Politik

Menschenmenge am Dom, Zug in Deutz Kölner Polizei kontrolliert 1300 Personen

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

(Foto: dpa)

Am Kölner Hauptbahnhof sind der Polizei in der Silvesternacht rund 1000 Personen aufgefallen, die kontrolliert wurden. Die meisten von ihnen seien augenscheinlich nordafrikanischer Herkunft, sagte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies. Manche wurden in Gewahrsam genommen, weil sie sich nicht ausweisen konnten. Auch Platzverweise wurden erteilt. Zudem seien knapp 300 Personen am Deutzer Bahnhof aus einem Zug geholt worden, die überprüft wurden. Die Kölner Polizei, die in der Innenstadt mit insgesamt 1500 Beamten im Einsatz ist, habe zusätzliche Verstärkung angefordert, sagte Mathies.

In der vergangenen Silvesternacht hatte es in Köln massenhaft sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben. Zeugen beschrieben die Täter als nordafrikanisch oder arabisch aussehend. Was die jetzt kontrollierten Männer vorhätten, sei noch unklar, sagte Mathies. "Sie werden von uns befragt, und wir werden ihre Identität feststellen. Es wird keiner zu früh gehen." Allerdings würden die Beamten mit Augenmaß vorgehen. "Ich hatte vorher bewusst eine niedrige Einschreitschwelle angeordnet."

Wer auf die Domplatte wollte, musste sich Einlasskontrollen unterziehen. Rund um den Dom wurde eine Zone eingerichtet, in der Feuerwerk verboten war. Neu installierte hochauflösende Videokameras übertrugen Bilder vom Vorplatz des Hauptbahnhofs live ins Polizeipräsidium. Zudem gab es mehrere Straßensperren. Nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wurden unter anderem Betonklötze aufgestellt, um zu verhindern dass Lastwagen in Menschenmengen fahren können.

Quelle: ntv.de, rpe/dpa/

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