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Mittwoch, 12. September 2018

Fußballsprüche der Saison 17/18: "Bruder, schlag den Ball lang!"

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Fußballanhängern hängt - manchmal zurecht, oftmals zu Unrecht - der Ruf nach, …

Fußballanhängern hängt - manchmal zurecht, oftmals zu Unrecht - der Ruf nach, …

Fußballanhängern hängt - manchmal zurecht, oftmals zu Unrecht - der Ruf nach, …

… nicht besonders helle zu sein.

Das gilt übrigens auch für Fußballprofis.

Dabei gibt es immer wieder Verbalschmuckstücke, auf die man erstmal kommen muss …

… beispielsweise bei den Schalke-Ultras. Deren Banner mit den Worten: "Wir bedanken uns bei der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterhergereist ist" sorgte nicht nur für Lacher, …

… sondern brachte ihnen als erstem Fan-Plakat den Preis der deutschen Akademie für Fußballkultur als Spruch des Jahres ein.

Nun hat die 14-köpfige Experten-Jury eine Vorauswahl von elf Sprüchen getroffen, …

… und Kevin-Prince Boateng hat es geschafft, gleich zweimal vertreten zu sein.

"Es kommt mir vor, als ob wir mehr gegen Pyrotechnik kämpfen als gegen Rassismus." Kevin-Prince Boateng.

"Bruder, schlag den Ball lang!" Kevin-Prince Boateng und Ante Rebic von Eintracht Frankfurt im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern.

Wir zitieren Boateng: "Er hat vor dem Spiel gesagt mit seinem super Deutsch: Bruder, schlag den Ball lang! Und dann hab ich gesagt: Bruder, ich schlag den Ball lang!"

"Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt." ARD-Experte und Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (l.) vor dem WM-Spiel Schweden gegen Deutschland.

"Bitte bleiben Sie in der Halbzeit auf Ihren Plätzen. Sie könnten ein Tor verpassen!" Spruchband der Fans des SC Freiburg in Bezug auf den nachträglich via Videobeweis verhängten Halbzeit-Elfmeter beim Spiel in Mainz.

"Anspruchsvolle Fans suchen motivierte Mannschaft." Plakat der Fans des VfL Wolfsburg.

"Videoschiri, wir wissen nicht, wo dein Auto steht." Plakat der Fans von Werder Bremen.

"Stark! Ein Tor gemacht, eins vorbereitet." Felix Kroos, Bruder von Nationalspieler Toni Kroos, in einem Tweet über seinen Bruder im WM-Spiel gegen Schweden, in dem dieser zwar den Siegtreffer in der Nachspielzeit erzielte, aber durch einen Fehlpass auch das Gegentor einleitete.

"Wäre, wäre, Fahrradkette." Rekord-Nationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus.

"So wie wenn man in der Kreisklasse aufsteigt, nur vielleicht ein bisschen gedämpfter." Nationalspieler Thomas Müller über die Feierlichkeiten nach dem Sieg in Augsburg, mit dem sich der FC Bayern am 29. Spieltag vorzeitig die 28. Meisterschaft sicherte.

"Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann." Nationalspieler Nils Petersen.

"Das ist hier alles keine Zeitlupe, das sind reale Bilder." ZDF-Kommentator Bela Réthy beim WM-Spiel der DFB-Elf gegen Südkorea.

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