Sonntag, 14. Februar 2021Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:42 Uhr

Das war Sonntag, der 14. Februar 2021

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Bergmassiv im slowakischen Teil der Hohen Tatra.

(Foto: imago images/MichalKnitl)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Berg ruft, doch nicht immer sollte man diesem Ruf folgen. Und wer im Corona-Jahr doch ins Gebirge gelangt, kehrt manchmal nicht wieder heim. Im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra sind am Samstagabend drei polnische Skitouristen von einer Lawine mitgerissen und verschüttet worden. Wie der slowakische Bergrettungsdienst HZS mitteilte, überlebte nur einer von ihnen das Unglück auf der slowakischen Seite des Berges Kondratova kopa, südlich der polnischen Touristenstadt Zakopane.

  • Der Überlebende konnte sich nach Angaben der Bergrettung aus eigener Kraft befreien und telefonisch Bekannte in Polen sowie die polnische Bergrettung anrufen.
  • Die Bergretter wiederum alarmierten ihre slowakischen Kollegen, die sich mit Suchhunden auf den Weg machten.
  • Zwei der Verschütteten konnten nur tot aus den Schneemassen ausgegraben werden.

Warum eine so traurige Meldung zum Ende des Tages? Weil inzwischen nicht nur der Skiurlaub gestrichen ist, sondern jetzt auch der Osterurlaub wackelt. Im Grunde ist es nämlich viel sicherer, wenn wir jetzt für immer zu Hause in unserem Eigenheim bleiben, das uns auch die Grünen nicht verbieten wollen.

Das sind weitere lesenswerte Meldungen des Tages:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Morgen ist ein neuer Tag.

22:22 Uhr

Russen folgen Nawalny: Für die Liebe und gegen die Gewalt

Zahlreiche Russen sind zum Valentinstag dem Aufruf des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny zu Protesten gegen Staatschef Wladimir Putin gefolgt. Auf dem Arbat, der Flaniermeile in Moskaus historischem Zentrum, stellten sich rund 300 Frauen aus Solidarität mit Nawalnys Ehefrau Julia Nawalnaja und festgenommenen Anhängerinnen des 44-Jährigen zu einer Menschenkette auf. Die Frauen hielten in den Händen ein langes weißes Band. Sie seien am Valentinstag gekommen, um zu zeigen, dass sie "für Liebe und gegen Gewalt" seien, sagte die 22-jährige Studentin Darja Obraszowa. Sie fügte hinzu, sie wolle, dass in Russland "Freiheit und Gerechtigkeit" herrsche. Am Abend setzten Bürger landesweit mit Lichtern ein Zeichen.

21:54 Uhr

Betrunkener flieht mit qualmendem Motor

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Der Fahrer hatte 1,9 Promille.

(Foto: picture alliance / Rolf Kremming)

Ein mutiger Passant hat in Rostock einen betrunkenen Autofahrer an einer Tankstelle gestoppt. Der ertappte 61-Jährige wurde kurz nach Mittag von alarmierten Polizisten in Gewahrsam genommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Passant hatte das verbeulte Auto und den auffälligen Fahrstil bemerkt und den Zündschlüssel abgezogen. Bei dem 61-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 1,91 Promille gemessen.

  • Die Ermittlungen ergaben, dass der Autofahrer vorher fünf andere Autos gerammt hatte. Auch ein Zaun einer Müllcontaineranlage war zerstört.
  • Dann war der 61-Jährige zu der Tankstelle "geflüchtet", wo aus dem Motorraum seines Autos bereits Qualm aufstieg, so dass noch die Feuerwehr alarmiert wurde.
  • Der Schaden an den anderen Autos und Gegenständen wurde auf rund 40.000 Euro geschätzt. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Um die Geschlechtergerechtigkeit sicherzustellen, ist aber auch dieser Tatbestand berichtenswert:

Nach einer Verfolgungsfahrt auf der Autobahn 4 bei Kerpen (Rhein-Erft-Kreis) stoppte die Polizei eine betrunkene Autofahrerin. Statt den Anhaltezeichen des Streifenwagens zu folgen, war die 49-Jährige zuvor mit 180 Stundenkilometern durch einen Baustellenbereich gerast, wie die Polizei mitteilte. Nachdem die Beamten sie ausgebremst hatten, habe sie sich geweigert auszusteigen und nach den Polizisten geschlagen.

  • Ein Alkoholtest habe bei der Kölnerin am Samstagabend einen Wert von rund 1,2 Promille ergeben.
  • Sowohl ihr Führerschein als auch der Wagen wurden sichergestellt.
  • Zudem wurde laut Polizei eine Strafanzeige wegen Widerstands gestellt.


21:27 Uhr

Mutter und Kind rassistisch angepöbelt

Ein Mann soll eine Frau und ihr Kind in Berlin-Wedding rassistisch beleidigt und bepöbelt haben. Die 35-Jährige war am Samstagvormittag mit ihrem Kind vor einem Supermarkt in der Oudenarder Straße zu Fuß unterwegs, wie die Beamten mitteilten. Dort soll der Unbekannte sie und ihr Kind plötzlich angebrüllt haben. Der Mann habe das Kind rassistisch beleidigt und auch die Mutter bepöbelt. Er soll in ihre Richtung sexuelle Handbewegungen gezeigt und versucht haben, sie zu bespucken. Die Frau erstattete Anzeige über die Internetwache der Polizei. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

20:53 Uhr

Ganz ohne Chip im Hirn: Tochter von Bill Gates lässt sich impfen

Jennifer Gates ist eine angehende Ärztin und zugleich Tochter von Bill Gates. Auf Instagram verrät die Medizinstudentin, dass sie ihre erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten hat. "Ich bin mehr als privilegiert", schreibt sie dazu. Denn nun könne die mRNA-Impfung ihren Zellen beibringen, eine Immunantwort auf das Coronavirus aufzubauen. Sie rät allen Menschen, sich zu informieren und eine Impfung in Betracht zu ziehen. Auch für Verschwörungstheoretiker hatte die Medizinerin einen Hinweis parat: "Leider hat der Impfstoff meinen genialen Vater NICHT in mein Gehirn implantiert - wenn nur mRNA diese Kraft hätte .....!"

20:45 Uhr
Breaking News

Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten zweites Baby

Herzogin Meghan, Ehefrau des britischen Prinzen, ist schwanger. "Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind überglücklich, dass sie ihr zweites Kind erwarten", teilte ein Sprecher des Paares am Abend mit. "Wir können bestätigen, dass Archie ein großer Bruder sein wird." Dazu ließen Harry (36) und Meghan (39) ein schwarz-weißes Foto verschicken, auf dem das Paar unter einem Baum zu sehen ist. Meghans Kopf ruht in Harrys Schoß, ihre rechte Hand liegt auf ihrem - bereits deutlich sichtbaren - Babybauch.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:21 Uhr

Illegale Studentenparty: Polizei findet Kokain, Heroin, Ecstasy

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24 Gäste auf 20 Quadratmetern: Die Polizei findet allerhand Drogen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Party mit 24 Menschen und einer großen Auswahl an Drogen in einem Hochhaus in Berlin-Friedrichshain ist von der Polizei wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln beendet worden. Schon vor der Wohnungstür in dem 18-stöckigen Haus hätten die alarmierten Polizisten laute Musik und viele Stimmen gehört, teilten die Beamten mit. In einem rund 20 Quadratmeter großen Raum drängten sich demnach 24 Menschen im Alter von 17 bis 37 Jahren. Niemand trug den Angaben zufolge einen Mund-Nase-Schutz, Abstände wurden nicht eingehalten. Der 24-jährige Wohnungsmieter habe eine bestandene Klausur feiern wollen. Die Gäste und Räume wurden durchsucht.

  • Dabei entdeckten die Beamten Tütchen mit vermeintlichem Kokain, Marihuana, Amphetamin, Haschischbrocken, Heroin, Ecstasy sowie Tabletten und unbekannte Substanzen, vermutlich ebenfalls Drogen.
  • Ein 22-Jähriger wurde festgenommen, weil er per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde.
  • Die Party wurde aufgelöst. Alle Beteiligten erhielten Anzeigen wegen Verstößen gegen den Infektionsschutz, einige auch wegen Drogenvergehen.
19:49 Uhr

Frost erreicht Griechenland - Schnee in Athen

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Ein Apfelsinenbaum in Thessaloniki mal ganz anders.

(Foto: imago images/ANE Edition)

Die Kältefront "Medea" hat den Menschen in Griechenland ungewöhnlich winterliches Wetter beschert. In der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki lag bereits am Sonntagmorgen Schnee, in Athen sollte es in der Nacht zum Montag schneien. Im Norden des Landes wurden stellenweise Temperaturen von bis zu minus 13 Grad gemessen.

  • Bisher sei es noch nicht zum Zusammenbruch von Verkehr oder zu schneebedingten Unglücken gekommen, berichteten griechische Medien. Die Eiseskälte hatte sich tagelang angekündigt, so dass die Menschen entsprechende Vorbereitungen treffen konnten.
  • Mit dem Höhepunkt der Kältewelle rechnen griechische Meteorologen am Dienstag.
  • Bereits am Donnerstag sollen die Temperaturen dann in vielen Teilen des Landes wieder im zweistelligen Plus-Bereich liegen.
19:18 Uhr

Diözese Limburg fällt über Kardinal Woelki her

Im Streit um den Umgang des Kölner Erzbistums mit dem Missbrauchsskandal wächst auch innerkirchlich der Druck auf Kardinal Rainer Maria Woelki. Das Präsidium der Diözesanversammlung des Bistums Limburg erklärte, es blicke "mit großer Sorge" auf die Vorgänge in Köln, "auf den dort um sich greifenden Vertrauensverlust und die zunehmende Schwierigkeit der Ausübung des Amtes" durch Woelki. Seit der für Spätherbst 2020 geplanten und kurzfristig verschobenen Veröffentlichung des unabhängigen Gutachtens zu sexuellem Missbrauch komme das Erzbistum Köln nicht zur Ruhe, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme der Diözesanversammlung, dem höchsten beschlussfassenden Gremium in der Diözese Limburg.

  • Transparenz, Offenheit und schonungsloser Aufklärungswille, wie von der Deutschen Bischofskonferenz angekündigt, sei in Köln nicht erkennbar.
  • "Der Umgang mit dem Kölner Betroffenenbeirat und dessen zu vermutender Instrumentalisierung bei der Verhinderung der Veröffentlichung des Gutachtens beschämen uns", hieß es in der Erklärung.
  • "Ebenfalls kann es nicht angehen, dass erwiesene Täter geschützt, Mitwisser geschont, Vorfälle verharmlost und Kritiker der Bistumsleitung eingeschüchtert werden."

Apropos Splitter im Auge des Bruders (Matthäus 7,3): Das Bistum Limburg darf selbst als äußerst Skandal erfahren gelten. Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst geriet mit seinem 31 Millionen Euro teuren Dienst- und Wohnsitz als "Protz-Bischof" in die Schlagzeilen. Papst Franziskus entließ ihn im März 2014 aus seinem Amt.

18:48 Uhr

Im Eis der Wümme: Spaziergänger entdecken Toten im Fluss

Spaziergänger haben im niedersächsischen Rotenburg einen Toten im Eis des Flusses Wümme gefunden. Nach Polizeiangaben lag der Leichnam unterhalb einer Brücke. Zwei Männer entdeckten zunächst einen Teil einer Jacke, der aus dem Eis ragte. Beim näheren Hinsehen erkannten sie dann, dass im Eis ein menschlicher Körper eingefroren war und alarmierten die Polizei. Der Tote wurde geborgen und in ein Bestattungsunternehmen gebracht. Die Identität des Mannes stand zunächst nicht fest.

17:56 Uhr

Missverständnis: Grüne wollen Einfamilienhaus nicht verbieten

Die Grünen haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie wollten den Neubau von Einfamilienhäuser in bestimmten Gegenden verbieten. "Die Behauptungen sind falsch", sagte ein Fraktionssprecher. "Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen wichtig - dazu gehört auch das Einfamilienhaus. Das wird es auch in Zukunft geben - so wie Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser, Mietshäuser." Was aber wo gebaut werde, entschieden die Kommunen vor Ort. Dabei werde etwa auch berücksichtigt, wie viel Fläche da sei und wie viel Leerstand es gebe.

  • Fraktionschef Anton Hofreiter sei nach einem Interview mit dem "Spiegel" überspitzt wiedergegeben worden, schrieb der Sprecher auf Twitter.
  • "Da läuft die Aufregungsspirale schon: Politische Mitbewerber:innen reagieren, vermutlich ohne dass sie das Interview wirklich gelesen haben."
  • Das Nachrichtenmagazin hatte einen Tweet zu dem Thema selbst mit der Begründung gelöscht, der Einstieg zu dem Text sei "irreführend" gewesen.
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17:48 Uhr

13 Türken tot aufgefunden: PKK weist Verantwortung zurück

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Der türkische Verteidigungsminister Akar hat keine guten Neuigkeiten.

(Foto: picture alliance / AA)

Bei einem Einsatz im Nordirak hat das türkische Militär die Leichen von 13 mutmaßlich von der kurdischen Arbeiterpartei PKK entführten Türken gefunden. Ankara warf der PKK vor, die Gefangenen, darunter Soldaten und Polizisten, exekutiert zu haben. Die PKK wies dies zurück.

  • Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar sagte, man habe die Entführungen aus Sicherheitsgründen zuvor nicht bekanntgegeben. "Ich wünschte, wir hätten unsere 13 Bürger wohlbehalten dort rausbringen können", sagte er.
  • Die Türkei hatte am Mittwoch in der nordirakischen Provinz Dohuk einen großangelegten Militäreinsatz gegen die PKK im Nordirak begonnen und das Vorgehen unter anderem mit Selbstverteidigung begründet.
  • Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hatte bei einem ähnlichen Einsatz der Türkei im Sommer bezweifelt, dass dieser mit dem Völkerrecht vereinbar ist.
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17:16 Uhr

Polizist will Recht auf Tattoo einklagen

Ein Polizist aus Bayern will vor dem Bundesverfassungsgericht sein Recht auf eine Tätowierung einklagen. Der Hauptkommissar will sich "aloha" auf den Unterarm stechen lassen. Der "Spiegel" berichtete, das Wort erinnere den Mann an seine Flitterwochen auf Hawaii. Die Pressestelle des Gerichts bestätigte dem Magazin, dass ein entsprechendes Verfahren anhängig sei. In den Bundesländern gibt es zu Tätowierungen unterschiedliche Regeln.

  • In Bayern ist es Polizisten untersagt, sich an Stellen tätowieren zu lassen, die in der Sommeruniform zu sehen sind.
  • Berlin und Baden-Württemberg hingegen erlauben solche Tattoos unter bestimmten Umständen.
  • Allerdings fehlt den in einigen Ländern und im Bund geltenden Verwaltungsvorschriften oder Runderlassen derzeit noch eine ausreichende gesetzliche Grundlage.
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So soll es aussehen, wenn es fertig ist: Polizeioberkommissar Jürgen Prichta hat vor Gericht alles dabei.

(Foto: picture alliance/dpa)

16:40 Uhr

Zwei Unfälle in Hamburg: Kleinkinder schwer verletzt

Bei einem Unfall im Hamburger Stadtteil St. Pauli sind fünf Kinder, darunter zwei Säuglinge, verletzt worden. Die beiden drei Monate alten Säuglinge hätten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden müssen, Lebensgefahr bestehe aber nicht, teilte ein Polizeisprecher mit. Die übrigen Verletzten - ein 8-Jähriger und zwei 13 und 15 Jahre alte Mädchen - wurden nach Angaben des Sprechers zunächst ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, konnten mittlerweile aber bereits wieder entlassen werden.

  • Der Unfall ereignete sich am Samstagabend nahe dem Millerntor-Stadion.
  • Der Polizei zufolge war der Kleinbus, in dem sich die Kinder befanden, mit einem anderen Auto kollidiert. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte das Auto rechts am Fahrbahnrand gehalten und war beim Einscheren in den Verkehr mit dem Kleinbus kollidiert.
  • Genauere Details zum Unfallhergang waren am Sonntag noch unklar.

Bei einem weiteren Unfall in Hamburg ist ein dreijähriges Mädchen samt Kindersitz aus einem Auto geschleudert und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war am Samstagmorgen ein 45-Jähriger mit seinem Wagen an einer Einmündung im Stadtteil Osdorf mit dem Auto zusammengestoßen, in dem das Kind saß. Durch die Wucht des Aufpralls sei die hintere Tür des Fahrzeugs abgerissen und das Kind mit dem Sitz herausgeschleudert worden. Die Dreijährige wurde mit Schnittverletzungen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht. Zwei Geschwister des Mädchens, die ebenfalls im Auto saßen, und die Fahrer beider Fahrzeuge seien unverletzt geblieben.

16:24 Uhr

Argentiniens Ex-Präsident Carlos Menem gestorben

Der frühere argentinische Präsident Carlos Menem ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Telam und anderer Medien starb er in einer Klinik in Buenos Aires. Menem war von 1989 bis 1999 Präsident des lateinamerikanischen Landes, seit dem Jahr 2005 war er Senator. Menem sorgte erst im Sommer für Schlagzeilen, als er ankündigte, seine Ex-Frau dreißig Jahre nach der Scheidung erneut heiraten zu wollen. Unter seiner Präsidentschaft schlitterte Argentinien tief in die Schuldenkrise und musste 2001 den Staatsbankrott erklären.

15:50 Uhr

Mieter grillt im Hausflur: Polizei ermittelt

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Es ist kein Zufall, dass die Grillsaison in die wärmeren Jahreszeiten fällt.

(Foto: imago images/Westend61)

Sieben Mieter eines Mehrfamilienhauses im nordrhein-westfälischen Kamen haben eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten, weil ein Mitbewohner im Hausflur gegrillt hat. Die vier Erwachsenen zwischen 20 und 44 Jahren sowie drei Kinder zwischen drei und sechs Jahren wurden mit Rettungswagen in Kliniken eingeliefert, wie die Polizei in Unna mitteilte. Die Feuerwehr lüftete das Mehrfamilienhaus gründlich durch. Wer am Vorabend im Hausflur den Holzkohlegrill entzündet hatte, konnte die Polizei zunächst nicht ermitteln. Es wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

  • Es kommt immer wieder zu ähnlichen Vorfällen mit teils tödlichem Ausgang.
  • Kohlenmonoxid ist ein geruchs- und farbloses Gas, das bei Verbrennungsprozessen entsteht und sich in geschlossenen Räumen in gefährlicher Konzentration ansammeln kann.
  • Polizei, Feuerwehr und Experten warnen deshalb zum Beispiel immer wieder vor dem Grillen in geschlossenen Räumen.
15:18 Uhr

Scheuer will Lkw-Fahrer hart bestrafen

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Stau auf der A2 bei Eiseskälte: Bundesverkehrsminister denkt über Fahrverbote für Lkw-Fahrer nach.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Winter-Chaos auf einigen deutschen Autobahnen in der zurückliegenden Woche hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer empfindliche Strafen für einige Lkw-Fahrer gefordert. "Wer bei dichtem Schneefall und glatter Autobahn gegen das Lkw-Fahrverbot verstößt, einfach gesetzwidrig losfährt und, noch schlimmer, sogar Schneeräumfahrzeuge gefährlich überholt, gehört mit hohen Bußgeldern und Fahrverbot bestraft", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag". Besonders von dem Verkehrschaos betroffen war unter anderem die A2 in Nordrhein-Westfalen. Aus Sicht der Autobahn GmbH Westfalen waren die Staus maßgeblich durch Lastwagenfahrer mitverursacht.

14:46 Uhr

Ebola-Ausbruch: Guinea ruft Epidemie-Zustand aus

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(Foto: picture alliance/dpa)

Inmitten der Corona-Pandemie kommt im westafrikanischen Guinea die Furcht vor einem neuen Ebola-Ausbruch auf. Im Südosten des Landes seien acht neue Ansteckungen aufgetreten und damit die ersten Fälle seit rund fünf Jahren, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Das Geschehen werde als "Epidemie" eingestuft, hieß es nach einer Dringlichkeitssitzung. Drei der Infizierten seien gestorben, die fünf übrigen seien in Behandlungszentren isoliert worden. Alle acht Personen hätten seit der Teilnahme an einer Beerdigung am 1. Februar an Durchfall, Erbrechen und Blutungen gelitten und seien positiv auf das Virus getestet worden. Das Ergebnis eines zweiten Tests stand noch aus.

  • Ob die bei der Trauerfeier beerdigte Krankenschwester ebenfalls an Ebola erkrankt gewesen ist, war unklar.
  • Die Fälle schüren die Furcht vor einem ersten neuen Ebola-Ausbruch in Westafrika, nachdem bei dem bislang weltweit schwersten Ausbruch von 2013 bis 2016 in der Region mindestens 11.300 Menschen starben, die meisten davon in Guinea, Liberia und Sierra Leone.
  • Auch aus der Demokratischen Republik Kongo wurden kürzlich drei neue Ebola-Fälle gemeldet, nachdem der zentralafrikanische Staat erst im Juni nach fast zwei Jahren und mehr als 2200 Todesfällen einen großen Ausbruch im östlichen Landesteil für überwunden erklärt hatte.
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14:16 Uhr

Diess: E-Autos haben sich durchgesetzt - Wasserstoff nicht

Volkswagen-Chef Herbert Diess glaubt nicht an die Brennstoffzelle als Alternative zu Elektroautos. Diese vielfach propagierte angebliche Technologieoffenheit gebe es schlichtweg nicht, sagte Diess der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

  • "Die Klimaziele sind nur mit den rein elektrischen Autos zu erreichen", so Diess. Wasserstoff für Autos sei zu teuer, zu ineffizient und zu aufwendig. "Wir werden keine große Anzahl an Brennstoffzellen-Pkws sehen", zeigte sich der VW-Chef überzeugt.
  • "Die Diskussion um Technologieoffenheit sorgt höchstens dafür, dass der notwendige Wandel zu nachhaltiger Mobilität verlangsamt wird." Die E-Mobilität habe sich durchgesetzt, was auch am Angebot der Konkurrenz zu erkennen sei.
  • Selbst der Brennstoffzellen-Pionier Toyota habe eine Million E-Autos pro Jahr bis 2025 angekündigt. "Das Einzige, was auf den Straßen fährt und funktioniert, sind batteriebetriebene Elektroautos."
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Die Sonne scheint und mein Kollege Volker Petersen hat mir den Rest des Nachrichtentages anvertraut. Ich heiße Barbara Mauersberg und begleite Sie bis zum späten Abend durchs Geschehen. Gerne höre ich - Lob, Vorschläge, Anmerkungen - von Ihnen direkt: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:46 Uhr

Gottschalk reagiert doch noch auf "Z-Wort"-Eklat

Darf man noch "Zigeuner" sagen? Die Frage haben nach einer WDR-Sendung viele gestellt, wobei die eigentliche Frage auch sein könnte: Will man dieses Wort wirklich noch sagen? Wenn man weiß, dass Sinti und Roma es als beleidigend empfinden - auch, wenn man es selbst überhaupt nicht so empfindet. Bei besagter WDR-Sendung war auch Thomas Gottschalk mit dabei und fiel anschließend durch sein Schweigen auf. Bis jetzt: In einem Beitrag in der "Welt am Sonntag" bezieht er Stellung. Darin schreibt er:

  • "Ich werde gewisse Begriffe nicht mehr benutzen und diese nicht zähneknirschend vermeiden, weil es die Political Correctness verbietet, sondern weil einem Menschen mit meiner Eloquenz unzählige Worte zur Verfügung stehen, die weder missverständlich sind, noch aus einer Denkschule kommen, die ausgedacht hat", schrieb der 70-Jährige.
  • "Was das Z-Wort aus der 'Letzten Instanz' (so der Name der Sendung, Red.) betrifft, habe ich für einen Ausdruck grünes Licht gegeben, dem ich in Zukunft die Rote Karte zeigen werde, und ich verspreche, das unselige Wort nie mehr zu benutzen."
  • "Gerade musste ich lernen, dass man Menschen auch dadurch enttäuschen kann, dass man sie nicht versteht. Man kann sich auch nicht damit herausreden, dass man eine 'andere Sprache' spricht, zu der Vokabeln gehören, die, in der eigenen Wahrnehmung, weder etwas mit Diskriminierung noch mit Rassismus zu tun haben."

Es gebe Momente, da müsse man einfach zur Kenntnis nehmen, dass es so, wie es immer ging, eben nicht mehr gehe. "Weil Menschen sich verletzt fühlen, die man nicht verletzen will."

13:22 Uhr

Spanisches Rettungsschiff sucht sicheren Hafen

Knapp 150 Menschen hat die "Open Arms" an Bord - ein spanisches Schiff, das im Mittelmeer Migranten von ihren Booten aufliest und rettet. Nun sucht die Besatzung einen Hafen. In der Regel kommen viele gerettete Bootsflüchtlinge zunächst in italienische Häfen, manche auch nach Malta. In Libyen herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Es ist ein zentrales nordafrikanisches Transitland für Migranten auf dem Weg nach Europa. Die privaten Rettungsaktionen für Migranten sind aber politisch umstritten - Kritiker sagen, die Retter machten sich zum Helfer von Schlepperbanden. Für die Befürworter geht es darum, Menschenleben zu retten.

12:30 Uhr

Emiratische Mars-Sonde schickt erstes Foto

Fünf Tage nach ihrem Eintritt in die Umlaufbahn des Mars hat die Raumsonde der Vereinigten Arabischen Emirate das erste Bild vom Roten Planeten geschickt. Das Foto sei 25.000 Kilometer über der Mars-Oberfläche entstanden, schrieb der emiratische Ministerpräsident Mohammed bin Raschid al-Maktum bei Twitter. Scheich Mohammed bin Sajid al-Nahjan, Kronprinz Abu Dhabis und faktischer Herrscher der Emirate, sprach von einem "entscheidenden Moment in unserer Geschichte".

  • Die "Amal"-Mission (Hoffnung) war am Dienstag in die Umlaufbahn des Mars eingetreten. Einen Tag später schwenkte eine chinesische Sonde zur Erkundung der Marsoberfläche ebenfalls in die Umlaufbahn ein. Zuvor hatten die USA, die Sowjetunion, Europa und Indien den Planeten in eigenen Missionen erreicht. Am Donnerstag soll der Rover "Perseverance" der US-Raumfahrtbehörde Nasa auf dem Mars landen.
  • Die emiratische Raumsonde war nach ihrem Start sieben Monate lang unterwegs und soll helfen, das Klima des Planeten besser zu erfassen. Sie soll dafür rund zwei Jahre in der Mars-Umlaufbahn bleiben und die Oberfläche des Planeten zu allen Tages- und Jahreszeiten untersuchen. Die Sonde soll den Mars alle 55 Stunden umkreisen und alle neun Tage ein vollständiges Bild aufnehmen.
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12:04 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:56 Uhr

Putin: Westen nutzt Nawalny für eigene Zwecke

Der russische Präsident Wladimir Putin wirft dem Westen eine Instrumentalisierung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny vor. Ziel des Westens sei es, Russland "einzudämmen", sagte Putin in einem im Staatssender Rossija 24 veröffentlichten Interview. Die "Gegner oder potenziellen Gegner" Moskaus hätten schon immer "ehrgeizige, machthungrige Menschen" für ihre Zwecke eingesetzt, führte der Kreml-Chef aus. Putin deutete in dem Interview an, dass die landesweiten Proteste in Russland gegen Nawalnys Inhaftierung vom Ausland unterstützt worden seien. Damit hätten die ausländischen Regierungen von der Corona-bedingten "Erschöpfung, Frustration und Unzufriedenheit" ablenken wollen. Belege gibt es dafür nicht.

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11:14 Uhr

Tunnel soll Nordirland mit Großbritannien verbinden

Beim Brexit liegt der Teufel auch im Detail, wie zum Beispiel die Nordirland-Frage zeigt. Das Gebiet ist weiter in der Zollunion mit der Republik Irland, damit es keine harte Insel auf der grünen Insel gibt. Dafür gibt es eine Zollgrenze in der See zwischen Nordirland und Großbritannien. Die könnte künftig ein Tunnel für Engländer, Waliser, Schotten und Nordiren erträglicher machen. 40 Kilometer soll der lang werden - 10 Kilometer kürzer als der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal. Entsprechende Vorschläge der Bahnindustrie würden derzeit geprüft, berichten die Zeitung "Sunday Times" und "Sunday Telegraph". Premierminister Boris Johnson sei ein großer Befürworter des Projekts, das die Fahrzeit von London in die nordirische Hauptstadt Belfast um vier Stunden reduzieren würde. Die Verbindung würde zudem Nordirland enger an den Rest des Landes binden - gerade angesichts des Brexits ein wesentlicher Punkt für Johnson.

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10:38 Uhr

Londoner projizieren riesige, nicht nett gemeinte Valentinskarte

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(Foto: dpa)

Ach ja, heute ist ja Valentinstag. Da gebietet es die Tradition in manchen Ländern, freundliche Karten zu verschicken. In London wurde nun sogar gleich eine riesige Karte an eine Brücke projiziert. Nur liebevoll war sie nicht. Anwohner protestierten so gegen den Stillstand bei Reparaturarbeiten der Hammersmith Bridge.

  • Die 133 Jahre alte Themse-Querung im Westen der britischen Hauptstadt ist seit einem halben Jahr auch für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. "Gebrochene Herzen. Gebrochene Versprechen. Zerbrochene Leben. Kaputte Brücke" (Broken Hearts. Broken Promises. Broken Lives. Broken Bridge), lautete die auf die Brücke projizierte Botschaft.
  • Die Initiative Hammersmith Bridge SOS teilte mit, es handele sich um "die größte Valentinskarte des Vereinigten Königreichs" und richte sich unter anderem an Bürgermeister Sadiq Khan und Premierminister Boris Johnson.
10:02 Uhr

Südwestmetall dreht Parteien Geldhahn zu

Politiker von CDU/CSU, Grünen und FDP gewinnen ein Stück Freiheit - zumindest könnte man so auch die Nachricht verstehen, dass der Verband Südwestmetall den Parteien keine Spenden mehr zukommen lassen möchte.

  • "Wir haben beschlossen, dass wir keine weiteren Parteispenden mehr leisten", sagte der neue Südwestmetall-Chef Wilfried Porth. "Das ist nicht mehr zu vermitteln." Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg befänden sich wegen der Corona-Krise in einer schwierigen Situation.
  • Ende 2019 hatte der Metallarbeitgeber-Verband nach eigenen Angaben noch 340.000 Euro gespendet. 140.000 Euro für die CDU und jeweils 100.000 Euro an Grüne und FDP. Diese Spenden über 50.000 mussten auch dem Bundestag angezeigt werden. Die SPD erhielt nichts mehr.
09:26 Uhr

Mehr Regenwürmer dank Ackerbau-Änderung

In Bayern leben alle gut, die gern Hefeweizen trinken, Weißwurst essen - und Böden mögen, die nicht so oft gepflügt werden. Letzteres bezieht sich auf Regenwürmer. Denn deren Bestand ist in den vergangenen 35 Jahren im Freistaat wieder angewachsen. Das hat die Landesanstalt für Landwirtschaft mitgeteilt (LfL).

  • Demnach hat die Bestandsdichte der tief grabenden Tauwürmer in den vergangenen 35 Jahren auf 70 Prozent der beobachteten Bodenflächen zugenommen. Die Tiere gelten demnach als Zeichen für einen biologisch aktiven Boden.
  • Als Grund für die Zunahme des Wurmbestands nennt die LfL vor allem die Tatsache, dass heute weniger Äcker in Bayern jährlich gepflügt werden als in den Achtzigerjahren. Der Anteil dieser Flächen sei von 80 bis 90 Prozent auf mittlerweile 60 Prozent gesunken.
  • Landwirte und Gärtner können demnach auch durch organischen Dünger und den Anbau von Kleegras die Lebensbedingungen für Regenwürmer verbessern.
08:23 Uhr

Beben 60 Kilometer vor Fukushima

In Japan lässt ein Erdbeben die Wände wackeln. Mehr als 100 Menschen werden verletzt, während die Richterskala bis auf 7,3 ausschlug.

  • Fast eine Million Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Eine Tsunamiwarnung wurde jedoch nicht ausgegeben.
  • Nach Angaben der japanischen Meteorologiebehörde ereignete sich das Beben um 23.08 Uhr (Ortszeit, 15.08 Uhr MEZ) in einer Tiefe von 60 Kilometern vor Fukushima - in der Nähe des Epizentrums des verheerenden Erdbebens von 2011, das einen Tsunami auslöste und mehr als 18.000 Menschen tötete.
  • Die Erschütterung sei eine Nachwirkung des Bebens von 2011 gewesen.
07:38 Uhr

Mann setzt Haus mit Fön in Brand

Ein Mann in Baden-Württemberg ist in eine Falle getappt, die das Leben vielen Menschen stellt: Er wollte ein Problem mit einer guten Idee lösen - dachte er zumindest. Denn am Ende stand sein Haus in Flammen. Er wollte seine Wasserleitung mit einem Föhn wieder auftauen.

  • Den Föhn habe er im Dachgeschoss eingeschaltet liegen lassen und dann offensichtlich vergessen, teilte die Polizei mit. Bei Löschversuchen erlitten der Besitzer und eine Bewohnerin am Samstagnachmittag Rauchgasvergiftungen. Beide konnten das Gebäude verlassen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.
  • Ein Feuerwehrmann wurde ebenfalls durch Rauchgas leicht verletzt. Das mehrstöckige ältere Einfamilienhaus in Kämpfelbach sei nun vollständig beschädigt, zwei Stockwerke seien eingestürzt, hieß es weiter. Die Höhe des Sachschadens werde derzeit auf etwa 300.000 Euro geschätzt.
07:24 Uhr

Bahn pumpt Geld in Wartung

Viele schöne neue Züge hat die Bahn ja schon bestellt und erhalten, doch auch das schönste Gefährt macht nicht lange glücklich, wenn man nicht die passende Werkstatt hat. Daher investiert das Unternehmen Zukunft nun groß in die Wartungskapazitäten. Insgesamt geht es um 1,4 Milliarden Euro.

  • "Die Qualität wird in der Infrastruktur und in den Werken gemacht", sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. "Deswegen haben wir gesagt, wir wollen erstens in mehr und in neue Fahrzeuge investieren. Aber dann brauchen wir auch deutlich mehr Instandhaltungskapazitäten."
  • An insgesamt elf Standorten in Deutschland und der Schweiz sollen für die sogenannte leichte Instandhaltung die Kapazitäten erweitert werden. Dabei geht es um betriebsnahe Wartungen, um die Züge innerhalb weniger Stunden wieder fit für den Einsatz am nächsten Tag zu machen oder neue Fahrzeuge für den Erstbetrieb vorzubereiten.
07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Auch das zweite Impeachment-Verfahren übersteht der frühere US-Präsident Trump - trotz allem, was passiert ist. Wie es dazu kam, lesen Sie unter anderem hier. Und in allen Corona-Fragen darf ich auf den dafür vorgesehenen Liveticker verweisen. Nur so viel: Es hat wieder weniger neue Fälle gegeben. Und sonst? Folgendes:

  • An der Grenze zu Tschechien beginnen die Einreisekontrollen. Mehr dazu hier.
  • In der spanischen Region Katalonien wählen die Menschen ein neues Regionalparlament - 2016 und 2017 hatte es dort große Unruhen gegeben, weil ein Teil der Bevölkerung eine Abstimmung über die Unabhängigkeit wollte.
  • Wir beobachten natürlich weiter, was nach dem Impeachment-Verfahren gegen Trump noch passiert.
  • Wir halten Sie in Sachen Schnee, Eis und Winter auf dem Laufenden.
  • Und die Ergebnisse der Fußball-Bundesliga können Sie ebenfalls bei uns verfolgen. Die Paarungen hier.

Ich heiße Volker Petersen und begleite Sie bis zum Mittag an dieser Stelle. Schauen wir mal, was der Tag bringt. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de

06:22 Uhr

Biden: Ende eines traurigen Kapitels

Wird per Video an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen: US-Präsident Joe Biden. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Wird per Video an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen: US-Präsident Joe Biden. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Alex Brandon/AP/dpa

Ex-Präsident Trump ist noch einmal davongekommen, im Impeachment-Prozess wird er freigesprochen. Sein Nachfolger Biden spricht vom "Ende eines traurigen Kapitels". Nun sei es an der Zeit, wieder nach vorn zu schauen als "Vereinigte Staaten von Amerika", wie es in einer schriftlichen Mitteilung hieß. Das Wort "Vereinigte" war dabei unterstrichen. Die Seele der Nation müsse nun heilen.

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05:58 Uhr

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