Hauptsache, Bubbles geht es gutMichael Jacksons Schimpanse sendet schöne Grüße

Lebt denn der alte Bubbles noch? Ja, er lebt noch! Angesichts des Kinostarts des Michael-Jackson-Biopics "Michael" fragt sich manch einer, was denn aus dem Schimpansen des "King of Pop" geworden ist. Hier ist die Antwort.
Natürlich ist Bubbles auch im aktuellen Kinofilm "Michael" über die ersten Karrierejahre von Michael Jackson zu sehen. Allerdings nicht in Fleisch und Blut, sondern als KI-Animation. Schließlich ist der Schimpanse, den sich der Sänger einst als Haustier hielt, mittlerweile ein älterer Herr, der mutmaßlich am liebsten einfach seine Ruhe hat.
Der Rummel, den die Veröffentlichung von "Michael" ausgelöst hat, veranlasste nun jedoch das "Center for Great Apes" ("Zentrum für Menschenaffen") in Florida, über den Verbleib und die Lebensumstände von Bubbles zu informieren. Denn ja, während Michael Jackson mittlerweile seit fast 17 Jahren tot ist, lebt sein einstiger Kumpel noch immer.
"Mit 43 Jahren gilt Bubbles als älterer Schimpanse und lebt seit 21 Jahren im 'Center for Great Apes'", schreibt die Auffangstation zu einem aktuellen Foto des Tieres. "Bubbles ist ein intelligenter, sensibler und neugieriger Schimpanse mit einem sanften Wesen und einer starken Persönlichkeit. Wie viele ältere Schimpansen genießt er die Geborgenheit seiner täglichen Routine und die Gesellschaft seiner langjährigen Artgenossen", erklärt das Zentrum weiter und ergänzt: "Man kann ihn oft beim Entspannen in seiner Gruppe, beim Erkunden seines Geheges, bei der Suche nach Leckerbissen oder einfach beim neugierigen Beobachten seiner Umgebung erleben."
"Einfach nur Schimpanse"
Bubbles habe in jungen Jahren lange im Rampenlicht gestanden, so das "Center for Great Apes". "Doch in den letzten zwei Jahrzehnten drehte sich sein Leben um etwas sehr Wichtiges: Freundschaft, Stabilität, die Möglichkeit, mit seiner Schimpansen-Gruppe zu leben und zu interagieren, und die freie Wahl, wie er seine Tage verbringt."
Das Zentrum habe es sich zur Aufgabe gemacht, Menschenaffen wie Schimpansen und Orang-Utans, die ihre frühen Jahre im Fokus der Öffentlichkeit verbracht hätten, "einen würdevollen Lebensabend" zu ermöglichen - "in Selbstbestimmung und sozialer Verbundenheit mit Artgenossen". Im Schutzraum des "Center for Great Apes" gehe es darum, "Schimpansen wie Bubbles die Möglichkeit zu geben, einfach nur Schimpansen zu sein". Es sei eine Ehre, Michael Jacksons ehemaligem Affen "die lebenslange Pflege, die Gesellschaft und das Zuhause zu bieten, das er verdient".
In einem zweiten Post mit einem weiteren Bubbles-Foto verweist das Zentrum darauf, dass Jaafar Jackson die Auffangstation bis dato nicht besucht habe. Man würde sich jedoch darüber freuen, den Neffen von Michael Jackson, der den "King of Pop" im Film verkörpert, einmal begrüßen zu dürfen.
Kein direkter Kontakt
Sollte es dazu kommen, dann könnte aber wohl sogar Jaafar Jackson Bubbles nur aus der Ferne betrachten. "Wir gestatten keinen physischen Kontakt oder direkte Interaktionen zwischen Menschen und den Affen. Unsere Schimpansen und Orang-Utans leben in geschützten Gehegen mit sicheren Barrieren, wo sie sich sicher fühlen und ihren Alltag ohne menschliche Einmischung selbst gestalten können", stellt das Zentrum unmissverständlich klar.
Andersherum bekommt so aber natürlich auch Bubbles nichts von dem Biopic über sein einstiges Herrchen mit. Der Film "Michael" ist vor einer Woche auf die Leinwand gekommen. Obwohl oder gerade weil er so umstritten ist, da er die Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson nicht thematisiert, bricht er momentan an den Kinokassen Rekorde.