Politik

Nach Anschlag auf Soldaten Kanada erhöht Terrorwarnstufe

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Am Montag hatte ein mutmaßlicher Islamist in Kanada zwei Soldaten angegriffen und einen von ihnen getötet.

(Foto: AP)

Nach dem Anschlag eines mutmaßlichen kanadischen Dschihadisten auf zwei Soldaten in der Nähe von Montréal hat die Regierung die Alarmstufe angehoben. Die Alarmstufe sei von niedrig auf "mittel" hochgestuft worden, sagte der Sprecher des Ministeriums für öffentliche Sicherheit. Nach seinen Angaben geht es jedoch um keine "konkrete Bedrohung", sondern lediglich um Geheimdienstinformationen über "Intentionen und Fähigkeiten von Einzelnen oder Gruppen in Kanada oder dem Ausland, Terrorakte zu begehen".

Der 25-jährige Kanadier Martin Couture-Rouleau hatte zuvor mit seinem Wagen zwei Soldaten auf einem Supermarktparkplatz der Ortschaft Saint-Jean sur Richelieu überfahren und dabei einen der beiden getötet. Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd wurde er von der Polizei erschossen.

Nach Angaben von Medien und der kanadischen Bundespolizei war der Attentäter zum Islam übergetreten und hatte sich zunehmend radikalisiert. Den Medienberichten zufolge hatten die Behörden ihm bereits den Reisepass weggenommen. Sie hätten verhindern wollen, dass er sich Dschihadisten in Syrien oder dem Irak anschließt.

Quelle: ntv.de, ppo/AFP/rts

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