Politik

Salafisten-Propaganda für "Dschihad" Behörden löschen Internetseiten

Polizeibeamte sperren die Zufahrt zur

Erst Mitte Juni sperren Polizisten die Zufahrt zur "Millatu Ibrahim Moschee" in Solingen.

(Foto: dpa)

Wieder einmal gehen die Behörden gegen Salafisten vor und nehmen zwei ihrer Internetseiten vom Netz. Diese dienen offenbar als Plattform für den "Heiligen Krieg".

Auf Anweisung des Bundesinnenministeriums sind nach Informationen der "Welt am Sonntag" in den vergangenen Tagen zwei islamistische Webseiten vom Netz genommen worden. Wie die Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher des Ministeriums weiter berichtet, erfolgte die Löschung im Zuge des "Geisteshaltungen nicht zu verbieten" vom 14.Juni. Die gelöschten Seiten im Internet hatten demnach die Bezeichnungen "millatu-ibrahim.com" und "salafimedia. de".

Die Internetseiten galten dem Bericht zufolge als Plattformen für Propaganda für den "Dschihad". Auf den Seiten seien Video- und Audiodateien salafistischer Prediger sowie Dokumente mit extremistischem Inhalt zum Download angeboten worden.

Am 14.Juni hatte es nach einem Beschluss des Bundesinnenministeriums bundesweit Razzien gegen die verbotene Gruppierung "Millatu Ibrahim" und die Gruppen "Die Wahre Religion" und "DawaFFM" gegeben.

In Deutschland gibt es rund 3000 bis 5000 "Dilettanten in Sachen Islam" . Sie vertreten einen radikalen Islam und stellen den Koran über weltliche Gesetze. Zuletzt kam es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit deutschen Sicheitskräften.

Quelle: n-tv.de, ghö/AFP

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