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BKA ermittelt in 40 Fällen Dutzende Flüchtlinge unter Terrorverdacht

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Die Terrorgefahr ist laut BKA nach wie vor hoch, konkrete Hinweise auf Anschläge liegen demnach aber nicht vor.

(Foto: dpa)

Unter den vielen Tausenden von Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, können auch Terroristen sein. Das BKA geht solchen Hinweisen nach. Wie nun bekannt wird, laufen derzeit 40 Ermittlungsverfahren in dieser Richtung.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einem Bericht zufolge bislang in 40 Fällen Ermittlungsverfahren wegen Terrorverdachts gegen Menschen eingeleitet, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Seit Beginn der Flüchtlingskrise im vergangenen Jahr lägen dem BKA insgesamt 369 Hinweise auf ein gezieltes Einschleusen von Mitgliedern oder Unterstützern terroristischer Organisationen wie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung". Im Januar war noch von 244 Hinweisen und 19 Ermittlungsverfahren die Rede. Konkrete Hinweise auf Anschlagspläne hätten die Behörden derzeit aber nicht, hieß es weiter.

Der CDU-Innenexperte im Bundestag, Wolfgang Bosbach, sagte der Zeitung, dennoch müsse die Gefahr "sehr, sehr ernst" genommen werden. Der Unionspolitiker verwies darauf, dass die Identität vieler Flüchtlinge ungeklärt sei. 60 Prozent hätten in den vergangenen Monaten keinen Pass bei sich gehabt.

Die Linke warnte dagegen vor Panikmache: "Die Möglichkeit, dass sich unter einer großen Menge von Flüchtlingen auch einzelne IS-Anhänger einschließlich ausgebildeter Attentäter befinden, darf nicht dazu führen, jetzt Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak pauschal unter terroristischen Generalverdacht zu stellen", sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Ulla Jelpke.

Quelle: n-tv.de, hul/AFP/dpa

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