Panorama

Liveticker zu Orkantief "Sabine" +++ 20:50 Mehr als 200 Flüge in Amsterdam annulliert +++

Auch am Tag nach dem Sturm "Ciara" - so heißt das Tief "Sabine" in den Niederlanden - mussten am Amsterdamer Flughafen Schiphol wieder rund 220 Flüge annulliert werden. Wegen starken Windes und heftiger Böen sei die Kapazität der Start- und Landebahnen eingeschränkt, teilte der Flughafen mit.

Am Vortag waren 240 zumeist innereuropäische Flüge gestrichen worden. Der Sturm, in Deutschland "Sabine", richtete in den Niederlanden nur begrenzten Schaden an - meist ging es um umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer.

+++ 20:08 Schadensbilanz - Twitter-User posten Trampolin-Fotos +++

Auf seinem Weg über Deutschland hat Orkantief "Sabine" seit Sonntagabend den Verkehr schwer getroffen, die Schäden hielten sich aber einigermaßen in Grenzen. Doch eine Art von Gegenstand scheint dem Sturm besonders hilflos ausgeliefert zu sein: Trampoline.

Auf Twitter jedenfalls meldeten mehrere User, dass sich die großen Spielgeräte im Sturm verselbstständigt haben - und posteten entsprechende Fotos.

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Dem Phänomen hat sich auch die Satire-Webseite "Der Postillon" gewidmet:

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+++ 19:25 Bahn erklärt Strategie hinter totalem Zug-Stopp +++

Diese Auswirkungen hatte das Sturmtief "Sabine" auf den deutschen Zugverkehr: Züge steckten in Bahnhöfen fest, Fahrgäste übernachteten in Waggons, leere Bahnsteige, volle Info-Schalter: Zum zweiten Mal innerhalb von gut zwei Jahren hat die Bahn den Fernverkehr komplett eingestellt. Welche Strategie verbirgt sich dahinter?

Ein Bahnsprecher erklärte es: "Wir konnten weitgehend verhindern, dass Züge auf freier Strecke liegengeblieben sind und Fahrgäste von dort evakuiert werden mussten." Man wolle in extremen Wetterlagen die Fahrgäste in Bahnhöfen versorgen.

Die Bahn spricht von guten Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise. Denn je stärker der Sturm tobt, desto größer sind die Unfallgefahr und die Wahrscheinlichkeit von Zugevakuierungen auf offener Strecke. "Sicherheit hat absoluten Vorrang - die Sicherheit der Fahrgäste und auch unserer Mitarbeiter", betonte die Bahn.

Und: Stehen die Züge im Bahnhof, lässt sich zudem nach Unternehmensangaben der Betrieb nach dem Sturm besser wieder in Gang setzen. "Die Planbarkeit von Reisen und Bahnbetrieb trotz erheblicher Einschränkungen steht im Fokus", betonte die Bahn.

+++ 18:53 Sturm schüttelt mehrere Flugzeuge kräftig durch +++

 

+++ 18:36 Ein Toter bei Verkehrsunfall in der Schweiz +++

In der Schweiz ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall gestorben, der nach Angaben der Polizei wahrscheinlich durch starken Wind ausgelöst wurde. Wie die Kantonspolizei Freiburg mitteilte, geriet der Anhänger eines 35-Jährigen auf die Gegenfahrbahn und krachte dort mit dem Auto eines 36-Jährigen zusammen.

Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des 36-Jährigen feststellen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Anhänger durch den Sturm auf die Gegenfahrbahn gedrückt wurde.

+++ 17:57 Zugausfälle in Bayern dauern bis Dienstag an +++

Nach dem Orkan "Sabine" rechnet die Deutsche Bahn auch am Dienstag mit Zugausfällen und Verspätungen. Vor allem im Werdenfelser Land rund um Garmisch-Partenkirchen und im Allgäu seien immer noch Bahnstrecken blockiert, teilte die Bahn am späten Nachmittag mit. "Andernorts läuft der Zugverkehr wieder an." An mehr als 100 Stellen seien Schäden behoben worden. "Vor allem umgestürzte Bäume auf Oberleitungen und Gleise blockierten die Strecken."

Zunächst hatten die Bahn und die privaten Eisenbahnunternehmen am Montagmorgen wegen des Sturmtiefs nahezu den gesamten regionalen Bahnverkehr in Bayern eingestellt. Im Fernverkehr waren zuvor schon keine Züge mehr gefahren.

+++ 17:49 Sturm bläst Wasserfall in Schottland nach oben +++

Starke Winde des Sturmtiefs "Sabine" - oder "Ciara", wie es in Großbritannien genannt wird - haben über den Britischen Inseln zu einem kuriosen Ereignis geführt. Ein Video zeigt einen Wasserfall in Schottland, dessen Wasser vom Sturm förmlich in die entgegengesetzte Richtung geblasen wird - nach oben gen Himmel und nicht nach unten, der Schwerkraft folgend. Das Video hat der Nachrichtensender ABC auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht.

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+++ 17:24 Mann in Thüringen von Dach geweht +++

Ein Mann ist in Thüringen vom Dach seines Hauses geweht worden. Er sei schwer verletzt nach Erfurt in ein Krankenhaus gekommen, sagte eine Sprecherin des Landratamtes des Ilm-Kreises. Angesichts des Sturmtiefs "Sabine" habe der Mann am Sonntagabend versucht, das Dach seines Hauses in Bechstedt-Wagd, einem Ortsteil des Amtes Wachsenburg, zu sichern.

+++ 17:06 Sturmtief beschert Deutschland Windenergie-Rekord +++

Sturm "Sabine" hat auch die Stromproduktion aus Windkraft kräftig angetrieben. Zeitweise seien in Deutschland rund 43,7 Gigawatt Windstrom ins Netz eingespeist worden, sagte eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers Tennet. Damit sei der bisherige Rekordwert von etwa 43,4 Gigawatt noch einmal übertroffen worden.

Nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende stammten zwischen Sonntagmittag und Montagmittag mehr als drei Viertel des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien. Der Windstrom alleine habe rund 60 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt.

Für die Netzbetreiber sei "Sabine" eine große Herausforderung gewesen, da die Stromeinspeisung aus den Windkraftanlagen nicht gleichmäßig gewesen sei und sich Windräder bei zu starken Böen abgeschaltet hätten, sagte ein Sprecher des Betreibers Amprion. Schäden an den Hochspannungsleitungen hat es den Angaben zufolge bei Amprion und Tennet durch den Sturm nicht gegeben.

+++ 16:30 Ein Kilometer Strand auf Wangerooge abgebrochen +++

Sturmtief "Sabine" hat den Strand auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge stark beschädigt. Die Abbruchkante sei teilweise bis zu zwei Meter hoch und erstrecke sich am Hauptstrand über eine Länge von etwa einem Kilometer, sagte der stellvertretende Ratsvorsitzende der Insel, Peter Kuchenbuch-Hanken.

Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr sagte, der Scheitelpunkt der Flut sei höher gewesen als vorausberechnet. "Wenn das drei Tage so anhält, dann werden wir vielleicht nachher gar keinen Strand mehr haben."

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Ein Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sagte, es würden noch vier weitere Sturmfluten bis Mittwoch erwartet. Danach werde man den Schaden begutachten.

(Foto: dpa)

 

+++ 15:59 Tödlicher Unfall bei Aufräumarbeiten in Hessen +++

Bei Aufräumarbeiten wegen des Sturms "Sabine" ist es auf der Autobahn 67 im Süden Hessens zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Lastwagenfahrer kam am Vormittag ums Leben, als er mit seinem Lkw mit einem auf der rechten Fahrspur aufgestellten Sperranhänger der Autobahnmeisterei kollidierte, wie die Polizei mitteilte.

Demnach fanden auf der Standspur zwischen Lorsch und Viernheim Aufräumarbeiten wegen des Sturms statt, als es zu dem Unfall kam. Weshalb der Lastwagen auf den Sperranhänger auffuhr, ist unklar. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle.

+++ 15:54 Bahnverkehr in Bayern wieder freigegeben +++

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist am Nachmittag auch in Bayern wieder freigegeben worden. Der Zugverkehr könne nach dem Orkantief "Sabine" mit Einschränkungen wieder anlaufen, berichtete die Bahn.

Am Vormittag war der Fernverkehr schon in Norddeutschland wieder freigegeben worden. In Bayern und Baden-Württemberg mussten die Züge aber noch stehenbleiben.

Auch der Regionalverkehr der DB und der privaten Eisenbahngesellschaften in Bayern lief am Montagnachmittag nach und nach wieder an. Besonders im südlichen Oberbayern und im Allgäu blockierten entwurzelte Bäume allerdings noch etliche Strecken.

+++ 15:36 Sturm beschädigt Kita - 60 Kinder in Sicherheit gebracht +++

Auch in Sachsen sind die Auswirkungen von Sturmtief "Sabine" sichtbar: Im Ort Netzschkau im sächsischen Vogtlandkreis hat eine Böe das Dach eines Kindergartens abgedeckt, berichtet das Onlineportal Tag24. Die Einrichtung wurde laut dem Bericht evakuiert. Rund 60 Kinder wurden in Sicherheit gebracht. Sie fanden vorerst bei der Feuerwehr Unterschlupf.

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+++ 15:15 Experte: Sturmtief wäre im Sommer folgenreicher +++

Glück im Unglück? Das Sturmtief "Sabine" hätte in den Sommermonaten möglicherweise deutlich schwerwiegendere Folgen gehabt. Guido Wolz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in München erklärte, es sei bekannt, dass Sommerstürme die Bäume leichter entwurzeln.

"Wenn die Bäume kein Laub tragen, sind sie weniger anfällig", erklärte Wolz. Ein ähnlich starker Sturm wie am Montag hätte im Sommer vermutlich wesentlich mehr Bäume umgeworfen.

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Im Winter bieten Laubbäume einem Sturm weniger Angriffsfläche. Bei immergrünen Nadelbäumen hingegen macht es keinen Unterschied. Ein solcher hat in Folge von Sturm "Sabine" das Dach einen Hauses in der Schweizer Ortschaft Lutry beschädigt.

(Foto: dpa)

+++ 14:51 Viertes Sturm-Todesopfer - Boot in Schweden gekentert +++

Sturmtief "Sabine" hat Europa mit aller Wucht heimgesucht und bereits mehrere Menschenleben gefordertet. In Südschweden starb ein Mann, als sein Boot kenterte. Damit steigt die Zahl der Todesopfer durch den Sturm auf mittlerweile vier. Nach dem Bootsunglück wurde zudem ein Mensch vermisst.

Auf einer Autobahn im Südwesten Londons starb nach Angaben der britischen Polizei ein Mann, als sein Auto von einem entwurzelten Baum getroffen wurde. In Polen starben eine Frau und ihre Tochter durch ein herunterstürzendes Dach, das von Windböen von fast hundert Kilometern pro Stunde vom Gebäude gerissen worden war.

+++ 14:32 Wind soll im Westen wieder stärker werden +++

Auch wenn sich Tief "Sabine" inzwischen über Norwegen befindet, bleibt es stürmisch in Deutschland. Nach einer nur sehr kurzen Verschnaufpause am Nachmittag im Westen nehme am Abend und in der Nacht zum Dienstag der Wind von Frankreich und Belgien her erneut kräftig zu, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Dabei seien Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 Kilometern in der Stunde möglich, hieß es. Auch schauerartige Niederschläge, teilweise mit Gewittern werden erwartet.

Ungemütlich soll es auch am Dienstag und Mittwoch bleiben. Bei Höchsttemperaturen zwischen vier und zehn Grad muss am Dienstag mit Regen- und Graupelschauern gerechnet werden, in den Mittelgebirgen in Höhen oberhalb von 300 bis 400 Metern auch mit Schnee. Zeitweise könne es auf den Straßen glatt werden, hieß es. Dazu bleibe es weiterhin windig bis stürmisch, vor allem in Schauernähe sowie im Norden kann es auch noch einzelne Sturmböen geben. Auch an den Küsten bleibt es durchweg stürmisch.

+++ 14:00 Autofahrer von Baum getötet +++

Bei dem schweren Sturm in Großbritannien ist ein Autofahrer durch einen umstürzenden Baum ums Leben gekommen. Der 58-Jährige starb noch am Unfallort, teilte die Polizei mit.

Das Unglück sei am späten Sonntagnachmittag auf dem Weg von Winchester nach Micheldever in Südengland passiert. Der Sturm hatte viele Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen im ganzen Land verursacht. Meteorologen warnen nun vor Schnee und Eis.

+++ 13:38 Schweizer S-Bahn kollidiert mit umgestürzten Baum +++

Das Sturmtief Sabine hat auch in Österreich und der Schweiz für Beeinträchtigungen im Flug-, Bahn- und Straßenverkehr gesorgt. In der schweizerischen Gemeinde Wald krachte eine S-Bahn in einen umgestürzten Baum. Verletzt wurde niemand, wie die Nachrichtenagentur sda berichtete. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Sonntag in Moutier im Kanton Bern, auch dort gab es keine Verletzten.

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An den Flughäfen Zürich, Basel-Mülhausen und Wien fielen durch den Sturm seit Sonntagabend viele Flüge aus: In Zürich wurden für Montagvormittag rund 100 Starts und Landungen abgesagt, in Wien etwa 30 von rund 600. Die sda berichtete zudem von Flugzeugen, die am Flughafen Zürich beim Landeversuch durchstarten mussten. In beiden Alpenländern wurden Bahnstrecken gesperrt, Busse fielen aus und Bäume stürzten auf Straßen.

+++ 13:17 Zwei Menschen in Polen von Dachteil erschlagen +++

In Polen kamen durch "Sabine" zwei Menschen ums Leben: Eine Frau und ihre Tochter wurden auf einem Parkplatz von herabfallenden Dachteilen erschlagen. Zwei weitere Menschen, eine Frau und ein Junge, wurden laut Polizei bei dem Unglück im Skiresort Bukowina Tatrzanska im Süden des Landes verletzt. Sie wurden mit leichteren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte waren kurz vor 11 Uhr alarmiert worden. Die Dachteile fielen von einem Gebäude, in dem ein Skiverleih eingerichtet ist.

+++ 12:43 Sturmflut in Hamburg könnte etwas höher ausfallen +++

Die für Montagnachmittag erwartete Sturmflut könnte in Hamburg etwas höher als bislang vorhergesagt ausfallen. Der Scheitelpunkt gegen 17.30 Uhr werde in St. Pauli 2,00 bis 2,50 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen, hieß es vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.

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In Hamburg könnte es am Nachmittag zur Sturmflut kommen (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Vermutlich werde das Wasser den Fischmarkt überschwemmen. Die Feuerwehr rief Autofahrer auf, ihre Fahrzeuge aus den tiefer gelegenen Gebieten an der Elbe wegzufahren. "Sonst ziehen wir die Autos mit dem Unimog raus und das ist nicht gut fürs Getriebe", sagte ein Sprecher. Für Dienstagmorgen wird erneut eine Sturmflut erwartet. Der Scheitelpunkt gegen 5.45 Uhr werde vermutlich aber nur 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen, hieß es

+++ 12:11 Sturm kommt teilweise an "Kyrill" heran +++

Orkan "Sabine" hat in tiefen Lagen rekordverdächtige Windgeschwindigkeiten erreicht. Über den Großen Arber, mit 1455 Metern höchster Berg des Bayerischen Waldes, fegte der Orkan mit bis zu 161 km/h.

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"Sabine" komme zumindest in Bayern ziemlich nahe an den Sturm "Kyrill" heran, der im Januar 2007 schwere Schäden verursacht hatte. Damals waren im Flachland in Bayern 144 km/h und auf der Zugspitze knapp über 180 km/h gemessen worden.

Im Süden ist der Sturm allerdings noch nicht durch - in Bayern gibt es deshalb auch große Einschränkungen im Zugverkehr.

+++ 11:56 Unfälle und Verkehrs-Chaos in Frankreich +++

Der Sturm tobte auch durch Frankreich und sorgte - wie in den anderen Ländern - für großes Verkehrs-Chaos: Der Zugverkehr in Frankreich war "stark gestört", wie die Bahngesellschaft SNCF mitteilte. Bei TGV-Schnellzügen kam es zu Verspätungen, viele Regionalzüge verkehrten nicht. Die Gesellschaft Thalys strich einige Verbindungen von Paris nach Deutschland.

An den beiden Pariser Flughäfen wurden rund 50 Flüge gestrichen. Auch an Regionalflughäfen wie Basel-Mülhausen und Straßburg im Elsass kam es zu Ausfällen und Verspätungen.

In Paris stürzte ein Mann von einem Tretroller und starb an den Folgen seiner Kopfverletzung. Die Polizei schloss nicht aus, dass eine Windböe die Ursache für den Unfall war.

+++ 11:28 Das waren die teuersten Winterstürme in Deutschland +++

Welche Kosten wohl der Orkan "Sabine" verursachen wird? Sturmschäden sind teuer. Der Versicherer Munich Re hat die Schadenssummen vergangener Winterstürme zusammengestellt:

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+++ 10:43 Bahn- und Flugreisende auch in der Schweiz vom Sturm betroffen +++

Der Sturm fegt durch Europa - und auch in der Schweiz spüren die Menschen die Auswirkungen des Orkans: Die Fluggesellschaft Swiss rechnet damit, dass es zu einigen Flugausfällen kommen wird. "Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf swiss.com. Wenn Sie uns Ihre mobilen Daten zur Verfügung gestellt haben, informieren wir Sie umgehend mit einer Textnachricht oder Mail über eventuelle Änderungen Ihres Fluges", heißt es auf der Website des Unternehmens.

"Auch die Deutsche Bahn erwartet Beeinträchtigungen und Zugausfälle, aus diesem Grund raten wir von einer Alternativplanung nach und von Deutschland mit der Bahn zur Zeit ab. Es können auch keine Flugtickets gegen eine Bahnfahrkarte getauscht werden", erklärte das Unternehmen weiter.

Auf dem Twitter-Kanal Railinfo SBB werden Störungen im Bahnverkehr gemeldet. Im Appenzeller Alpsteingebirge sind nach Angaben von "Meteocentrale" bereits Windgeschwindigkeiten von 180 Stundenkilometer gemessen worden.

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+++ 10:43 Bahn: Fernverkehr rollt im Norden wieder an +++

Fernverkehr-Reisende können langsam aufatmen: "Gegen zehn Uhr sind die ersten Züge des Fernverkehrs im Norden Deutschlands gestartet. Schrittweise wird der Fernverkehr auch in anderen Regionen wieder aufgenommen, in denen das Orkantief "Sabine" durchgezogen ist", erklärt die Deutsche Bahn in einer offiziellen Mitteilung.

In Bayern und Baden-Württemberg ist bis auf Weiteres aufgrund der Witterungsbedingungen noch kein Fernverkehr möglich.

+++ 10:25 Bislang eher leichte Sturmschäden +++

Auf seinem Weg über Deutschland hat der Orkan den Verkehr schwer getroffen, aber nur vergleichsweise leichte Schäden angerichtet. In den meisten Fällen bekamen es die Einsatzkräfte mit umgestürzten Bäumen zu tun. Vor allem in Nordrhein-Westfalen wurden Menschen von umstürzenden Bäumen oder herumfliegenden Gegenständen verletzt.

Im Süden Deutschlands steht die schlimmste Phase des Sturms allerdings noch bevor. Die Menschen werden vor den möglichen Gefahren gewarnt. In ganz Bayern fällt heute zudem die Schule aus.

+++ 10:02 Gesamter Bahnverkehr in Bayern eingestellt +++

Wegen des schweren Wintersturms hat die Deutsche Bahn den gesamten Verkehr in Bayern eingestellt. Die Wetterlage lasse Zugfahrten bis auf Weiteres nicht zu, teilte das Unternehmen mit. Auch der Flughafen ist von den Ereignissen betroffen: Am Münchner Flughafen wurden nach Betreiberangaben am Montag von den Airlines mehr als 400 Flüge gestrichen.

+++ 09:46 Fassaden und Dächer in Belgien weggeweht +++

Sturm "Sabine", der in Belgien "Ciara" heißt, hat dort bis zum Montagvormittag etliche Schäden angerichtet. Verletzt wurde nach ersten Medienberichten niemand, als vielerorts im Land Bäume und Baugerüste umstürzten. In Brüssel löste der Wind Teile einer Leichtbaufassade, die vom sechsten und siebten Obergeschoss auf die Straße fielen.

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In vielen Ländern Europas tobt der Sturm.

(Foto: imago images/Belga)

Auch etliche Dächer deckte der Sturm ab. Bahnen fuhren auf vielen Strecken verspätet oder eingeschränkt. Im Hafen von Antwerpen kippten aufeinandergestapelte Container um. In Blankenberge an der Küste wurden Windgeschwindigkeiten bis 120 Kilometer pro Stunde gemessen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga meldete.

+++ 09:22 Stromausfall bei 50.000 Haushalten in Bayern +++

50.000 Haushalte in Bayern sind aufgrund des massiven Sturms ohne Strom. Betroffen seien vor allem Menschen in Ober- in Unterfranken. Der Versorger Bayernwerk meldet via Twitter, dass die Servicetechniker seit 3 Uhr nachts im Einsatz sind, um die Stromversorgung wiederherzustellen.

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+++ 09:10 Bahnreisende nutzten Aufenthaltszüge für Übernachtung +++

Der gestoppte Fernverkehr hat viele Pläne von Zugreisenden durcheinandergewirbelt. Nach Angaben der Bahn nutzten viele Menschen auch das Angebot der Aufenthaltszüge. Insgesamt standen 36 Züge an 23 Bahnhöfen bereit. Die Kapazitäten wurden allerdings bei weitem nicht ausgenutzt, erklärte das Unternehmen.

+++ 08:50 Fast 180 Stundenkilometer: Überblick über die heftigsten Böen der Nacht +++

Nun gibt es auch einen ersten Überblick über die höchsten Windgeschwindigkeiten.

  • Feldberg/Schwarzwald    178
  • Brocken                         171
  • Belchen/Schwarzwald     169
  • Hornisgrinde                   161
  • Hornisgrinde                   151
  • Weinbiet                         150
  • Wasserkuppe                 144
  • Zugspitze                       144
  • Nebelhorn                      141

+++ 08:40 Flugzeug in London mit Schwierigkeiten beim Landeanflug +++

Auch andere europäische Staaten kämpfen mit den Auswirkungen des Sturms. Ein zufällig gefilmtes Video eines Planespotters in London zeigt, wie eine British-Airways-Maschine während des Landeanflugs in London-Heatrow von den Böen erfasst wird. Für die Passagiere war das sicherlich keine angenehme Erfahrung. Mehr dazu sehen Sie hier.

+++ 08:04 Orkanböen auf dem Feldberg erreichen 177 Stundenkilometer +++

"Sabine" entfaltet auf dem Feldberg im Schwarzwald ihre volle Wucht: Am Morgen werden dort 177 Stundenkilometer gemessen. Auf dem Brocken erreichten die Windgeschwindigkeiten ebenfalls mehr als 170 Stundenkilometer. Das Orkantief soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden.

+++ 07:40 Video zeigt Sturm-Schäden +++

Ein zertrümmertes Auto und ein Kranausleger, der auf den Frankfurter Dom kracht: "Sabine" richtet in weiten Teilen Deutschlands große Schäden an. In Hamburg wird ein Einfamilienhaus massiv beschädigt, weil der Orkan einen Baum entwurzelte. Mehr zu den Schäden sehen Sie in diesem Video:

 

+++ 07:27 Auch Regionalverkehr der Bahn ist stark beeinträchtigt +++

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist derzeit eingestellt. Bis mindestens 10 Uhr sollen alle Züge stillstehen. Auch der Regionalverkehr ist von dem Sturmtief beeinträchtigt.

Bis mindestens 8 Uhr sollten etwa alle Regionalzüge in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland in den Bahnhöfen bleiben. Da die meisten Züge von privaten Bahnunternehmen auf den Gleisen der Deutschen Bahn rollen, kommt es bei den Privatbahnen in der Regel zu denselben Einschränkungen. 

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+++ 07:10 Feuerwehrleute bei Rettungsaktion fast vom Dach geweht +++

Bei Windböen mit Orkanstärke mussten Feuerwehrleute in Mönchengladbach für einen Einsatz auf das Dach eines Hochhauses klettern - und wären fast runtergeweht worden. In dem Gebäude blieb ein Aufzug stecken. Die drei eingeschlossenen Personen seien zunehmend in Panik geraten, teilte die Feuerwehr mit.

Um sie zu befreien, hätten Einsatzkräfte über das Dach in den Maschinenraum gemusst - doch das sei bei den Windgeschwindigkeiten extrem gefährlich gewesen. Die Feuerwehrleute hätten sich festbinden müssen, um nicht vom Dach geweht zu werden. Schließlich konnten sie die Personen aber aus dem Fahrstuhl befreien.

+++ 06:57 Tausende Menschen in Großbritannien ohne Strom +++

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Auch die Menschen in Großbritannien kämpfen mit den Auswirkungen des Sturms. Nach Angaben von UK Power Networks sind Tausende Haushalte im Osten und Südosten des Landes derzeit ohne Strom.

+++ 06:33 Viele Flüge in Köln und Düsseldorf gestrichen +++

An den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen fallen zahlreiche Flüge aus. Am größten Airport des Landes in Düsseldorf wurden Verbindungen nach Berlin, München oder Wien annulliert. In anderen Maschinen etwa nach Lissabon, Amsterdam oder Fuerteventura startete das Boarding nach Angaben des Flughafens aber pünktlich.

Ähnlich die Situation in Köln: Während Maschinen nach Leipzig, Mailand oder Hamburg ausfielen, wurden Passagiere für Flüge nach London, Barcelona oder Manchester wie geplant abgefertigt.

Vor allem die Entscheidung von Eurowings, während des Sturms fast alle Flüge zu streichen, führte an den beiden großen NRW-Flughäfen zu rund 150 gestrichenen Starts und Landungen.

+++ 06:15 Autobahnabschnitt von A45 in NRW gesperrt +++

"Sabine" sorgte für starke Verkehrsbeeinträchtigungen. Diverse Straßen mussten gesperrt werden. Die Autobahn A45 wurde in Nordrhein-Westfalen zwischen dem Kreuz Hagen und Hagen-Süd wegen umgestürzter Bäume voll gesperrt, wie der Landesbetrieb Straßenbau NRW mitteilte. Auch andere Landesteile sind von Sperrungen und Gefahrenstellen betroffen.

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Die Polizei warnt Autofahrer vor der Gefahr durch umgestürzte Bäume. 

+++ 05:50 Dutzende Flüge am Airport in Stuttgart gestrichen +++

Am Stuttgarter Flughafen sind wegen des Sturms dutzende Flüge annulliert worden. Nach Angaben einer Sprecherin wurden bis zum Montagmorgen mindestens 35 Starts abgesagt. Mit Einschränkungen rechnet der Flughafen aber bis in den Nachmittag hinein.

+++ 05:32 Zahlreiche Straßen bei Kaiserslautern unpassierbar +++

Südlich von Kaiserslautern haben Autofahrer mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Größere Teile des Waldgebietes im Süden der Stadt seien bis in die Südpfalz hinein unpassierbar, hieß es von der Polizei. Orkantief "Sabine" habe zahlreiche Bäume umstürzen lassen, manche Straßen konnten die Einsatzkräfte in der Nacht noch gar nicht erreichen, darunter Teile der Bundesstraße 48. Die Sperrungen werden deshalb sicher noch bis in den morgendlichen Berufsverkehr hinein andauern, hieß es.

+++ 04:57 Skibetrieb am Feldberg eingestellt +++

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Auf dem Feldberg bereitet man sich auf "Sabine" vor.

(Foto: imago stock&people)

An Wintersport ist zurzeit nicht zu denken. Die Skilifte am Feldberg im Schwarzwald stehen still. "Am Montag werden aufgrund des Sturmtiefs alle Lifte geschlossen bleiben", twitterte der Liftverbund Feldberg. "Wir bitten die Warnungen und Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes zu beachten." Bislang ist nach Angaben der Betreiber nicht absehbar, wann der Skibetrieb wieder starten kann. Für den Schwarzwald gilt in einigen Regionen die höchste der insgesamt vier Warnstufen. Örtlich wird vor Starkregen mit 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter gewarnt.

+++ 04:34 "Sabine" flaut im Norden ab, dem Süden steht noch alles bevor +++

Orkantief "Sabine" hat weite Teile Deutschlands überquert - im Süden steht der schwere Sturm jetzt unmittelbar vor der Tür. Im Norden flaute der Sturm bereits wieder ab: "Die Kaltfront zieht sich aktuell vom Saarland über Südhessen nach Thüringen und Berlin", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Dort gebe es schwere bis orkanartige Böen.

Im Südosten Deutschlands "kommt noch alles", das Unwetter werde hier in der ersten Tageshälfte erwartet. In ganz Süddeutschland sind in tiefen Lagen einzelne Orkanböen (um 120 km/h) möglich, auf den Bergen teils die volle Orkanstärke (über 140 km/h). Im Süden müssen die Menschen gebietsweise mit Starkregen rechnen, zudem kann es in der Mitte und im Süden der Republik am Morgen kräftig gewittern.

+++ 04:02 Sturm verschont NRW weitestgehend +++

Der schwere Sturm hat in der Nacht zum Montag in Nordrhein-Westfalen offenbar weniger Schäden angerichtet als vorab befürchtet. Zwar gab es Verletzte, über Todesopfer wurde zunächst aber nichts bekannt. In den meisten Fällen hatten es die Einsatzkräfte mit umgestürzten Bäumen zu tun. In einigen Ortschaften fiel der Strom aus.

+++ 03:23 Baukran knickt um und kracht auf Frankfurter Dom +++

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(Foto: Fritz Demel)

Sturm "Sabine" hat in Frankfurt am Main den Ausleger eines Baukrans umgeknickt und zum Teil durch das Dach des Frankfurter Doms gedrückt. Das Dach sei beschädigt, hieß es von der Polizei. Verletzt wurde niemand. Wie hoch der Schaden ist, konnte in der Nacht noch nicht gesagt werden. Die herbeigerufene Feuerwehr stellte fest, dass der Ausleger keine Gefahr darstellt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

+++ 02:55 Französische Störche trotzen Sturm "Sabine" +++

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(Foto: Webcam Sarralbe)

Wie reagiert die Tierwelt auf das Sturmtief? Das können sie über die Webcam des französischen Ortes Sarralbe beobachten. Bewunderswert standhaft trotzt dort ein Storchen-Paar Wind und Wetter in seinem Nest. Stromlinienförmig liegen die beiden Vögel im Wind.

+++ 02:25 Baum verletzt zwei Menschen in Saarbrücken schwer +++

In Saarbrücken sind zwei Menschen durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt worden, einer davon schwebt in Lebensgefahr. Die Fußgänger waren am späten Sonntagabend auf einem Parkplatz des Klinikums Saarbrücken (Winterberg) unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Weitere Details nannte sie zunächst nicht. Im Saarland ist das Wetter seit Sonntagabend stürmisch. Der Höhepunkt von Sturmtief "Sabine" wurde in der zweiten Hälfte der Nacht zum Montag erwartet.

+++ 01:58 Hamburger Köhlbrandbrücke gesperrt +++

Die Hamburger Köhlbrandbrücke ist wegen des Sturmtiefs "Sabine" gesperrt worden. Die Polizei gehe davon aus, dass die Brücke am Montagmorgen vor 4.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werde, sagte ein Sprecher. Dass die Brücke gesperrt werde, sei äußerst selten. Die Köhlbrandbrücke ist eine der wichtigsten Verkehrsschlagadern im Hamburger Hafen und wird werktags von rund 38.000 Fahrzeugen genutzt, darunter ist gut ein Drittel Schwerlastverkehr.

+++ 01:30 Insassen im Glück: Baum kracht auf Auto +++

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(Foto: dpa)

Die beiden Insassen eines Autos in Mülheim/Ruhr hatten großes Glück: Beim Sturm ist am Sonntagabend ein 25 Meter hoher Baum auf den fahrenden Wagen gekracht. Das Fahrzeug wurde im hinteren Bereich getroffen, geriet ins Schleudern und landete total zerstört im Straßengraben. Die beiden Menschen konnten sich selbst befreien. Nur leicht verletzt kamen sie in ein Krankenhaus. "Wäre das Fahrzeug nur eine Sekunde eher an der Stelle gewesen, hätte es wesentlich schlimmer ausgehen können", berichtete die Feuerwehr Mülheim am frühen Montagmorgen.

+++ 01:01 Sturm "Sabine" sorgt für Windenergie-Leistungsrekord in Europa +++

Eine der wenigen positiven Auswirkungen des Sturmtiefs "Sabine" bekommt die Branche der Erneuerbaren Energien zu spüren. Durch die die orkanartigen Böen und starken Winde verzeichnet Europa einen neuen Windenergie-Leistungsrekord im Jahr 2020 - über 105.000 Megawattstunden Windkraftleistung. Damit könnte man den jährlichen Stromverbrauch einer mittelgroßen Kleinstadt abdecken.

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+++ 00:30 Verkehr auf Autobahnen in Niedersachsen eingeschränkt +++

Sturmtief "Sabine" sorgt auf vielen niedersächsischen Autobahnen für Behinderungen und Gefahren. Die A7 von Hannover nach Kassel musste zwischen Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter gesperrt werden, nachdem Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren, teilte die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen mit. Die Sperrung soll bis Montagvormittag andauern. Auch die A30 vom Grenzübergang Bad Bentheim Richtung Schüttorf wurde gesperrt, ebenso voraussichtlich bis Montagfrüh. Im weiteren Verlauf wurde zwischen Osnabrück und Bad Oeynhausen eine Spur bei Melle wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

Auf vielen Verbindungen wehten Gegenstände auf die Fahrbahn, so auf der A33 zwischen Osnabrück und Bielefeld bei Hilter, auf der A7 zwischen Hamburg und Hannover bei Schwarmstedt und auf der A1 Bremen-Osnabrück bei Wildeshausen. Auf der A39 zwischen Hamburg und Lüneburg gab es wegen umgestürzter Bäume Behinderungen zwischen Maschen und Winsen-West. Auf der A28 Leer-Oldenburg war dies zwischen Neuenkruge und Oldenburg-Wechloy der Fall.

+++ 00:18 Airbus aus Istanbul muss in Nürnberg landen statt in Düsseldorf +++

Ein Airbus der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines ist statt in Düsseldorf in Nürnberg gelandet. Wieviele Passagiere von der Änderung des Zielflughafens betroffen waren, wurde zunächst nicht bekannt. Grund für die offenbar nicht mögliche Landung könnten starke Windböen gewesen sein. Laut Deutschem Wetterdienst erreichten sie zur geplanten Ankunftszeit am Düsseldorfer Flughafen Geschwindigkeiten von mehr als 90 Stundenkilometern, was Windstärke 10 entspricht.

Alle Sturm-Meldungen des Vortags lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, agr/kst/bdk/fzö/sgu/dpa/sid/AFP