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Flüchtlingsboot gekentert Baby und Kleinkinder ertrinken in Ägäis

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Immer wieder versuchen Menschen, in Schlauchbooten von der Türkei nach Griechenland zu kommen (Archivbild).

(Foto: picture alliance/dpa)

Immer wieder versuchen Menschen, über das Ägäische Meer von der Türkei nach Griechenland zu kommen. Dabei kentern regelmäßig die oftmals viel zu kleinen Boote. Beim Untergang eines Schlauchbootes sind nun sieben Migranten ums Leben gekommen – darunter fünf Kinder.

Vor der griechischen Insel Chios sind beim Untergang eines Schlauchbootes sieben Migranten ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien auch ein Baby sowie vier weitere Kinder, berichtete die griechische Küstenwache. Vier Kinder, drei Frauen und fünf Männer konnten demnach aus den Fluten von der Besatzung einer vorbeifahrenden Fähre gerettet werden.

Unter den Opfern soll auch ein Schleuser sein, berichtete das örtliche Nachrichtenportal von Chios, Alithia.gr. Die Migranten waren am Morgen aus der Türkei aufgebrochen. Sie hatten versucht, die kleine Inselgruppe Inousses im Nordosten der Insel Chios zu erreichen. Inousses liegt zwischen Chios und dem türkischen Festland.

Aus welchen Staaten die Migranten stammen, ist bisher nicht bekannt. Zurzeit setzen Hunderte Migranten aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis über, meist in viel zu kleinen Booten. Vergangenes Jahr kamen auf dieser Route nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) 174 Menschen ums Leben.

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Quelle: n-tv.de, psa/dpa/AFP

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