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Start der neuen "DSDS"-Staffel Diamanten im Schutt

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Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen (v.l.)

(Foto: TVNOW)

Not und Elend treffen auf Glanz und Gloria: Zum Auftakt der 18. "DSDS"-Staffel sehen sich Casting-Kapitän Dieter Bohlen und seine Jury-Matrosen Maite Kelly und Mike Singer mit künstlerischem Licht und Schatten konfrontiert.

Die Zeiten sind düster, keine Frage. Umso mehr freut man sich dieser Tage über jeden noch so kleinen Anflug von Hoffnung, Lebensfreude und Normalität. Dank Poptitan Dieter Bohlen und seiner "DSDS"-Crew dürfen sich Freunde des gepflegten Irrsinns bereits in der ersten Woche des neuen Jahres über ein paar denkwürdige Frust-Trostpflaster freuen. Aufgezeichnet im Spätsommer 2020 schießt bereits der Castingstart in punkto Entertainment aus allen Rohren.

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Fake-Lashes im Leverkusener Leoparden-Look: Andreea

(Foto: TVNOW)

Mitmachen darf wieder jeder, der was Besonderes zu bieten hat. Die einzige Zusatzhürde in diesem Jahr ist der rheinische Wellengang. Gecastet wird nämlich auf einem schnieken Ausflugsdampfer namens "Blue Rhapsody". Mit an Bord auf dem Weg durchs bezaubernde Mittelrheintal sind neben dem blonden Chefjuror auch Staffel-"Mutti" Maite Kelly und Posterboy Mike Singer.

Fake-Wimpern und Leo-Strampler

"Das wird die geilste Staffel bisher!", juchzt die vom ersten Moment an auf Party und gute Laune getrimmte Maite. Da will Andreea Stamate aus Leverkusen erstmal nicht widersprechen. Die Fake-Lashes-Prinzessin mit dem Leoparden-Strampler und dem Wortschatz einer Neunjährigen ist die erste Kandidatin des Tages.

Bereit für die Performance ihres Lebens kreiselt die passionierte Partymaus schon während des Vorstellungsgespräches aufreizend mit den Hüften. Drei puffige Anmachstrophen ("Gib Ihm") später hat der Boss aber genug gehört: "Du kannst nullkommanullkommanull singen", urteilt Dieter mit strengem Blick.

Gut für Andreea: Perfekter Gesang allein ist nicht alles was zählt. Auf dem Weg zum "Superstar"-Thron geht es auch um Attitüde, Ausstrahlung und das gewisse Etwas. Und auf dieser Ebene präsentiert sich Andreea so, wie sich der Chef das vorstellt. Und so schnappt sich das Tussi-Kätzchen doch noch einen der begehrten Recall-Zettel.

Den würden auch andere "Performer" gerne mit nach Hause nehmen. Pflegerin Isabelle Müller beispielsweise will mit ihrer Version des Ava Max-Hits "Kings & Queens" vor allem Maite Kelly beeindrucken. Das geht aber irgendwie nach hinten los. Die Expertin für mongolische Rennmäuse trällert sich schon nach wenigen Sekunden um Kopf und Kragen. "Ich denke, du wirst als Pflegerin mehr gebraucht", bringt es Maite mit viel Fingerspitzengefühl auf den Punkt.

Auch Mike Singer-Fan David Wilhelm bleibt im Rennen um die "DSDS"-Krone vorzeitig auf der Strecke. Weder Davids Gesang noch seine ausführlich vorgetragenen Darmpilz-Anekdoten sorgen bei der Jury für Freudensprünge.

Ella kann nichts - auch nicht singen

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Ella kann nichts, auch nicht singen.

(Foto: TVNOW)

Im Vorhof zur Performance-Hölle träumen aber noch ganz andere Kaliber vom großen Karriere-Sprung. Ganz oben auf dem Podest der allzeit Gescheiterten verschränkt die 26-jährige Ella Rohde großkotzig die Arme. Mehr als sich im Drogenrausch die Haare abzurasieren, hat die arbeitslose Möchtegern-Entertainerin bisher allerdings noch nicht auf die Reihe bekommen. Hier und heute hilft auch keine musikalische Verbeugung vor dem Schaffen von Mike Singer weiter ("Durch die Nacht"). Es bleibt dabei: Ella kann nichts - auch nicht singen.

Glücklicherweise tummeln sich an den Uferpromenaden zwischen Koblenz und Mainz aber nicht nur Not und Elend. Zwischendurch hüpft auch immer mal wieder ein musikalischer Rohdiamant an Bord. Der schön röhrig singende Jan Böckmann, das Berliner Show-Talent Dominic Möws, Soul-Sternchen Zoè-Priscilla Hannemann aus Bodenwerder, so wie "Poptitänchen"- und 80s-Pop-Anhänger Julian Gerst und Straßenmusikerin Emily Intsiful: Sie alle haben ihre Hausaufgaben gemacht.

"Kleine Frau, große Stimme!"

Kurz vor dem finalen Anlegen kramt sogar ein Juror seine goldene Willkommen-in-Runde-drei-CD hervor. Für Mike Singer steht fest: Ilaria Di Nieri aus Hagen singt mindestens so gut wie Lady Gaga. Der stimmgewaltige "Powerschlumpf" mit italienischen Wurzeln liefert aber auch amtlich ab. "Kleine Frau, große Stimme!", jubelt die Jury. Ja, so kann's gehen. Wer richtig Gas gibt, der darf weiter vom Leben auf der Pop-Überholspur träumen. Die vor Freude schluchzende Ilaria läuft nach dem ersten Casting jedenfalls schon mal vorneweg.

Quelle: ntv.de

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