 Uhr

Seltenes Baby-Nashorn feiert Publikumspremiere in Zürich

Zwei Monate alt und schon auf der großen Bühne. Der Zoo in Zürich hat nun erstmals ganz stolz das Breitmaulnashorn "Ushindi", das vor zwei Monaten geboren wurde, vor Besuchern präsentiert. Ushindis Mutter Tanda wurde während ihrer Schwangerschaft aus Israel importiert und Ushindi ist ihr siebtes Kalb.

Es sind definitiv gute Nachrichten für den Zürcher Zoo. Anfang dieses Monats wurde ein Tierpfleger getötet, der von einem sibirischen Tiger angegriffen wurde.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:47 Uhr

Tönnies droht Ärger wegen Schwarzarbeitern in Österreich

Clemens Tönnies macht nicht nur in Fleisch, sondern auch in Immobilien. In Österreich steht dem Unternehmer nun Ärger ins Haus, weil eine von seiner Immobilienverwaltung beauftragte Baufirma Schwarzarbeiter eingesetzt haben soll. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Bei der Renovierung des Gastro-Betriebs "Hotel Erika" in Kitzbühel sollen neun Bulgaren mit fehlerhaften Arbeitsnachweisen beschäftigt gewesen sein. Die Zeitung spricht von fehlenden Lohnunterlagen und mehreren Rechts-Übertretungen.

08:16 Uhr

Twitter sperrt Accounts der Identitären

Die Identitäre Bewegung wird vom Verfassungsschutz des Bundes (BfV) als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. Zuletzt bezeichnete das BfV die Gruppierung als "Superspreader von Hass und Gewalt". Bei Facebook und Instagram sind viele Konten der Identitären bereits gesperrt, nun zieht Twitter nach. Die Accounts, darunter auch der von Martin Sellner, prominentester Kopf der Gruppierung, würden Terrorismus und Gewalt verherrlichen. Sellner gilt als Verbindungsmann zwischen der Szene der "Neuen Rechten" in den USA und Europa.

Die Identitäre Bewegung folgt Verschwörungstheorien und warnt unter anderem vor einem "Bevölkerungsaustausch" in Europa. Laut Verfassungsschutz hat sie etwa 600 Mitglieder.

07:51 Uhr

"Narren-Knigge" soll Karnevalshochburgen corona-tauglich machen

Auch der karnevalistische Frohsinn muss in diesem Jahr natürlich corona-konform organisiert werden. Dabei soll den Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine Art "Narren-Knigge" mit Empfehlungen und Informationen helfen. Das ist jetzt bei einem Spitzentreffen der Festkomitees der Karnevalshochburgen Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln mit dem Chef der Staatskanzlei vereinbart worden. Da derzeit nicht absehbar sei, wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln werde, solle eine gemeinsame Basis erarbeitet werden für die Genehmigung der Veranstaltungen vor Ort.

Das Thema Karneval und Corona sorgt im Rheinland seit Wochen für Debatten. Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich jüngst gegen Straßenveranstaltungen zur traditionellen Sessionseröffnung am 11.11. ausgesprochen: "Draußen, Straßenkarneval, Infektionsübertragungszeit, Alkohol, Enge - das passt nicht in diese Zeit", hatte er Ende Juni gesagt.

07:20 Uhr

Italienerin kassiert Mega-Knöllchen - Ford Focus mit 703 km/h unterwegs?

In der italienischen Provinz Ancona hat eine Frau ein saftiges Knöllchen kassiert - und soll ein Bußgeld von 863,60 Euro zahlen. Angeblich soll sie mit 703 Stundenkilometern geblitzt worden sein, mit ihrem Ford Focus in einer Tempo-70-Zone.

Schuld war in diesem Fall ein veralteter Blitzer - keine Seltenheit in Italien. Immer wieder liefern die Radarfallen falsche Messwerte. Zahlen sollte die Frau allerdings vorerst trotzdem, um später eine Entschädigung einklagen zu können.

06:35 Uhr

Venedig testet umstrittene Hochwasserschutzanlage

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Der Markusplatz unter Wasser - keine Seltenheit in Venedig.

(Foto: dpa)

Venedig leidet regelmäßig unter Überschwemmungen, aufgrund des gestiegenen Meeresspiegels ist das "Acqua alta" mittlerweile eine echte Bedrohung für die bei Touristen beliebte Lagunenstadt. Nun ist die lang erwartete Hochwasserschutzanlage erstmals erfolgreich getestet worden. Das Dammprojekt Mose werde im Herbst 2021 einsatzbereit sein, erklärte Projektleiterin Elisabetta Spitz. Alle 78 beweglichen Schutzwände an den Eingängen zur Lagune wurden gleichzeitig aufgestellt. Die Barrieren liegen bei normalem Wasserpegel am Meeresgrund, können jedoch innerhalb von 30 Minuten angehoben werden und einem Anstieg des Pegels von drei Metern standhalten.

Allzu viel Freude hat das Projekt Stadt und Staat allerdings nicht bereitet. Bereits 2003 wurde mit dem Bau begonnen, doch dieser verzögerte sich immer wieder wegen steigender Kosten und Korruptionsskandalen. Die ursprünglich veranschlagten Kosten von zwei Milliarden Euro sind inzwischen auf rund sieben Milliarden Euro angewachsen.

06:04 Uhr

Hollywood-Star Armie Hammer beendet das Kapitel Ehe

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Künftig nur noch Co-Eltern und Freunde: Armie Hammer und Elizabeth Chambers.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

US-Schauspieler Armie Hammer und seine Ehefrau Elizabeth Chambers gehen fortan getrennte Wege. Via Instagram haben die beiden ihr Ehe-Aus bekannt gegeben. "Dreizehn Jahre als beste Freunde, Seelenverwandte, Partner und dann Eltern", schrieb Hammer zu einem gemeinsamen Foto der beiden, dessen Aufnahmedatum schon einige Jahre zurückliegen muss.

2010 hatten sich die beiden das Jawort gegeben. Ihre Kinder, Tochter Harper (geb. 2014) und Sohn Ford (geb. 2017), machten das Familienglück perfekt und sollen für sie "als Co-Eltern und liebe Freunde" auch weiter erste Priorität bleiben.

05:45 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht