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Vip, Vip, Hurra! Amber Heard will um ihre Reputation kämpfen

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Bleibt bei ihrer Aussage - bis zu ihrem Todestag: Amber Heard.

(Foto: picture alliance/dpa/Pool EPA/AP)

Franjo Pooth hat Ärger wegen einer Spendenaktion, im Hause Hummels wird Hochzeitstag gefeiert und Amber Heard beteuert, immer die Wahrheit gesagt zu haben. Vip, Vip, Hurra!: Hier kommt der Wochenrückblick aus der Welt der Stars.

Während sich Jan Böhmermann schon längst in die Sommerpause verabschiedet hat, gibt es für unseren Blick auf die Woche der Stars keine Auszeit. Bei den Promis ist schließlich immer was los. Zugegeben, manchmal so viel, dass man - Vip, Vip, Hurra! - gelegentlich ein bisschen aussieben muss. Denn nicht alles, was unsere Stars und Sternchen so treiben und auf den eigenen Social-Media-Accounts ins Netz posaunen, ist auch berichtenswert. Manchmal aber fragt man sich schon, wieso die Leute förmlich danach lechzen, was es wieder Neues aus dem Hause Hummels gibt.

Feiern Cathy und Mats ihren verflixten siebten Hochzeitstag gemeinsam? Oder gibt es wieder Schlagzeilen, weil irgendeine schöne Influencerin Selfies vor Herrn Hummels ungemachtem Bett verbreitet? Ja, als Promi hat man es nicht immer leicht, vor allem wenn man so im Fokus der Öffentlichkeit steht wie Franjo Pooth. Da wollte der gute Gatte von Werbeikone Verona Pooth nur was Ehrenwertes tun und - schwupp! - schaut man ihm schon wieder ganz genau auf die Finger.

Spendenaktionen und Cremes aus Gold

Pooth, der im Jahr 2009 unter anderem wegen Bestechung, Untreue und fahrlässiger Insolvenzverschleppung verurteilt worden war, soll Anfang März mit seiner Firma "Pacific Healthcare AG" Spenden für Geflüchtete gesammelt haben. Wie das Magazin "Bunte" aber recherchierte, seien die Spenden bei den zuständigen Organisationen überhaupt nicht eingegangen.

"Mit unserer Aktion wollen wir euch die Möglichkeit geben, mit einem Einkauf bei uns die Hilfsorganisation UNO-Flüchtlingshilfe zu unterstützen", hieß es auf der Seite von Pooths Firma. Problem: Die UNO-Flüchtlingshilfe wusste gar nichts davon. "Das ist ein eher ungewöhnlicher Vorgang und wirft Fragen auf, auch wenn wegen des Krieges Aktionen durchaus kurzfristig aufgesetzt wurden", so ein Sprecher der UNO-Flüchtlingshilfe gegenüber "Bunte".

Aber vielleicht hatte der Franjo nur wahnsinnig viel mit dem Verkauf der sensationellen "Hydronic Day Booster" und "Supreme 24K Gold Face Souffle"-Creme-Tiegelchen zu tun! Denn nach dem "Bunte"-Bericht sind die Spenden in Höhe von 7.100 Euro eins fix drei auf das Konto der UNO-Flüchtlingshilfe eingezahlt worden - und zwar per Echtzeit-Überweisung.

Eine arrogante Schnarchnase und späte Väter

Kritik an Kollegen, Politikern oder der Regierung kommt oft nicht nur aus den eigenen Reihen. In dieser Woche macht sich Kurt Krömer Luft. Der Komiker, der unlängst über seine Depressionen berichtete und damit vielen Erkrankten aus der Seele sprach, ärgert sich aktuell über den Bundeskanzler. Olaf Scholz, so Krömer, sei eine "Schnarchnase", der "arrogant" rüberkäme. Im Gespräch mit dem "Spiegel"-Journalist Markus Feldenkirchen sagt Krömer weiter, er finde, Scholz würde das Volk wie kleine Kinder behandeln: "Es ist ein bisschen wie mit Eltern, wenn die Gespräche verstummen, wenn die Kinder kommen". Zuspruch findet der dreimalige Grimme-Preisträger für Wirtschaftsminister Habeck: "Da habe ich das Gefühl, der macht eine ehrliche Ansage."

Überhaupt keine Schnarchnase ist indes Heinz Hoenig. Mit seinen nunmehr 70 Jahren wird der Schauspieler noch einmal Vater. Es ist das zweite Kind mit seiner 37 Jahre alten Frau Annika. Im Club der "späten Väter" ist Hoenig in bester Gesellschaft und nicht einmal einer der Ältesten. Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, inzwischen 91 Jahre alt, ist vierfacher Vater. Im Alter von 89 Jahren kam sein jüngstes Kind auf die Welt. Mit von der Partie sind auch die Schauspieler Nick Nolte, Clint Eastwood oder der Musiker Mick Jagger, der mit 73 Jahren noch einmal Vater wurde. Und zwar zum achten Mal.

Und was war sonst so los die Woche?

Ryan Gosling präsentierte sich für einen neuen Kinofilm erstmals in seiner neuen Rolle. Der 41-jährige Schauspieler, der bereits zweimal für den Oscar nominiert war, spielt keinen Geringeren als Ken, den Partner von Barbie. Die Haare wasserstoffblond gefärbt posiert er mit gestählten Muskeln vor pinker Kulisse. Barbie soll übrigens von keiner Geringeren als Margot Robbie gespielt werden.

Auch sie war einst eine gefragte Schauspielerin: Amber Heard. Nach dem verlorenen Prozess gegen ihren Ex-Mann Johnny Depp gab die 36-Jährige in dieser Woche ein exklusives Interview in der amerikanischen "Today"-Show. Darin beklagt sie gegenüber der Journalistin Savannah Guthrie die Verunglimpfung ihrer Person in den sozialen Medien. Die Stimmungsmache sei auch der Grund, weshalb sie kein faires Verfahren gehabt habe. Nun möchte die Frau, die nach wie vor beteuert, Opfer von häuslicher Gewalt und Missbrauch durch ihren Ex-Mann zu sein, für ihre Reputation kämpfen: "Bis zu meinem Todestag werde ich zu jedem Wort meiner Aussage stehen." Doch auch dieser Auftritt macht bei ihren Kritikern keinen guten Eindruck, obschon sie betont, "viele Fehler gemacht", aber "immer die Wahrheit gesagt" zu haben. Ihre Erfolgschancen für eine Berufung tendieren gegen Null. Bis nächste Woche!

Quelle: ntv.de

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