Samstag, 25. Juni 2022Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:21 Uhr

Das war Samstag, der 25. Juni 2022

Nach einem langen und erbitterten Kampf der ukrainischen Truppen um Sjewjerodonezk übernehmen die russischen Besatzer schließlich die volle Kontrolle über die Großstadt im Gebiet Luhansk. Auch ins benachbarte Lyssytschansk sollen die Russen vorgedrungen sein. Zudem berichtet die Ukraine von zahlreichen Raketenangriffen aus Belarus. Der dortige Diktator Lukaschenko ist heute zu Besuch bei seinem Schutzpatron Putin. Dieser will dem Nachbarland bald atomwaffenfähige Raketen liefern. Mehr zu den Entwicklungen im Ukraine-Krieg lesen Sie hier oder in unserem Liveticker.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen einen entspannten Restabend und eine gute Nacht. Tschüs!

21:30 Uhr

Deutsche Wanderin verunglückt in Südtirol tödlich

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Der Hirzer ist der höchste Berg der Sarntaler Alpen in Südtirol.

(Foto: picture alliance / Wagner)

In Südtirol ist eine deutsche Wanderin in den Bergen ums Leben gekommen. Die 50-Jährige sei in den Sarntaler Alpen verunglückt, bestätigte die Polizei in Bozen auf Nachfrage. Die Frau war Medienberichten zufolge unterwegs auf den Berg Hirzer, dessen Spitze auf etwas mehr als 2780 Metern liegt. Der Hirzer ist der höchste Berg der norditalienischen Gebirgsgruppe, die sich nördlich von Bozen befindet. Knapp unter dem Gipfel sei die Frau ersten Erkenntnissen zufolge ausgerutscht und dann mehrere Meter abgestürzt.

20:56 Uhr

Drei Menschen in Klinik wegen stinkender Flüssigkeit in Laden

Eine stinkende Flüssigkeit hat bei mehreren Menschen in einem Laden in Saarbrücken Übelkeit und Augenreizungen ausgelöst. Drei Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht. Insgesamt waren 15 Menschen betroffen, die von Rettungskräften behandelt wurden. Um welche Flüssigkeit es sich handelte, ist noch unklar. Sie befand sich in einem Behälter, das von Unbekannten im Eingangsbereich des Geschäfts abgestellt wurde.

Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab und führte Messungen durch. Die Polizei stellte Reste des Stoffes für Ermittlungen sicher. Das Geschäft wurde gelüftet, blieb aber für den restlichen Tag geschlossen.

19:58 Uhr

Kleinkind ertrinkt in Gartenteich

Schreckliches Unglück in Baden-Württemberg: Ein zwei Jahre altes Kind ist im Ort Spechbach in einem Gartenteich ertrunken. Es hatte am Morgen unbemerkt das Haus verlassen, wie die Polizei mitteilte. Als die Familie dies bemerkte, startete sie zusammen mit Bekannten und Rettungskräften eine Suchaktion. Das Kind wurde leblos in dem Gartenteich gefunden. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei ermittelt zu den genauen Hintergründen des Vorfalls.

19:08 Uhr

US-Firmen erstatten Mitarbeitern Reisekosten bei Abtreibungen

Angesichts von weitgehenden Abtreibungsverboten in einer wachsenden Zahl von US-Bundesstaaten bieten mehrere große amerikanische Unternehmen ihren Mitarbeitern an, im Fall eines Schwangerschaftsabbruches mögliche Reisekosten für einen Besuch in einem anderen Bundesstaat zu übernehmen. Eine Reihe von Konzernen wie etwa die Café-Kette Starbucks oder der Online-Handelsriese Amazon hatten solche Regelungen angesichts der drohenden Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofes bereits zuvor in Aussicht gestellt.

Nachdem der Supreme Court das liberale Abtreibungsrecht im Land am Freitag tatsächlich kippte, kündigten diverse weitere Firmen entsprechende Schritte an. Dazu gehören unter anderem der Unterhaltungsriese Walt Disney und der Facebook-Konzern Meta.

Der Outdoor-Spezialist Patagonia versprach darüber hinaus, mögliche Kautionskosten zu tragen für Mitarbeiter, die friedlich für "reproduktive Gerechtigkeit" demonstrierten und festgenommen würden.

18:31 Uhr

Das ist der "hässlichste Hund der Welt"

Keine Haare, nur auf dem Kopf ein weißes Büschel, und eine schief heraushängende Zunge: Der Chinesische Schopfhund-Mischling "Mr. Happy Face" ist zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden. Der Spaß-Wettbewerb im US-Bundesstaat Kalifornien fand nach zweijähriger Corona-Pause erstmals wieder statt. Besitzerin Jeneda Benally aus Arizona setzte sich mit "Mr. Happy Face" gegen sieben Konkurrenten durch und gewann 1500 Dollar (etwa 1400 Euro) Preisgeld.

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So sieht ein "Happy Face" aus.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Jury des "World's Ugliest Dog Contest" in der Kleinstadt Petaluma legte Wert auf alles, was als unschön gilt: Glupschaugen, schiefe Zähne, O-Beine, buckelige Rücken. Die Organisatoren wollen mit dem Wettbewerb dafür werben, ausgesetzte Tiere aufzunehmen. Man wolle daran erinnern, "dass alle Hunde liebenswert sind". 

Der Wettbewerb erregt in den USA jedes Jahr viel Aufsehen, die Sieger-Hunde und ihre Besitzer treten anschließend oft in landesweit ausgestrahlten Fernsehshows auf.

17:52 Uhr

Weg frei für Schwarz-Grün in NRW

Sechs Wochen nach der Landtagswahl haben CDU und Grüne den Weg frei gemacht für die erste schwarz-grüne Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Nach dem Parteitag der CDU in Bonn stimmten auch die Delegierten der Grünen in Bielefeld mit großer Mehrheit für die Annahme des ausgehandelten Koalitionsvertrags.

17:02 Uhr

Biontech meldet wirksamen Omikron-Impfstoff

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontechn und sein US-Partner Pfizer haben nach eigenen Angaben einen wirksamen Impfstoff gegen die neuen Varianten des Coronavirus entwickelt. Biontech teilte mit, die Daten zu Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit der beiden an die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepassten Impfstoffe seien positiv. Aufgrund der Daten seien die Unternehmen sicher, zwei "sehr starke" Impfstoff-Kandidaten im Kampf gegen Omikron zu haben, erklärte Pfizer-Chef Albert Bourla.

Biontech und Pfizer wollen die Daten nun der Wissenschaft und Aufsichtsbehörden zur Verfügung stellen, um rasch einen Stoff zur Auffrischung der Impfung gegen das Coronavirus anbieten zu können. Derzeit nimmt die Sorge angesichts neuer Coronavirus-Varianten zu - die Infektionszahlen in Deutschland und vielen weiteren Ländern sind wieder angestiegen.

Die Omikron-Variante ist in Deutschland vorherrschend. Allen die Untervariante BA.5 ist mittlerweile für jede zweite Corona-Infektion verantwortlich.

17:00 Uhr
Breaking News

Linke wählt Wissler und Schirdewan an Parteispitze

Der Europaabgeordnete Martin Schirdewan ist neuer Parteichef der Linken. Der 46 Jahre alte Berliner wurde auf dem Parteitag in Erfurt zum Ko-Vorsitzenden gewählt. Komplettiert wird die Doppelspitze von Janine Wissler, die von der Basis eine zweite Chance erhält: Die 41-jährige Hessin wurde wiedergewählt, obwohl sie nach einer Reihe von Schlappen bei Bundestags- und Landtagswahlen sowie internen Grabenkämpfen umstritten war.

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16:23 Uhr

Verbrannte Leiche einer 17-Jährigen gefunden: Ex-Freund festgenommen

Nach dem Fund der verbrannten Leiche einer 17-Jährigen hat die Polizei in Dortmund den 26-jährigen Ex-Freund der Jugendlichen festgenommen. Verschiedene Indizien, über die noch nicht gesprochen werden könnte, hätten die Ermittler zu ihm geführt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Das Paar soll sich eine Woche vor dem Verschwinden der 17-Jährigen getrennt haben. Ihre Eltern hatten sie am 14. Juni vermisst gemeldet.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 26-Jährigen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags beantragt. Er sollte noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

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15:30 Uhr

Putins Patriarch Kirill rutscht bei Gottesdienst aus

Statt für den Frieden zu beten, wirbt Putins Patriarch Kirill für den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Das Töten von Tausenden Ukrainern und die Zerstörung zahlreicher Städte rechtefertigt der 75-Jährige als "metaphysischen Kampf" des Guten gegen das Böse aus dem Westen. Man muss sich also meines Erachtens nicht dafür schämen, wenn man beim Anschauen dieses Videos Schadenfreude empfindet.

Bei einem live im Fernsehen übertragenen Gottesdienst in Südrussland ist das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche ausgerutscht und gestürzt. Der 75-Jährige konnte die Messe anschließend fortsetzen. Er sei auf dem weihwassernassen Boden ausgerutscht. "Dank Gottes Gnade ohne Folgen", sagte Kirill anschließend laut der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Sein Sturz sei "auf die Gesetze der Physik" zurückzuführen. "Der Boden ist wunderschön, in ihm kann man sich spiegeln, so glitzernd und glatt ist er. Aber wenn Wasser darauf kommt, selbst wenn es Weihwasser ist, so arbeiten die Gesetze der Physik", daher sei er unglücklich "geschlittert", so Kirill. Die Messe war der Einweihung einer Kirche im südrussischen Hafen und Flottenstützpunkt Noworossijsk gewidmet.

14:35 Uhr

Jugendlicher kommt bei Fallschirmsprung ums Leben

Schlimmes Unglück in Thüringen: Ein 14-Jähriger ist bei einem Fallschirmsprung am Flugplatz Eisenach-Kindel gestorben. Der Teenager war am Vormittag mit seiner Begleitperson im Zuge eines Tandemsprungs abgestürzt, wie die Polizei mitteilte. Die Begleitperson überlebte den Angaben zufolge, wurde aber schwer verletzt. Die Ursache des Unglücks ist bisher nicht bekannt.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser! Ich hoffe, Sie genießen das Wochenende. Mein Kollege Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich begleite Sie ab jetzt und bis zum späten Abend durch den "Tag".

14:00 Uhr

Deutscher Urlauber im Meer vor Mallorca ertrunken

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Der Strand vor Peguera ist ein beliebter Badeort.

(Foto: picture alliance / Zoonar)

Erneut ist ein deutscher Urlauber auf Mallorca ertrunken. Der Tod des Rentners ereignete sich am Freitagnachmittag vor Peguera im Südwesten der spanischen Mittelmeer-Insel, wie die Regionalzeitung "Diario de Mallorca" und andere Medien am Samstag berichteten.

  • Die deutsche Staatsbürgerschaft des Mannes wurde von der mallorquinischen Polizei bestätigt. Das Opfer sei Jahrgang 1940 gewesen, hieß es. Der Deutsche war den Medienberichten zufolge mit Frau und Tochter im Urlaub auf Mallorca.
  • Zu dem Unglück kam es gegen 16.00 Uhr am Strand von Palmira ca. 25 Kilometer westlich von Palma, der bei deutschen Touristen sehr beliebt ist. Rettungsschwimmer sahen den Rentner plötzlich bewusstlos an der Meeresoberfläche treiben. Sie holten ihn aus dem Wasser. Wiederbelebungsversuche waren aber erfolglos.
  • Es ist bereits der zweite deutsche Badetote auf Mallorca binnen einer Woche.
13:41 Uhr

Boris Johnson verzichtet auf "psychologische Transformation"

Nach herben Wahlniederlagen und viel Kritik will der britische Premierminister Boris Johnson sich selbst treu bleiben. Er werde keine "psychologische Transformation" vollziehen, sagte Johnson in einem BBC-Interview. Er akzeptiere Kritik, müsse aber als Regierungschef unterscheiden, welche Kritik zähle und welche nicht. Der Premier betonte, es sei nun genug über seine Person geredet worden. Er wolle sich stattdessen darauf konzentrieren, die echten Herausforderungen der aktuellen Zeit - aus seiner Sicht die Lebenshaltungskostenkrise und die russische Aggression in der Ukraine - zu bekämpfen.

13:09 Uhr

15-Jähriger stirbt nach Fahrt auf S-Bahn-Dach in Berlin

In Berlin ist ein 15-Jähriger nach der Fahrt auf dem Dach einer S-Bahn gestorben. Der Jugendliche sprang am späten Freitagabend im Stadtteil Steglitz-Zehlendorf mit zwei Begleitern im Alter von 16 und 23 Jahren auf den Zug auf und prallte nach kurzer Fahrt vermutlich mit dem Kopf gegen einen Signalausleger, wie die Polizei mitteilte. Er sei schwer verletzt geborgen worden und kurz darauf verstorben. Die beiden Begleiter und eine 37-jährige Zeugin erlitten einen Schock, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 23-Jährige und die Zeugin mussten deshalb im Krankenhaus behandelt werden.

12:38 Uhr

Anna-Maria Ferchichi spricht über ihr Sexleben mit Bushido

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Zuletzt gab es Drillinge im Hause Ferchichi.

(Foto: picture alliance/dpa/Bushido)

Im exklusiven GALA-Interview spricht Anna-Maria Ferchichi, Ehefrau von Rapper Bushido und achtfache Mutter, unverblümt wie nie über ihr Eheleben mit dem Musiker: "Man muss gewisse Dinge einfach machen, dann hat man auch Spaß dran. Wenn es nur nach Zeit und fühle ich so geht, dann hätte man keinen Sex mehr mit seinem Partner nach acht Kindern."

Ferchichi gesteht, sie finde es "wahnsinnig schwer, die Zeit nach dem Kind, das erste Mal". Insbesondere nach der Geburt ihrer Drillinge im November 2021 sei es schwer gewesen, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Sie sei nicht mehr sie selbst gewesen und habe es als "eine sehr komische Zeit" empfunden, erklärt die Bushido-Gattin vor den RTL-Kameras. Am Vater der sieben gemeinsamen Kinder habe es aber nicht gelegen, Bushido sei laut Anna-Maria "sehr einfühlsam und stresst auch überhaupt nicht".

12:12 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:55 Uhr

Bürgermeister verteidigt Absperrung wegen "Punks" auf Sylt

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Sylt erleben - das 9-Euro-Ticket macht's möglich.

(Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Der Bürgermeister von Sylt hat die Absperrung eines privaten Durchgangs aufgrund randalierender Punks verteidigt. "Natürlich ist die Abgrenzung heiß diskutiert, polarisiert und die "Punks" gehen damit auf ihre Weise polarisierend um. Dennoch war dieses Zeichen wichtig, denke ich", sagte Nikolas Häckel. Ordnungsamt und Polizei gingen seinen Worten nach mit Augenmaß, aber konsequent mit der Lage um.

  • Nach massiven Beschwerden von Geschäftsleuten und Gastronomen hatte die Gemeinde einen privaten Durchgang in der Nähe eines Brunnens in der Wilhelmstraße mit Betonblöcken zugestellt. Dies sei in Abstimmung mit den Eigentümern zum Schutz von deren Eigentum und zur Vermeidung weiterer Verunreinigungen geschehen.
  • Die Einführung des 9-Euro-Tickets hat dazu geführt, dass viele Punks auf die Nordseeinsel reisen, dort sorgen sie oft für Ärger. Häckel bestätigte das, der Frust von Hauseigentümern, Gastronomen und Gewerbetreibenden und auch der wirtschaftliche Schaden seien groß.
11:23 Uhr

Kommunen besorgt wegen "drastisch gestiegenen Wasserbedarfs"

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hat angesichts der anhaltenden Trockenheit vor unnötigem Wasserverbrauch gewarnt. Problematisch sei der "drastisch steigende" Wasserbedarf in der Landwirtschaft und in Privathaushalten, sagte Landsberg dem "Handelsblatt". Gerade die Gartenbewässerung und die Befüllung von größeren Pools mit Leitungswasser in den Sommermonaten könnten zum "echten Problem" werden. Rasensprenger verteilten in einer Stunde bis zu 800 Liter Trinkwasser.

"Das kann die Versorgungsinfrastruktur in manchen Regionen an ihre Grenzen bringen", sagte Landsberg der Zeitung. Es müsse daher ein Bewusstsein für einen nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Wasser geschaffen werden. "Auch Privatpersonen sollten im Rahmen ihrer Möglichkeiten Regenwasser auffangen", riet Landsberg.

10:55 Uhr

Brennende Leiche nahe Hamm ist wohl vermisste 17-Jährige

Bei der in einem Naturschutzgebiet bei Hamm (NRW) entdeckten Frauenleiche handelt es sich nach aktuellem Ermittlungsstand um eine vermisste 17-Jährige. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit. Die junge Frau aus dem Märkischen Kreis war demnach seit Dienstag vergangener Woche (14. Juni) verschwunden.

  • Ein Radfahrer hatte die Leiche Polizeiangaben zufolge am Freitagmorgen gegen 5.30 Uhr an einem Weg entdeckt. Der Leichnam habe zu dem Zeitpunkt gebrannt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Feuer sei aber nicht die Todesursache.
  • "Wir gehen davon aus, dass sie schon mehrere Tage tot war und der Leichnam nur dort verbrannt wurde, um Spuren zu beseitigen", sagte er. Zu Tatverdächtigen gab es zunächst keine Informationen. Es ermittelt eine Mordkommission.
10:25 Uhr

Festnahmen in Indonesien wegen umstrittener Alkohol-Werbeaktion

Kostenloser Gin für Mohammed: Nach einer umstrittenen Werbeaktion hat die Polizei in Indonesien sechs Mitarbeiter einer Kneipenkette wegen Gotteslästerung festgenommen. In einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz präsentierte die Polizei den Kreativ-Chef, den Leiter der Werbeabteilung und vier weitere Beschäftigte der Kette Holywings. Das Unternehmen hatte allen Kunden mit Namen Mohammed und Maria an Donnerstagen eine kostenlose Flasche Gin versprochen.

Neben Gotteslästerung und Verbreitung von religiösem Hass werden den Festgenommenen laut Polizei weitere Straftaten vorgeworfen. Ihnen drohen bis zu zehn Jahre Haft.

09:47 Uhr

NASA muss Mission zu Metall-Asteroiden verschieben

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(Foto: NASA)

Aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Flugsoftware und Testzubehör hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa den eigentlich noch für dieses Jahr geplanten Start einer Mission zu dem Metall-Asteroiden "Psyche" verschoben. Bis zum Ende der Start-Periode am 11. Oktober bleibe nicht mehr ausreichend Zeit zum Testen der Software, teilte die NASA mit.

  • "Die Entscheidung, den Start zu verschieben, war nicht leicht, aber es ist die richtige Entscheidung", sagte NASA-Managerin Laurie Leshin. Wann die Sonde nun stattdessen starten soll, stehe noch nicht fest. Bei einem Start in diesem Jahr hätte sie 2026 bei "Psyche" ankommen können.
  • Nun könnte die Sonde 2023 oder 2024 starten, würde aber aufgrund der veränderten Himmelskonstellationen erst 2029 oder 2030 ankommen. Die Mission soll erstmals einen metallreichen Asteroiden wie "Psyche" näher erforschen.
09:16 Uhr

Aussetzung von Sonntagsfahrverbot soll Staus auf dem Meer lösen

Zur Verbesserung der Lieferketten und im Kampf gegen den Stau auf dem Meer hat die Chefin des Hamburger Hafens, Angela Titzrath, die Aussetzung des Sonntagsfahrverbots gefordert. "Unser Problem ist zurzeit, dass viele Firmen ihre Container nur langsam abholen", sagte Titzrath der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

  • "Früher standen die Container ein bis zwei Tage bei uns. Jetzt sind es fünf Tage und deutlich länger", Der Stau sei nicht nur wegen der Corona-Pandemie und des Staus auf dem Suezkanal entstanden, sagte die Chefin der Hamburger Hafen und Logistik AG. Es fehlten auch 100.000 Lastwagenfahrer aus der Ukraine und Belarus.
  • Derzeit warteten Schiffe bis zu zehn Tage, bevor sie in den Hamburger Hafen fahren dürfen, sagte Titzrath der Zeitung. In sechs bis acht Wochen kämen zudem die Schiffe an, die im Lockdown in Shanghai aufgehalten worden seien.
09:08 Uhr
Breaking News

Polizei in Oslo ermittelt nach Schüssen wegen "Terrorakts"

Nach den Schüssen in Oslo mit zwei Toten und mindestens 14 Verletzten ermitteln die norwegischen Behörden wegen einer terroristischen Tat. "Die Polizei behandelt den Fall als Terrorakt", teilten die Behörden mit. Ein Tatverdächtiger war festgenommen worden, nachdem gegen 1.00 Uhr nachts an drei Orten Schüsse gefallen waren, unter anderem vor einer Schwulen-Bar.

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08:45 Uhr

Polizei deckt 25 Fälle von kommerziellen Impfpassfälschungen auf

Die hessische Polizei hat im vergangenen Jahr 25 Fälle von kommerziellen Impfpassfälschungen aufgedeckt, bei denen eine höhere Stückzahl von gefälschten oder Blankodokumenten entdeckt wurde. Insgesamt 1223 Impfpässe seien dabei sichergestellt worden, teilte Innenminister Peter Beuth auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion in Wiesbaden mit.

  • Das habe eine Abfrage bei allen hessischen Polizeipräsidien ergeben. 23 Ermittlungsverfahren gegen 47 Tatverdächtige seien wegen des Verdachts der kommerziellen oder gewerbsmäßigen Fälschungen eingeleitet worden. Zudem würden zwei Verfahren des hessischen Landeskriminalamtes gegen bisher unbekannte Täter geführt, erklärte der Innenminister.
  • Drei Ermittlungsverfahren seien mittlerweile eingestellt worden. Bei den restlichen Verfahren dauerten die Ermittlungen an.
08:26 Uhr

Vermisster Achtjähriger in Gully gefunden

"Der achtjährige Joe lebt!", teilte die Polizei Oldenburg mit. Der geistig behinderte Junge war am Freitag vor einer Woche (17. Juni) zum letzten Mal gesehen worden. Am Donnerstag hatte die Polizei von Hinweisen gesprochen, dass Joe Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte. Der Achtjährige wurde allerdings in Oldenburg in einem Gully aufgefunden. "Derzeit wird er in einem Krankenhaus versorgt", so die Behörde.

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07:43 Uhr

Lufthansa will weitere Flüge streichen

An Flughäfen und bei Airlines fehlt es an Personal. Die Ferienzeit dürfte für viele Reisende ziemlich chaotisch werden. "Eine kurzfristige Verbesserung jetzt im Sommer werden wir realistisch leider kaum erreichen können", sagte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser der "Welt". Aktuell helfe nur, die Zahl der Flüge zu reduzieren. Das sei nicht nur ein deutsches Problem, sondern gelte für die ganze Welt. "Wir rechnen damit, dass sich die Lage 2023 insgesamt wieder normalisiert." Die Lufthansa will mehr als 2000 weitere Flüge an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München streichen, weil sich vermehrt Besatzungen wegen Corona-Fällen krankmelden. Schon vor gut zwei Wochen hatte sie angekündigt, hier 900 Verbindungen an Freitagen und Wochenenden im Juli zu canceln. Auch die Billigtochter Eurowings rechnet mit weiteren Streichungen.

07:13 Uhr

Halle Berry: "Waffen haben mehr Rechte als Frauen in USA"

Es ist wohl die traurigste und treffendste Zusammenfassung zu den Entwicklungen in den USA. Während das Oberste Gericht ein landesweit geltendes Abtreibungsrecht kippt, wird in Sachen Waffenrecht trotz zahlreicher Amokläufe nur minimal verschärft. Das bringt Schauspielerin Halle Berry auf die Palme. Was der Supreme Court getan habe, sei "BULLSHIT". Die Schauspielerin schreibt bei Twitter: "Etwas muss unternommen werden! Waffen haben mehr Rechte als Frauen." Erst kurz zuvor hatte das Oberste Gericht das Tragen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit als ein Grundrecht eingestuft. "Stoppt diesen Krieg gegen Frauen", fordert Berry. Man könne nicht nur darüber schreiben, sondern müsse auch etwas dagegen unternehmen.

06:46 Uhr

RKI meldet 89.336 Neuinfektionen

In Deutschland steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 89.336 auf knapp 27,8 Millionen, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um 84 auf 140.734 zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei knapp 633.

06:11 Uhr

Matthias Schweighöfer macht Schluss mit Alkohol

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Tobt sich auf Netflix aus: Matthias Schweighöfer.

(Foto: dpa)

Schauspieler Matthias Schweighöfer hat sich beim Deutschen Filmpreis nüchtern gezeigt. "Ich trinke keinen Alkohol seit einem halben Jahr", sagte der 41-Jährige am Rande der Filmgala in Berlin, die traditionell auch eine große Party ist. Die Abstinenz tue ihm auch gut, sagte Schweighöfer mit Blick auf die Feier.

Zuletzt erschien Schweighöfers Netflix-Film "Army Of Thieves", bei dem er sowohl Regisseur als auch Hauptdarsteller war. Die Action-Romanze ist ein Vorläufer zum Zombie-Film "Army of the Dead". "Das Schöne ist bei Netflix, dass die einem so ein bisschen die Möglichkeit geben, gerade sich im Genre mehr auszutesten", sagte Schweighöfer.

05:41 Uhr

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