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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Stärkster Sturm seit 1851: Hurrikan "Michael" wütet in den USA

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Meterhohe Flutwellen, mächtige Windböen, strömender Regen: (Foto: picture alliance/dpa)

Meterhohe Flutwellen, mächtige Windböen, strömender Regen:

Meterhohe Flutwellen, mächtige Windböen, strömender Regen:

Hurrikan "Michael" trifft Florida mit Wucht und sorgt im Nordwesten des US-Bundesstaates für extremes Wetterchaos und Zerstörung.

Das Nationale Hurrikanzentrum spricht von einem Rekordsturm in der Region, wobei das genaue Ausmaß der Folgen noch unklar ist.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern je Stunde (km/h) trifft "Michael" zunächst die Küste.

Mindestens zwei Menschen kommen ums Leben. Nahe Greensboro wird ein Mann getötet, als ein Baum auf ein Haus fällt.

In Hunderttausenden Haushalten fällt der Strom aus. Rettungskräfte rücken aus.

Der Abgeordnete Neal Dunn aus der Stadt Panama City sagt im Gespräch mit CNN: "Es sieht so aus, als wäre in jedem einzelnen Block eine Bombe hochgegangen."

Als "Michael" nordwestlich des kleinen Ortes Mexico Beach die Küste trifft, ...

... fehlen dem Sturm nur zwei km/h Windgeschwindigkeit, um in die höchste Kategorie fünf eingestuft zu werden.

Zuvor hatte "Michael" rasant an Stärke gewonnen. Mancherorts geht er als der stärkste Sturm seit 1851 in die Geschichte ein.

Die Behörden rufen Hunderttausende Menschen eindringlich dazu auf, das betroffene Gebiet zu verlassen. Doch viele kommen der Aufforderung nicht nach und bleiben zu Hause.

Floridas Gouverneur Scott sagt, er sei enttäuscht darüber.

US-Präsident Donald Trump beginnt eine Rede auf einer Wahlkampfveranstaltung damit, den Menschen in den betroffenen Gebieten sein Mitgefühl auszusprechen.

Die "Gedanken und Gebete" der gesamten Nation seien bei ihnen. Der Präsident kündigt an, das Katastrophengebiet "sehr, sehr schnell" zu besuchen.

Später zieht "Michael" durch den Süden des Bundesstaates Georgia.

Dort warnt das Hurrikanzentrum vor Überflutungen durch heftigen Regen, ebenso wie im Südosten Virginias und in South und North Carolina. In einigen Gebieten dort gelten Tornadowarnungen.

Inzwischen ist der Sturm auf die niedrigste Hurrikan-Kategorie 1 abgeflaut. Die Windgeschwindigkeiten betragen aber immer noch bis zu 145 km/h.

"Michael" ist nicht der erste Hurrikan, der in diesem Jahr Zerstörung an die US-Südostküste gebracht hat. Mitte September verursachte "Florence" vor allem in North und South Carolina …

… schwere Überschwemmungen. Als "Michael" sich ankündigt, ist das Wasser immer noch nicht vollständig abgeflossen.

Anders als "Michael" trifft "Florence" lediglich als Sturm der Kategorie eins das Land. Die Windgeschwindigkeiten betragen 150 km/h. Dennoch sterben infolge des Sturms Dutzende Menschen. (lri/dpa)

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