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Leben nach Sido Charlotte Würdig weicht Treue-Frage aus

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Einen Rosenkrieg zwischen ihr und Sido soll es eigentlich nicht geben: Charlotte Würdig.

(Foto: imago/Future Image)

Acht Jahre sind Rapper Sido und seine Frau Charlotte verheiratet. Zusammen haben sie zwei Kinder. Doch vor drei Monaten kommt raus: Zwischen den beiden ist Schluss. Und das schon länger. Wie und warum kam es zu der Trennung? Zumindest sie plaudert darüber aus dem Nähkästchen.

Sido alias Paul Würdig muss in diesen Tagen definitiv so einiges verkraften. Weil er in einem Interview verschwörungstheoretischen Quatsch von sich gibt, muss er heftige Kritik einstecken. Seine Ehe mit Frau Charlotte ist schon seit Monaten im Eimer, wie Mitte März bekannt wird. Und inzwischen nimmt seine Ex auch kaum noch ein Blatt vor den Mund und spricht in diversen Interviews offen über die Trennung.

So sagte die 41-Jährige bereits Anfang April im RTL-Interview, sie habe für sich irgendwann festgestellt, "dass wir nicht mehr als das klassische Ehepaar - mit den einst vereinbarten Werten und Moralvorstellungen - existieren können". Dem Magazin "Bunte" erklärte sie vor rund einer Woche, es sei ein "schleichender Prozess" bis zu dem Liebes-Aus gewesen. Doch in dem Interview ging Charlotte Würdig auch noch weiter ins Detail.

"Wir regeln das gut"

In erster Linie ginge es ihr nun darum, trotz Trennung die Familie "in Schwung zu halten", zitiert "Bunte" die Moderatorin. "Das ist eine Lifetime-Aufgabe. Und die Verarbeitung des Ganzen beginnt gerade erst", so Charlotte Würdig. Über allem stehe dabei das Wohl ihrer beiden Söhne. "Wir regeln das gut, sind uns in der Rollenverteilung aber treu geblieben. Machen wir uns doch nichts vor. Mit oder ohne Partner: Wir Frauen machen 80 Prozent. Und meistens gern!", erklärt sie, wie sie und Sido in der neuen Situation als Eltern funktionierten.

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Acht Jahre waren Sido und Charlotte Würdig verheiratet.

(Foto: imago images/DeFodi)

"Wir sind fast täglich zusammen, spielen mit den Kindern, sitzen auch an einem Tisch, essen oft gemeinsam", gibt sie einen Einblick in den Tagesablauf trotz Trennung. Mit dem Liebes-Aus scheint Charlotte Würdig einigermaßen gut zurechtzukommen. So gut, dass sie sich in jüngster Zeit auch gerne immer mal wieder sexy in den sozialen Netzwerken zeigt. "Warum nicht? Es tut gut, sich weiblich zu fühlen. Das ist während einer Trennung nicht selbstverständlich", erklärt sie dazu. "Aber einen neuen Mann brauche ich als Bestätigung jetzt nicht. Für eine tiefe Liebe hätte ich gar keinen Horizont", macht sie jedoch zugleich klar.

"Geht mich nichts mehr an"

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Auch die Möglichkeit, dass ihr Verflossener wieder Anschluss finden könnte, lässt Charlotte Würdig offenkundig ziemlich kalt. "Das geht mich nichts mehr an. Mir liegt nichts ferner, als ihm Vorschriften im Umgang mit Frauen zu machen. Trotzdem glaube ich nicht, dass morgen plötzlich eine Neue am Küchentisch sitzen wird. Vorher würde er mit mir sprechen", erklärt sie.

Auffallend ist in dem Interview jedoch nicht nur, was Charlotte Würdig sagt, sondern auch, was sie nicht sagt. Als im Zusammenhang mit den Gründen für die Trennung die Sprache etwa auf das Thema Treue kommt, weicht sie in ihrer Antwort aus. "Für mich persönlich ist wichtig, dass man Respekt voreinander behält. Wenn man zu zweit ist, ohne Kinder, sagt man schnell: 'Der hat mich schlecht behandelt, ich bin raus!' Mit Familie kämpfst du viel länger, steckst viel mehr Energie rein", sagt sie wenig eindeutig. Bleibt zu hoffen, dass die beiden auch in Zukunft den Respekt voreinander nie verlieren.

Quelle: ntv.de, vpr

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