Mittwoch, 13. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. Mai 2020

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Mallorca (noch?) ohne Urlauber.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es muss nicht nur Balkonien sein: Sommerurlaub könnte in einigen Ländern nun doch wieder möglich sein. Die Kontrollen an der deutschen Grenze werden schrittweise zurückgefahren. Und am 15. Juni sollen sie vollständig wegfallen - vorausgesetzt die Infektionszahlen bleiben unter Kontrolle. Mehr dazu hier.

Und welche Regeln für den Urlaub gelten sollen - das erfahren Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

22:06 Uhr

Joko und Klaas schockieren mit 15-Minuten-Show

Schon wieder haben sich Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf 15 Minuten Sendezeit auf ProSieben erspielt. In dieser Viertelstunde dürfen sie machen, was sie wollen. Vergangene Woche zeigten die Entertainer in ihrer Show das Programm des Konkurrenten RTL. Für die heutige Sendung haben sich die beiden etwas Ernsteres einfallen lassen: Sie thematisierten die Diskriminierung und sexuelle Belästigung von Frauen.

"Das werden heute die wohl speziellsten 15 Minuten, die wir je gesendet haben. Nichts für schwache Nerven", schrieb Heufer-Umlauf vor der Sendung auf Twitter. Da hat er recht gehabt. Sehen Sie selbst.

 

21:16 Uhr

Baggerfahrer fällt in acht Meter tiefe Grube

Ein 23 Jahre alter Baggerführer ist auf einer Baustelle in der Ruhrgebietsstadt Herne samt Bagger in eine etwa acht Meter tiefe Grube gefallen. Wie es zum Unfall kam, muss noch geklärt werden. Der schwer verletzte Mann wurde von der Feuerwehr geborgen und in ein Krankenhaus gebracht. Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt, übernimmt das zuständige Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen.

20:33 Uhr

Ex-"Mister Germany" muss für sieben Jahre hinter Gitter

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Adrian Ursache, "Mister Germany" 1998.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Adrian Ursache wurde 1998 zum "Mister Germany" gewählt. Viel bekannter ist er allerdings als "Reichsbürger", der bei der Zwangsräumung seines Grundstücks 2016 in Reuden in Sachsen-Anhalt auf den Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos schoss.

Dafür wurde er jetzt rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof verwarf seine Revision ohne weitere Begründung. Ursache war vergangenes Jahr des versuchten Mordes für schuldig befunden worden.

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Adrian Ursache, gewaltbereiter "Reichsbürger".

(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)

 

19:53 Uhr

US-Polizisten erschießen schlafende Afroamerikanerin

In den USA sorgt ein neuer Fall von Polizeigewalt gegen unbewaffnete Afroamerikaner für Entrüstung. Im US-Bundesstaat Kentucky erschossen Polizisten eine 26-jährige Rettungssanitäterin in ihrer Wohnung, wie der Anwalt ihrer Familie, Ben Crump, mitteilte. Der Fall ereignete sich demnach bereits am 13. März in Louisville, sorgte aber erst jetzt landesweit für Aufsehen, als der Anwalt an die Öffentlichkeit ging. Die Familie hat Klage gegen die Beamten eingereicht.

Breonna Taylor und ihr Freund schliefen nach Angaben des Anwalts in ihrer Wohnung, als die Polizei auf der Suche nach einem Verdächtigen in das Appartement eindrang und acht Mal auf sie schoss. Die Beamten hätten nach einem Mann gefahndet, der gar nicht mehr in dem Gebäude wohnte und sich bereits in Haft befand.

Taylors Freund, der einen Waffenschein besitzt, schoss auf die Beamten und wurde wegen versuchten Mordes festgenommen. Er sitzt bis heute in Haft. Gegen die Polizisten wurde Crump zufolge hingegen bislang nicht vorgegangen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:01 Uhr

Russin verlässt Corona-Klinik an ihrem 100. Geburtstag

Was für ein schönes Jubiläumsgeschenk: In Russland ist eine Patientin nach einer Coronavirus-Infektion an ihrem 100. Geburtstag als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden.

  • Die Hundertjährige hatte sich in einem anderen Krankenhaus während einer Routinebehandlung bei einem Patienten infiziert.
  • Die gebürtige Moskauerin überstand die Infektion jedoch und benötigte nach Klinikangaben nicht einmal eine Intensivbehandlung.
  • In Russland wurden bislang nach offiziellen Angaben mehr als 242.000 Infektionsfälle mit dem Coronavirus gemeldet. Damit ist Russland nach den USA das am stärksten betroffene Land weltweit.

18:25 Uhr

Babys von Leihmüttern stecken wegen Corona-Krise in Ukraine fest

In der Ukraine können wegen der Corona-Einschränkungen Dutzende Leihmutterschaftskinder nicht von ihren ausländischen Eltern abgeholt werden.

  • Eine Kiewer Leihmutterschaftsfirma veröffentlichte ein Video, in dem 46 Kinder gezeigt werden. Demnach befinden sich die Babys derzeit in einem Hotel.
  • Seit Mitte März dürfen Ausländer ohne Aufenthaltstitel wegen der Coronavirus-Pandemie nicht mehr in die Ex-Sowjetrepublik einreisen.
  • In dem Video fordert die Firma die Eltern auf, über ihre Regierungen Druck auf die Ukraine auszuüben. Das Land solle Sondererlaubnisse zur Abholung der Kinder erteilen.
  • Die Ukraine gilt wegen ihrer liberalen Gesetze als eines der Zentren für künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft in Europa.
17:41 Uhr

Rentner fährt absichtlich in Lkw - um seine Frau zu töten

Vor rund einem Jahr war ein 71-Jähriger aus Rendsburg in Schleswig-Holstein - mit seiner Ehefrau auf dem Beifahrersitz - mit Tempo 100 absichtlich auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen aufgefahren. Nur die Ehefrau wurde dabei schwer verletzt. Sie leidet noch heute an den Folgen und reichte nach rund 30 Ehejahren die Scheidung ein.

Wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr hat nun das Landgericht Kiel die Unterbringung des Rentners im Maßregelvollzug einer Fachklinik angeordnet. Der Mann leide an einer krankhaften seelischen Störung mit schweren depressiven Schüben, teilte die Kammer mit.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

17:01 Uhr

Mann fährt 26 Jahre lang ohne Führerschein

26 Jahre lang fuhr ein Motorradfahrer aus Brunsbüttel in Schleswig-Holstein ohne Fahrerlaubnis. Am Wochenende erschien der 50-Jährige auf einer Wache, um "reinen Tisch" zu machen, wie die Polizeidirektion Itzehoe nun mitteilte. Er habe seinen "Lappen" 1994 als 24-Jähriger abgeben müssen, erklärte er den Beamten.

Ganz freiwillig kam das Geständnis jedoch nicht. Der Biker konnte bei einer Kontrolle im März keinen Führerschein vorzeigen. Er habe ihn an seiner Arbeitsstätte liegengelassen, erklärte er damals. "Von dem Tag an war der Beschuldigte nicht mehr erreichbar, seinen Führerschein legte er nirgendwo vor", sagte eine Polizeisprecherin. "Reuig gab er an, seit Jahren ohne Führerschein zu fahren und nun genug von dem Lügenspiel zu haben. Nach diesem sichtlich erleichternden Geständnis fuhr er mit dem Fahrrad davon."

Nur zwei Tage später, am Dienstag, schnappte die Polizei einen Mann aus dem niedersächsischen Hagen im Bremischen, der 16 Jahre ohne Führerschein mit dem Auto unterwegs war.

16:16 Uhr

Ramelow verstößt gegen Corona-Verordnung

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Bodo Ramelow nahm an einer Beerdigung teil und verstieß so gegen die Corona-Verordnung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat eingeräumt, gegen die Corona-Verordnung seiner eigenen Regierung verstoßen zu haben. Er habe unzulässigerweise an der Beerdigung seiner Nachbarin teilgenommen, sagte er der "Zeit".

  • "Eigentlich hätte ich nicht bei ihrer Beerdigung dabei sein dürfen." Er habe aber das Gefühl gehabt, es zu müssen, wenn auch mit großem Abstand. "Alles andere wäre mir unmenschlich vorgekommen", erklärte Ramelow.
  • Heute frage er sich, ob die Verordnung "in allen Punkten richtig war oder ob es nicht möglicherweise noch andere Lösungen gegeben hätte".
  • Nach bisheriger Regelung durften nur der engste Familien- und Freundeskreis und ein Trauerredner oder Geistlicher sowie Personal des Bestattungsunternehmens an Trauerfeiern teilnehmen. Mit der neuen, heute in Kraft getretenen Verordnung wurde diese Beschränkung aufgehoben.
15:33 Uhr

Bus kracht in Bahnhof und bleibt über Rolltreppe hängen

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Wie durch ein Wunder stürzte der Bus nicht auf die untere Ebene des Bahnhofs hinab.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es sind Bilder wie aus einem Katastrophenfilm: Bei einem spektakulären Unfall ist ein Gelenkbus in das Gebäude des zentralen Busbahnhofs in Hamburg-Bergedorf gekracht. Das Fahrzeug kam über einer Rolltreppe auf der oberen Ebene des Bahnhofs zum Stehen.

Die Busfahrerin und ein Passant wurden leicht verletzt. Im Bus hielten sich keine Fahrgäste auf. Das Fahrzeug verfehlte den Passanten nur knapp, er wurde aber durch umherfliegende Glassplitter verletzt.

14:53 Uhr

Merkel droht Russland wegen Hackerangriff mit Konsequenzen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Russland für den Hackerangriff auf den Bundestag vor fünf Jahren verantwortlich gemacht und Konsequenzen angedroht.

 

  • Dass die Spuren des Angriffs vor fünf Jahren zum russischen Geheimdienst führten, sei "mehr als unangenehm", sagte Merkel in der Fragestunde des Bundestags - sie finde es "ungeheuerlich". Ein solcher Vorfall "stört natürlich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit", sagte die Kanzlerin. "Wir behalten uns natürlich Maßnahmen gegen Russland vor."
  • Die Kanzlerin sprach von "harten Evidenzen, dass da auch russische Kräfte sind, die so vorgehen". Merkel fügte hinzu: "Mich schmerzt das." Sie wolle sich auch weiter um ein gutes Verhältnis zu Russland bemühen, "aber das macht es natürlich nicht einfacher".
  • Nach Medienberichten haben deutsche Ermittler den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen identifiziert: Es soll sich um einen Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU handeln.
  • Im Bundestag hatte der Angriff im Mai 2015 die IT-Infrastruktur komplett lahmgelegt. Um ihn zu stoppen, musste das gesamte Parlament über Tage vom Netz genommen werden.
14:31 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:27 Uhr

Razzia bei KSK-Soldat: Waffen und Sprengstoff gefunden

Sächsische Polizisten haben bei einer Durchsuchung auf dem Privatgelände eines Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) Waffen und Sprengstoff sichergestellt. Der Zugriff erfolgte nach Informationen der dpa nach einem Hinweis des Militärischen Abschirmdienstes (MAD).

Der verdächtige Elitesoldat war demnach bereits seit einiger Zeit im Blickfeld des Militärgeheimdienstes. Im Raum steht demnach auch der Vorwurf eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:52 Uhr

Bambusmangel: Zoo schickt Pandas zurück nach China

Der Zoo im kanadischen Calgary schickt zwei Riesenpandas nach China zurück. Der Grund: Es fehlt an genügend Bambus, um die Tiere zu füttern.

Wie CNN berichtet, fliegt der Zoo normalerweise die Pflanzen direkt aus China ein. Wegen der Corona-Krise ist der Flugverkehr aber unterbrochen, was zu Verzögerungen bei der Bambus-Beschaffung führt.

Eigentlich sollten Er Shun und Da Mao im Rahmen eines Abkommens bis 2023 in Kanada bleiben. Die Ernährung eines Pandas besteht fast ausschließlich aus frischem Bambus. Normalerweise fressen die Tiere täglich etwa 40 Kilogramm davon.

13:22 Uhr

Nach Maskenstreit im Supermarkt: Razzia bei mutmaßlichem "Reichsbürger"

Am Samstag waren zwei Polizisten zu einem Supermarkt in Troisdorf gerufen worden, weil zwei Männer sich mit Mitarbeitern gestritten hatten: Die Kunden hatten keinen Mund-Nase-Schutz tragen wollen. Am Ende eskalierte die Situation und die Beamten wurden von den Männern schwer verletzt.

Wie die dpa nun aus Ermittlerkreisen erfuhr, laufen zurzeit Durchsuchungen bei den zwei Männern in Bonn und Troisdorf. Mindestens einer der Beschuldigten soll zur Reichsbürgerszene gehören.

Bereits heute Morgen wurde bekannt, dass die Polizei dem Verdacht nachgeht, dass die Beamten in eine Falle gelockt wurden. Demnach besteht die Vermutung, dass die beiden Verdächtigen die Situation im Supermarkt absichtlich provozierten, um sie zu filmen.

12:42 Uhr

Nackter Mann stoppt Lkw auf der Autobahn

Ein komplett entkleideter Mann hat auf der Autobahn A5 bei Darmstadt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der 21-Jährige war auf der Fahrbahn unterwegs und hatte einen Lastwagen zum Anhalten gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Der Fahrer erkannte die Situation am Montagmorgen rechtzeitig und bremste den Sattelzug ab. Auch nachfolgende Autofahrer konnten einen Unfall verhindern.

Bereits kurz zuvor hatten Zeugen die Polizei alarmiert, nachdem sie den Unbekleideten auf der Standspur bei Weiterstadt entdeckten. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:37 Uhr

Gepanschter Schnaps tötet 17 Mexikaner

In Mexiko sind 17 Menschen nach dem Konsum von verunreinigtem Schnaps gestorben. Die Verwaltung der Gemeinde Chiconcuautla im Bundesstaat Puebla erklärte daraufhin einen Gesundheitsnotstand. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, vorerst keine alkoholischen Getränke mehr zu konsumieren oder zu verkaufen.

Wer am vergangenen Wochenende Refino - eine in kleinen Mengen destillierte Art Agavenschnaps - getrunken und Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle habe oder sich übergeben müsse, solle sich sofort in die nächstgelegene Klinik begeben, hieß es. Chiconcuautla ist eine indigen geprägte, arme Gemeinde mit rund 17.000 Einwohnern. Sie liegt in einer gebirgigen Region rund 200 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt.

10:48 Uhr

Wrack der verschollenen "USS Nevada" entdeckt

Lange galt es als verschollen, doch nun haben Forscher das Wrack des gesunkenen Kriegsschiffes "USS Nevada" geortet. Wie das Suchunternehmen Ocean Infinity mitteilte, habe man das Boot etwa 120 Kilometer südwestlich von Pearl Harbour in rund 4700 Metern Wassertiefe entdeckt.

Die "USS Nevada" war 35 Jahre lang im Dienst der US-Marine. Beim japanischen Angriff auf Pearl Harbour im Dezember 1941 wurde das Boot schwer beschädigt. Knapp drei Jahre später beteiligte es sich an der Invasion in der Normandie.

Nach dem Zweiten Weltkrieg überstand die "USS Nevada" einen Atomwaffentest über dem Bikini-Atoll. 1948 wurde es dann bei Zielübungen von einem Flugtorpedo versenkt. Seine genaue Lage am Meeresgrund war seitdem unbekannt.

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09:58 Uhr

Junge erschießt versehentlich Bruder mit gefundener Pistole

Mit einer in einem Waldstück gefundenen Pistole hat ein fünfjähriger Junge in den USA versehentlich seinen älteren Bruder erschossen. Wie die Polizei von Griffin im Bundesstaat Georgia mitteilte, dachte der Junge, es würde sich um eine Spielzeugwaffe handeln. Der zwölfjährige Bruder wurde am Samstag noch in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb.

Wie CNN berichtet, hatte die Polizei vor dem Unglück versucht, in unmittelbarer Nähe des Waldes ein Fahrzeug zu überprüfen. Die drei Insassen konnten allerdings flüchten. Es wird vermutet, dass eine der Personen die Waffen im Wald abgelegt hat.

"Wir werden nichts unversucht lassen, um die Person zu finden, die für das Zurücklassen dieser Waffe verantwortlich ist", sagte Polizeichef Mike Yates in einer Erklärung.

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09:05 Uhr

Thomas Gottschalk: "Karina ist meine Traumfrau"

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Thomas Gottschalk schwärmt von seiner neuen Freundin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was wohl Noch-Ehefrau Thea darüber denkt? Entertainer Thomas Gottschalk hat sich einmal mehr zu der Beziehung mit seiner neuen Freundin Karina Mroß geäußert. "Ich bin eigentlich kein Träumer, aber Karina ist wirklich meine Traumfrau. Sonst hätte ich diesen Sprung nicht gewagt", sagte der 69-Jährige der Zeitschrift "Bunte".

Im März 2019 war bekannt geworden, dass sich der Moderator nach fast einem halben Jahrhundert von seiner Frau Thea getrennt hatte. Im Mai stellte er Karina Mroß als seine neue Freundin vor.

Gottschalk sagte der Zeitschrift, dass er jetzt ein ganz anderes Leben genieße. "Wir sind dabei glücklich, aber möchten dieses Gefühl für uns behalten, statt es dem Rest der Welt zu erklären", sagte er.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:16 Uhr

Trauer in Österreich: Prinzessin Maria stirbt mit 31 Jahren

Die Nachfahren des letzten Kaisers von Österreich trauern um Prinzessin Maria. Sie starb wenige Tage vor ihrem 32. Geburtstag an einem Aneurysma, wie die Familie gegenüber "Bunte" mitteilte.

Prinzessin Maria lebte zuletzt mit ihrem Ehemann und dem zweijährigen Sohn Maxim im US-Bundesstaat Texas. Seit ihrer Hochzeit trug sie den Namen Maria Singh.

Maria zählte mütterlicherseits zu den Nachkommen von Österreichs Kaiser Karl I. (1887-1922) und seiner Gattin Zita. Ihr Vater Prinz Priotr stammt vom russischen Adelsgeschlecht Galitzine ab.

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07:28 Uhr

Maskenstreit im Supermarkt: Wurde Polizisten eine Falle gestellt?

Eine offenbar zufällig aus dem Ruder gelaufene Maskenpflicht-Kontrolle in einem Supermarkt könnte einen ganz anderen Hintergrund haben: Ermittler gehen nach dpa-Informationen dem Verdacht nach, dass die Beamten in eine Falle gelockt wurden.

  • Demnach besteht die Vermutung, dass die beiden Verdächtigen die Situation absichtlich provozierten.
  • Einer der beiden hatte den Ablauf mit einer an seinem Körper befestigten Kamera gefilmt und offenbar eine Teilsequenz ins Internet gestellt.
  • Wie die dpa erfuhr, prüfen die Ermittler auch, ob einer der beiden Beschuldigten Bezüge zur "Reichsbürger"-Szene hat.

Am Samstagnachmittag waren die Beamten zu dem Supermarkt in Troisdorf gerufen worden. In dem Internetvideo ist zu sehen, wie der Verdächtige mit der Kamera mit der Polizei in mehreren Sprachen diskutiert, weil er seinen Ausweis nicht zeigen will. Der zweite Mann gibt sich als Übersetzer aus und mischt sich ein. Letztlich eskaliert die Situation und der "Übersetzer" schlägt einem der Beamten ins Gesicht.

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07:00 Uhr

Auch "Servatius" zeigt sich unterkühlt

Auch der dritte Eisheilige "Servatius" beginnt heute standesgemäß: ziemlich unterkühlt. Vor allem über der breiten Landesmitte mit leichtem Frost oder Bodenfrost. Richtung Küsten sowie unter den Wolken ist es mit 4 bis 7 Grad hingegen etwas milder.

Und auch tagsüber bleiben die Wolken im Süden häufig dicht und es fällt Regen. Im übrigen Land geht es schöner los, bevor sich von Norden lokale Schauer ausbreiten. Auch einzelne Gewitter sind nicht auszuschließen.

Die Temperaturen zeigen sich bei einem nördlichen Wind auch nach wie vor unterkühlt bei 10 bis 16 Grad.

Die weiteren Aussichten: Morgen in der Nordwesthälfte freundlich oder sonnig und trocken. Sonst ist es durchwachsen mit Schauern bei 10 bis 17 Grad. Ein leichter Anstieg also bei den Temperaturen, der auch anschließend bestehen bleibt. Freitag bei 13 bis 18 und am Samstag bei 14 bis 20 Grad. Dabei ist es am Freitag im Süden nass, bevor am Samstag die Sonne wieder häufiger scheinen wird. Ihr Björn Alexander

06:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

das Kabinett berät heute darüber, wie es nach dem 15. Mai mit den Kontrollen an den Grenzen zu den Nachbarländern weitergehen soll. Kanzlerin Merkel hatte gestern bereits Hoffnung auf eine schrittweise Öffnung gemacht. Ihr sei wichtig, dass die Kontrollen nicht "bis ultimo" fortgesetzt würden, sagte sie nach einer Fraktionssitzung. Ansonsten stehen im Tagesverlauf noch diese Themen auf dem Programm:

  • Am Nachmittag wird Merkel in der sogenannten Regierungsbefragung den Bundestagsabgeordneten Frage und Antwort stehen.
  • Die Europa-Abgeordneten debattieren mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratschef Charles Michel über die Pläne zur wirtschaftlichen Erholung der EU nach der Corona-Krise.
  • US-Außenminister Mike Pompeo kommt zu einem Kurzbesuch nach Israel. Dabei sind politische Gespräche mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und dessen neuem Koalitionspartner Benny Gantz geplant.
  • Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stellt in Berlin einen "Drohnen-Aktionsplan" vor. Ziel ist es, Drohnen - und künftig auch Flugtaxis - sicher in die Luft zu bringen.
  • Die laut Angaben der Berliner Senatsverwaltung erste Quarantäne-Station für Obdachlose in Deutschland wird in der Hauptstadt eröffnet.

Bis zum Nachmittag begleite ich Sie durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de. Los geht's!

06:13 Uhr

Bryan Adams entschuldigt sich für Instagram-Post

Rockstar Bryan Adams hat sich für seinen umstrittenen Instagram-Post zum Coronavirus entschuldigt. Auf der Online-Plattform bat der 60-Jährige alle Verzeihung, die sich durch seine Veröffentlichung vom Vortag verletzt fühlten.

  • "Keine Ausrede, ich wollte nur über diese schreckliche Tierquälerei auf diesen Feuchtmärkten schimpfen und für Veganismus werben", schrieb der Kanadier. Seine Gedanken seien bei all jenen, die mit der Pandemie zu tun hätten.
  • Adams hatte am Montag ein Video gepostet, in dem er sein Lied "Cuts Like A Knife" spielt.
  • Bezogen auf den Ausfall seiner Shows in London schrieb der Musiker dazu, die ganze Welt sei grad auf Eis gelegt, nur weil es gierige virusmachende Mistkerle gebe, die Fledermäuse auf sogenannten "wet markets" verkauften und äßen. Ihnen empfehle er, Veganer zu werden.
  • Viele Nutzer kritisierten die Aussagen als rassistisch und enttäuschend.
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