Politik

Lautes Säbelrasseln vor Manöver Nordkorea droht mit atomarem Erstschlag

fd6118e347580019a0a87d927737b81f.jpg

Nordkorea fühlt sich herausgefordert.

(Foto: dpa)

Die USA und Südkorea führen ein zwölftägiges Militärmanöver durch. Das kommunistische Regime in Nordkorea reagiert wie gewohnt mit schrillen Tönen darauf. Auf US-Seite nehmen rund 25.000 Soldaten an dem Manöver teil.

Wegen des Beginns eines alljährlichen Manövers der US-Streitkräfte mit Südkorea hat Nordkorea seinen Ton wieder verschärft und mit einem atomaren Erstschlag gedroht. Die Volksarmee des kommunistischen Landes unterstellte den USA und Südkorea, einen Atomkrieg auf der Halbinsel vorzubereiten. Sollte es die geringsten Anzeichen einer Aggression geben, werde Nordkorea "die Hochburg der Provokation durch einen Erstschlag in koreanischem Stil in einen Haufen Asche verwandeln", wurde ein Armeesprecher von den Staatsmedien zitiert.

Die USA und Südkorea bestreiten die üblichen Vorwürfe des wegen seines umstrittenen Atomprogramms international isolierten Landes, einen Angriff vorzubereiten. Nordkorea sei wie üblich über den Beginn des Manövers informiert worden, teilten die US-Streitkräfte Korea (USFK) mit.

Zweck des zwölftägigen Manövers "Ulchi Freedom Guardian" (UFG) sei es, "die Bereitschaft der Alliierten zu verbessern, die Region zu schützen und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu bewahren". Auf US-Seite nähmen etwa 25.000 Soldaten teil.

Im Zentrum des Manövers stehen normalerweise computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der koreanischen Halbinsel. Die Lage in der Region ist seit einem neuen nordkoreanischen Atomtest im Januar und einem umstrittenen Raketenstart sehr gespannt.

Quelle: n-tv.de, wne/dpa