Sonntag, 13. Dezember 2020Der Tag

mit Heidi Ulrich
Heidi Ulrich
22:49 Uhr

Das war Sonntag, der 13. Dezember 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

heute fiel die Entscheidung: Am Mittwoch geht Deutschland in den harten Lockdown. Die wichtigsten Änderungen finden Sie hier nochmal im Überblick.

Fürs Grübeln schon zu müde verabschiede ich mich jetzt von Ihnen. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:18 Uhr

Tausende Polen protestieren gegen verschärftes Abtreibungsrecht

Mehrere tausend Polinnen und Polen sind aus Protest gegen die national-konservative Regierung und eine Verschärfung des Abtreibungsrechts auf die Straße gegangen. Trotz Polizeisperren gelangten Demonstranten in Warschau bis in die Nähe des Wohnhauses von Vize-Regierungschef Jaroslaw Kaczynski, der auch Chef der Regierungspartei PiS ist. Polizisten vor dem schwer gesicherten Haus riefen die Menge auf, sich zu zerstreuen.

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An diesem Sonntag gab es in Warschau erneut Proteste gegen die Gesetzesverschärfung zu Abtreibungen.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Im Oktober hatte Polens Verfassungsgericht entschieden, dass Frauen auch dann keine Abtreibung vornehmen dürfen, wenn das ungeborene Kind schwere Fehlbildungen aufweist. Seitdem gibt es Proteste. In den vergangenen Wochen haben sich die Anliegen der Proteste erweitert: Viele äußern auch ihre Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik insgesamt und insbesondere im Umgang mit der Corona-Krise. Zudem war die Polizei in die Kritik geraten. Oppositionelle warfen ihr ein überhartes Vorgehen gegen friedliche Demonstranten vor.

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21:58 Uhr

Italien wirbt mit Primel für Corona-Impfung

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Bisher nur eine Illustration - doch bald sollen auf vielen Plätzen solche Pavillons errichtet werden.

(Foto: picture alliance/dpa/Gesundheitsministerium)

Die Primel soll in Italien zum Symbol für Corona-Impfungen werden. Schon bald soll sie auf vielen zentralen Plätzen zu sehen sein und für die Impfungen werben, wie der Sonderkommissar der Regierung, Domenico Arcuri, sagte. "Italien wird mit einer Blume wiedergeboren", so das Motto der Kampagne. Zudem will Italien 1500 ähnlich wie eine Blume geformte Pavillons auf vielen Plätzen aufbauen. Arcuri kündigte eine erste Impfphase Mitte Januar an. Begonnen werde mit medizinischem Personal und in Altenheimen. Noch ist in Italien allerdings kein Impfstoff zugelassen.

21:15 Uhr

Giulia Siegels Freund wäre fast bei Tauchunfall gestorben

Giulia Siegel musste um das Leben ihres Partners, Ludwig Heer, bangen. Er wäre fast bei einem Tauchunfall auf den Malediven gestorben, wo die beiden im letzten Monat Urlaub gemacht hatten. Am letzten Tag sei Heer mit Freunden tauchen gegangen, erzählen das Model und der Koch in einem RTL-Interview. Er sei zu schnell wieder aufgestiegen und unter Wasser ohnmächtig geworden. "Er musste auf dem Boot dann wiederbelebt werden", erzählt Siegel sichtlich bewegt.

Heer sagt, nach dem Aufwachen habe er seine Beine nicht mehr gespürt und sich im Minutentakt übergeben müssen. Als Siegel zu ihm kam, fürchtete sie um sein Leben: "Ich dachte, er stirbt mir in meinen Armen weg", sagt sie. Auch habe er ihr gesagt, er könne weder hören noch sehen. Heer habe unter der Dekompressionskrankheit gelitten, heißt es in dem Bericht. Mit einem Militärboot sei er zu einem Behandlungsort mit einer Dekompressionskammer gebracht worden. Nach und nach habe er sich erholt.

20:09 Uhr

Rund 300 Schüler in Nigeria entführt

Im Nordwesten Nigerias sind rund 300 junge Männer von Unbekannten aus einer Schule entführt worden. Es würden 321 Schüler vermisst, hieß es von den Behörden. Vertreter des Militärs und der Geheimdienste seien in Kankara, um Maßnahmen zur Befreiung der Jugendlichen zu leiten.

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Eltern versammeln sich in der Schule in Kankara, nachdem bewaffnete Täter ihre Kinder entführt haben.

(Foto: REUTERS)

Die Tat ereignete sich schon am Freitag in der Oberstufe der Jungen-Schule in Kankara. Die Hintergründe sind noch nicht bekannt. Militante Islamisten sind eher im Nordosten Nigerias aktiv. Im Nordwesten ziehen hingegen oft bewaffnete Banden umher. Sie greifen Zivilisten an oder entführen sie, um später Lösegeld zu kassieren.

Ein 17-Jähriger sagte der Nachrichtenagentur Reuters, auch er sei entführt worden, habe aber am Samstag fliehen können. Er sagte, die Jugendlichen seien von ihren Kidnappern an unterschiedliche Orte gebracht worden.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:28 Uhr

Arbeiter randalieren aus Protest in iPhone-Fabrik

In Südindien haben Arbeiter in einer iPhone-Fabrik randaliert. Lokalen Medienberichten zufolge sagten sie, dass sie über Monate nicht wie vereinbart bezahlt worden seien und Extra-Schichten gemacht hätten. Auf Videos ist zu sehen, wie Glasscheiben mit Stangen zerschlagen und Lampen heruntergerissen werden. Ein Auto wurde in Brand gesetzt. Die Polizei hat rund hundert Menschen festgenommen. "Die Situation ist jetzt unter Kontrolle", sagte ein Polizeisprecher.

Die Fabrik in Bengaluru gehört dem taiwanesischen Auftragshersteller Wistron Infocomm Manufacturing, der für Apple iPhones baut. In den Berichten hieß es, dass ein Großteil der Belegschaft über Vermittlungsagenturen beschäftigt würde. Wistron widersprach den Darstellungen. Das Unternehmen machte "unbekannte Personen, die von außen kamen", für die Randale verantwortlich. Die Regierung des Bundesstaates Karnataka verurteilte die Ausschreitungen. Außerdem will sie dafür sorgen, dass ausstehende Löhne gezahlt werden.

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17:54 Uhr

Polizei löst Mitarbeiter-Party in Kita auf

Die Polizei hat in Dortmund eine Party in einer Kindertagesstätte aufgelöst. Anwohner hatten sich am Freitagabend über laute Musik aus der Kita beschwert. Drinnen traf die Polizei auf 14 Beschäftigte, "die bei verschlossenen Fenstern ohne Mund-Nasen-Schutz dicht an dicht zusammen saßen und feierten". Auch ein Buffet und Alkohol hatten die Feiernden, die alle Platzverweise und Anzeigen kassierten.

17:21 Uhr

Chefökonomen warnen vor neuer Rezession

Der deutschen Wirtschaft droht wegen des harten Lockdowns eine weitere Rezession – davor warnen mehrere Chefökonomen.

  • Commerzbank-Chefvolkswirt Krämer sagte, "die wirtschaftlichen Risiken sind deutlich gestiegen, weil mit dem Einzelhandel ein wichtiger Absatzkanal der deutschen Industrie geschlossen wird."
  • Er rechnet damit, dass das Bruttoinlandsprodukt im laufenden vierten Quartal um gut ein Prozent schrumpft. Für das erste Quartal 2021 rechnet er mit einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung.
  • Die Berenberg Bank rechnet im laufenden Quartal sogar mit einem Rückgang um 1,8 Prozent.
  • "Allerdings erwarten wir, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2021 diese Verluste wieder aufholen kann", sagte Berenberg-Chefvolkswirt Schmied.
  • "Wir können mit einem Lockdown wesentlich besser umgehen als beim ersten Mal. Das Verarbeitende Gewerbe und die Ausfuhr sind kaum betroffen." Der Handel allerdings werde erheblich leiden, da sich Weihnachtseinkäufe von den Innenstädten ins Internet verlagerten.
16:52 Uhr

Johnson: Scheitern der Handelsgespräche am "wahrscheinlichsten"

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Ein Streitpunkt ist, welchen Zugang Fischer zu britischen Gewässern bekommen.

(Foto: dpa)

Der britische Premierminister Johnson hält die Chancen auf eine Einigung mit der EU auf ein Handelsabkommen nach dem Brexit für gering. Beide Seiten seien "noch sehr weit auseinander", ein Scheitern der Gespräche sei deshalb weiter das "wahrscheinlichste" Ergebnis, sagte er. Hoffnung hat Johnson aber weiterhin und bot auch nochmal an, mit einzelnen EU-Hauptstädten direkt zu verhandeln. Was auch immer geschehe, Großbritannien werde es "sehr, sehr gut gehen", sagte er.

Vorher hatten sich Johnson und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen darauf verständigt, die Verhandlungen nochmals zu verlängern. Eigentlich sollte bis spätestens morgen eine Entscheidung fallen. Ohne ein Abkommen drohen ab 2021 hohe Zölle und andere Handelshemmnisse.

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16:21 Uhr

Autofahrerin fährt trotz Fahrverbot zur Polizei

Trotz eines Fahrverbots ist eine Frau in Memmingen mit ihrem Auto bei der Polizei aufgetaucht. Sie wollte bei der Autobahnpolizei ihren Führerschein abholen, nachdem sie ein einmonatiges Fahrverbot bekommen hatte. Allerdings galt das Fahrverbot gestern noch. Die 48-Jährige erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens trotz Fahrverbot. Sie durfte auch nicht mehr mit dem Auto nach Hause fahren.

15:51 Uhr

Umfrage: Finden Sie den harten Lockdown richtig?

Ab Mittwoch fährt Deutschland das öffentliche Leben weitgehend runter. Der harte Lockdown soll die Verbreitung des Coronavirus eindämmen, dafür sorgen, dass das Gesundheitssystem der Pandemie standhält und weniger Menschen sterben. Dafür wird unter anderem der Einzelhandel - bis auf Ausnahmen - geschlossen.

15:49 Uhr
Breaking News

Verstappen fährt Mercedes in Grund und Boden

Die Formel-1-Saison 2020 gehört Mercedes, beim letzten Grand Prix des Jahres aber sind die Silberpfeile chancenlos. Max Verstappen zeigt von der Pole Position aus ein herausragendes Rennen. Sebastian Vettel dagegen übersteht sein letztes ernüchterndes Ferrari-Erlebnis.

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15:36 Uhr
Breaking News

BVB trennt sich von Trainer Favre

Borussia Dortmund hat die Trennung von Trainer Lucien Favre offiziell bestätigt. Bis zum Saisonende soll der bisherige Favre-Assistent Edin Terzic die Mannschaft betreuen, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte.

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15:17 Uhr

Mutmaßliche Spione im Erdgas-Streit verhaftet

Die Energiekrise im östlichen Mittelmeer hat zur Festnahme von zwei mutmaßlichen Agenten geführt. Zwei Griechen sollen Informationen über Militäranlagen in der Region der griechischen Inseln Rhodos und Kastelorizo an die Türkei geliefert haben. Das sagte der griechische Regierungssprecher Petsas im Fernsehen. Einer der Verhafteten ist demnach Mitarbeiter und Dolmetscher des türkischen Generalkonsulats auf Rhodos. Der zweite arbeitete auf einer Fähre, die zwischen Rhodos und Kastelorizo pendelt und soll Informationen über die Bewegungen der griechischen Streitkräfte an den Mitarbeiter des Konsulats der Türkei auf Rhodos geliefert haben.

In der Region südlich von Rhodos und Kastelorizo ist die Lage seit Monaten äußerst angespannt. Ein türkisches Schiff suchte dort bis vor wenigen Tagen nach Erdgas. Die Türkei argumentiert, dass die erkundeten Zonen zum türkischen Festlandsockel gehören. Die EU hat diese türkischen Aktionen scharf kritisiert.

14:43 Uhr

Demonstranten in Minsk festgenommen und geschlagen

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Hier in Minsk und weiteren belarussischen Städten gab es neue Proteste.

(Foto: REUTERS)

Trotz Polizeigewalt sind in Belarus wieder Tausende Menschen gegen Präsident Lukaschenko auf die Straße gegangen. Und wieder gingen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten vor. Videos beim Messengerdienst Telegram zeigen, wie Menschen in Minsk vor vermummten Einsatzkräften davonlaufen, wie Demonstranten abgeführt werden und Polizisten mitunter auf sie einschlagen. Das Menschenrechtszentrum Wesna spricht bisher von mehr als 230 Festnahmen. Viele Demonstranten trugen weiß-rot-weiße Fahnen der Opposition. Für sie ist die Bürgerrechtlerin Tichanowskaja die rechtmäßige Siegerin der Präsidentschaftswahl. Tichanowskaja spricht morgen in Berlin mit Bundespräsident Steinmeier, später unter anderem mit dem EU-Außenbeauftragten Borrell in Brüssel. "Die wichtigste Aufgabe dieses Besuchs ist es, Gewalt und Gesetzlosigkeit gegen Belarussen zu stoppen", sagt sie.

14:25 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Volker Petersen ist jetzt auf dem Heimweg nach einem ereignisreichen Vormittag. Mittwoch beginnt also der harte Lockdown, das haben Bund und Länder entschieden. Was genau gilt, können Sie hier nachlesen. Ich bin Heidi Ulrich und begrüße Sie bei "Der Tag" zur zweiten Tageshälfte! Ich muss sagen, ich bin irgendwie ganz froh, dass heute Sonntag ist und die Geschäfte sowieso geschlossen sind und zum Beispiel hier am Alexanderplatz keine Menschenmassen zu den Geschäften drängen, weil sie meinen unbedingt noch irgendwelche Dinge kaufen zu müssen. Mal schauen, wie es morgen wird.

13:54 Uhr

Bahn stellt Tausende neue Videokameras auf

Die Sicherheit an Bahnhöfen soll unter anderem mit 3000 neuen Videokameras erhöht werden. In den nächsten vier Jahren werde die Anzahl der Kameras an Bahnsteigen um rund ein Drittel auf 11.000 erhöht, teilten Bundesregierung und Deutsche Bahn mit. Dafür würden rund 180 Millionen Euro investiert. Aktuell sind den Angaben zufolge 8000 Kameras an 800 Bahnhöfen im Einsatz. Die neuen Kameras bedeuteten gleichzeitig einen Qualitätssprung bei den Aufnahmen, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung von Bundesregierung und Bahn. "Sie lassen hochauflösende Bilder entstehen."

13:27 Uhr

Schäuble liest AfD die Leviten

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die fehlende Abgrenzung der AfD von Corona-Leugnern und Rechtsextremen kritisiert. Nach Auschwitz könne man in Deutschland nicht mehr rechtsextrem sein und solle auch keine Verbindung zu diesem Milieu haben, sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag".

  • "Die AfD hat das offenbar noch nicht in allen ihren Gruppierungen begriffen." Zudem versuche sie, "auf Seiten der Corona-Leugner wirklich alles einzusammeln, was ihr mehr Rückhalt verschafft".
  • "Das ist für eine demokratische Partei, die Verantwortung übernehmen will, nicht vertretbar", sagte Schäuble weiter. Dass die AfD die Regierungspolitik mit Blick auf die Corona-Schutzmaßnahmen kritisiere, entspricht ihrem demokratischen Auftrag als Oppositionspartei.
  • "Aus meiner Sicht schwächt die AfD allerdings ihre eigenen Argumente und ihre Überzeugungskraft, weil sie sich nicht überzeugend genug von radikalen Rändern abgrenzt", fügte der Bundestagspräsident hinzu.
13:00 Uhr

Queen-Enkelin verlässt früheres Harry-Domizil

Queen-Enkelin Eugenie bei ihrer Hochzeit mit Brooksbank im Oktober 2018.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das ging schnell: Nach sechs Wochen sollen Prinzessin Eugenie und Ehemann Jack Brooksbank ihr neues Zuhause schon wieder verlassen haben. In Frogmore Cottage lebten zuvor Prinz Harry und Herzogin Meghan.

  • Prinzessin Eugenie (30) und Ehemann Jack Brooksbank (34), die Anfang 2021 ihr erstes Kind erwarten, haben vor rund sechs Wochen Frogmore Cottage im Park von Schloss Windsor bezogen. Jetzt soll das Paar aus dem alten Zuhause von Eugenies Cousin Prinz Harry (36) und Ehefrau Meghan (39) schon wieder ausgezogen sein.
  • "Das Haus ist schon wieder leer. Warum will niemand in Frogmore Cottage wohnen? Was ist falsch mit dem Haus?", erklärte ein Insider der britischen Boulevardzeitung "The Sun". Prinzessin Eugenie und ihr Ehemann, mit dem sie seit 2018 verheiratet ist, sollen wieder im Kensington Palast wohnen.
  • Prinz Harry und Herzogin Meghan stellten ihr ehemaliges Zuhause ursprünglich für das Paar zur Verfügung, sodass es dort sein Familienglück genießen kann. Ein Sprecher des Königshauses bestätigte im November den Umzug, machte aber klar, dass das historische Anwesen weiterhin die offizielle britische Residenz von Harry und Meghan bleibe.
12:25 Uhr
Breaking News

Von der Leyen und Johnson verlängern Frist

EU und Großbritannien nehmen sich noch etwas mehr Zeit, um ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Ende der Brexit-Übergangsfrist auf die Beine zu stellen.

  • Darauf einigten sich EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der britische Premierminister Boris Johnson bei einem Telefonat am Sonntag, wie beide Seiten mitteilten.
  • Eigentlich sollte bereits eine finale Entscheidung über die Verhandlungen getroffen werden, doch diese wird nun nochmals vertagt.
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12:11 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:56 Uhr
Breaking News

Harter Lockdown kommt ab Mittwoch

Nun ist es beschlossene Sache: Bund und Länder einigen sich darauf, ab Mittwoch das Land einem harten Lockdown zu unterziehen. Alle Geschäfte bis auf Lebensmittelhandel und andere absolut notwendige Einrichtungen wie Apotheken schließen.

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11:24 Uhr

USA erkennen Westsahara als Teil Marokkos an

Dass Marokko seine Beziehungen zu Israel normalisiert, könnte auch etwas mit einem Entgegenkommen der USA gegenüber dem Land in Nordafrika zu tun haben. Die Trump-Regierung erkennt nun dessen Herrschaft über die Westsahara an.

  • David Fischer, Botschafter der USA in Marokko, stellte die Karte laut einem Tweet der Botschaft am Samstagabend vor. Marokkos König Mohammed VI. soll sie als Geschenk erhalten.
  • Marokko war in die Region einmarschiert, in der es große Phosphatvorkommen gibt. Die von Algerien unterstützte Befreiungsbewegung Polisario strebt dort seit Jahrzehnten nach Unabhängigkeit. Marokko möchte der Region aber nur Autonomie zugestehen.
10:46 Uhr

Schwerer Unfall auf A3 bei Würzburg

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 bei Würzburg ist eine Frau ums Leben gekommen. Bei dem Unglück am Samstagnachmittag brannten zwei Fahrzeuge komplett aus. Die Autobahn wurde gesperrt.

  • Bei dem Unfall zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Autobahndreieck Würzburg-West brannten ein Lastwagen und ein Auto vollständig aus. Der Lkw war mit Bauschaumdosen beladen, die Flammen griffen auf den Pkw über. Teile der brennenden Lkw-Ladung explodierten und flogen auch auf die Gegenfahrbahn.
  • Der Insasse des Pkw starb noch am Unfallort. Wie die Polizei in Würzburg am Sonntag mitteilte, handelt es sich vermutlich um eine 53-jährige Frau aus Frankfurt am Main, die auf dem Weg zu einer Familienangehörigen nach Würzburg war.
09:42 Uhr

Schießerei am Rande von Pro-Trump-Demo

Trump-Unterstützer in Olympia.

Trump-Unterstützer in Olympia.

(Foto: AP)

Am Rande von Kundgebungen der Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump sind mindestens fünf Menschen verletzt worden.

  • In der Stadt Olympia im Bundesstaat Washington sei es in der Nähe des Kapitolgebäudes zu einer Schießerei mit einem Verletzten gekommen, teilte die Polizei mit. In der Hauptstadt Washington wurden nach Angaben der Feuerwehr vier Menschen niedergestochen.
  • Unklar ist bislang, ob die Verletzten an den Protesten beteiligt waren und die Taten mit diesen in Zusammenhang stehen.
09:27 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

09:04 Uhr

Deutsche wird Europas Schauspielerin des Jahres

Paula Beer.

Paula Beer.

(Foto: imago images/Future Image)

Die Schauspielerin Paula Beer ist für ihre Rolle in dem Liebesdrama "Undine" mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis als Europäische Schauspielerin 2020. Für ihre Rolle in dem Film von Christian Petzold war Beer Anfang des Jahres schon bei der Berlinale mit einem Silbernen Bären als beste Darstellerin geehrt worden. Als Europäischer Schauspieler des Jahres wurde der Däne Mads Mikkelsen für seine Lehrer-Rolle in "Der Rausch" ausgezeichnet. Bereits am Mittwochabend war die deutsche Filmkomponistin Dascha Dauenhauer für den Soundtrack der Neuverfilmung von "Berlin Alexanderplatz" von der Europäischen Filmakademie ausgezeichnet worden.

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09:46 Uhr

Russland-Sanktionen beeinflussen Handel kaum

Die gerade erst verlängerten Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland haben der deutschen Wirtschaft nach Ansicht der Bundesregierung bisher nicht gravierend geschadet.

  • Die 2014 wegen des Ukraine-Konflikts verhängten Strafmaßnahmen seien "nicht ursächlich für den Rückgang des Handels mit Russland" gewesen, heißt es in einem Bericht des Wirtschaftsministeriums an den Wirtschaftsausschuss des Bundestags.
  • "Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung in Russland und des damit verbundenen Exportrückgangs auf die deutsche Volkswirtschaft bleiben insgesamt begrenzt."
07:50 Uhr

Einbruch in Rossi-Villa während Begräbnis

Falls Sie sich fragen, was eigentlich "pietätlos" bedeutet: Zum Beispiel im Haus eines Verstorbenen einbrechen, während dieser beerdigt wird. Das ist nun in Italien während des Begräbnisses des einstigen Fußballstars Paolo Rossi geschehen. Diebe sollen in das Haus der Familie in Bucine bei Arezzo in der Toskana eingedrungen sein. Berichten nach soll Schmuck einschließlich einer Uhr fehlen.

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07:16 Uhr

Kardashian und West führen "getrennte Leben"

Kim Kardashian (40) und Ehemann Kanye West (43) haben einen turbulenten Sommer hinter sich, dennoch ist die Ehe der beiden noch intakt. Die beiden US-Stars sollen jedoch vorwiegend "getrennte Leben" führen, die sich "kaum überschneiden" würden. "Kim hat viel Arbeit und viele Projekte, die ihr wichtig sind, und Kanye hat seine", erklärte ein Insider nun dem US-Magazin "People". Um die Ehe von Kim Kardashian und Kanye West stand es Medienberichten zufolge in den letzten Monaten ziemlich schlecht. Immer wieder machten Meldungen die Runde, wonach eine Scheidung der beiden im Raum stünde. Zuvor griff West seine Frau öffentlich an und behauptete unter anderem, sie wolle ihn wegsperren lassen. Kim forderte anschließend Verständnis für den unter einer bipolaren Störung leidenden Rapper.

06:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Heute ist der große Tag, Merkel und die Ministerpräsidenten entscheiden über einen Lockdown. Das RKI meldet wieder hohe Fallzahlen, es sind 20.200 - fast 500 Menschen sterben im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion. Alles Weitere zum Thema lesen Sie auch im Liveticker.

  • Vertreter von Bund und Ländern werden darüber entscheiden, ob und wie die Maßnahmen zur EIndämmung des Coronavirus verschärft werden.
  • Bis heute müssen sich EU und Großbritannien auf ein Folgeabkommen zum Brexit einigen, sonst treten beispielsweise Zölle in Kraft..
  • Fahrplanwechsel bei der Bahn - Züge Berlin-Hamburg alle halbe Stunde. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember soll die Anzahl der Züge zwischen Hamburg und Berlin von 46 auf bis zu 60 Züge täglich wachsen.
  • In Belarus wird wieder eine Demo gegen Lukaschenko erwartet.
  • In der Fußball-Bundesliga rollt wieder der Ball, unter anderem empfängt Augsburg den FC Schalke, außerdem spielen Leverkusen und Hoffenheim gegeneinander.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de.

06:31 Uhr

Trump-Anhänger demonstrieren in Washington

Auch die "Proud Boys" demonstrierten in Washington.

Auch die "Proud Boys" demonstrierten in Washington.

(Foto: REUTERS)

Wahlsieger Joe Biden wird am Montag zum US-Präsidenten gewählt, doch viele von Trumps Anhängern wollen das nicht einsehen. In Washington demonstrieren sie wegen ihres herbeiphantasierten Wahlbetrugs. Die Unterstützung für den Amtsinhaber, der seine Niederlage gegen Biden nach wie vor nicht eingeräumt hat, fiel aber deutlich geringer aus als vor einem Monat, als 10.000 Demonstranten zur Freedom Plaza nahe dem Weißen Haus geströmt waren.

06:18 Uhr

Fünf Polizisten bei Unfall in Aachen verletzt

In Aachen stoßen zwei Streifenwagen zusammen, weil sie zugleich an der gleichen Kreuzung mit Blaulicht einfahren - fünf Polizisten werden schwer verletzt. Sie waren wegen einer Schlägerei alarmiert worden, fünf Polizeiautos waren unterwegs zum Westbahnhof. Die Schlägerei befriedeten dann andere Beamte.

06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht