Unterhaltung

"Liebe in Zeiten von Corona" Wie uns die Krise zusammenbringen kann

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Beziehung im Stresstest: Sade (Nicolette Robinson) und James (Leslie Odom Jr) in "Liebe in Zeiten von Corona".

(Foto: Disney+)

Das Coronavirus liegt seit mehr als einem Jahr wie ein Schatten auf der Welt. Das soziale Miteinander läuft auf Notbetrieb. Der Lockdown zwingt uns, mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die uns nahestehen. Ist dieser Umstand mehr Fluch oder Segen?

Neben dem wirtschaftlichen Schaden und dem Einschränken der persönlichen Freiheiten kann die Corona-Pandemie neben all ihren Schattenseiten, die selbstredend überwiegen, für einige Menschen auch einen positiven Effekt haben. Weil wir in diesen Tagen gezwungenermaßen mehr Zeit mit den Personen verbringen, die wir lieben oder mal geliebt haben, sind wir in eine Lage versetzt, in der wir unser soziales Umfeld neu bewerten können.

"Oscars & Himbeeren"

Immer freitags präsentiert Ronny Rüsch "Oscars & Himbeeren", den Podcast rund ums Streamen. Diese Woche dabei außer der US-Miniserie "Liebe in Zeiten von Corona": Ein schonungsloser Film über den Umgang mit Veteranen, Michael Fassbender als Leuchtturmwärter, ein Unternehmen, das Paare auf Grundlage ihrer DNA zusammenbringt und natürlich die Himbeere der Woche für ein Remake mit Charlie Hunnam und Rami Malek. Informativ. Unterhaltsam. Kompakt. In der ntv-App, bei Audio Now, Spotify und Apple Podcasts.

Der eine wird erkennen, dass er seinen Partner, den er eigentlich verlassen wollte, doch mehr liebt und braucht, als er dachte. Und der andere muss sich leider eingestehen, dass seine große Liebe im Grunde auf Sand gebaut ist. Wie auch immer einige Entscheidungen nach einer Neujustierung der eigenen Seele aussehen, sie sollten im Idealfall zu einer Verbesserung der Lebenssituation führen.

Die im Pandemie-Jahr 2020 entstandene US-Miniserie "Liebe in Zeiten von Corona" versucht sich diesem Thema mit etwas Humor und viel Gefühl anzunähern. Für die ntv-Filmpodcaster Grund genug, dem Vierteiler eine Sichtungsempfehlung auszusprechen, denn auch wenn bei der auf Disney+ zum Abruf bereitstehenden Serie technisch nicht alles rundläuft, weiß sie an den richtigen Stellen zu unterhalten und zu bewegen.

"Mütend" sein ist auch keine Lösung

Wütend ob der Umstände und endlosen Patzer im Corona-Alltag sind die Menschen des Planeten Corona-müde. Mit der sich immer mehr verbreitenden Wortschöpfung "mütend", die die Wut und die Müdigkeit vereint, hat man ein passendes Adjektiv gefunden, das den Zustand unserer Gesellschaften ganz gut abbildet.

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Doch immer nur "mütend" die neueste Headline zu lesen, kann auf Dauer auch keine Lösung sein. Hier versucht "Liebe in Zeiten von Corona" ein kleines Loch ins Dunkel zu reißen, damit wenigstens etwas Licht den Tag erhellt. Denn die nervige Zeit der Pandemie kann für den einen oder die andere von uns auch die Möglichkeit bieten, die Liebe zu unseren Mitmenschen, zu unseren Partnern und Partnerinnen, zu unseren Freunden und Freundinnen neu zu entdecken - damit wir in naher Zukunft gestärkt in unser altes Leben zurückkommen.

Eine ausführliche Kritik zu "Liebe in Zeiten von Corona" und anderen Serien und Filmen von Ronny Rüsch und Axel Max gibt es jetzt in der neuen Podcast-Folge von "Oscars & Himbeeren", wo sich jeden Freitag alles rund um Streaming-Dienste wie Netflix, TVNOW, Amazon Prime & Co. dreht.

Quelle: ntv.de

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