Unterhaltung

Gebrochenes BeinMonica Lierhaus stürzt in ihrer Wohnung schwer

14.10.2026, 10:28 Uhr
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Monica Lierhaus hatte kürzlich einen Unfall in ihren eigenen vier Wänden. (Foto: IMAGO/BREUEL-BILD)

Seit ihrer Hirn-OP leidet Monica Lierhaus an Gleichgewichtsstörungen. Nun ist die Sportmoderatorin so unglücklich gestürzt, dass sie sich ein Bein gebrochen hat. Ihre Rückkehr ins Fernsehen plant sie dennoch.

Es ist bereits einige Wochen her, doch erst jetzt verrät Monica Lierhaus im Gespräch mit dem Magazin "Bunte", dass sie einen Unfall hatte. "Ich bin in meiner Wohnung unglücklich gestürzt und habe mir dabei das Bein gebrochen", berichtet die Sportmoderatorin. Ihr gehe es inzwischen allerdings schon wieder "ziemlich gut", gibt die 56-Jährige Entwarnung.

Der Bruch sei gut verheilt und nun mache sie "Reha-Maßnahmen", so Lierhaus. Der Heilungsprozess sei bereits soweit fortgeschritten, dass sie auch auf Krücken verzichten könne.  Alle sei gut, lautet ihr positives Fazit im "Bunte"-Interview.

Somit dürfte ihrer geplanten Rückkehr ins Fernsehen wohl nichts im Wege stehen. Lierhaus kündigt an, dass sie "Ende Oktober, wenn alles so gut weitergeht, vor die Kamera bei RTL zurückkehren" wird. Für den Kölner Sender führt Lierhaus seit ihrem TV-Comeback vor drei Jahren unter dem Titel "Monicas Meistermacher" Interviews mit Größen des deutschen Fußballs. Im Frühjahr folgte das Format "WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer", das mit Jürgen Klinsmann startete.

Missglückter Eingriff war lebensverändernd

Vor mittlerweile 17 Jahren veränderte ein medizinischer Eingriff das Leben der einstigen "Sportschau"-Moderatorin nachhaltig. Im Januar 2009 sollte ein Aneurysma im Gehirn von Lierhaus entfernt werden. Doch während des Eingriffs ging etwas schief, schwere Hirnblutungen waren die Folge. Die damals erfolgreiche Sportjournalistin musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Vier Monate schwankte sie zwischen Leben und Tod. Den Angehörigen rieten die Ärzte bereits, sich von ihr zu verabschieden.

Als Lierhaus aus dem Koma erwachte, war nichts mehr wie zuvor. Sie habe sich wie eine Gefangene in einem Körper gefühlt, der nicht mehr funktionierte, sagt sie. Was folgte, war ein zäher Kampf zurück ins Leben.

Bis heute leidet sie unter den Folgen des Eingriffs, besonders ihr Gleichgewichtssinn ist beeinträchtigt. Bei einer Treppe ohne Geländer sei sie "aufgeschmissen", gesteht sie. "So richtig akzeptiert habe ich es bis heute nicht."

Quelle: ntv.de, csp

Monica LierhausRTLTV