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TV-Honorare gepfändet Rotlichtgröße Bert Wollersheim ist pleite

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Bert Wollersheim.

(Foto: imago/Christian Grube)

Im "Sommerhaus der Stars" lässt sich Bert Wollersheim noch nichts anmerken. Doch der Ex-Bordellbesitzer ist schon damals finanziell am Ende. Die gesamten Einnahmen aus der TV-Show gehen an seine Gläubiger. Nun meldet der frühere Rotlicht-"König" Insolvenz an.

Die Düsseldorfer Rotlichtgröße Bert Wollersheim, bekannt aus verschiedenen Fernsehformaten, ist pleite. Der 67-Jährige habe bei Gericht einen Insolvenzantrag gestellt, gab sein Rechtsanwalt Markus Lehmkühler bekannt. "Bereits seit Juni 2016 ist bekannt, dass Herr Wollersheim nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen."

Der Rheinländer ist seit vielen Jahren eine schillernde Figur im Rotlichtmilieu. Bundesweit bekannt wurde er mit der RTL-II-Dokusoap "Die Wollersheims - Eine schrecklich schräge Familie". Dort war er mit seiner damaligen Ehefrau Sophia zu sehen. Diese zog später ins RTL-Dschungelcamp.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat der Ex-Bordellbetreiber sich nach Angaben seines Anwalts bemüht, neue Einkommensquellen zu erschließen. Er habe sich mit seinen Gläubigern verständigen und das Insolvenzverfahren vermeiden wollen. "Einnahmen, insbesondere aus dem TV-Format 'Sommerhaus der Stars', wurden jedoch gepfändet." Wollersheim sei Rentner und habe keine Rücklagen, so der Anwalt. "Trotz intensiver Bemühungen hat sich daher die finanzielle Situation weiter verschlechtert. Letzter Ausweg aus dieser Finanzmisere ist der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens."

Als Grund der Geldnot hatte Wollersheim 2016 die behördlich erzwungene Schließung seines Bordells am Rande der Düsseldorfer Innenstadt angegeben. Dort sollen Freier betäubt und ausgeplündert worden sein. Während mehrere Mitbetreiber dafür verurteilt wurden, waren alle Vorwürfe gegen Wollersheim schnell fallengelassen worden. Die Schritte in Richtung Insolvenz seien ihm schwergefallen, weil er das Geschäft sein "halbes Leben lang mit viel Herzblut geführt" habe, hatte Wollersheim 2016 beteuert.

Quelle: n-tv.de, hny/dpa

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