Bilderserie
Donnerstag, 21. Juni 2018

Nudeln, Stroh, Wischmopp: Die Haare unserer WM-Helden

Bild 1 von 47
Da muss selbst Neymar lachen. (Foto: dpa)

Da muss selbst Neymar lachen.

Da muss selbst Neymar lachen.

Und ungläubig staunen.

Denn Geschmäcker sind zwar bekanntlich verschieden, doch Neymars "Nudel-Frisur" war wohl ganz nach dem Gusto von Eric Cantona (Mitte).

Die neue Haarpracht des Brasilianers begeisterte den früheren Star von Manchester United so sehr, dass der sich kurzerhand eine Portion Spaghetti auf den Kopf setzte - er glich dabei dem Original, dessen Foto er in den Händen hielt, aufs "Haar".

"Neymar style ... spaghetti al dente!", schrieb der Franzose auf Instagram dazu. Und Cantona war nicht der Einzige, der Neymar für seine eigenwillige Frisur mit Spott überzog.

So war es nicht die fußballerische Darbietung des 222-Millionen-Mannes beim 1:1 gegen die Schweiz, die für Gesprächsstoff in den sozialen Netzwerken sorgte, ...

... sondern dessen blond gefärbte Lockenpracht. Den einen erinnerte diese an eine lieblos angerichtete Portion Pasta, ...

... die anderen an einen Haufen Stroh ...

... oder einen Wischmopp.

Doch eines hatten die Vergleiche gemeinsam: Wenig schmeichelhaft waren sie alle. Dabei ist der Superstar von Paris St. Germain nicht der einzige WM-Teilnehmer, der in Russland einen neuen, flotten Haarschnitt präsentiert.

Der Nigerianer William Troost-Ekong war beim 0:2 gegen Kroatien zwar einer der schwächsten Akteure auf dem Feld, mit seinem giftgrünen Streifen auf dem Kopf ...

... war er aber trotzdem der Hingucker - möglicherweise war er vom ausgefallenen Trikot der Afrikaner inspiriert, das binnen drei Minuten nach Verkaufsstart vergriffen war.

Doch selbstverständlich wollte Weltmeister Jerome Boateng da nicht kampflos aufgeben.

Der Bayern-Profi überrascht immer wieder mit schrägen Looks und auch in Russland enttäuschte er zumindest optisch nicht: ...

... Bei der Auftaktniederlage gegen Mexiko trug Boateng silbergraue Spitzen auf dem Kopf, schnell machten in den Netzwerken Vergleiche mit einem Staubwedel die Runde.

Andere Haar-Virtuosen ...

... blieben hingegen erstaunlich blass.

Der Franzose Paul Pogba hatte schon so ziemlich das gesamte Farbspektrum ...

... auf seinem Kopf, sein Teamkollege Antoine Griezmann ...

... hat eine ganz eigene Haar-Historie.

Lange ging er mit schmucker, zurückgebundener ...

... Mähne auf Torejagd, ...

... präsentierte sich aber auch schon im ...

... Pierre-Littbarski- ...

... oder Rudi-Völler-Gedächtnis-Look, ...

... im Allgemeinen aber in den ...

... letzten Jahren ...

... mit den mannigfaltigsten ...

... Veränderungen.

Er steht den Kollegen in nichts nach, ...

... obwohl: den Man-Bun von Gareth Bale haben wir bei ihm noch nicht gesehen.

Cristiano Ronaldo feierte jüngst den Champions-League-Triumph mit blonden Strähnchen im 1990er-Style.

Doch in Russland entschied auch er sich für eine pflegeleichte Kurzhaarfrisur.

Die kurze Variante hat auch Islands Kapitän Aron Gunnarsson gewählt - zumindest auf dem Schädel.

Im Gesicht des Glatzkopfes prangt hingegen ein mächtiger Vollbart, passend zum Wikinger-Charme der Isländer.

Noch deutlicher hat sich der Australier Mile Jedinak dem Hipster-Style verschrieben, ...

... dessen wuchtiger Gesichtsschmuck ginge auch gut als Vogelnest durch.

Bärte sind in Russland derzeit sowieso im Trend, vor allem der Schnauzbart erlebt eine Renaissance.

Grund dafür ist Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow.

Der Late-Night-Talker Iwan Urgant rief vor dem Turnier eine "russlandweite, großangelegte Unterstützungsaktion" für die Sbornaja aus: Zuschauer sollten Selfies mit Schnurrbärten posten, ganz Tschertschessows markantem Schnäuzer nachempfunden.

"Schnurrbärte der Hoffnung" heißt die Aktion. Wir sollten auf jeden Fall mitmachen!

Auch wenn deren Effekt noch nicht erforscht ist, ...

... fest steht ...

... schon jetzt: ...

... Eine haarige Sache ...

... ist die WM in Russland ...

... auf jeden Fall. (soe)

weitere Bilderserien